´Matching´ ist kein Tool, sondern eine Denke… Potentialpark präsentiert exklusive Forschungsergebnisse auf der Recruiting2015. Jetzt noch schnell Frühbucher-Vorteil nutzen!

Vergangene Woche hatten wir in Berlin das Treffen der insg. 16 Gründungspartner von blicksta. Morgen wird die Plattform dann im Rahmen eines Pressefrühstücks nebst sehr prominent besetzter Podiumsdiskussion in der Humboldt-Box in Berlin vorgestellt.

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Für mich wirklich beeindruckend war, dass alle anwesenden Unternehmen ausnahmslos die Bedeutung einer verbesserten Orientierung betonten. Egal mit wem man sprach, es hieß eigentlich immer

…die jungen Menschen können sich unter dem Beruf des XY nichts so richtig vorstellen…

und / oder

…die jungen Menschen stellen sich unter unserem Unternehmen nicht das vor, was wir sind und zu bieten haben.

Nun, jetzt könnte man natürlich sagen, „dann bekommt die Hacken in den Teer und ändert das!“, aber genau das tun diese Unternehmen ja nun auch. Auch und insbesondere durch die mir überaus motiviert und ambitioniert erscheinende Mitarbeit an blicksta.

Dass nämlich die jungen Zielgruppen aus den vielzitierten Generationen Y und (für den Kontext der Azubi-Rekrutierung inzwischen maßgeblicher) Z ein ganz erhebliches Bedürfnis nach Orientierungshilfe haben, ist ein zentrales Ergebnis vieler hierzu vorliegender Studien.

Insbesondere die Mitglieder der Generation Z (ab Geburtsjahr 1995) werden oftmals als „Mikro-Informationsmanager“ beschrieben, die sich Wissen nicht mehr aneignen, sondern vielmehr in dem Bewusstsein unterwegs sind, dass Wissen jederzeit find- und abrufbar ist.

Auf den Kontext der beruflichen Orientierung übertragen bedeutet dies, dass man sich als Arbeitgeber nicht der Hoffnung hingeben darf, dass die passenden Kandidaten schon von allein irgendwann darauf kommen werden, dass sie sich mal bei einem bewerben sollten. Vielmehr sind die Arbeitgeber gefordert, den jungen Menschen niederschwellige Orientierungsangebote zu schaffen und Brücken zu bauen.

Man will eben nicht mehr Informationen überall mühsam zusammensuchen, sondern schnell, komfortabel und kurzweilig wissen, wo man steht und ob man passt.

Und genau das unterstreichen auch die aktuellen Ergebnisse der Befragungen, die Potentialpark jährlich mit mehreren Zehntausend jungen Menschen weltweit durchführt.

Potentialpark ist vielen Personalern bekannt durch die mit viel Medien-Tamtam jedes Jahr begleiteten Rankings der besten Karriere-Websites. Dass diese Rankings nur der nach außen sichtbarste und gemessen an dem dahinterstehenden Datenschatz wahrscheinlich eher nachrangige Teil sind, wird oftmals verkannt.

Ich habe mich kürzlich mit Dorota Rautiainen, Head of Research & Consulting und Sven Schulz, Key Accounter für Deutschland getroffen und habe mir ein paar der Kernergebnisse aus den frischen Befragungsdaten vorstellen lassen.

Matching ist kein Tool, sondern eine Denke…

Auch hier kam überaus deutlich zum Vorschein, dass es eine, wenn nicht DIE zentrale Herausforderung für die Arbeitgeberkommunikation in den nächsten Jahren sein wird, Jobsuchende durch das Labyrinth an Informationen zu navigieren, ihnen Hilfestellungen zu bieten, den für sie richtigen Weg zu finden – zum passenden Beruf UND zum passenden Unternehmen. Dabei geht es gar nicht nur um die Bereitstellung von Orientierungsapplikationen wie Job-Matchern oder Self-Assessments, sondern darum, im Prinzip den gesamten Kommunikationsmix nach Orientierungsgesichtspunkten auszurichten. Es geht nicht um Mobile first,

es geht um Orientation first!

Und da wir Wissen selber so unglaublich ungern nur für uns behalten, habe ich daraufhin gleich zugeschlagen und Dorota überzeugt, uns im Rahmen der am 24. September stattfindenden Recruiting2015 einen Einblick in die Forschungsergebnisse zu geben.

potentialpark_Vortrag_Recruiting2015

Die Recruiting2015 hat Orientierung als Leitthema, wobei wir uns nicht nur der beruflichen Erstorientierung widmen, sondern auch Themen Quereinstieg und Umorientierung und vor allem Employer Branding und Candidate Experience im Programm haben. Die Tagung richtet sich also eben NICHT nur an berufsberatend Tätige, sondern auch und gerade an das Employer Branding, Arbeitgebermarketing und Recruiting der Unternehmen.

Das Programm war auch schon vor der Hinzunahmen von Dorota´s Vortrag prallgefüllt mit insg. sieben Vorträgen. Jetzt geht es noch ein paar Minuten früher los und wir haben acht Vorträge im Programm. In voller Pracht findet Ihr das Programm hier:

http://www.cyquest.net/company/events/praxisseminar-recruiting-2015/

Das Gute: Am Preis ändert sich nichts. Der ist für ein Programm dieser Qualität ohnehin überaus moderat. UND: Bis 30.06. gilt noch der Frühbucherrabatt, so dass bis dahin das „reguläre“ Unternehmensvertreter-Ticket bei 149 € (inkl. Mehrwertsteuer und Essen und Trinken…) liegt, für Kunden, Hochschulvertreter, Studis und Blogger gelten noch günstigere Preise.

Also: Ran an die Tasten und für die Recruiting2015 anmelden! Das geht entweder über die Veranstaltungsseite auf unserer Website, die amiando-Seite oder ganz Old School per Fax.

Ich freue mich, Euch am 24. September in dem außergewöhnlichen Ambiente des Business Club Hamburg begrüßen zu können.

Zur Einstimmung hier nochmal das Moodvideo vom letzten Jahr…

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Jo Diercks

Geschäftsführer bei CYQUEST GmbH
Ich bin Gründer und Geschäftsführer der CYQUEST GmbH und der Mi4 GmbH. CYQUEST beschäftigt sich mit dem Thema Recrutainment, also dem Einsatz spielerisch-simulativer Methoden im Online-Assessment, Employer Branding und Recruiting. Im Recrutainment Blog berichte ich regelmäßig hierüber. Mi4 ist als Unternehmensberatung auf Themen des Online-Marketings und eCommerce spezialisiert.

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