Der JobCheck der DPDHL: Ein Game-Changer im Massenrecruiting. Gamified Assessment und Personalmarketing aus einem Guss

Bis zum 15. Oktober kann man noch am Online-Voting für den PMI Award 2020 teilnehmen. PMI steht dabei für Personalmarketing Innovation. Und genau darum geht es auch: Innovation.

Es haben insg. fünf Projekte und Tools auf die Shortlist geschafft. Bis zum 15. Oktober wird daraus dann per Online-Voting der diesjährige Preisträger ermittelt.

Eine der fünf nominierten Innovationen möchte ich heute noch einmal gesondert herausgreifen, da es sich hier aus meiner Sicht wirklich um eine Applikation mit “Game-Changer”-Potential handelt:

Der “JobCheck” der DPDHL

Kurz zum Hintergrund: Die Deutsche Post DHL Group stellt jährlich eine fünfstellige Anzahl an neuen Mitarbeiter*innen bei Post&Paket in Deutschland ein, viele davon im operativen Geschäft, wie zum Beispiel in der Zustellung. Allein aktuell sucht der Konzern rund 10.000 neue Kräfte in Deutschland, um für die Brief- und Paketflut in der Vorweihnachtszeit vorbereitet zu sein.

Generell sind mehr als 100.000 Bewerbungen jährlich zu bearbeiten, aus denen eine fünfstellige Anzahl an Neueinstellungen resultiert. Ein schneller Auswahlprozess und ein hoher Employee-Employer-Fit ist daher umso wichtiger.

Und genau dazu leistet nun der “JobCheck” einen großen Beitrag.

Was ist der JobCheck der DPDHL?

Der freiwillige JobCheck ist eine Kombination aus spielerischem Test sowie Videos aus dem Job-Alltag und ist innerhalb von wenigen Minuten absolviert. Er kann bei der Frage unterstützen, wer schneller zum Interview eingeladen wird. Zudem gibt er Bewerber*innen einen realistischen Einblick in den Job-Alltag und ist in dieser Form für operative Kräfte neu am Markt. Das Ganze ist mobiloptimiert und somit von allen Endgerätetypen gleichwertig nutzbar.

Der freiwillige JobCheck setzt im Bewerbungsprozess frühzeitig an. Sobald die Kandidat*innen ihre Bewerbung auf der Karriereseite abgeschlossen haben, erhalten sie direkt auf der Seite und zusätzlich per E-Mail einen Zugangslink zum JobCheck. Dieser besteht aus zwei Teilen.

Der erste ist ein fünfminütiger spielerischer Test. Die Kandidat*innen bekommen in schnellem Wechsel eine große Menge an Adressetiketten vorgesetzt, die sie vergleichen müssen.

Realistic Job Preview durch animierte Erklärvideos

Vom JobCheck profitieren beide Seiten. Das Tool ist nicht nur Recruitinginstrument. Vielmehr ist der JobCheck auch ein Personalmarketinginstrument: Teil 2 des Instruments sind dann zwei Jobvideos, die in animierter Form einen realistischen Einblick in den Berufsalltag von Paket-, Brief- und Verbundzustellern geben. Dabei handelt es sich nicht um Hochglanzproduktionen. So kann der Bewerber gleich selber herausfinden, ob die Tätigkeit zu ihm passt.

In diesen Videos werden die Herausforderungen der Berufe wie schnelles Arbeiten, das  Heben schwerer Pakete oder auch das Arbeiten draußen bei Wind und Wetter klar benannt.

Zählbare Resultate? Was bringt der JobCheck?

Insgesamt dauert ein kompletter Durchlauf des JobCheck also nur wenige Minuten. Das ist bemerkenswert. Aber die entscheidende Frage ist natürlich: Was bringt das Tool?

Eine Validierungsuntersuchung im Rahmen des Pilot-Projektes hat gezeigt, dass der JobCheck erstaunlich genaue Ergebnisse in sehr kurzer Zeit liefert und von den Teilnehmern sehr positiv erlebt wird.

Fazit:

Mit dem DPDHL Jobcheck hat die Deutsche Post AG ein neues, innovatives und dynamisches Recruitment Tool eingeführt, das dem Bedarf von Bewerbern und Recruitern entspricht. Zum ersten Mal ist es nun möglich, ein Online Tool für das Recruiting von operativen Kräften einzusetzen, das in nur sehr kurzer Zeit zu durchlaufen ist. Die Deutsche Post DHL Group ist damit einzigartiger First Mover im Bereich des Recruiting operativer Kräfte in Deutschland.

Es zeigt sich, dass Recruiting auf der einen Seite und Personalmarketing auf der anderen Seite sich wunderbar gegenseitig ergänzen

Irgendjemand predigt das doch schon Jahren. Wer das wohl ist? Ich komme gerade nicht drauf… ;-)

Nun denn, wen das überzeugt hat, der kann dem JobCheck dann noch bis zum 15. Oktober seine Stimme im Online-Voting geben…

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