Ein paar Highlights aus dem ICR Social Media Recruiting Report 2011

Gerade eben flatterte mir die brandaktuelle 2011er Ausgabe des Social Media Recruiting Reports aus Wolfgang Brickwedde´s Institute for Competitive Recruiting auf den Tisch. Ein erstes Überfliegen zeigt: Sehr spannende Ergebnisse. Ich werde mich dem Report in den nächsten Tagen nochmal mit sehr viel mehr Muße widmen, aber ein paar highlights schonmal vorab:

  • Der Aufbau bzw. die Pflege des Arbeitgeberimages / der Employer Brand ist eines der wichtigtsten Themen für die Unternehmen
  • Social Media Recruiting ist unter den Top-Themen, aber nicht ganz oben

  • Die Bedeutung von Social Media Recruiting hat deutlich zugenommen

  • 50% aller Unternehmen nutzen Facebook, Twitter, LinkedIn, Blogs und Google überhaupt nicht
  • Die kleinen und die ganz großen Unternehmen nutzen Social Media Plattformen für Recruiting überdurchschnittlich
  • Nur etwas über 8 % der Unternehmen geben an, regelmäßig zu Facebook zu nutzen, um Werbung für sich als Arbeitgeber zu machen.
  • Nur 4 % der Unternehmen nutzen Facebook regelmäßig für Recruiting
  • Für die Mehrheit der Unternehmen ist es wichtig, daß die Recruiter die Möglichkeiten des Social Media Recruiting kennen und nutzen, die Minderheit setzt den Anspruch allerdings bereits im eigenen Unternehmen um.

Wie gesagt, das erstmal als ein paar Blitzlichter. Da kommt noch was nach…

Weiterführende Infos und Bestellmöglichkeit der Studie finden sich übrigens hier.

3 Gedanken zu „Ein paar Highlights aus dem ICR Social Media Recruiting Report 2011

  1. Ziemlich spannende Ergebnisse. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass bereits 50 % aller Unternehemen Social Media nutzen. Finde diese Zahl doch ganz schön hoch, angesichts der Struktur der deutschen Volkswirtschaft.

  2. @Tanja Handl
    Ja, interessante Ergebnisse. Allerdings darf beim Betrachten dieser Werte nicht vergessen werden, dass die Befragung online durchgeführt wurde. Die tatsächliche Zahl der Social Media nutzenden Unternehmen dürfte niedriger liegen. Dies hat methodische Gründe: Unternehmen welche nur eine statische Webseite haben (als Visitenkartenfunktion) oder gar nicht selber im Web vertreten sind werden also wohl eher nicht/ kaum teilgenommen haben (Selbstselektionseffekt). Dazu zählen viele Klein- und Kleinstunternehmen (welche aber in der Gesamtheit der Unternehmen in D eine durchaus beachtliche Rolle spielen, auch als Arbeitgeber, Bsp. Handwerk). Insofern sind die Werte, derjenigen Unternehmen, welche eine Nutzung von online Tools angeben bei solchen online Befragungen eher höher, als würde man eine solche Befragung telefonisch nach Zufallsauswahl durchführen. Diese methodische Unreinheit ist allerdings nicht so schlimm, denn die Tendenz der Werte z.B. bei Social Media Nutzung zeigt einen Trend und das ist eben die m.E. spannendere Aussage.

  3. @Christoph: Und genau das ist der Punkt. Nur die bloße Tatsache, dass ein Unternehmen online vertreten ist, sagt noch gar nichts, aber auch rein gar nichts, über die Qualität des Auftritts aus. Leider stürzen sich viele Unternehmen derzeit voller Aktionismus ins Social Media Abenteuer, ohne vorher ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Auch habe ich oft Bauchschmerzen, wenn Xing und Facebook in einen Topf geworfen werfen. Denn das sind zwei grundverschiedene Plattformen mit absolut unterschiedlichem Charakter und unterschiedlichen Zielen in der Nutzung (hier erzähle ich nichts Neues, ich weiß ;-)).
    Aber glücklicherweise differenziert da ja an der ein oder anderen Stelle die Studie.

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