Webinar “Garantiert virenfreie Personalauswahl”. Plus: Quick-Check-Ergebnisse: Corona sorgt für Digitalisierungsschub im Recruiting

Ich hatte es ja letzte Woche in meinem Artikel zum Thema “Remote Recruiting” schon angedeutet, nun steht das Programm für das Webinar “Garantiert virenfreie Bewerberinterviews und -auswahl” am 07. und am 08. April, jeweils Nachmittags von 13-17 Uhr.

Veranstaltet wird das Webinar vom Institute for Competitive Recruiting von Wolfgang Brickwedde und es wird dabei konkret um die Frage gehen, wie rekrutiert werden kann, wenn man den Kandidaten oder die Kandidatin nicht persönlich einladen kann:

Welche digitalen, garantiert virenfreien, Alternativen zum persönlichen Bewerbungsinterview gibt es und wie kann man feststellen, ob Kandidaten zum Unternehmen passen und ob er oder sie das kann, was er oder sie vorgibt, zu können?

Die Agenda des Webinars findet Ihr hier: https://www.xing.com/events/virenfreie-bewerberinterviews-auswahl-2809505

Und anmelden könnt Ihr bis zum 03. April hier: http://bit.ly/VirenfreieBewerberinterviewsundAuswahl

Die Plätze sind begrenzt, daher empfehle ich schnelle Anmeldung.

Umfrageergebnisse: Corona sorgt für Digitalisierungsschub im Recruiting

Natürlich sind die mikro- und makroökonomischen Auswirkungen der beispiellosen Krise noch nicht wirklich seriös abzuschätzen. Aber das mehr oder weniger erzwungene millionenfache Homeoffice lässt uns alle erahnen, dass ein sehr konkret greifbares Resultat von Corona sein wird, dass vieles zukünftig viel selbstverständlicher über digitale Wege laufen wird als das viele in der Vergangenheit für möglich gehalten haben.

Ich sehe die Corona-Krise daher auch als größtmöglichen Feldversuch für New-Work.

Und natürlich werden auch die Auswirkungen auf die Personalgewinnung mindestens spürbar, möglicherweise sogar gravierend sein.

Um diese These zu unterstützen habe ich mir einmal die Ergebnisse einer Blitzumfrage vom ICR näher angesehen, bei der der Frage nachgegangen wurde, welche Auswirkungen Recruiter kurz- und mittelfristig durch die Krise für ihr Geschäft sehen.

Die Umfrageergebnisse sind natürlich nicht repräsentativ, aber es haben in den letzten Tagen immerhin mehr als 450 Personaler daran teilgenommen, so dass man wohl mindestens von einem sehr aussagekräftigen Stimmungsbild sprechen kann.

Hier ein paar der Highlights – eine wunderbare Einstimmung auf das Webinar in zwei Wochen:

Personaler erwarten deutlichen Digitalisierungsschub für die Recruitingprozesse

Die Frage “Wird die Corona Krise Ihren Recruitingprozess beeinflussen?” wurde wie folgt beantwortet:

Es wird also von einer deutlichen Mehrheit eine starke Steigerung digitaler Schritte im Recruitingprozess erwartet.

Insbesondere Interviews werden zu VIDEO-Interviews

Naheliegend und durch die Befragung nachdrücklich bestätigt: Insbesondere Interviews werden stark von der Digitalisierung profitieren. Und das gilt – zumindest aus Sicht der Befragten – auch quasi ab sofort. Denn die Zahlen zu den Fragen “Wie gehen Sie aktuell mit Bewerberinterviews um?” und “Wie werden Sie in den nächsten Wochen mit Bewerberinterviews umgehen?” sind nahezu identisch und zeigen einen massiven Anstieg von vor allem Echtzeit-Videointerviews:

Auch Assessment wird noch digitaler!

Aus meiner Sicht natürlich ganz besonders spannend war die Frage “Wie gehen Sie mit dem Thema Candidate Assessment um?”. Ich hatte ja letzte Woche noch von einem Vertriebskontakt berichtet, der mir – in der aktuellen Situation wohlgemerkt – schrieb, dass man doch zunächst an den Vor-Ort durchzuführenden Papiertests festhalten wolle. Wie man sich das jetzt vorzustellen hat? Keine Ahnung.

Das ist kein Einzelfall, meldet doch immerhin rund ein Drittel der hier befragten Unternehmen, dass sie auch weiterhin an den analogen Assessment-Methoden festhalten wollen. Aber es sind eben auch mehr als 18% der befragten Recruiter, die jetzt auf digitale Assessment-Verfahren (“Online-Assessment”) umstellen wollen. Wenn die es auch tatsächlich tun und sich zu den knapp 29% gesellen, die schon Online-Assessment einsetzen, dann wird spätestens jetzt Online-Assessment zum Normalfall und analoges Assessment zur Ausnahme.

Auch die Beurteilung des Cultural Fit wird zumindest “digitaler

Zum Schluss auch noch die Ergebnisse zu der Frage “Wie gehen Sie mit dem Thema Kandidaten Passung zu Unternehmenskultur und -werten um?”.

Mehr als 16% geben an, hierfür zukünftig (auch) auf digitale Messmethoden setzen zu wollen. Und diese kommen zu den bemerkenswerten knapp 22% hinzu, die aussagen, dass sie solche Instrumente schon einsetzen!

Auch dies ist meines Erachtens bemerkenswert. Nicht nur, weil wir selber mit dem Kulturmatcher ja ein Messverfahren im Angebot haben, mit dessen Hilfe man Wertepassung zählbar machen kann, sondern auch weil ja ein Hauptgrund für die nach wie vor immense Bedeutung des Interviews als Auswahlinstrument darin liegt, dass man dort – also im Interview – lange die vermeintlich einzige Möglichkeit sah, Cultural Fit zu überprüfen.

Die Corona-Krise scheint also auch hier als Katalysator zu wirken, auch diesen Schritt mindestens durch digitale Instrumente zu unterstützen.

So dramatisch die Krise ist, es scheinen sich auch Dinge in die richtige Richtung zu bewegen…

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