Machen wir 2014 zum Jahr der Berufsorientierung! Aufruf zur Blogparade…

Einig sind wir uns im Prinzip seit Jahren: Der demografische Wandel kommt und mit ihm ganz neue und aus Sicht der letzten etwa 40 Jahre im Prinzip unbekannte Probleme. Statt nämlich sich vor der allgegenwärtigen und unheilvollen Arbeitslosigkeit zu fürchten, wartet die große Herausforderung auf uns, für die vorhandene Arbeit noch hinreichend (qualitativ wie quantitativ) geeignete Erwerbspersonen zu finden.

Einig sind wir uns – ausnahmsweise. Aber die Statistik lügt ja auch nicht. In den nächsten 10 Jahren werden dem deutschen Arbeitsmarkt etwa 6,5 Millionen Personen verlorengehen. Klar, es wird (und muss) Ausgleichsbewegungen geben, die wenn man sie richtig deutet ja bereits allerorten zu besichtigen sind:

Personenkreise, die ihre Arbeitskraft noch nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, werden dies in viel stärkerem Maße tun. Das sind vor allem diejenigen Frauen, die sich in der Vergangenheit oft nur dem Management der Familie gewidmet haben. Das sind aber auch Rentner. Natürlich spielt auch die Zuwanderung eine große Rolle. Auch die Verkürzungen von Schul- und Studiendauern zielen letztlich darauf ab, die Länge der Verfügbarkeit von Erwerbspersonen für den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Und schließlich wird die Nichtverfügbarkeit des Faktors Mensch die Automatisierung vieler Tätigkeiten beschleunigen – von vollautonomen lagerlogistischen Prozessen bis hin zur Auslieferung der Online-Einkäufe per Drohne…

Damit hat man im Prinzip die Hälfte der Schlagzeilen einer normalen Tagesschau-Sendung aufgezählt, auch wenn diese in immer anderen Verpackungen daherkommen („Frauenquote“, „Rente mit 67/63“, „Bologna“, Pisa“, „Willkommenskultur“, „Amazon-Streik“ usw.). Das zeigt, welche Brisanz in dem Thema steckt…

Die Bedeutung der Berufsorientierung

Ich möchte aber diesem Reigen noch einen, aus meiner Sicht in der öffentlichen Diskussion leider – und vollkommen zu Unrecht – immer noch etwas unterbelichteten Aspekt hinzufügen: Die Orientierung!

Herkulesaufgabe_Orientierung

Ich glaube, bzw. ich weiß, dass 2014 für das Thema der beruflichen Orientierung einen Riesenschritt nach vorn bedeuten wird. Von daher möchte ich gern eine kleine Initiative starten und 2014 zum

Jahr der Berufsorientierung

ausrufen!

Dieser Beitrag – der erste im Recrutainment Blog 2014 – mag als Initialzündung dienen, ich würde mich aber sehr freuen, wenn sich auch andere HR-Blogger dieses Themas annähmen und eigene Beiträge und Betrachtungsweisen beisteuern – im Stile einer Blogparade jeweils auf ihren eigenen Blogs. Ich werde diese dann sukzessive am unteren Rand dieses Artikels auflisten, verlinken und ggf. auch kommentieren. Mal schauen, was so kommt…

Worum geht es?

Alle oben aufgelisteten Ausgleichsbewegungen zusammen werden nicht annähernd ausreichen, die entstehende Lücke an Erwerbspersonen zu schließen. Selbst wenn wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbesserten (wo sich vieles bewegt, aber vieles nach wie vor noch „ausbaubar“ ist) und somit vor allem bislang nicht berufstätige Frauen in den ersten Arbeitsmarkt brächten und selbst, wenn wir eine echte Einwanderungsnation würden, mit echtem Appeal für qualifizierte Ausländer, so würde dies zusammen gerade einmal ein Viertel der Lücke schließen (400000 bis 800000 mehr Frauen, 400000 bis 900000 Zuwanderer).

Wo ist noch Potential zu heben? In der Orientierung!

Es gibt je nach Zählweise in Deutschland etwa 600 Ausbildungsberufe. Eine gute Hälfte davon (gut 340) werden im dualen System in der Kombination aus berufspraktischen (im Ausbildungsbetrieb) und berufsschulischen Anteilen mit IHK-Abschluss ausgebildet. Von den etwa 550000 Ausbildungsverhältnissen, die 2013 in Deutschland begonnen wurden, entfiel mit gut 280000 mehr als die Hälfte auf die ersten zwanzig der Liste. Auf die ersten fünf (Einzelhandelskaufleute, Verkäufer, Kfz-Mechatroniker, Bürokaufleute und Industriekaufleute) entfielen allein ziemlich exakt 20%. Die fortschreitende Zusammenlegung von Berufsbildern (wie aktuell etwa die Bürokaufleute und die Kaufleute für Bürokommunikation) wird die Konzentration weiter fördern.

Rangliste_Ausbildungsberufe_2013

Am Ende der Liste wiederum gibt es eine Vielzahl an Ausbildungsberufen, die faktisch gar nicht mehr ausgebildet werden (in 2013 z.B. kein einziger Edelsteingraveur, kein einziger Thermometermacher, kein einziger Metall- und Glockengießer usw. …).

Das heißt: Verwirrende Vielfalt, die aber praktisch kaum genutzt wird.

Gleichzeitig wird aber auch mittlerweile mehr als jedes vierte Ausbildungsverhältnis vor Abschluss abgebrochen, davon wiederum etwa ein Drittel noch in der Probezeit. In manchen (vermeintlich) populären Ausbildungsberufen wie etwa bei Köchen, liegt die Abbruchquote bei nahezu 50%.

Werfen wir mal einen Blick auf die Hochschullandschaft:

Aktuell wirft die Datenbank der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sage und schreibe 9512 grundständige Studiengänge aus. Fast 10000! Natürlich gibt es nicht 10000 verschiedene Studiengänge iSv. wirklich unterschiedlicher Inhalte, aber man kann BWL eben nicht nur an einer, sondern an einem Großteil der mehr als 400 deutschen Hochschulen – Uni, FH, privat, staatlich, dual, nicht-dual – mit allen möglichen Vertiefungsrichtungen, Schwerpunkten und exotischen Namen studieren. Selbst wenn man die 10000er Liste inhaltlich gruppiert, bleiben je nach Körnungsgrad der Cluster zwischen gut 100 und 500 unterscheidbare Richtungen über.

Studiengänge_in_Deutschland

Und auch bei den Studiengängen sehen wir wie bei den Ausbildungsberufen enorm hohe Abbrecherquoten von durchschnittlich 28% im Bachelorbereich (Absolventenjahrgang 2010). An Universitäten liegt diese Quote dabei mit ca. 35% beinahe doppelt so hoch wie an FHs mit ca. 19%.

Studienabbruchquoten_Uni

Besonders erschreckend sind die Werte in den universitären Studienbereichen Ingenieurwissenschaften (ca. 48%) und Mathematik/Naturwissenschaften (ca. 39%). „Spitzen“werte erzielen die Fächer Mathematik (55%) und Maschinenbau (53%).

Führt sich dabei vor Augen, dass ein Studienplatz in Deutschland pro Jahr durchschnittlich etwa 8400 € (Universität) bzw. 3700 € (FH) kostet, so kann man schnell ermessen, was Abbruch die Allgemeinheit kostet…

Ausgaben_je_Studierenden

Ein einfaches Rechenexempel:

Ein an der Uni ausgebildeter Maschinenbauingenieur kostet den Steuerzahler insg. ca. 55000 €. Um zehn Absolventen in diesem Fach zu „generieren“, müssen aufgrund der hohen Abbruchquote etwa 20 das Studium beginnen. Wenn wir vereinfachend annähmen, dass die erfolgreichen Absolventen alle zehn Semester bräuchten, während die Abbrecher alle nach drei Semestern hinschmissen, so wären die Gesamtkosten von 550000 € auf 130 Semester aufzuteilen (4230 € pro Semester), von denen 30 letztlich aber nicht zum Ziel (erfolgreich ausgebildeter Maschinenbauingenieur) geführt hätten. Der „Schaden“ wenn man so will:  Ca. 127000 €. Steuergeld.

Ich weiß: So kühl kalkulieren kann und darf man nicht. Auch ein abgebrochenes Studium kann und ist in sehr vielen Fällen ein Weg zum Ziel, von wegen „Kurven sind die neuen Gerade und so…„. Wenn sich Persönlichkeit „unterwegs“ erst findet und der Studierende feststellt (evtl. auch aufgrund der im Studium gemachten Erfahrungen), dass dieser Weg nicht der richtige für ihn war, sondern ein anderer besser passt, dann kann das auch einen „Weg zum Glück“ bedeuten. Aber: Noch besser wäre es sicherlich gewesen, derjenige hätte vor Beginn des (falschen) Studiums festgestellt, dass es woanders besser passt.

Ähnliches gilt für die oben angesprochenen abgebrochenen Berufsausbildungen, wo die Rechnung letztlich der ausbildende Betrieb zahlt…

Was sagt uns das alles?

Ich glaube, all dies deutet darauf hin, dass junge Menschen oftmals von der Herkulesaufgabe, den für sie „richtigen“, den „passenden“ Berufsweg einzuschlagen, schlichtweg überfordert sind. Zu der Vielzahl an Berufen und Studiengängen gesellt sich ja auch die Frage des richtigen Ausbildungsbetriebs bzw. der richtigen Hochschule.

Das Problem ist eben nicht das „zu wenig“ an Information, sondern das „zu viel“ an unstrukturierter und nicht zielgruppen-adäquat aufbereiteter Information. Junge Menschen werden bei ihrer beruflichen Orientierung allzu oft in einen Zustand gezwungen, den der Hirnforscher Ernst Pöppel treffend als „rasenden Stillstand“ bezeichnete. Man kann Wochen damit zubringen, Informationen zum beruflichen Einstieg zu suchen, sichten und lesen. Wenn es aber die falsche Information ist, kommt man nicht weiter. Und herauszufinden, was hilfreiche Information ist und was nicht, erfordert auch wieder Unmengen an Energie und Zeit…

Das Ergebnis ist dann eben allzu oft eine letztlich falsche Entscheidung. Diese wird dann oft aufgrund schieren mangels an sinnvollen Alternativen über Stereotypen getroffen, wie etwa der Vorstellung, dass der Beruf des Polizisten so ist wie im „Tatort“. Auch sucht man sich oft den Studiengang aufgrund des Herdentriebs im Freundeskreis oder der sicherlich wohlmeinenden Empfehlung der Eltern oder vermeintlichen Zukunfts- und Gehaltsperspektiven aus. Alles sicherlich z.T. hilfreiche Quellen. Leider aber oft auch schiere Ablenkung von der eigentlich entscheidenden Frage „Was will ich eigentlich?“

Und diese oftmals letztlich falsche Berufswahlentscheidung kann sich eine Volkswirtschaft, die sich auf ein derartiges demografisches Mangelproblem zubewegt genauso wenig leisten, wie Frauen mit Kindern den Weg in die Berufstätigkeit faktisch zu verbauen oder qualifizierten Zuwanderungswilligen die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

Von daher: Lasst uns versuchen, Hilfestellungen zu entwickeln, wie junge Menschen, besser den zu ihnen passenden beruflichen Weg finden. Ich bin mir ganz sicher, dass dies großen Beitrag zur Schließung der entstehenden Lücke wird leisten können – zum Wohle nicht nur der Volkswirtschaft oder des einzelnen (Ausbildungs-)betriebs, sondern auch und vor allem des einzelnen jungen Menschen!

In diesem Sinne: 2014 – das Jahr der Berufsorientierung!? Ich bin gespannt auf Eure Meinung…

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Beiträge der Blogparade (Stand 14.01.2015):

Simone Janson (Berufebilder.de): Welcher Beruf passt zu mir?

Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide): Nicht nur in 2014: Die Jahre der Berufsorientierung

Jörn Hendrik Ast (ffluid): Denn sie wissen nicht was sie tun

Gero Hesse (Saatkorn): 2014: Das Jahr der Berufsorientierung? – Es wird definitiv Zeit…!

Jan-Gerrit Meyer (Mats-Blog): Warum viele Berufsanfänger Angst vor der Arbeit haben – aber nicht alle

Martin Gaedt (YOUNECT): Berufswahl muss auf Anhieb sitzen und perfekt sein – mein Beitrag zum Jahr der Berufsorientierung

Robindro Ullah (Suppen-Report): Suppen Report KW 1 + 2 + 3 – Startschuss für das Jahr der Berufsorientierung

Henner Knabenreich (Personalmarketing2null): McKinsey, Berufsorientierung und die Sache mit dem Ausbildungsmarketing. Oder: Et hät noch immer jot jejange!

Cornelia Riechers (Karrierebibel): Berufswahl: Was wir als Kind werden wollen, ist oft richtig

Josef Altmann (Karriere und Bildung): Wie können junge Menschen den Weg zum passenden Beruf finden?

Falko Brenner (viasto): Berufsorientierung 2.0: It´s all a about interest, stupid!

Svenja Hofert (Magazin für Karriere und Zukunft): Selbsttest Berufsinteressen: Können ist nicht gleich Wollen

Marcus Reif (reif.org): Blogparade zur Berufsorientierung: schaffen Sie Ihren Karrieremehrwert! Studium sehr zu empfehlen, Bildung entscheidet über Einkommen! Und die Gefahr des Asset-Meltdowns

Annette Kamps (Einstieg): Berufsorientierung zum Anfassen

Tobias Kärcher (Wollmilchsau): (M)ein Weg von vielen – Berufsorientierung aus persönlicher Sicht

Martin Salwiczek (LVQ. Karriere-Blog): Berufsorientierung als Lebensaufgabe – ein Erfahrungsbericht

Jennifer Julie Frotscher (PersonalityExperts): Berufsorientierung – Persönlichkeit vorausgesetzt

Alexander Hohaus (Personalblogger.net): Ausbildungsmarketing – Das Informationsverhalten der Generation Z

Bloggogramm im Saatkorn-Blog von Gero Hesse mit einer Einschätzung von 10 HR-Bloggern zum Thema Berufsorientierung: saatkorn. Bloggogramm # 3: Thema Berufsorientierung

Stefan Scheller (Persoblogger): Die Qualen der Generation Y

Nikolas Kruse (school2work): Mentoring im Übergang Schule-Beruf

Christoph Fellinger (Personalblogger.net/Recruiting Generation Y): Berufsorientierung – jetzt auch als Kampagnenthema bzw. Kürzlich im Kino: Berufsorientierung für die Generation Y und Z als Kampagnenthema

Dominik Bernauer (Queb e.V.): One-Week-Student – das Studium zum Ausprobieren

Lars Hahn (Systematisch Kaffeetrinken): Berufsorientierung für Top-Kräfte: Was wirklich zählt!

Marco Pasini und Robert Germer (Filmfaktur/Employer-Branding.tv): Auswirkungen von Recruiting-Videos auf die Berufsorientierung

Sylvia Knecht (Linch-Pin): Auch DAS gehört zur Berufsorientierung: Berufliche Umorientierung und Quereinstieg. Interview mit der Fachautorin Sylvia Knecht

Andreas Schubach (myazubi): 2014 – Das Jahr der Ausbildungsbetriebs- & Berufsorientierung! (Video)

Danica Dorawa und Sascha Jussen (DGFP): Duales System braucht neue Initiativen

Alexandra Götze (Business Coach/Personalblogger.net): Ein offener Brief an…Robert Lembkes “Was bin ich?“ oder heiteres Beruferaten in 2025 (Folge 1)

Benita Flohr (Recrutainment): Barbie – Mrs Perfect als Berufsratgeber für junge Frauen?

Petra Diener (Demografie-Blog | Hessen-Chemie): 2014: Das Jahr der Berufsorientierung – Schulen und Unternehmen müssen mehr ran

Jörg Buckmann (buckmannbloggt): Tierisch gut: Social Recruiting im Rössli, im Adler und im Löwen

Lutz Leichsenring (Young Targets): Einem Mysterium auf der Spur – Berufsorientierung von Informatikern (Video)

Ingrid Gerstbach (Gerstbach Business Analyse): Job Shadowing als Hilfe zur Orientierung

Tobias Goepel (Zukunft-Chemie.de): 2014 – das Jahr der Berufsorientierung

Maria Jaehne (Lecturio): Heiteres Berufe-Raten: Die Berufsorientierung

Franziska Purschke und Florian Dyballa (Schülerpilot): Jetzt mal Klartext: Wer ist diese Berufsorientierung und was will sie von mir?

Eva Zils (Online-Recruiting.net): Berufsorientierung, und wo die Technik an ihre Grenzen kommen muss

Gerrit A. Nagel (Dr. Terhalle & Nagel): Darmstädter Abiturienten 2013 – Die wissen, was sie wollen!

Bettina Schöbitz (Respektspezialistin): BerufsOrientierung – warum Eltern und Lehrer schlechte Berater sind

Caroline Neumann (JOB AD PARTNER): Berufsorientierung? Bauchgefühl und Trial and Error!

Anke Bracht (quayou): Berufsorientierung und Wissensvermittlung in der Generation Z

Bernadette Seiler (Karriere Guru): 2014 – ein Jahr der Berufsorientierung geht zu Ende

Jannike Stöhr: ´Der frühe Vogel kann mich mal!´ 30 Jobs in einem Jahr – eine andere Art der Berufsorientierung. Gastbeitrag von Jannike Stöhr

Michael Witt (Personalblogger.net): On the Road again – Azubi-Recruiting by Bus! – Der Voith Wimmelbus ist unterwegs

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Jo Diercks

Geschäftsführer bei CYQUEST GmbH
Ich bin Gründer und Geschäftsführer der CYQUEST GmbH und der Mi4 GmbH. CYQUEST beschäftigt sich mit dem Thema Recrutainment, also dem Einsatz spielerisch-simulativer Methoden im Online-Assessment, Employer Branding und Recruiting. Im Recrutainment Blog berichte ich regelmäßig hierüber. Mi4 ist als Unternehmensberatung auf Themen des Online-Marketings und eCommerce spezialisiert.

90 Gedanken zu „Machen wir 2014 zum Jahr der Berufsorientierung! Aufruf zur Blogparade…

  1. Ein gutes Neues Jahr, Jo! Und ein prima Auftakt für ein leitendes Motto 2014. Gerne bin ich mit meinem Persoblogger dabei. Ich freue mich schon auf die weiteren Beiträge der HR-Blogger-Community. Die sehr unterschiedlichen Ansätze unserer Blogs versprechen die Sache spannend zu machen.

  2. Das ist ein guter Aufruf für das neue Jahr. Als Unternehmerin bin ich verantwortlich für unsere Fachkräfte von morgen! Daher bin ich oft selbst aktiv in den Schulen unterwegs, um junge Menschen zu fördern, zu fordern und zu begeistern! Freue mich auf Interessantes hier im Blog :-)

  3. Naja, ein „Dürfen“ gibt es hier natürlich nicht. Alle Beiträge hierzu sind selbstverständlich willkommen! Aber wäre schon toll, wenn es ein neuer Beitrag wäre! Gern dann kurz Bescheid geben oder einen Link zur Blogparade in den Beitrag einbauen, dann bekommen wir das über einen Pingback mit. Freue mich auf den Beitrag von Einstieg!!!

  4. Danke für diesen Artikel. Das Thema wird immer wichtiger, nicht nur für Unternehmen sondern auch für Menschen jeglichen Alters. Daher haben wir auch darüber in unserem LVQ-Karriereblog geschrieben.
    Viele Grüße aus Mülheim an der Ruhr.

  5. Einen sehr guten Arbeitsmarkt finden Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen vor. Mehr als ein Drittel der deutschen CFOs wollen in diesem Jahr ihre Finanzabteilungen personell verstärken. Das ergab eine aktuelle Befragung des Personaldienstleisters Robert Half unter 200 deutschen CFOs. [Quelle: http://www.finance-magazin.de/persoenlich-personal/personal/mitarbeiter-gesucht-cfos-stellen-wieder-mehr-ein/ ]
    Und solche Nachrichten hört man immer mehr. Das klingt doch sehr gut. Es geht aufwärts.

    Gruß,
    W.

  6. Hallo an alle,
    da das Thema auch für meine Agentur für Kinder- und Jugendkommunikation cobra youth communications so interessant und aktuell ist, findet in Berlin am 13.02.2014 unser HR-Workshop zum Thema „Junge Talente – Azubis, Absolventen und berufseinsteiger gewinnen, halten und fördern“ statt.
    Unternehmen haben da in den letzten Jahren viel verpasst. Sie sind in den Lebenswelten der jungen Leute nicht präsent und haben meist keine passende Ansprache, sodass die meisten potenziellen Bewerber erst gar nicht auf sie aufmerksam werden.
    Hochspannendes Thema, schaut gerne auf unserer Seite vorbei!
    http://www.cobrayouth.de/junge-talente/

  7. Jetzt hab ich mich auch an der Blogparade beteiligt, mit einem ungewöhnlichen Artikel: Berufsorientierung für Top-Kräfte. http://systematischkaffeetrinken.de/2014/02/13/berufsorientierung-fur-top-kraefte-was-wirklich-zaehlt/

    Bisweilen sind die nämlich auch leicht orientierungslos, wenn sie in eine berufliche Krise kommen.

    Überhaupt glaube ich, dass Berufsorientierung ein Lebensthema sein sollte. Denn nichts anderes ist das, was andere nett als Karriereplanung umschreiben. Spätestens mit Mitte 40 kommen da viele Menschen trotz Erfolgen arg ins Trudeln.

  8. Hallo zusammen,

    ich bin im Bereich der Bildung tätig, insofern als ich Student auf Lehramt bin und auch schon in Schulen unterrichte. Das bedeutet, dass ich einen nicht gerade unwesentlichen Teil der allgemeinen Verwirrung und Unschlüssigkeit, wie man den richtigen Beruf für sich entdeckt, tatäglich miterlebe.

    Gerade bei vielen Schülern fehlt der Druchblick, was überhaupt für Möglichkeiten existieren. Also wird zuerst einmal studiert. Die Zahlen der Studenten steigen ja nicht ohne Grund immer weiter an. Man muss sich hier nicht binden.

    Die Idee eines „Jahr der Berufsorientierung“ finde ich richtig gut. Allerdings müssten das vor allem Schulen auch so sehen, und nicht nur eine einzige oder diejenigen, die einen engagierten Lehrer an der Schule haben, sondern als Pflichtprogramm. Dann könnten sich Schüler beispielsweise organisiert und unter professioneller Hilfe Gedanken über ihren Lebensweg machen…

  9. Warum erfahre ich erst jetzt von dieser Blogparade? Ach herrje, da hätte ich noch so viel Content zum Thema, denn es ist ein so ungemein Wichtiges!

    Gestern habe ich mich hingesetzt und eine Kompontente des Themas aus meiner Erfahrung beleuchtet: Kann dieses Thema „zu früh“ starten?

    http://www.respektspezialistin.de/berufsorientierung-warum-eltern-und-lehrer-schlechte-berater-sind/

    Herzliche Grüße – und gerne mehr davon. Danke für die tolle Blogparaden-Idee!

  10. Hallo Zusammen,

    das „Jahr der Kandidaten“ steht ja unter dem Aspekt „Candidate Experience“. Haben wir eigentlich ein Branchenportal, dass sich speziell nur um diesem Thema kümmert und beispielsweise alle Artikel zu diesem Thema aggregiert?

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