Fundstück zum Wochenende: Kinospot zur Frage, ob private Einträge in Social Media ein Karrierekiller sein können

Das Thema “Bewerberscreening“, also die Frage, ob private Einträge in Sozialen Netzwerken eigentlich wirklich zu einem Karrierekiller werden können, war hier im Blog ja schon häufiger zu Gast. Ich persönlich glaube nach wie vor, dass es sich in erster Linie um eher theoretisches Phänomen handelt, weil ich anzweifeln möchte, dass Recruiter wirklich die Zeit und letztlich Kompetenz haben, dies systematisch zu tun – von rechtlichen, inhaltlichen und ethischen Bedenken mal ganz abgesehen. Zudem glaube ich auch, dass die meisten Recruiter – ich spreche hier nicht vom “Recruiter 2.0“, sondern den “ganz normalen…” durchaus zwischen einem Partyfoto vom Wochenende und dem vor einem sitzenden Bewerber unterscheiden können (wir waren doch alle mal jung, oder…?). Und ist nicht auch allseits geforderte “Authentizität” so etwas wie das Mantra unserer Zeit? Aber: es hat sicherlich auch Fälle gegeben, in denen ein falscher Eintrag letztlich wirklich folgenschwer war und in den USA scheint dieses Thema auch durchaus eine andere Dimension angenommen zu haben.

Nun, meine These hierzu (eigentlich auch schon immer): Letztlich kommt es auf die Medienkompetenz jedes einzelnen an. Man sollte sich halt schon fragen, mit wem man sich bei Facebook “befreundet”, wie man seine “Freunde” sortiert, wie man seine Privacy-Einstellungen vornimmt und wer letztlich was zu sehen bekommt oder bekommen kann. Das ist kompliziert? Ja, aber das meine ich ja mit “Kompetenz”… Hierzu passend das Fundstück der Woche: In dem Spot ist nämlich leider der “Partypost” von letzter Woche zum Bewerbungsgespräch gegangen und war etwas schneller als der Bewerber…

Also: Augen auf im Straßenverkehr…

Hier zum Anschauen. Der Spot lief übrigens letzten Herbst in Hamburg und Schleswig-Holstein im Kino. Ach ja, wer das Video hier wieder nicht sehen kann (Chrome, du Biest, warum magst ausgerechnet du den Embed-Code von Youtube nicht, Ihr seid doch Schwestern…!) – einmal F5 drücken, dann geht´s…

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