Recrutainment Videocast #15: Warum trenden eignungsdiagnostische Themen so stark, Vanessa Reynolds?

Es gibt Menschen, mit denen man sich einfach sehr gern unterhält. Erstens, weil sie sympathisch sind. Zweitens aber vor allem, weil sie etwas zu sagen haben. Man ist schnell „tief“ in Themen und hat buchstäblich das Gefühl, dass einem die andere Person „etwas zu sagen“ hat.

So geht es mir bspw. mit Vanessa Reynolds, Co-Founderin von Candidized. Vanessa ist Wirtschaftspsychologin und hat wie ich auch ein extrem ausgeprägtes Faible für eignungsdiagnostische Themen. Und sie bewegt sich hier wie ich auch an der Schnittstelle zwischen eignungsdiagnostischer Forschung auf der einen Seite, vor allem aber praktischer Anwendung und „Anwendbarkeit“ auf der anderen.

Ihre Artikelreihe „Eignungsdiagnostik to Go“ bei LinkedIn ähnelt daher auch unserer Artikelreihe „Eignungsdiagnostik kompakt„, die wir hier im Blog bespielen: Fundierte Hintergründe aus der Wissenschaft, aber eben praxistauglich aufbereitet und übersetzt…

Denn – und das gehört leider zur Wahrheit – daran mangelt es der Eignungsdiagnostik oft: Sie kommt zuweilen arg „elfenbeinturmig“ daher, wodurch sich viele Praktiker, ich will nicht sagen „abgeschreckt“, aber doch zumindest zuweilen „eingeschüchtert“ fühlen. Dass wir in der Praxis quasi jeden Tag wieder über irgendeinen haarsträubenden Unfug wie „KI-basierte Analyse der Mimik zur Persönlichkeitsvorhersage„, „Wirtschaftsastrologie„, „Psychogenetischer Code“ oder „Geburtstags-Analyse“ stolpern, liegt mE. auch daran, dass diese Angebote trotz offenkundiger Abwegigkeit vor allem eines sind: (Vermeintlich) einfach.

Und doch ist mein Eindruck, dass sich die Dinge bessern. Wirtschaftspsychologicher und diagnostischer Sachverstand haben über die letzten Jahre zugenommen, was u.a. an der deutlich gestiegenen Anzahl an Hochschulabsolventen psychologischer Studiengänge liegt. Und daneben spielen auch aktuelle Entwicklungen der Diagnostik enorm in die Karten: Hier meine ich vor allem die stark ansteigende Zahl an Bewerbungen (nicht Bewerbenden, ich meine Bewerbungen), Stichwort „Bewerbungs-Tsunami“, bei gleichzeitig immer geringerer Unterscheidbarkeit (maßgeblich durch den Einsatz von KI), Stichwort „Signalverlust“.

Gegen beides kann Eignungsdiagnostik helfen, Top-of-Funnel und sogar Before-the-Funnel…

Und weil ich mich darüber ohnehin häufig mit Vanessa austausche, habe ich dabei einfach mal auf „Aufnahme“ gedrückt.

Herausgekommen ist ein ganz toller Videocast, den ich jedem und jeder ans Herz lege, der/die irgendwie mit Personalbewertung und -Gewinnung zu tun hat…

Also, los geht’s…

P.S. Übrigens: Vanessa war im März Teil des Panels „Quality of Hire“ auf der #HREdge26. Moderiert von Tim Verhoeven ist sie zusammen mit Melanie Habrich und Prof. Lars Jansen der Frage auf den Grund gegangen, wie man Qualität im Recruiting „zählbar“ machen kann. Wir haben aus der spannenden Unterhaltung einen Videocast gemacht, den Ihr euch hier ansehen könnt.

Wer jetzt schon sichergehen möchte, dass er für die #HREdge27 ein Ticket abbekommt, der kann sich jetzt auch schon eines von max. 20 sog. „Blind-Tickets“ für die nächste #HREdge am 18. März 2027 ordern. „Blind“ deshalb, weil es noch keinen inhaltlichen Programmpunkt gibt. Daran arbeite ich gerade und ich kann soviel verraten, es wird wieder „edgy!…

Da die Teilnehmerzahl bei der #HREdge ja immer auch max. 160 beschränkt ist (mehr passt dort nicht) und die Tickets idR. spätestens zwei Monate vor dem Event ausverkauft sind, ist ein Blind Tickets vllt. nicht die schlechteste Idee.

Man kann also guten Gewissens schon sein Handtuch auf die Liege legen. Und naja, deutlich billiger sind die Blind-Tickets ja auch…

Also: 👉Hier geht es zu den Tickets: https://www.cyquest.net/company/events/hredge27/

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