Warum ich mich auf die azubiTECH AusbildungsAwards 2026 freue… – Jetzt mitmachen!

Wer den Recrutainment-Blog schon eine Weile kennt, weiß, dass wir uns bei CYQUEST seit vielen Jahren mit einer zentralen Frage beschäftigen:

Wie gelingt es Unternehmen und Bewerbenden, möglichst gut zueinanderzufinden?

Gerade im Azubi-Recruiting wird diese Frage immer relevanter. Denn viele Unternehmen kämpfen heute weniger mit zu wenigen Kontakten zur Zielgruppe als vielmehr mit der Herausforderung, die passenden jungen Menschen für die jeweils passenden Ausbildungsberufe zu gewinnen.

Ein Blick in aktuelle Studien wie den Azubi Recruiting Trends Report oder den Trendence Azubi Recruiting Benchmark Report zeigt immer wieder ähnliche Herausforderungen: Ausbildungsbetriebe konkurrieren um Aufmerksamkeit, Bewerbende fühlen sich von der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert und beide Seiten wünschen sich mehr Orientierung im Entscheidungsprozess.

Reichweite wird überschätzt, Passung wird unterschätzt

Eine Beobachtung aus vielen Projekten der letzten Jahre:

Erfolg im Ausbildungsmarketing wird häufig noch über Reichweite, Klickzahlen oder Bewerbungsvolumen definiert.

Aus eignungsdiagnostischer Sicht ist das jedoch nur bedingt sinnvoll.

Denn letztlich geht es nicht darum, möglichst viele Bewerbungen zu erhalten. Es geht darum, Bewerbungen von Menschen zu erhalten, die Interesse an den Tätigkeiten haben, das nötige Potenzial mitbringen und sich im Unternehmen langfristig wohlfühlen können.

Die Forschung zu Person-Job-Fit und Person-Organization-Fit zeigt seit Jahrzehnten, dass Passung ein wichtiger Prädiktor für Zufriedenheit, Leistung und Bindung ist. Deshalb sollte gutes Employer Branding nicht versuchen, jedem zu gefallen.

Eine gute Arbeitgebermarke gefällt vor allem denjenigen, die tatsächlich passen.

Dazu gehört auch, klar zu kommunizieren:

  • Welche Interessen zu den jeweiligen Ausbildungsberufen passen (und welche nicht).
  • Welche Fertigkeiten entwickelt werden können.
  • Welche Erwartungen das Unternehmen hat.
  • Welche Kultur und Arbeitsweise Bewerbende erwartet.

Denn je realistischer dieses Bild ist, desto besser gelingt die gegenseitige Auswahl.

Orientierung statt Bewerbungstsunami

Ein weiteres Thema, das aktuell stark an Bedeutung gewinnt, ist die Frage der Selbstselektion.

Die zunehmende Verbreitung von KI-gestützten Bewerbungen und vereinfachten Bewerbungsprozessen führt teilweise zu einer steigenden Zahl wenig differenzierter Bewerbungen. Gleichzeitig suchen junge Menschen zunehmend nach Orientierung bei ihrer Berufsentscheidung.

Genau deshalb halte ich Instrumente wie Realistic Job Previews, Self-Assessments, Berufsorientierungstools oder Ausbildungsmatcher für so spannend. Sie helfen Bewerbenden dabei, bereits vor einer Bewerbung besser einzuschätzen, ob ein Beruf, eine Ausbildung oder ein Unternehmen wirklich zu ihnen passt. Forschung und Projekterfahrungen zeigen, dass dadurch häufig sowohl die Qualität der Bewerbungen als auch die spätere Zufriedenheit steigt.

Und genau deshalb bin ich super gespannt auf die azubiTECH AusbildungsAwards

Am 4. November 2026 bin ich Teil der Jury der AusbildungsAwards 2026, die als Abschluss der azubiTECH Online-Konferenz in Wiesbaden verliehen werden:

Die AusbildungsAwards bauen auf den beliebten Trendence Awards auf, die sich über Jahre als Benchmark im Ausbildungsmarketing etabliert haben und werden vom HRM Institute und dem Trendence Institut gemeinsam veranstaltet:

Was mich dabei besonders interessiert, sind nicht unbedingt die lautesten und kreativsten Kampagnen. Mich interessieren Projekte, die ein echtes Recruiting-Problem lösen.

Projekte, die Orientierung schaffen. Projekte, die helfen, die richtigen Menschen für die richtigen Ausbildungswege zu gewinnen. Und Projekte, von denen andere Unternehmen lernen können.

Deshalb meine persönliche Einladung an Euch:

Wenn Ihr in Eurem Unternehmen spannende Ansätze im Ausbildungsmarketing, Employer Branding, der Berufsorientierung oder der Bewerberauswahl im Azubi-Kontext entwickelt habt, dann reicht sie ein.

Ausgezeichnet werden Projekte in den Kategorien

„Beste Azubi Recruiting Kampagne“

„Beste Azubi Brand“

Sowie die bzw. der „Azubi InfluencerIn des Jahres“.

Und wenn Ihr einfach neugierig seid, welche Ideen und Konzepte die Branche aktuell bewegen, dann kommt nach Wiesbaden und diskutiert mit.

Mehr Informationen zu den AusbildungsAwards 2026 (Einreichung, Verleihung, Tickets etc.) findet Ihr hier.

Schreibt mir gerne eine Mail an sales@cyquest.net, wenn Ihr Interesse habt, als Gast teilzunehmen. Ich habe eine kleine Anzahl an Rabattgutscheinen, mit denen Ihr 30% sparen könnt.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf die Gespräche, die Projekte und die Gelegenheit, gemeinsam im Kurhaus Wiesbaden darüber nachzudenken, wie gutes Azubi-Recruiting in Zukunft aussehen kann.

P.S. Die azubiTECH Online-Konferenz solltet Ihr euch übrigens auch nicht entgehen lassen. Das Programm füllt sich gerade. Unter anderem wird mein Kollege Jo dort am 4.11. um 12.00 Uhr einen Vortrag halten:

Azubi-Recruiting im KI-Zeitalter. Viele Bewerbungen, wenig Unterscheidbarkeit: Wie identifiziert man mit vertretbarem Aufwand die passenden Talente?

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