Den Gipfel erklimmen? &LOS. Mit “Helvetia – The Game: Mission Kundenberatung” geht’s spielerisch in den Talent Pool von Helvetia

Mutig vorangehen mit Kopf und Herz. Getreu dieser Devise hat sich der Schweizer Versicherer Helvetia gemeinsam mit CYQUEST für ihre Interessierten etwas Innovatives und Einzigartiges überlegt, um in den Talent Pool aufgenommen zu werden.

Wie es zur Entscheidung gekommen ist, was die größten Herausforderungen und Lessons Learned bei Helvetia – The Game: Mission Kundenberatung waren, beantworten Liza Follert (Head People Attraction, Helvetia) und Martin Maas (Leiter Employer Branding und Nachwuchs, Helvetia) im Interview.

Doch first things first: Wie kann man sich „Helvetia – The Game“ vorstellen?

Im Mobile-first-konzipierten SelfAssessment tauchen User in eine schweizerische Bergwelt ein. Höhenluft schnuppern in einer von drei Sprachen – Deutsch, Italienisch oder Französisch – inklusive. Dort angekommen haben Interessierte und potenzielle Kundenberater:Innen von Morgen freie Auswahl zwischen vier spannenden Missionen, von Berufsorientierungsspielen über Erwartungsabgleiche bis hin zu zusätzlichen interaktiven Modulen. Wurde „Gut ausgerüstet“ sowie eine weitere Mission vollständig absolviert, ist die Registrierung zum Talent Pool von Helvetia erfolgreich freigespielt.

Eine Win-win-Situation: Die Interessierten wissen bereits vor einer Bewerbung, was den Beruf als Kundenberater:In wirklich ausmacht und können eine bewusste Entscheidung für (oder gegen) die Bewerbung treffen. Helvetia kann gleichzeitig über ihren Talent Pool eine bessere Vorselektion erreichen, sodass letztlich für beide Seiten eine größere Passung ermöglicht wird.

Was verbirgt sich hinter den einzelnen Missionen?

Bei „Gut ausgerüstet“ im Kamm der Entscheidung kann man herausfinden, wie gut man zur Kundenberatung bei Helvetia passt, indem Aussagen selbst eingeschätzt und anschließend über die Einschätzung von Helvetia mit den eigenen Erwartungen und richtigen – oder auch falschen Vorstellungen – direkt abgeglichen werden.

Im Pass der Orientierung warten mit „Bestens vorbereitet“ und „Voller Einsatz unterwegs“ zwei kurzweilige Berufsorientierungsspiele mit spannenden Aufgaben, bei denen das Berufsbild interaktiv erlebt und ausgetestet werden kann. Wie berät man Kund:Innen professionell? Wie betreut man ein eigenes Kunden-Portfolio? Wie baut man sich nachhaltig einen Kundenstamm auf? Wie reagiert man auf kritische Rückfragen und dann, wenn es beim Kunden wortwörtlich brennt? Eine Seilbahn führt Interessierte von erfolgreich gemeisterter Station zu Station immer weiter nach oben.

Ehrgeiz, Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit benötigt man im Tal der Spiele. Beim Fast Collect Spiel „Tipp Topp“ erzielt man Sterne und klettert im Ranking nach oben, indem man möglichst viel Kundschaft akquiriert, Verträge sammelt und Schadensfälle meldet. Auf dem Weg dorthin erfährt man mehr über das Leistungsprinzip bei Helvetia und erklimmt mit einem Begleiter, dem kecken Geißbock, den Gipfel.

Und nun…
…Trommelwirbel…

…wie angekündigt und versprochen die spannenden Insights von Liza Follert (Head People Attraction, Helvetia) und Martin Maas (Leiter Employer Branding und Nachwuchs, Helvetia) über das gelungene Projekt:

Warum Helvetia – The Game? Wie ist es zu der Entscheidung gekommen, ein spielerisches SelfAC für die Zielgruppe Kundenberater:Innen umzusetzen?

Die Zielgruppe der Kundenberater:Innen ist sehr heterogen. Einen klassischen Einstieg findet man hier selten – vielmehr sind es Quereinsteiger:Innen, die zuvor in einem anderen, meist dienstleistungsorientierten Beruf beschäftigt waren. Umso wichtiger ist es, das Berufsbild genauer vorzustellen und die Vorurteile, die es zweifelsohne, zum Teil berechtigt gibt, abzubauen bzw. zu bestätigen. Über Landingpages, Blogbeiträge, Videos, Programmatic-Kampagnen und Quereinsteiger-Events haben wir in den vergangenen Jahren schon eine Menge getan, um potenzielle Quereinsteiger:Innen für die Kundenberatung im Aussendienst zu gewinnen. Da wir durchgehend recht viele offene Stellen in dem Thema haben, wollten wir etwas Neues versuchen – bei dem man nicht nur konsumiert, sondern sich selbst einbringen muss. Und – wir wollten am Ende eine Art vorqualifizierten Bewerberpool haben, um nicht auf die klassische Initiativbewerbung setzen zu müssen.

Was ist das Besondere an Helvetia – The Game?

Das Spiel ist eine tolle Mischung aus verschiedenen Elementen, die in Missionen aufgeteilt sind. Neben interaktiven Sequenzen aus dem Berufsalltag, bei denen ich meine Intuition und mein Gespür für Situationen unter Beweis stellen muss, gibt es zusätzliche Spielelemente, bei denen es auf Schnelligkeit, Konzentration und Reaktion ankommt und für die es eine gewisse Portion Ehrgeiz braucht, um die Highscores der anderen Spieler:Innen zu knacken. Eine Spur ruhiger wird es im klassischen Self-Assessment (“Matching”), in dem der Zustimmungsgrad zu verschiedenen Aussagen bzgl. der eigenen Person und der Einstellung zu verschiedenen Situationen auf einer Skala abgegeben werden muss. Das Tolle am gesamten Spiel ist, dass man als Spieler:In nach zwei erfolgreich abgeschlossenen Missionen die Möglichkeit bekommt, sich für den Talent Pool von Helvetia zu registrieren. Die Daten der Kandidat:Innen sowie die Ergebnisse des Spiels werden nach Ausfüllen des Bewerbungsformulars dann direkt in unser ATS geschickt. Unsere Recruiter:Innen erhalten somit einen vorgefilterten Pool an potenziellen Quereinsteiger:Innen, die sie direkt ansprechen können.

Wie lange hat die Umsetzung des Projekts gedauert?

Inklusive der Weihnachtspause waren wir 6 Monate damit beschäftigt.

Gab es Bedenken hinsichtlich des Projekts und wie seid ihr diesen begegnet?

Direkte Bedenken hatten wir keine. Wenn überhaupt war es ggf., dass wir nicht wussten, wie denn der Fachbereich auf diese Idee von uns reagiert. Aus diesem Grund haben wir sie frühzeitig mit ins Boot geholt und sie inhaltlich an sehr vielen Punkten im Projekt involviert.

Welche Herausforderungen gab es auf eurer Seite bei der Umsetzung?

Die grösste Herausforderung bestand darin, das Spiel nicht zu überfrachten und zu selektieren, was die wirklich markanten Eigenschaften des Berufsbildes sind. Wir hatten so viele Ideen, welche Funktionalitäten es noch alles haben könnte und entschieden uns für die Version 1.0 erstmal für die oben beschriebenen Inhalte. Zusätzlich galt es, beim Aufsetzen der Schnittstellen, bei der mehrere Systeme und Dienstleister funktionieren müssen, den Durchblick zu behalten.

Lessons learned: Welche Empfehlungen könnt ihr hinsichtlich der Umsetzung von SelfACs mitgeben?

Ganz klar die Einbindung der Fachbereiche von Anfang bis Ende. Ein Self-Assessment lebt von der Vermittlung echter Alltagssituationen des jeweiligen Berufsbildes – die können nur von Profis wiedergegeben werden.

Was gefällt euch an der Zusammenarbeit mit eurem Lieblingsdienstleister CYQUEST besonders gut? 😉

Dass sie bis auf diese Frage ansonsten eher bescheiden sind. 😉 Nein, Spass beiseite. Der Projekt- und Kostenplan wurde auf den Tag und auf den Cent so eingehalten, wie von Beginn an geplant. Das Team ist nicht nur menschlich, sondern auch fachlich absolut spitze und hat auf Grund der enormen Erfahrungen auf dem Gebiet immer eine Lösung oder einen Lösungsansatz parat.

Vielen Dank für das Interview!

Wer jetzt „Bock“ hat, Helvetia – The Game: Mission Kundenberatung selbst auszuprobieren, klickt sich hier rein. Viel Spaß dabei! 😊

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.