„Was würdest du deinem 14-Jährigen Ich raten?“ Die persönliche (Karriere-) Seite der apoBank

Sei mutiger“?, „Probiere dich aus“?, „Pink ist nicht deine Farbe“?

Oder wie wäre es mit:

Hab dein Ziel immer klar vor Augen und gib Gas!“.

Das zumindest gibt die Bankberaterin für Studenten Bianca Wahl ihrem 14-Jährigen Ich mit auf den Weg. Doch sie ist nicht die Einzige, die Tipps an ihr 14-Jähriges Ich formuliert. Bis jetzt beantworten diese Frage neben Frau Wahl noch 31 weitere apoBank-Mitarbeiter in kurzen Videointerviews – übrigens produziert von bzw. gemeinsam mit whatchado…

Bianca_Wahl_apoBank

apoBank? Klingelt da was? Nennt sich ausgeschrieben: Deutsche Apotheker und Ärztebank. Da sie sich auf die Beratung von (zukünftigen) Ärzten, Zahnärzten oder auch Tiermedizinern spezialisiert hat, ist diese Bank nicht gleich allen ein Begriff. Mit ihren ca. 2400 Mitarbeitern ist die apoBank aber im deutschen Raum ein Arbeitgeber, der sich nicht verstecken muss. Mein Wissen beziehe ich von der seit heute aufrufbaren brandneuen Karriereseite.

Begrüßt wird man dort direkt von verschiedenen apoBank-Mitarbeitern, die sich in einem kurzen Video vorstellen und von den Highlights ihres Jobs berichten. Hierbei sind Altersklassen wie Berufsgruppen bunt gemischt: Vom Filialleiter bis hin zum Azubi kommen viele verschiedene Mitarbeiter zu Wort.

Jetzt wird´s persönlich

Mitarbeitervideos einzeln

Aber auch die persönliche Seite kommt nicht zu kurz: So geben die Mitarbeiter ihrem 14-Jährigen Ich auch ganz individuelle Ratschläge mit auf den Weg. Will man sich die Antworten aller 32 apoBank Berater anhören, so bekommt man dazu nach dem kurzen Begrüßungsvideo die Gelegenheit.

Das Ganze scheint sehr stark darauf ausgelegt, potenziellen Bewerbern einen Einblick in den Arbeitgeber apoBank zu geben. Weniger „wir fordern“, mehr „wir bieten“.

Ein begrüßenswerter Trend, wie ich finde. Zum Beispiel wird auf die hauseigene Kantine oder die Kinderbetreuung verwiesen. Doch auch die geistige Nahrung wird nicht vergessen: So werden explizit Weiterqualifikationen angeboten.

Zukünftige Bewerber aufgepasst!

Für Bewerbungen gilt:

„Erzähl deine eigene Story und bewirb dich damit bei uns.“

Somit nimmt die apoBank das Konzept der Video-Bewerbung in ihr Repertoire mit auf, was wir (allerdings in der radikalen 15-Sekunden-Variante schon mal vorgestellt haben). Zudem haben Bewerber die Möglichkeit, das interaktive Stellenportal zu nutzen.

Interaktives Stellenportal offene Stelle

Hier wird auf aktuell offene Jobangebote verwiesen und direkt auf die bevorzugte Bewerbungsart aufmerksam gemacht. Im Beispiel habe ich mal die Stelle als Kundenbetreuer im Bankenwesen geöffnet: Hier wäre der nächste Schritt beispielsweise zum Hörer zu greifen und gleich am ersten Telefoninterview teilzunehmen.

Screenshot Stellenportal 2

Banken gelten als streng bei den Bewerbungen und tolerieren keine Fehler? Das muss nicht sein! Es gibt eine Sektion mit Tipps und Tricks für Bewerber, wo typische Fragen wie Foto: Ja / Nein (kann, aber muss nicht) oder Bewerbungsfristen (ganzjährig) geklärt werden.

Sympathisch finde ich den Zusatz:

„Wir wissen, dass es in der Regel eine Ihrer Bewerbungen ist. Da können kleine Fehler passieren oder Lücken vorkommen.“

Das deckt sich auch mit meinem Eindruck: Bewerbungen meistert man durch learning by doing. Zudem existiert die perfekt allgemeingültige Bewerbung ja sowieso nicht, wir betonen schon eine Weile die Bedeutung der besten Passung zwischen Bewerber und Unternehmen (z.B. hier).

Meiner Ansicht nach wurde die Idee, potenziell zukünftige Kollegen per Video vorzustellen, gut umgesetzt. Jetzt sind wir gespannt, wie es bei den Bewerbern ankommt!

Aber nun genug von meiner Seite: Zu Risiken und Nebenwirkungen verschafft euch bitte selbst einen Einblick auf der apoBank Karriereseite ;-).

Und für alle Neugierigen gibt es das just erschienene, aktuelle Employer-Branding-Video der apoBank gleich hier zum Anschauen:

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Anna Rabens

Hallo zusammen, mein Name ist Anna und ich arbeite bei CYQUEST als Projektmanagerin. Für mich persönlich ist es dabei besonders spannend, Themen wie das Employer Branding genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, inwiefern sich das auf den Recruitingprozess auswirkt.

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