Fundstück aus der Hölle: Mit „Free (Bl…) Jobs“ wird um Berufskraftfahrer geworben. Man fasst sich an den Kopp!

Manchmal denkt man, dass einige die ja durchaus gelebte Debatte um #MeToo und eine bedenkliche Kommunikation von geschlechterspezifischen Rollenbildern entweder nicht mitbekommen haben oder diese schlichtweg ignorieren…

Wir greifen die Thematik um Sexismus im Personalmarketing hier im Blog ja in losen Abständen immer mal wieder auf.

Da gibt es die diskutablen Grenzfälle wie das Azubi-Plakat der Kreissparkasse Birkenfeld,…

…die schon etwas bedenklicheren (aber möglicherweise noch „diskutablen“) Beispiele wie das Plakat für die WFI Summer-Challenge,…

…die eigentlich eher doofen „Fleisch-Beschauer“…

… oder die eigentlich schon durch nichts mehr zu rechtfertigenden Herrenwitz-/Zoten-Beispiele wie das „Nippel-Spiel“ aus dem Rohrtiefbau.

Und dann – wenn man eigentlich denkt, dass man das ja gar nicht mehr toppen kann – gibt es die Beispiele direkt aus der Personalmarketinghölle…

Gespottet, fotografiert und direkt getwittert hat dies gestern Stefan Reiser, Recruiting Manager beim Automobilzulieferer Faurecia. Und zwar direkt von der IAA.

Absender des Ganzen ist die Seite Job-Truck.de, mit der die Frankfurter BHGo Logistik GmbH Mitarbeiter, vor allem wohl Kraftfahrer, sucht. Oder besser wohl „suchen will“, denn ganz fertig ist die Seite noch nicht. Wie etwa das Firmenvideo mal aussehen wird, für das man zur Zeit eine Werbeagentur sucht, das will ich mir gar nicht so wirklich vorstellen…

Der abgebildete Job-Truck selber fährt dabei offenkundig durch die Lande und dient dann vor Ort, z.B. eben jetzt auf der IAA, als mobiles „Berufsinformations- und Recruitingbüro“.

Bei der äußeren Erscheinung des Trucks wäre ich mal sehr gespannt, wer sich da wohl angesprochen fühlt und in den Truck begibt. Und vor allem mit welcher Erwartungshaltung…

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