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Ist OSA gleich OSA? – Nein! Neues Online-SelfAssessment der Hochschule für Gesundheit

Donnerstag, 23. Mai 2013 20:52

Jüngst bin ich per Google Alert auf ein neues SelfAssessment gestoßen und zwar diesmal von der Hochschule für Gesundheit (hsg). Zum kommenden Wintersemester ist es bei dieser Hochschule ein verpflichtender Bestandteil im Bewerbungsprozess das neu geschaffene Online-SelfAssessment zu durchlaufen.

hsg_OSA

Zum Inhalt: Direkt am Anfang wird darauf hingewiesen, dass es sich um die erste Ausbaustufe des OSAs handelt, die „Informationen zu geltenden Studienvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten enthält“. In weiteren Ausbaustufen soll das Angebot dann unter Beteiligung der verschiedenen Studienbereiche um fachspezifische Bereiche erweitert werden. Aber auch schon jetzt soll das OSA laut Startseite der Hochschule dazu beitragen die Studierendenzufriedenheit zu erhöhen und die Zahl von Studienabbrüchen zu verringern.

Soweit so gut, wie gestaltet sich denn diese erste Ausbaustufe des OSAs?

Im Prinzip werden dem User lediglich auf 10 Seiten Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen (Hochschulzugangsberechtigung, Vorpraktikum und fachspezifische Einschreibungsvoraussetzungen) und dem Bewerbungsprozess bei den angebotenen NC-Fächern und dem NC-freien Studiengang „Pflege“ gegeben. Der Studieninteressierte wird mehrmals dazu aufgefordert, sich auf den entsprechenden verlinkten Seiten weiter über die Voraussetzungen zu informieren. Dass der User die Informationen gelesen und zur Kenntnis genommen hat, muss er oder sie jeweils mit einem Klick bestätigen.

Insgesamt existieren zwei Stellen, an denen der User durch seine Single-Choice-Eingabe die direkt danach präsentierte Information beeinflusst. Einmal in Bezug darauf wo die eigene Hochschulzugangsberechtigung erworben wurde (Deutschland bzw. deutsche Schule, als EU-Bürger im Ausland, als nicht EU-Bürger im Ausland), woraufhin unterschiedliche kurze Texte und jeweils ein direkter Link zu weiterführenden Informationen auf der Homepage der Hochschule präsentiert werden. Ein weiteres Mal in Bezug auf die Frage, ob man sich für die NC-Studiengänge, den NC-freien Studiengang „Pflege“ oder beide interessiert. Je nach Auswahl durchläuft man dann die 8. oder 9. oder die 8. und 9. Seite des OSA’s, auf der noch einmal die Eckdaten der jeweiligen Bewerbungsprozesse aufgelistet sind.

Zuletzt landet man auf einer Seite mit individuellem Teilnahmecode (der im Rahmen der Bewerbung eingeben werden muss), wo ein PDF mit allen im OSA gelesenen Informationen heruntergeladen werden oder optional an eine einzugebende E-Mailadresse verschickt werden kann.

Abschlussseite_hsg_OSA

Fazit

Und das war es dann auch schon… Wenn es primär darum geht, dass möglichst sichergestellt wird, dass sich Studieninteressierte einmal mit den wichtigsten Formalien auseinandergesetzt haben und insofern die Studienberatung von immer wiederkehrenden Routinefragen entlastet werden soll, dann kann man das so machen. Aus meiner Sicht hat dies aber insgesamt wenig mit dem Grundgedanken von Online-SelfAssessments im Hochschulkontext zu tun, in denen es ja eigentlich darum gehen soll, durch die Präsentation von (studiengangsspezifischen) Informationen und auch interaktiven Übungen ein umfassendes Bild zu einem Studium oder Studienfach zu vermitteln und so zur Orientierung und Beratung beizutragen. Gelungene Beispiele hierfür gibt es im Gegensatz zum beschriebenen Beispiel etwa in Form der Freiburger Online Studienwahl Assistenten, der Navigatoren der Hochschule Niederrhein oder der Virtuellen Studienorientierungen der Universität Göttingen, um nur ein paar zu nennen.

Studienabbruchquoten können durch das OSA der Hochschule für Gesundheit in seiner jetzigen Form m.E. nicht gesenkt werden, auch wenn dies als einer der Gründe für den Start dieses Projekts genannt wurde. Insgesamt wäre es sicher auch ausreichend gewesen, die Informationen in einem Dokument zu sammeln, das dem User vor der Bewerbung zum Durchlesen präsentiert wird und deren Kenntnisnahme durch Anklicken bestätigt werden muss.

Bleibt zu hoffen, dass das Hinzufügen von fachspezifischen Inhalten in weiteren Ausbaustufen nicht nur darin bestehen wird, die Informationen zu fachspezifischen Einstellungsvoraussetzungen aus den bestehenden Informationsseiten einzufügen, sondern tatsächlich Informationen zu den jeweiligen Studieninhalten und auch typische Aufgaben aus dem Studium oder der späteren Praxis präsentiert werden, anhand derer man für sich selbst überprüfen kann (Stichwort: SelfAssessment), ob der jeweilige Studiengang das Richtige ist.

Autorin: Lisa Adler.

Thema: Studienorientierung, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Ein (Berufs-)leben und zigtausend Möglichkeiten. Herkulesaufgabe für junge Menschen: Finde den richtigen Beruf!

Dienstag, 19. März 2013 11:00

Autor: Jo Diercks.

Das Wochenende begann am Freitagabend sehr erfreulich, flatterte uns doch ein schöner Auftrag herein, der – wenn fertiggestellt – sicherlich einen substantiellen Beitrag leisten dürfte, die Studienwahlentscheidungen von Studieninteressierten in Deutschland zu verbessern.

Mir ist in diesem Zusammenhang noch einmal sehr deutlich geworden, vor was für einer Herkulesaufgabe junge Menschen heute eigentlich stehen, wenn sich deren Schulzeit dem Ende zuneigt und die Frage “was will ich werden?” immer drohender Gestalt annimmt.

Buchstäblich zigtausend Möglichkeiten

Man könnte ja meinen, dass die omnipräsente Verfügbarkeit an berufsorientierender Information im Internet die Situation für junge Menschen vereinfacht hätte – unsereins hatte ja seinerzeit tatsächlich nicht viel mehr als das persönliche Umfeld und den berühmt-berüchtigten Besuch im BIZ (gab es dafür in der Oberstufe nicht einen Tag frei…?).

Weitgefehlt.

Hochschulkompass_Studiengangssuche

Das Problem mit der Berufsorientierung heutzutage ist nicht ein “zu wenig” an verfügbarer Information, sondern ein “viel zu viel zu viel zu viel”. Wer heute z.B. im Alter von sagen wir mal 16-17 Jahren mit der Perspektive eine Hochschulzugangsberechtigung zu ergattern (also z.B. ein Abitur) vor der Frage steht, welchen Weg er denn mal beruflich einschlagen könnte, dem stehen aktuell (festhalten!) 9.318 grundständige Studienangebote an über 400 Hochschulen (gut 100 Universitäten, gut 200 Fachhochschulen, gut 50 Kunsthochschulen etc.) sowie aktuell 345 anerkannte (d.h. im dualen System ausgebildete) Ausbildungsberufe und nochmal einige Dutzend weitere (außerhalb des dualen Systems z.B. an Berufsfachschulen ausbildende) Ausbildungsberufe zur Auswahl. Hinzu kommt die ständig steigende Anzahl an dualen Studiengängen mit und ohne Kammerabschluss und eine verwirrenden Vielfalt an akademischen Abschlüssen wie Bachelor of Arts, Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science (jeweils “in XYZ”).

Man könnte meinen, dass die Studienorientierung bei gut 9000 verschiedenen Studiengängen gegenüber der Ausbildungsorientierung mit “nur” etwa 400 Berufsbildern der schwierigere Job sei. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass es bei den 9300 Studiengängen ja nicht um wirklich 9000 verschiedene Studiengänge handelt, nur weil sie verschieden heißen. Diese Liste lässt sich sehr gut clustern und auf etwa 100 wirklich distinkte Richtungen verdichten. Ausbildungsberufe lassen sich zwar auch bündeln; mehr als Reduzierung der 400 Berufe auf die knappe Hälfte ist hierbei aber nicht möglich.

Noch mehr Vielfalt? Gut.

Dank des ECTS, also des European Credit Transfer Systems sind Studienleistungen im Rahmen des Bologna Prozesses inzwischen im Europäischen Hochschulraum transferierbar, d.h. man kann Teile seines Studiums hier machen und die erbrachten Leistungen nach dort mitnehmen und anerkennen. Im Prinzip eine absolut begrüßenswerte Entwicklung. Die Komplexität der Entscheidung, welchen Weg man gehen will, erhöht es aber auch noch einmal dramatisch, weil der Möglichkeitenraum dadurch gefühlt eben auch ganz Europa mit seinen vielen Formen der Hochschulausbildung mit umfasst. Mit dem ECVET, also dem European Credit System for Vocational Education and Training entsteht seit einigen Jahren analog ein System, mit dem auch erreichte Qualifikationen der beruflichen Aus- und Weiterbildung europaweit vergleichbarer werden sollen.

Am Anfang steht die Frage: Was will ich eigentlich?

Zu all diesen prinzipiellen Möglichkeiten, die unserem 16-17-jährigen Abiturienten in spe offen stehen gibt es im Internet (und natürlich nicht nur dort) Informationen. Vom Bund, von Ländern, von Regionen, von Einrichtungen, staatlichen wie privaten, von Medien und Blogs und natürlich auch Unternehmen. Alles gut, alles sinnvoll, aber eben auch verwirrend. Wer sich einfach mal so auf Suche macht nach dem Motto: “ich lass mich mal inspirieren”, der wird sehr schnell frustriert abbrechen. Es besteht die Gefahr, dass man ob der Vielfalt an verfügbarer Informationen resigniert und seine Berufsentscheidung letztlich doch wieder von der “Klassikern” leiten lässt: Eltern, Geschwister, Freunde oder Stereotypen… Nicht dass ich falsch verstanden werde – das sind alles auch wichtige Sparringspartner bei der Berufswahl. Aber letztlich entscheidend sind immer die Fragen: “Was will ICH werden?”, “was passt zu mir?”

Hilfestellung durch (berufliche) Interessentests und interaktive Berufsorientierungstools

Bei der Beantwortung der Frage, was einen persönlich eigentlich interessiert und vor allem, was dazu passende (Ausbildungs-)Berufe und Studiengänge sein können, kann ein entsprechender Interessentest helfen. Wir haben einen solchen vor einiger Zeit entwickelt. Wer das mal ausprobieren möchte, der kann dies z.B. auf der Website der HAW Hamburg (im Kontext des Studienangebots der HAW), bei RWE (im Kontext des Ausbildungsangebots von RWE) oder beim Stark-Verlag (übergreifend über alle Studienbereiche) ausprobieren. Ein solcher Interessentest ersetzt nicht die weitere Informationssuche und Recherche (z.B. über ein persönliches Gespräch), aber er kann enorm helfen, aus den 360° an Möglichkeiten einen großen Teil auszublenden, um die verfügbare Energie gleich auf die möglicherweise besser passenden Bereiche zu lenken. Dieser Interessentest wird im Laufe des Jahres nun auch in zwei reichweitenstarke und überregionale Informationsangebote integriert (besagter Auftrag, von dem ich eingangs sprach).

Studieninteressentest

Zum anderen können auch interaktive Berufsorientierungstools, SelfAssessment, Spiele und virtuelle Studienberatungen bei der Suche nach dem bestpassenden Berufsweg helfen. Ich habe vor etwa zwei Jahren erstmals aufgelistet, für welche Berufe wir solche Tools für verschiedenste Kunden schon entwickelt und umgesetzt haben. Diese Liste von damals etwa 30 Berufen habe ich dann vor einem Jahr aktualisiert (wodurch der Umfang dann auf nahezu 100 Berufe, Ausbildungen bzw. Studienrichtungen gestiegen ist). In den letzten zwölf Monaten sind nun natürlich wiederum einige hinzugekommen bzw. gerade dabei fertig zu werden:

Virtuelle_Studienorientierung_Agrarwissenschaften

Berufsorientierungsspiel_FIAN

 

HN-Navigator_Wirtschaftsinformatik

 

Wir haben uns damit nicht nur mit quasi allen Studien- und Ausbildungsberufen einmal inhaltlich befasst, sondern auch für ca. 120 davon interaktive Orientierungstools gebaut. Von der Hoffnung, wirklich den gesamten Kosmos an Berufswegen in dieser Form abbilden zu können, muss man sich ob der schieren Menge aber wohl verabschieden. Das wäre auch eine Aufgabe für Herkules…

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, eRecruiting, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Hochschule Niederrhein bringt weitere Online-Studienorientierungen an den Start

Donnerstag, 21. Februar 2013 10:06

Autorin: Verena Müller.

„Chemiker sind Pyromanen, die leuchtende Augen bekommen, wenn es irgendwo zischt, knallt, raucht und stinkt“. Damit dieser Irrglaube gar nicht erst entsteht, hat die Hochschule Niederrhein den „HN-Navigator“ des Fachbereichs Chemie initiiert: In einem umfassenden Online-Orientierungsangebot wird über die Berufswelt in diesem Bereich, über Studieninhalte und –anforderungen sowie das Studierendenleben in Krefeld informiert – und das multimedial in Form von Texten, Bildern, Videos und spielerischen Aufgaben mit einem hohen Grad an Interaktivität.

Navigator Chemie

Die Online-Studienorientierung für die Studiengänge Chemieingenieurwesen und Chemie und Biotechnologie ist aber nur eine Applikation, die im Rahmen der aktuellen Ausbaustufe der HN-Navigatoren ins Leben gerufen wurde: Zusammen mit den Online-Studienorientierungen für die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Health Care Management, eHealth und Design stellt sie eine Erweiterung des bisher bereits 13 Bachelorstudiengänge umfassenden Studienorientierungsangebots mit Self-Assessment-Elementen dar – dazu zählen „exotische“ Studiengänge wie Catering und Hospitality Services sowie ingenieur- und wirtschaftwissenschaftliche Informationsangebote gleichermaßen. Weitere HN-Navigatoren für die Studiengänge Textil- und Bekleidungstechnik, Design-Ingenieur und Textile and Clothing Management folgen in Kürze und runden die Plattform ab.

Navigator Design

Zielsetzung der bewährten HN-Navigatoren ist eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Neigungen und Interessen sowie dem Thema Studium allgemein, um eine fundierte Studienwahlentscheidung im Vorfeld einer etwaigen Bewerbung treffen zu können. Besser informierte Bewerber reduzieren für die Hochschule das Risiko eines späteren Studienabbruchs, was sich kostenmäßig im wahrsten Sinne des Wortes „auszahlt“. Gleichzeitig stellen die HN-Navigatoren dadurch, dass die Fachbereiche hier ihre Besonderheiten und Vorzüge präsentieren können, ein Marketinginstrument dar – mit dem Ziel der Profilschärfung der Hochschule.

Die Nutzerzahlen der HN-Navigatoren wie beispielsweise auch der virtuellen Studienorientierungen der HAW Hamburg oder etwa der Uni Göttingen belegen nicht nur eine hohe Nachfrage nach derartigen Informationsinstrumenten, sondern sprechen zudem eine deutliche Sprache die Studienwahlsicherheit der Teilnehmenden betreffend: Die Evaluationen zeigen, dass ein Großteil der Nutzer im Anschluss an die Bearbeitung eine höhere Studienwahlsicherheit empfindet und bestärkt in die Bewerbungsphase einsteigt oder eben gerade aufgrund besserer Kenntnisse davon absieht.

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FashionWeek live – virtuell und spielerisch Karriere in der Modebranche machen, als Facebook App

Montag, 27. August 2012 8:55

Vielleicht liegt es daran, dass ich in der letzten Zeit zu viele Presseanfragen beantworten musste – zusätzlich zu den bereits aufgezählten Medien wie SPIEGEL, Prosieben oder ORF haben sich in der Zwischenzeit nicht nur einige Branchenblogs (HR Software Blog, Absolventa, Next Gamer, Lead Digital, HR networx), sondern auch weitere Leitmedien wie Handelsblatt, VDI Nachrichten und Wirtschaftswoche auf das Thema “Recruiting Games” aka Recrutainment gestürzt. Auf jeden Fall war mir selber ein spannendes neues Beispiel für den Einsatz von Spieltechniken zur Kommunikation von Berufswelten komplett entgangen. Aber – wozu hat man denn sein Netzwerk? Props to @PM2null Henner Knabenreich für den Tipp.

Worum geht´s? Um die Facebook App “FashionWeek live“. Das Spiel ermöglicht es Facebook-Benutzern, sich eine Karriere in der Modewelt aufzubauen.

Nun, eigentlich ja mehr als naheliegend. Letztlich sind Castingshows im Fernsehen á la “GNTM” auch nichts anderes als gamifizierte Darstellungen des Berufsbilds Model. Wie authentisch das ist, vermag ich nicht wirklich zu sagen, aber dort geht es ja auch nicht wirklich darum einen “realistic preview” zu geben, sondern letztendlich darum, eine gute Show zu bieten, um eine entsprechende Quote zu erreichen.

Wie funktioniert nun aber das FashionWeek live? Man könnte ja meinen, dass es hier diesen Quotendruck nicht gibt und eine wirkliche Chance für unterhaltsame, ja, UND gleichzeitig realitätsnahe Einblicke gibt.

FashionWeek live wurde übrigens von IMG, der Mutterfirma der weltgrößten Modelagentur IMG Models und der englischen Spielefirma 505 Games entwickelt mit dem Ziel, Frauen zwischen 18 und 35 (Zielgruppe) Einblicke in die Berufswelt Mode zu geben.

Der Aufschlag ist groß. Man merkt, dass hier Profis am Werk waren und dabei auch “a bisserl” Budget zur Verfügung stand. Das Spiel ist professionell gestaltet und steht offenkundig auf einer recht ausgereiften Social Game Engine. Spieler von Fliplife oder anderen Social Games finden sich recht schnell zurecht, weil die üblichen Incentivierungsinstrumente (virtuelle Währung, Aufstieg durch Erfahrungspunkte, die Möglichkeit zum Erwerb virtueller Güter etc.) allesamt dabei sind.

Zu Beginn stellt “man” (nein Frau, ich bin froh, dass mich mit meinem Facebook-Account überhaupt anmelden konnte…) seinen Character zusammen. Man kann dabei Ethnie, Gesicht, Gesichtsmerkmale, Frisur etc. bestimmen. Das ist ganz nett, aber auch nicht mehr sooo neu. Anekdote am Rande: Da steht “man kann Gesicht, Ethnie, Gesichtsmerkmale auch später noch verändern, die Startkleidung aber ist ein Geschenk und folglich “mit Bedacht” auszuwählen”. Naja, ein Schelm, der böses dabei denkt – “später veränderbar…”, das versuchen in dieser Branche ja leider nur allzuviele auch im echten Leben ;-). Nun denn.

Hat man das erledigt, bezieht man seine erste Model-Wohnung.

Von hier aus hat man dann alles nötige im Zugriff, d.h. die Wohnung dient als Basis, über die die verschiedenen Spielfeatures aufgerufen werden können. Natürlich interessiert mich an dieser Stelle vor allem der Job! Also, klick auf das Laptop und ich bekomme meinen ersten Job übertragen. In diesem Fall trifft sich das Model Abends locker mit Freunden und meine Aufgabe als Stylist(in…) ist, das Model möglichst passend im “Contemporary Casual”-Style zu kleiden (zu “fitten” sagt man wohl). Was “Contemporary Casual” ist bekommt man übrigens erklärt…

Für verschiedene Kleidungsstücke wie Tops, Hosen, Schuhe etc. bekomme ich jeweils verschiedene Alternativen zur Auswahl und wähle das meiner Meinung nach passendere aus. Jungs, jetzt guckt da nicht so genau hin…! ;-) Auch wenn der gute Jörg Buckmann ja erst kürzlich über “Sex sells, auch im Personalmarketing” geschrieben hat.

Habe ich mein Model entsprechend angezogen, kann es ins Fotostudio, wobei man Pose, Platzierung und Blickfeld verändern kann, um so das perfekte Foto zu schießen und einzureichen.

Je nachdem, wie gut ich mit der Auswahl der Kleidungsstücke und dem Foto den gewünschten Stil treffe – man ahnt es, genau – bekomme ich “Cash” und “XP”, also virtuelles Geld und Erfahrungspunkte. Beides brauche ich im weiteren Spielverlauf, um mir a) virtuelle Güter kaufen zu können (z.B. Outfits für meine Garderobe) und b) sukzessive Levels aufzusteigen und zunehmend anspruchsvollere Aufgaben übertragen zu bekommen.

Okay, (Zwischen-)Fazit:

Da ich erstmal nicht tiefer eingestiegen bin und nicht weitergespielt habe, bin ich mir sicher, dass FashionWeek live noch eine ganze Menge mehr zu bieten hat. So sind wohl auch Modemarken wie DKNY und Ethical Goods mit in das Spiel integriert: Neue Kollektionen sind in den Plot eingebaut, so dass jeder Spieler seine virtuelle Figur nach der neuesten Mode einkleiden und sie für sich selbst bestellen kann. Laut einem Sprecher ist dies “…nicht nur Marketing, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit zu sehen und erleben, wie die Spieler ihre Produkte einsetzen. Außerdem bietet es den Modefirmen die Möglichkeit, mit den Benutzern ins Gespräch zu kommen.” In-game Advertising nennt das dann der Fachmann.

Aus Personalmarketingsicht finde ich sehr gelungen, dass man sich inhaltlich mit den übertragenen Aufgaben befassen muss. Auf die anschließende Belohnung muss man zwar teilweise einen Moment warten, aber die Aufgabenbearbeitung nach dem eher stupenden Click & Wait Prinzip entfällt. Dadurch wird FashionWeek live sicherlich ein bisschen mehr “Lean Forward” als das Social Games klassischerweise sind, aber die kommunikative Wirkung ist sicherlich um ein vielfaches höher. Fliplife, bitte nachmachen!

Ich finde es zwar immer schade bis grenzwertig, wenn man Facebook Apps nur im eingeloggten Zustand nutzen kann und wenn diese alle möglichen Dinge aus meinem Profil auslesen wollen (hier leider auch), aber man muss eben durchaus auch einmal anerkennend festhalten, dass bereits mehr als 40.000 Facebook User auf Like gedrückt haben. Virales Potential scheint gegeben.

Also: Insg. ein gelungenes Beispiel für spielerische Berufsorientierung. An PoweRBrands des Konsumgütermultis Reckitt-Benckiser kommt FashionWeek Live aus meiner Sicht aber nicht ran. Die Gestaltung ist sicherlich erheblich moderner, die inhaltliche Tiefe kommt nicht ganz mit.

Wer sich etwas sachlicher mit der Berufswelt der Mode befassen möchte (oder wer vielleicht gar nicht bei Facebook ist, gibt´s ja auch…), der kann ja mal einen Blick in die virtuelle Studienberatung für Bekleidungstechnik an der HAW Hamburg werfen. In Kürze wird es auch eine von Europas größtem Fachbereich für Textil- und Bekleidungstechnik geben, an der Hochschule Niederrhein.

Wer nichts über FashionWeek live verpassen möchte, der kann dem Game übrigens bei Twitter folgen: https://twitter.com/fwlgame. Den Trailer zum Game finde ich zwar nicht so gelungen, möchte ihn aber meinen Lesern natürlich trotzdem nicht vorenthalten. Gux du…

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Der Navigator Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Niederrhein – Virtuelle Einblicke in die Verknüpfung von Wirtschaft und Technik

Dienstag, 29. Mai 2012 9:44

Studieninteressierte finden sich heutzutage in einem Dschungel von Angeboten diverser Hochschulen und Universitäten in tausenden von unterschiedlichen Studiengängen innerhalb ganz Deutschlands wieder. Woher weiß man jedoch, welches Studienfach, welcher Studienort, welche Art von Hochschule zu einem selber passt und wie man dies heraus findet?

Die Hochschule Niederrhein hat für Studieninteressierte ein sehr informatives Angebot eingerichtet, das sich bereits in der 3. Ausbaustufe befindet – die HN-Navigatoren – auch bekannt als virtuelle Studienorientierungen. Mitte Mai ist der neueste der Navigatoren nun online gegangen – der Navigator des Fachbereichs 09 – Wirtschaftsingenieurwesen.

Der Navigator Wirtschaftsingenieurwesen wurde von CYQUEST in Kooperation mit einem Studierendenprojekt des Fachbereichs entwickelt und verbindet somit das Insiderwissen der Studierenden mit dem State of the Art Webdesign und psychologischen Know-how der Recrutainment-Company.

Allen HN-Navigatoren ist gemein, dass sie die Studienentscheidung der Studieninteressierten wesentlich verbessern sollen. Dies wird durch einen informierenden und aufklärenden Ansatz erreicht. Jeder Navigator ist dabei in 6 verschiedene Bereiche aufgeteilt: Begrüßung, Berufswelt, Studium, SelfAssessment, Studierendenleben sowie Reflexion.

Der User bekommt vorweg in der Begrüßung schon interessante Informationen über den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen dargeboten. Das hier eingebundene Fachbereichsvideo gibt Einblicke in Studienschwerpunkte und spätere Tätigkeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens und macht Lust darauf, mehr über diesen Studiengang zu erfahren. Daran anschließend bekommt der User die Gelegenheit, sich 4 Videos mit Studierenden des Fachbereichs anzusehen, die die Frage klären soll: „Warum studierst Du Wirtschaftsingenieurwesen?“ Die Videos wurden von Studierenden des Fachbereichs vor Ort gedreht und von CYQUEST professionell geschnitten.

Erst nach Durchlaufen des Begrüßungskapitels wird der User dazu aufgefordert, sich für die Studienorientierung zu registrieren. Dies kann jedoch auch über einen Gastzugang geschehen (besucher, besucher). Die individuelle Registrierung hat den Vorteil, dass der User seinen Bearbeitungsfortschritt an den abgehakten Kapiteln links oben im Navigator angezeigt bekommt und somit eine Orientierung erhält, wo er sich befindet. Auch wird dabei der Bearbeitungsfortschritt individuell abgespeichert.

Hier ein paar Highlights aus den Kapiteln des HN-Navigators Wirtschaftsingenieurwesen:

Berufswelt

Um einen ersten Eindruck zu bekommen, in welchen Bereichen man nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens tätig werden kann, gibt es in dem neuen Navigator einen interaktiven „Grundriss“ der Tätigkeitsfelder. Gebäude stellen hierbei die unterschiedlichen Unternehmensbereiche dar. Klickt der User auf einen dieser Bereiche, werden ihm am rechten Bildrand Berufsbilder und Aufgaben/ Tätigkeiten in diesem Tätigkeitsfeld angezeigt.

Studium

Neben den allgemeinen Informationen zum Studienaufbau, den Veranstaltungsformen, Studieninhalten etc., gibt es im Kapitel Studium einen interaktiven Modulplan, der besonders hervor gehoben werden sollte. Dieser Modulplan beinhaltet sowohl alle Schwerpunktbeschreibungen des Studiengangs, als auch die Beschreibung und inhaltliche Zusammenfassung aller Fächer, die in verschiedenen Ausrichtungen des Bachelor of Science studiert werden können. Dank der Interaktivität können User ganz gezielt auswählen, was sie sich ansehen möchten und was nicht und sich somit umfassend informieren.

Natürlich sind ebenfalls wieder Videos mit Studierenden aus den verschiedenen Schwerpunkten des Studienganges eingebunden, eine Studierende oder ein Studierender pro Schwerpunkt: Energiemanagement und-technik, Human Engineering, Hygienemanagement, Marketing sowie Produktion und Logistik.

SelfAssessment

Das Kapitel SelfAssessment soll Einblicke in verschiedene Themenbereiche des Wirtschaftsingenieurwesens geben und bietet dem User kleine Aufgaben aus den Bereichen: Betriebswirtschaftslehre, Mechanik, Fügetechnik, Human Engineering, Marketing, Elektrotechnik, Hygienemanagement sowie Produktion und Logistik. Wichtig zu betonen ist, dass es sich hierbei nicht um einen Eignungstest handelt, sondern eher abgefragt wird, ob und in welchem Maße sich der User mit den Inhalten beschäftigen möchte und Spaß an diesen haben oder entwickeln könnte. Darüber hinaus vermittelt dieses Kapitel natürlich die Anforderungen, die im Studium gestellt werden und gibt den Interessierten somit einen realistischen Einblick in die Inhalte des Studiums.

Am Ende des SelfAssessments erhält der User ein Feedback, dass ihn zur Bewerbung im Studiengang animiert.

Studierendenleben

Das Kapitel Studierendenleben informiert über all das, was das Studium in Krefeld neben den ganzen Formalitäten ausmacht. Hier kann der User sich über Freizeitmöglichkeiten im Raum Krefeld, das Sportangebot an der Hochschule oder über die Wohnheime der Stadt informieren. Dieses Kapitel ist ganz bewusst von der Fachschaft des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen an Studieninteressierte adressiert und gibt ebenso Einblicke in das Partyleben am Fachbereich wie in die Arbeit der Fachschaft.

Abschließend erwartet den User noch eine Reflexion, die zum Ziel hat, die Inhalte der Navigatoren nachhaltig zu verbessern und später eine Aussage darüber treffen zu können, ob diese bei der Studienwahl eine unterstützende Rolle gespielt haben.

Fazit

Der Navigator Wirtschaftsingenieurwesen ist schlank, informativ und macht Spaß! Innerhalb von 20-30 Minuten können sich Studieninteressierte umfassend über das Studium, die Anforderungen, Inhalte, den Campus Krefeld und die Berufsaussichten nach dem Studium informieren – kompakter geht es wohl nicht. Darüber hinaus ist der Navigator mit professionellem Bild- und Videomaterial, das am Fachbereich aufgenommen wurden, bestückt, was ihn sehr bereichert. Dies unterstreicht die Authentizität der Einblicke, die die Studieninteressierten durch den Navigator erhalten sollen. Alles in allem ist der Navigator auf jeden Fall einen Ausflug in die Welt des Wirtschaftsingenieurwesens wert.

Insg. umfasst das virtuelle Studienberatungsangebot an der Hochschule Niederrhein damit aktuell 13 Studiengänge. Neben Wirtschaftsingenieurwesen sind das Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Oecotrophologie, Catering and Hospitality Service, Soziale Arbeit, Kulturpädagogik, Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Steuern und Wirtschaftsprüfung. In Kürze werden dann noch sechs weitere hinzukommen… Stay tuned.

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Diskussion des Hochschulquartetts im Deutschlandfunk: Was tun die Hochschulen, wenn die Schulen versagen?

Montag, 29. August 2011 15:02

Aufmerksamen Lesern des Recrutainment Blogs wird es ja nicht entgangen sein: Neben der Frage, wie eigentlich Unternehmen möglichst die richtigen Kandidaten in die zu ihnen passenden Stellen bekommen, beschäftigen wir uns hier auch oft mit einer ganz ähnlichen Problematik der Hochschulen. Dort geht es zwar nicht im Recruiting im engeren Sinne, also die Gewinnung von Mitarbeitern, doch stehen inzwischen auch die Hochschulen sehr massiv unter dem Druck, möglichst die passenden Studierenden in die zu ihnen passenden Studiengänge zu bekommen.

Für viele Personaler oft überraschend, wie viel beide Bereiche doch miteinander zu tun haben und wie stark sich die Hochschulen in Deutschland in diesem Bereich inzwischen professionalisiert haben. Wohlgemerkt: Die Hochschulrahmengesetzänderung, nach der die Hochschulen ein stärkeres Mitspracherecht bekommen haben, wer eigentlich bei Ihnen studieren kann/soll und wer nicht (früher wurden Studienplätze über die ZVS vergeben), datiert auf das Jahr 2004, ist also noch gar nicht soo alt. Damals gab es in den Hochschulen kaum eine Pressestelle, heute gibt es nahezu keine Hochschule mehr, die nicht in Marketingdimensionen denkt, die kein Corporate Design hat, die nicht an zeitgemäßen Internetauftritten arbeitet usw.. Will sagen: Das was für Unternehmen die Employer Brand ist, das versuchen Hochschulen für ihren Bereich zu werden: Bildungsmarken, wenn man so will.

Dass dies auch dringend nötig ist, liegt daran, dass es sich der Bildungsstandort Deutschland aufgrund der demografischen Herausforderungen der nächsten Jahre, noch viel weniger als früher wird leisten können, wertvolle Ressourcen “auf die falsche Fährte zu schicken” (sie also etwas nicht zu ihnen passendes studieren zu lassen) oder in Kauf zu nehmen, dass enorm viele eben irgendwann festsellen, dass es “doch nicht das richtige war” (und ihr Studium abbrechen). Mal ein Zahlenwert: Ein Maschinenbaustudium kostet in Deutschland den Steuerzahler etwa 35.000 €. Bricht jemand nach z.B. 4 Semestern das Studium ab, weil es eben nicht gepasst hat, so ist ein großer Teil dieses Gelds verbraucht, ohne dass dem Arbeitsmarkt ein Maschinenbauingenieur mehr zur Verfügung stünde…

Vor diesem Hintergrund veranstaltete das Hochschulquartett, eine Expertenrunde im Deutschlandfunk, letzten Freitagabend eine Radio-Diskussion zu der Frage: Was tun die Hochschulen, wenn die Schulen versagen?. An der hochkarätig besetzten Live-Diskussion in Zusammenarbeit mit dem “manager magazin” nahmen teil:

* Prof. Dieter Lenzen, Erziehungswissenschaftler und Präsident der Universität Hamburg,
* Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführer des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und von 2001 bis 2008 Hamburger Wissenschaftssenator,
* Prof. Alexander Markschies, RWTH Aachen, Initiator des Projektes “Self-Assessment-Test” sowie
* Prof. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, zuständig für Studium und Lehre.

Die Radiosendung kann hier (Flash) bzw. hier (MP3) als Podcast nachgehört werden. Wie ich finde eine sehr lohnenswerte Sendung (wie gesagt, nicht nur für Hochschulpolitiker oder daran Interessierte), sondern auch für Personaler (siehe oben).

So wird zu Beginn der Diskussion unter anderem sehr intensiv das Thema “Online-SelfAssessment-Verfahren zur Verbesserung der Studienwahl” thematisiert – eines unserer Kernthemen. Zwar dreht sich es auch hier m.E. noch viel zu stark um den Aspekt des Könnens (also z.B. ob unsere Studienanfänger denn einen Dreisatz beherrschen oder nicht), während es doch für ein “erfolgreiches Studium” viel wichtiger ist, das “jeweils” richtige zu studieren. Dafür spielt das Können, etwa in Grundlagenfächern wie Mathe oder Englisch sicherlich eine wichtige Rolle, doch dürfte es noch entscheidender sein, dass man das studiert, was man auch machen möchte, was einen interessiert und was einen begeistert. Von daher ist, nebem allem fachlichen Können, der informatorische Aspekt wohl der noch wichtigere. Hier ist die Information über den jeweiligen Studiengang und die dahinter liegende Berufswelt der entscheidendere Hebel zur Verbesserung der Studienwahl (übrigens wie beim Arbeitgebermarketing auch…). SelfAssessment Verfahren von Hochschulen übernehmen in vielen Bereichen so inzwischen eine wichtige Funktion bei der Berufsorientierung.

Nun, immerhin blitzt dieser Aspekt bei den Ausführungen von Prof. Bessenrodt-Weberpals und etwas später durch einen Einwurf von Dr. Dräger immerhin noch auf. Es gibt inzwischen zahlreiche Beispiele, wo Hochschulen erfolgreich virtuelle Studienberatungs- und Selbsttestinstrumente einsetzen. Eine ganze Menge davon haben wir hier im Blog ja auch beschrieben. Zu den Auftritten der HAW Hamburg, der Uni Göttingen, der Hochschule Niederrhein oder der Universität Koblenz-Landau wird es dann in nächster Zeit auch neues zu berichten geben. Stay tuned…

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, Demografischer Wandel, SelfAssessment, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (1)

Online-Studienfachwahl-Assistent (OSA) für Publizistik an der FU Berlin

Freitag, 15. Juli 2011 16:37

Wo ich diese Woche eh schon so schön im Schwung war und über die Thematik “Online-Studienorientierung” anhand des Beispiels der Uni Göttingen geschrieben habe, möchte ich gleich noch ein weiteres gelungenes Beispiel nachschieben, den Online-Studienfachwahl-Assistenten für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin. Ach ja, für die HRler unter meinen Lesern, die sich Fragen, was das eigentlich immer mit Personalwesen zu tun: Sehr viel! Denn interessanterweise sind die Problematiken, denen sich Hochschulen bei der Besetzung ihrer Studiengänge gegenüber sehen, denen von Unternehmen bei der Besetzung von Ausbildungs- oder Traineestellen sehr ähnlich:

- Auch hier gibt es nämlich das Problem, dass sich sehr häufig Studieninteressierte in letztlich für sie nichtpassende Studiengänge einschreiben (und folglich mit höherer Wahrscheinlichkeit, das Studium abbrechen oder das Fach wechseln).

- Auch hier bewerben sich Interessierte in aller Regel nicht nur für ein Studienfach an einer Hochschule. Vielmehr ist es oft so, dass sich Interessierte an mehreren Hochschulen anmelden, an mehreren auch einen Studienplatz bekommen, diesen dann aber naturgemäß nur an einer Hochschule antreten. An den anderen Hochschulen wird dann nicht einmal abgesagt und der Studienplatz bleibt im schlimmsten Fall nachher – zumindest vorerst – unbesetzt. Na, schonmal was von No-Show-Rate oder Attrition Rate gehört?

- Und schließlich, man glaubt es kaum, versuchen auch die deutschen Hochschulen mit enormem Eifer das nachzuholen, was in der hiesigen Bildungslandschaft jahrzehntelang undenkbar war, nämlich distinkte Bildungsmarken zu werden. Ja, ich weiß, BWL´er-Sprech, Bildung ist keine Ware usw. Unsinn. Wer die Exzellenzdebatte verfolgt, wer sieht, dass es in nahezu allen Hochschulen inzwischen Marketing- oder zumindest Öffentlichkeitsarbeits-Verantwrtliche gibt, die über CI-Vorgaben wachen etc., wer sich mal die Stände auf Einstiegsmessen angeschaut hat usw., der wird feststellen, dass hier sehr wohl inzwischen in Marken- und Marketingdimensionen gedacht wird. Ja, das sind alles noch keine Harvards, Yales oder Berkeleys, aber die deutschen Hochschulen haben ja auch erst vor sieben Jahren wirklich damit angefangen…

Nun, soweit der kleine Exkurs, Personaler und Studienberater können durchaus einiges voneinander lernen… Doch zurück zum Thema: Der OSA der FU Berlin.

OSA steht hier erstmal nicht wie üblich für Online-SelfAssessment, sondern die FU Berlin hat dieses Akronym anders aufgeladen. Ähnlich wie an der Uni Freiburg (Online-Studienwahl-Assistent) steht das OSA hier für Online-Studienfachwahl-Assistent). Das ist insofern konsequent, als dass sich hinter dem Berliner OSA in der Tat mehr verbirgt als nur Selbsttests.

In schöner CYQUEST Tradition umfasst das Angebot detaillierte Informationen über das Studienangebot des Instituts für Publizistik und Kommunikationswissenschaft und zwar zu den Themengebieten:

- Berufswelt (hier Perspektiven genannt),

- Studienorganisation (hier Studium genannt),

- Studieninhalten (“Studienmodule”) sowie

- Anforderungen (hinter dem hier “Beispielaufgaben” genannten Kapitel verbergen sich dann die Selbsttest-Elemente, also die SelfAssessments im engeren Sinne).

Der Stilmix umfasst auch hier Videos (z.T. mit Lehrenden, z.T. mit Studis), interaktive (Flash-)Module, beispielsweise zur Erläuterung von Vorlesungsplänen oder Studienmodulen, Erfahrungsberichte von Ehemaligen und sehr schön illustrierte Grafiken.

Wie bei den Angeboten der Uni Göttingen, der HAW Hamburg oder der Hochschule Niederrhein wird auch hier eine Navigation über “Weiter-” und “Zurück”-Schalter angeboten, mittels derer man sich das gesamte Angebot quasi wie in einem Buch schrittweise erarbeiten kann. Eine Didaktik, die sich im Übrigen sehr bewährt hat. Alternativ kann der Nutzer aber über die Top-Navigation auch jedes Kapitel einzeln ansteuern und die Reihenfolge seiner Informationsaufnahme somit selbst bestimmen.

Leider wird nicht markiert, welches Kapitel man schon vollständig absolviert hat, dafür wird einem in der Top-Navigation angezeigt, wie umfangreich jedes Kapitel ist, so dass man ganz gut einschätzen kan, wieviel noch auf einen wartet.

Insgesamt ist das Angebot der FU Berlin wirklich gelungen. Dass man hier von unseren reichhaltigen Erfahrungen bei der Erstellung von OSA profitiert hat (wink ; -)), ist zu sehen, aber im Sinne des Ergebnisses ja auch sehr zu begrüßen. Momentan gibt es an der FU Berlin erst einen OSA (Publzistik eben), es sollen aber weitere folgen. Gut so.

Thema: SelfAssessment, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Online-Studienorientierung an der Universität Göttingen. Zunächst für Chemie, Forstwissenschaften und Waldökologie

Dienstag, 12. Juli 2011 10:13

Als wir vor knapp sieben Jahren im Rahmen des “Hochschul E-Assessment Projekts” (HEAP) anfingen, uns der Frage zu stellen, wie man eigentlich das Internet sinnvoll einsetzen könne, um Studieninteressierte besser in die für sie passenden Studiengänge zu bekommen, haben wir noch nicht geahnt, was sich dahinter für ein riesiges Thema auftun würde. In der Zwischenzeit haben wir für nahezu fünfzig Studiengänge Orientierungsmodule entwickelt oder sind dabei; u.a. für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Hochschule Niederrhein, die Leuphana Uni Lüneburg, die Uni Koblenz-Landau, die Fern-Fachhochschule Schweiz oder jetzt brandneu und nicht zuletzt für die Georg-August-Universität Göttingen.

In einer ersten Ausbaustufe wurden nun die Orientierungsmodule für die Fakultäten Chemie sowie Forstwissenschaften und Waldökologie live geschaltet. Die Module zur Erkundung der Fächer der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie werden in Kürze folgen.

Was erwartet einen Interessenten, wenn er die virtuellen Beratungsmodule unter www.studienorientierung.uni-goettingen.de startet?

Auf der zentralen Startseite der Angebote (dem “Standortmodul”) werden dem Besucher zunächst wichtige allgemeine Informationen zum Studium in Göttingen angeboten. In kleinen Videoclips erfährt man so bspw. wie es in der Studentenstadt Göttingen so aussieht, wie man seinen Studierendenausweis aufladen bzw. die Chipkarte verlängern kann oder wie es um die Göttinger Partyszene bestellt ist. Diese Clips finden sich übrigens auch alle im Youtube-Kanal der Uni Göttingen.

Dann kann man sich eine Studienrichtung auswählen, über die man sich vertieft informieren möchte. Hier stehen momentan Chemie sowie Forstwissenschaften und Waldökologie zur Auswahl. Wie gesagt werden Wirtschafts- und Geowissenschaften in Kürze folgen.

Man kann die Orientierungsangebote dann sowohl registriert durchlaufen (mit dem Vorteil, dass der individuelle Bearbeitungsfortschritt gespeichert wird) oder man verwendet den anonymen Gastzugang (Benutzername: Gastzugang, Passwort: Gastzugang). Wichtig: Das Verhalten innerhalb der Module oder das “Abschneiden” in den Selbsttests hat keinerlei Auswirkungen auf etwaige Bewerbungschancen. Auch ist die Teilnahme an der Studienorientierung absolut freiwillig.

Naturgemäß unterscheiden sich die Beratungsangebote für die jeweiligen Studiengänge inhaltlich deutlich voneinander (es sind ja auch ganz verschiedene Studiengänge), jedoch orientiert sich die Darstellung immer an einem vergleichbaren thematischen Raster:

In “Kapitelform” erfahren die Nutzer jeweils Interessantes über

- die Berufwelt, die hinter den jeweieligen Studienrichtungen liegt,

- das Studium an sich (also welche Inhalte vermittelt werden),

- die Studienorganisation (also wie das Studium “abläuft”),

- die Studienanforderungen (was also von einem Studierenden erwartet wird) sowie

- die Studienkultur an der jeweiligen Fakultät.

Die Inhalte werden dabei auf unterschiedlichste Weise vermittelt. Der Stilmix reicht von Videosequenzen, in denen etwa Lehrende, Studierende und Alumni über ihre Erfahrungen berichten, über interaktive Tableaus, z.B. zur Vermittlung von typischen Stundenplänen, illustrierte Beispiele, wie etwa das sehr schöne Chlorknallgas-Experiement der Chemiker, Selbsttests (etwa zu den Anforderungen in Mathematik oder Englisch) bis hin zu Fotorundgängen, Erfahrungsberichten und weiterführenden Verlinkungen.

Es zeigt sich sehr deutlich, dass die Online-Studienorientierung sehr viel mehr ist, als ein reines Selbsttestinstrument. Selbstverständlich umfasst das Angebot Übungen und Selbsttests, in denen man erforderliche Niveaus, etwa zur Mathematik, überprüfen kann, aber insgesamt wird ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Aspekt der Information gelegt. Dahinter liegt die Erkenntnis, dass zu einer “guten Studienwahl” sehr viel mehr gehört als die Aspekte “Können” und “Sollen”. Wie zahlreiche Forschungsbefunde zeigen, hängt der Studienerfolg (oft quantifiziert in Abbruchquoten) sehr viel stärker an Aspekten des “Kennens” und “Wollens”. Man kann intellektuell sehr wohl “geeignet” sein, die fachlichen Studienanforderungen in Fach XY zu meistern, ob aber dieses Studienfach bzw. dieses Studienfach an diesem Studienort und dieser Hochschule das richtige für einen ist, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.

Es geht in erheblich stärkerem Maß um “Passung” als um “Eignung”. Insofern ist die virtuelle Studienorientierung in Göttingen erheblich dichter etwa an den “Online Studienwahl Assistenten” der Uni Freiburg als an den reinweg eignungsdiagnostisch konstruierten SelfAssessments der RWTH Aachen.

„Das Self-Assessment soll den Studierenden die Wahl des für sie passenden Studiengangs erleichtern und auf der anderen Seite helfen, die Abbrecherquoten zu reduzieren“, sagt deshalb Christina Höhmann, die das Portal in der Stabsstelle Lehrentwicklung und Lehrqualität der Uni Göttingen betreut.

Insgesamt dauert es ca. 60 bis 75 Minuten, die virtuellen Studienorientierungsmodule der Uni Göttingen zu durchlaufen. Eine i.S. der eigenen Ausbildungs- und damit Lebensplanung allemal sehr sinnvoll investierte Zeit.

Frau Höhmann wird im Rahmen des CYQUEST Praxisseminars am 22. November einen ersten Erfahrungsbericht über den Einsatz der Online-Studienorientierung in Göttingen liefern. Interessierte Hochschulen sind hierzu herzlich eingeladen!

Thema: Berufsorientierung, SelfAssessment, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

9. Koblenzer eLearning Tag mit dem Schwerpunkt-Thema “eAssessment”. CYQUEST hält Vortrag zu Online-SelfAssessments

Montag, 30. Mai 2011 14:56

Am 22. Juni 2011 veranstaltet das Institut für Wissensmedien (IWM) der Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit der Fachhochschule Koblenz den 9. Koblenzer eLearning-Tag (KeLT). Das Schwerpunkt-Thema in diesem Jahr lautet „eAssessment“ – die computerunterstützte Bewertung von Wissen und Können. In diesem Kontext ist unter eAssessment allerdings nicht, wie das viele Leser des Recrutainment Blog wohl kennen, die webbasierte Kandidatentestung zu Zwecken der Personalvorauswahl gemeint. Nein, der Begriff eAssessment wird auch sehr häufig angewendet, wenn es um die computer- bzw. webbasierte Testung von Studierenden zur Erbringung von Leistungs- oder Lernfortschrittsnachwiesen geht. Wen es definitorisch genauer interessiert, der sei an Wikipedia verwiesen.

Neben Vorträgen von Referenten etwa der Unis Koblenz-Landau und Marburg, der Fern-Uni Hagen, der FH Koblenz, vom Bildungsportal Sachsen oder des Landesbeauftragten für den Datenschutz Rheinland-Pfalz werden auch zwei unserer Projektleiterinnen, Verena Müller und Katharina Bolten, einen Vortrag zum Programm beisteuern.

In dem Vortrag “Online-SelfAssessments: Von der Inhaltserstellung bis zum laufenden Betrieb” werden beide beschreiben, wie SelfAssessments als Instrument der Studienorientierung eingesetzt werden können und wie diese überhaupt – rein praktisch – entstehen.

Online-SelfAssessments, von vielen auch “virtuelle Studienberatung” genannt,  sind webbasierte Orientierungsmodule, die VOR der eigentlichen Bewerbung greifen. Studieninteressierte haben dadurch die Möglichkeit, sich im Vorfeld einer etwaigen Bewerbung intensiv und auf unterhaltsame Art mit Studieninhalten und -anforderungen, der späteren Berufswelt sowie der Studienkultur im jeweiligen Studiengang oder an einer Hochschule auseinanderzusetzen. Das Gefühl der Informiertheit und die so gesteigerte Selbstwirksamkeit erhöhen die Studienwahlsicherheit. Besser informierte Bewerber reduzieren wiederum für die Hochschule das Risiko eines späteren Studienabbruchs, was sich kostenmäßig im wahrsten Sinne des Wortes „auszahlt“. Darüberhinaus stellen Online-SelfAssessments, dadurch dass die Studiengänge hier ihre Besonderheiten und Vorzüge präsentieren können, ein wichtiges Marketinginstrument für die Hochschulen dar, welches maßgeblich zur Profilschärfung beiträgt.

CYQUEST hat in den vergangenen ca. 7 Jahren für eine Reihe von Hochschulen (z.B. Uni Göttingen, HAW Hamburg, Hochschule Niederrhein, Fern-FH Schweiz oder Leuphana Universität Lüneburg) Online-SelfAssessments für insg. mehr als 50 Studiengänge erstellt. Der Vortrag beschreibt unsere Erfahrungen in Bezug auf den Entwicklungsprozess von Online-SelfAsssessments – von der Inhaltserstellung über die technische Umsetzung bis hin zum laufenden Betrieb. Dabei werden Verena und Katharina insbesondere auf die Kooperation mit den Verantwortlichen der Hochschulen eingehen.

Das komplette Programm des 9. Koblenzer eLearning Tags kann hier eingesehen werden

Thema: Berufsorientierung, CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, SelfAssessment, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Interaktive Berufsorientierung und Selbsttests für zahlreiche Berufs- und Studienrichtungen

Freitag, 6. Mai 2011 12:22

Kürzlich fragte mich ein befreundeter HR-Blogger, ob sich SelfAssessments nicht eigentlich auch gut für die Berufsorientierung eignen würden.

Nun, SelfAssessment ist in der Tat zu einem sehr großen Teil ein Thema der Berufsorientierung! Eigentlich oft sogar noch mehr als ein Instrument des Personalmarketings. Im Kern geht es oft eher um die Frage, ob Berufsbild / Studiengang XY das richtige für mich ist und erst in zweiter Instanz dann, ob ich Lust habe diesen Job bei Unternehmen XY auszuüben oder den Studiengang an Hochschule Z zu studieren.

Wir befassen uns nun seit mehr als 10 Jahren intensiv mit der Erstellung von Realistic Job Preview- und SelfAssessment Verfahren. Dadurch sind inzwischen Orientierungsformate für zahlreiche Berufs- und Studienrichtungen bzw. konkrete Berufsbilder entstanden. Um das einmal zu verdeutlichen, habe ich nachfolgend mal eine Auflistung vorgenommen, nebst dazugehöriger Verlinkungen zu den Tools (bitte jeweils die weibliche Form mitdenken!):

Gegenwärting befinden sich bereits wieder eine ganze Reihe weiterer Berufsbilder in der Umsetzung. Zu nennen wären hier z.B. Chemiker, Forstwirte, Geographen, Geowissenschaftler (alle Uni Göttingen), Speditionskaufleute, Servicekaufleute im Flugverkehr, Hotelkauf- und -fachleute, Lagerlogistiker, Fluggerätmechaniker, Werkzeugmechaniker, Systemgastronomen, Köche, Bäcker (alle Lufthansa) sowie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufleute, Industriemechaniker und IT-Systemelektroniker (alle RWE). Wenn es soweit ist, wird darüber selbstverständlich im Blog berichtet! Bis wir aber die diversen Hundert Berufsbilder abgebildet haben, bleibt noch ein wenig zu tun…

Natürlich gibt es neben diesen Berufsorientierungsformate auch noch eine ganze Reihe von SelfAssessments, deren vorrangige Zielsetzung es ist, aufzuzeigen, ob ein bestimmtes Unternehmen zu einem passt. Hier sei nur auf die Facebook App “Could it be U?” von Unilever oder der demnächst erscheinende Werte-Kompass von Haniel verwiesen. Aber das ist ein anderes Thema, auch dazu demnächst mehr…

Thema: Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Berufsorientierung, Biesterfeld Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding, Haniel Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (1)