Beitrags-Archiv für die Kategory 'Biesterfeld Karriere'

Interaktive Berufsorientierung und Selbsttests für zahlreiche Berufs- und Studienrichtungen

Freitag, 6. Mai 2011 12:22

Kürzlich fragte mich ein befreundeter HR-Blogger, ob sich SelfAssessments nicht eigentlich auch gut für die Berufsorientierung eignen würden.

Nun, SelfAssessment ist in der Tat zu einem sehr großen Teil ein Thema der Berufsorientierung! Eigentlich oft sogar noch mehr als ein Instrument des Personalmarketings. Im Kern geht es oft eher um die Frage, ob Berufsbild / Studiengang XY das richtige für mich ist und erst in zweiter Instanz dann, ob ich Lust habe diesen Job bei Unternehmen XY auszuüben oder den Studiengang an Hochschule Z zu studieren.

Wir befassen uns nun seit mehr als 10 Jahren intensiv mit der Erstellung von Realistic Job Preview- und SelfAssessment Verfahren. Dadurch sind inzwischen Orientierungsformate für zahlreiche Berufs- und Studienrichtungen bzw. konkrete Berufsbilder entstanden. Um das einmal zu verdeutlichen, habe ich nachfolgend mal eine Auflistung vorgenommen, nebst dazugehöriger Verlinkungen zu den Tools (bitte jeweils die weibliche Form mitdenken!):

Gegenwärting befinden sich bereits wieder eine ganze Reihe weiterer Berufsbilder in der Umsetzung. Zu nennen wären hier z.B. Chemiker, Forstwirte, Geographen, Geowissenschaftler (alle Uni Göttingen), Speditionskaufleute, Servicekaufleute im Flugverkehr, Hotelkauf- und -fachleute, Lagerlogistiker, Fluggerätmechaniker, Werkzeugmechaniker, Systemgastronomen, Köche, Bäcker (alle Lufthansa) sowie Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufleute, Industriemechaniker und IT-Systemelektroniker (alle RWE). Wenn es soweit ist, wird darüber selbstverständlich im Blog berichtet! Bis wir aber die diversen Hundert Berufsbilder abgebildet haben, bleibt noch ein wenig zu tun…

Natürlich gibt es neben diesen Berufsorientierungsformate auch noch eine ganze Reihe von SelfAssessments, deren vorrangige Zielsetzung es ist, aufzuzeigen, ob ein bestimmtes Unternehmen zu einem passt. Hier sei nur auf die Facebook App “Could it be U?” von Unilever oder der demnächst erscheinende Werte-Kompass von Haniel verwiesen. Aber das ist ein anderes Thema, auch dazu demnächst mehr…

Thema: Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Berufsorientierung, Biesterfeld Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding, Haniel Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (1)

2011 wieder ein CYQUEST Praxisseminar zu “Recrutainment, SelfAssessment, eAssessment, Employer Branding und Social Media”

Dienstag, 5. April 2011 13:35

2010 haben wir wg. der hohen Veranstaltungsdichte ausgesetzt, doch 2011 gibt es wieder eines: Zum inzwischen vierten Mal veranstalten wir am 22. November 2011 wieder ein CYQUEST Praxisseminar. Zugegeben, November ist noch ein bißchen hin, aber erstens schadet es nicht, sich den Termin schon einmal im Kalender zu reservieren und zweitens waren bei den letzten Malen die Plätze doch recht begehrt, so dass ich durchaus eine frühe Anmeldung empfehlen würde (gibt auch attraktive Frühbucher-Konditionen, doch dazu unten mehr…).

Worum geht es?

Das CYQUEST Praxisseminar ist eine halbtägige Veranstaltung, die sich rund um die Themen Recrutainment, SelfAssessment, Online-Assessment, Employer Branding und Social Media dreht.

Über den Nachmittag erhalten die Teilnehmer komprimierte Informationen in Form von Praxisberichten. Die Referenten (m/w) kommen aus Unternehmen und von Hochschulen und berichten direkt aus realisierten Projekten. Die Erfahrung der letzten Male hat gezeigt, dass diese Berichte den Besuchern sehr handfeste Einblicke in “Lessons learned” geben und konkrete Hilfestellungen für eigene Projektvorhaben bieten. In den letzten Jahren haben z.B. Unternehmen wie Media-Saturn, die Commerzbank, DAK, Bertelsmann, Unilever, Tchibo, Gruner+Jahr, die Deutsche Bahn oder die Citibank / TARGOBANK und Hochschulen wie die Uni Freiburg oder die HAW Hamburg über ihre Erfahrungen bei der Gewinnung von Mitarbeitern oder Studierenden berichtet. Einen Rückblick auf das letzte Praxisseminar Ende 2009 findet sich hier.

Doch keine Angst, es gibt an dem Tag nicht nur den “Nürnberger Trichter” auf den Kopf… Vielmehr geht die Veranstaltung nach dem letzten Vortrag direkt in den angenehmen Teil über. Bei kulinarischen Köstlichkeiten, einem schönen Glas Wein oder einem Bier kann man die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen, mit anderen Teilnehmern diskutieren und natürlich fleißig networken.

Das diesjährige Praxisseminar wird in Kooperation mit dem BPM – Bundesverband der Personalmanager e.V. angeboten und von der vom Helios-Verlag herausgegebenen Fachzeitschrift Human Resources Manager unterstützt.

Zum Programm (alle nachfolgend genannten Referenten haben zugesagt, ggf. kommt aber am Nachmittag noch ein weiterer Beitrag aus einer der BPM Fachgruppen hinzu):

Ab 13.30 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer.

14.00 – 14.15 Uhr: Begrüßung, Joachim Diercks, Geschäftsführer CYQUEST GmbH.

14.15 – 14.50 Uhr: Recrutainment vom Web 1.0 zum Web 2.0 – die Karrierejagd durchs Netz im Wandel der Zeit, Malte Hansen, Director Human Resources, Middle Europe, Veolia Wasser GmbH und Joachim Diercks, Geschäftsführer CYQUEST GmbH.

14.50 – 15.25 Uhr: Unternehmenswerte als ein wesentliches Merkmal der Arbeitgebermarke, Thomas Heuwing, Head of Internal Communications & Branding, Franz Haniel & Cie. GmbH.

15.25 – 16.00 Uhr: Keine Spaßbremse, sondern wichtige Leitplanke – worauf ist rechtlich bei der Umsetzung von Social Media Maßnahmen zu achten?, Nina Diercks, Rechtsanwältin, Herausgeberin Social Media Recht Blog.

16.00 – 16.30 Uhr: Kaffeepause

16.30 – 17.05 Uhr: Virtuelle Studienorientierung und Online SelfAssessment an der Universität Göttingen, Christina Höhmann, Vernetzung Studienberatung, Georg-August-Universität Göttingen.

17.05 – 17.40 Uhr: Social Gaming + Employer Branding + Berufsorientierung = Fliplife, Ibrahim Evsan, Founder & Managing Director, United Prototype Web Game GmbH / Fliplife.

Wann? Dienstag, 22. November 2011. Beginn: 14.00 Uhr (Einlass ab 13.30 Uhr), Ende: ca. 18.00 Uhr (Vorträge), danach “Get-Together”.

Wo? Grand-Elysée Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg. Ca. 2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Dammtor.

So, nun zu den Teilnahmegebühren und den oben versprochenen Frühbucher-Konditionen:

Der Teilnahmebeitrag richtet sich diesmal ein wenig danach, welcher Zielgruppe man angehört. Wie folgende Tabelle zeigt, erhalten BPM-Mitglieder, Hochschulvertreter, CYQUEST Kunden, Studierende und Fach-Blogger einen vergünstigten Teilnahmepreis. Wer sich zudem bis zum 31.5. anmeldet, erhält neben der Preisvergünstigung für Frühbucher auch noch ein Exemplar des Buches “Personalmarketing 2.0″ (Christoph Beck, Hrsg.) geschenkt:

Teilnahmepreis:

Frühbucherpreis *
Preis *
Unternehmensvertreter
119€
149€
BPM-Mitglied
99€
119€
Hochschulvertreter
89€
99€
CYQUEST Kunde
89€
99€
Studierende/HR-Blogger
-
59€

*Zzgl. 19 % MwSt.

Weiterführende Informationen finden sich auf www.cyquest.net. Zur Anmeldung senden Sie bitte diese Fax-Vorlage an die +49 (0)40 85407-333 oder -111.

Thema: Ausbildung bei der Citibank, Ausbildung bei der DAK, Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Ausbildung bei der TARGOBANK, Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, Commerzbank Karriere, CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, Deutsche Bahn Karriere, eAssessment, Employer Branding, eRecruiting, Gruner + Jahr Karriere, Haniel Karriere, Media-Saturn Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Social Media HR, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Universität Göttingen, Tchibo Karriere, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Web 2.0 Employer Branding im Mittelstand: Azubi-Blog bei der Biesterfeld AG

Mittwoch, 19. Januar 2011 17:26

Vor ein paar Monaten haben wir hier im Blog über das Thema “Blogs als Instrument im Employer Branding” geschrieben. Den eher theoretischen Ausführungen wollen wir nun gern ein handfestes praktisches Beispiel folgen lassen:

Für das mittelständische Hamburger Handelshaus Biesterfeld startete nun das Ausbildungsblog (azubiblog.biesterfeld.com).

Biesterfeld ist ein traditionsreiches Hamburger Handelsunternehmen, das weltweit im Bereich Chemiehandel und Chemiedistribution tätig ist. Den rund 1.200 Mitarbeitern – darunter auch die Auszubildenden zur Kffr./ zum Kfm. im Groß- und Außenhandel, zur Betriebswirtin/ zum Betriebswirt im Außenhandel und die Studierenden zum Bachelor of Science in Betriebswirtschaft – eröffnen sich vielfältige Aufgaben mit internationalem Bezug in der Hamburger Zentrale oder einer der weltweiten Niederlassungen.

Im Ausbildungsblog werden die Auszubildenden und Dualstudierenden regelmäßig und aktuell von ihren Aufgaben im Unternehmen, dem theoretischen Ausbildungsteil in der Berufs- bzw. Fachhochschule und den Besonderheiten der Ausbildung bei Biesterfeld berichten. Sie informieren über aktuelle Veranstaltungen und Events, erzählen von ihrem Einstieg bei Biesterfeld und geben Tipps zur Bewerbung und zum Auswahlprozess. Von Zeit zu Zeit werden in Form von Gastbeiträgen auch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Wort kommen, die Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen aufzeigen. D.h. das vorrangige Ziel des Blogs ist es, jungen Menschen eine Orientierungshilfe bei der Findung des richtigen Ausbildungsbetriebs zu geben – aus erster Hand.

Das Projekt der Blogeinführung umfasste folgende Komponenten. Hierbei hat CYQUEST eng mit der IT-Tochter des Biesterfeld Konzerns – BIT-SERV – zusammen gearbeitet:

1. Aufsetzen und technische Einrichtung auf der gängigen Standard-Software WordPress. Hierunter fiel auch die Vornahme der gewünschten Einstellungen (Widgets, Plugins).

2. Die Gestaltung der Oberfläche des Blogs nach den Gestaltungsvorgaben von Biesterfeld sowie die Einstellung der gesetzlich erforderlichen Inhalte (Impressum, Disclaimer etc.). Hierunter fiel u.a. das Fotoshooting mit den “Bloggern”, sprich den Auszubildenden und Dualstudierenden, die das Blog mit Inhalten füllen werden.

3. Schulung der Autoren des Blogs im Umgang mit der Blog-Software.

4. Definition und Schulung der Guidelines zur Content-Erstellung.

Wir sind sehr gespannt, wie das Blog ankommen wird.

Thema: Berufsorientierung, Biesterfeld Karriere, Employer Branding, Social Media HR | Kommentare (0)

Ausbildung im Groß- und Außenhandel. Selbsttest der Biesterfeld AG

Dienstag, 10. August 2010 15:26

Aktuell läuft wieder die Bewerbungsphase für die neuen Ausbildungsjahrgänge. Das Hamburger Handelshaus für Spezialchemikalien Biesterfeld bildet dabei zum einen klassisch zum / zur Groß- und Außenhandelskaufmann /-kauffrau aus und bietet zum anderen in Zusammenarbeit mit der Nordakademie in Elmshorn auch ein duales Studium in Betriebswirtschaftslehre an.

Mit Hilfe eines webbasierten Orientierungsmoduls können sich Interessenten einen Überblick darüber verschaffen, wer die Biesterfeld AG ist und welche Anforderungen das Unternehmen an seinen Nachwuchs stellt.

Man kann sich zwei Videos anschauen, in denen eine Reihe aktueller Azubis zur Wort kommt. Zweitens kann man einen interaktiven Fragebogen durchlaufen, in dem man ein bißchen was über sich einträgt. Diese Angaben werden mit den Anforderungen des Unternehmens gematcht und daraus eine Prognose hinsichtlich der Erfolgschancen abgeleitet. Drittens schließlich umfasst die Biesterfeld Berufsorientierung einen kognitiven Leistungskurztest. Dessen Ergebnis bekommt der Kandidat im direkten Anschluss rückgemeldet und kann sich dann entscheiden, dieses Bestandteil seiner Bewerbung werden zu lassen oder nicht.

Inzwischen blickt das Unternehmen auf mehr als drei Jahre Erfahrung im Einsatz dieses Instruments zurück. Dabei hat sich gezeigt, dass die Bewerber, die nach dem abschließenden Präsenz Assessment Center eingestellt wurden, stets aus dem Kreis derer kamen, die auch im Online-Assessment sehr gut abgeschnitten haben. Die Biesterfeld Berufsorientierung ist hier direkt erreichen.

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Personalmarketing im Mittelstand: Stipendienprogramm von BIT-SERV und der FH Wedel

Dienstag, 11. Mai 2010 15:37

BIT-SERVGut ausgebildeter Nachwuchs ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund bietet der IT-Dienstleister BIT-SERV ab dem Wintersemester 2010/2011 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wedel zwei Studierenden der Informatik-Studiengänge die Möglichkeit, an einem Stipendienprogramm teilzunehmen.

Das Stipendienprogramm bietet den Teilnehmern viele Vorteile:

  • Sie lernen frühzeitig die Praxis kennen und knüpfen wichtige Kontakte, denn das Praxissemester und die Bachelorarbeit werden im Unternehmen durchgeführt.
  • Ab dem zweiten Semester übernimmt BIT-SERV die Studiengebühren für die Stipendiaten. Zudem werden Praxisphase und Bachelorarbeit vergütet.
  • Während des Studiums haben die Stipendiaten die Möglichkeit, als Werkstudent/in bei BIT-SERV zu arbeiten.
  • Und im Idealfall werden die Stipendiaten im Anschluss an ihr Studium als Nachwuchskräfte eingestellt.
Broschüre zum BIT-SERV Stipendienprogramm

Broschüre zum BIT-SERV Stipendienprogramm

Um potentielle Kandidaten auf das Programm aufmerksam zu machen, hat CYQUEST für BIT-SERV neben dem Content für eine Broschüre auch einen Image-Film realisiert.

Ziel der Broschüre und des Films ist neben der Bekanntmachung des Stipendienprogramms auch das Herausstellen der Vorteile, die es mit sich bringt, bei einem mittelständischen Unternehmen zu arbeiten. Im Unterschied zu der Arbeit bei vielen großen Konzernen sind die Mitarbeiter bei BIT-SERV für ganze Projekte verantwortlich und nicht nur für Teilaufgaben. Frühe Verantwortungsübernahme ist dort ganz selbstverständlich.

Als hundertprozentige Tochter der Biesterfeld AG arbeitet BIT-SERV zum einen für einen großen „internen Kunden“ – die Muttergesellschaft – und genießt die Vorteile deren Größe und Internationalität. Zum anderen werden aber auch Projekte für „externe Kunden“ durchgeführt – das macht die Arbeit bei BIT-SERV sehr spannend und abwechslungsreich.

Diese Inhalte werden sehr anschaulich durch den Film transportiert. Ein Absolvent der FH Wedel, der heute als Leiter Internetanwendungen bei BIT-SERV tätig ist, berichtet über seine Diplomarbeit und seine Erfahrungen im Unternehmen. Der Geschäftsführer stellt die Inhalte des Stipendienprogramms vor. Neben diesen Informationen werden auch authentische Einblicke in das Unternehmen gewährt.

Die Broschüre bündelt die wichtigsten Informationen zum Unternehmen, zur Arbeitsatmosphäre und zum Stipendienprogramm. Informationen zum Stipendienprogramm finden sich auf der Website von BIT-SERV sowie bei der FH Wedel.

Die Berufsorientierungs-Applikation, die CYQUEST für die Muttergesellschaft Biesterfeld realisiert hat, enthält neben einem Selbsttest-Modul ebenfalls zwei Imagefilme, die Einblicke in die Arbeit bei Biesterfeld geben: http://biesterfeld.cyquest.de/

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Wichtige Einflussfaktoren der Arbeitgeberwahl im Rahmen der Ausbildungsentscheidung

Montag, 15. Februar 2010 13:42

Der Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende nimmt angesichts des demographischen Wandels stetig zu. Arbeitgeber müssen daher Strategien entwickeln, um den rar werdenden Nachwuchs, der die geforderten Voraussetzungen mitbringt, mit den „richtigen“ Instrumenten für sich zu gewinnen. Aus diesem Grund gilt es im ersten Schritt, die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe in der Frage der Arbeitgeberwahl zu identifizieren:

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat Nadja Kölbl unter 525 Schülerinnen und Schülern eine Befragung zu den wichtigsten Einflussfaktoren bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes durchgeführt. Details hierzu finden Sie im Ausbildungsblog “azubister”.

Einflussfaktoren der ArbeitgeberwahlAus der Erhebung geht hervor, dass insbesondere die Faktoren „Akzeptanz und Wertschätzung“, „Sicherheit“ und „Arbeitsklima“ die Attraktivität eines Arbeitgebers entscheidend beeinflussen. Auch bestimmen Aspekte wie „ein geregeltes Arbeitsleben“, Entwicklungschancen im Unternehmen sowie der Grad der Identifikation mit dem Unternehmen die Entscheidung für oder gegen einen Ausbildungsbetrieb maßgeblich.

Wichtigstes Informationsmedium ist laut der Erhebung Nadja Kölbls das Internet. Lediglich 4,8% der befragten Schülerinnen und Schüler gaben an, bei der Berufsorientierung und der Suche nach einem passenden Arbeitgeber auf das Internet zu verzichten. Auch Freunde und Familie (72,39%) und das Berufsinformationszentrum (61,93%) sind in Ausbildungs- und Arbeitgeberfragen beliebte „Tippgeber“.

Arbeitgeber können also davon ausgehen, gerade durch den Einsatz webbasierter Recruitingtools mit der Zielgruppe in einen ersten Kontakt treten zu können. Hier bieten informative und kreative Karrierewebseiten oder z.B. Podcasts erste Möglichkeiten, als Ausbildungsunternehmen auf sich aufmerksam zu machen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Azubiblogs, in denen „echte“ Mitarbeiter über ihren Berufsalltag berichten, machen das potenzielle Ausbildungsumfeld erlebbar, bieten einen hohen Grad an Authentizität und steigern damit die Glaubwürdigkeit der Arbeitgeberkommunikation. Aber nicht nur mehr oder minder „einseitige“ Maßnahmen sind in diesem Umfeld möglich: Das Web 2.0 bietet inzwischen zahlreiche Möglichkeiten der Interaktion im Netz. Die Internet affine Zielgruppe nutzt mehr und mehr Social Media wie SchülerVZ oder Facebook. Hier ergibt sich für Unternehmen ein wichtiger Anknüpfungspunkt, die Zielgruppe unmittelbar anzusprechen und einen ersten Dialog herzustellen. Auch lassen sich ausbildungsrelevante Aspekte über unterschiedliche Kanäle im Web 2.0 multimedial und auf spielerische Art und Weise darstellen.

DAK ich und meine ZukunftFür die DAK hat CYQUEST beispielsweise das SelfAssessment “…ich und meine Zukunft” entwickelt, das den Interessenten die Möglichkeit bietet, authentische Einblicke in das mögliche zukünftige Arbeitsumfeld zu gewinnen. Außerdem erlaubt dieses Tool den Teilnehmern, sich an beispielhaften ausbildungsbezogenen Aufgaben auszuprobieren, um anschließend in Form von kurzen Feedbacks Rückmeldungen zur Performance zu erhalten. Das SelfAssessment der Biesterfeld AG liefert in Form von Videointerviews mit Auszubildenden spannende Informationen zu einzelnen Ausbildungspfaden wie zum Unternehmen selbst.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Biesterfeld Karriere, Employer Branding, SelfAssessment | Kommentare (0)

Interview zu “Employer Branding, Social Media, eAssessments” im Saatkorn-Blog

Donnerstag, 14. Januar 2010 15:32

Saatkorn_InterviewHeute erschien im Saatkorn-Blog von Gero Hesse das Interview “Employer Branding, Social Media, eAssessments” mit CYQUEST-GF Joachim Diercks. Im Rahmen des Interviews werden folgende Fragen beantwortet:

- Was ist eigentlich unter SelfAssessment oder eAssessment zu verstehen?
- Was sind Grundvoraussetzungen für die Umsetzung solcher Verfahren für Unternehmen?
- Wo liegen die Vorteile für Unternehmen gegenüber realen, also nicht virtuellen Assessments?
- Gibt es auch Vorteile für die Kandidaten bzw. Teilnehmer?
- Was sind state of the art Lösungen in diesem Kontext? – Gibt es bestimmte Business Cases, die besonders interessant sind?
- Wie wird sich das Thema eAssessment in den nächsten 5 jahren angesichts der demographischen und technischen Veränderungen entwickeln?
- Wo ist der besondere Nutzen im Kontext Employer Branding?
- Inwiefern spielt Social Media eine rolle für eAssessments?

Thema: Ausbildung bei der Citibank, Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, Commerzbank Karriere, eAssessment, Employer Branding, Fachartikel, Gruner + Jahr Karriere, Media-Saturn Karriere, SelfAssessment, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Tchibo Karriere, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Werner Neumann, Personalleiter der Biesterfeld AG, zu aktuellen Recruiting- und Personalmarketingthemen

Montag, 7. Dezember 2009 19:36

Werner Neumann, Personalleiter des Mittelständlers Biesterfeld, hat uns im Rahmen seiner Referententätigkeit während des diesjährigen Praxisseminars “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding” ein paar Fragen zu aktuellen Themen aus den Bereichen  Recruiting und Personalmarketing beantwortet.

CYQUEST: Wie wirkt sich der “War for Talent” in Ihrem Unternehmen aus? Ist er (auch in der Krise) spürbar?

Werner Neumann: Die demografische Entwicklung treibt den „War for Talent“ natürlich an, das merken wir auch in unserer Branche. Unabhängig davon stelle ich zunehmend eine mangelnde Wechselbereitschaft und Mobilität von Bewerbern fest, was die Situation im Recruiting für uns zusätzlich erschwert. Die Krise selbst führt dazu, dass dieser „Trend zur Beharrung“ meinem Eindruck nach noch stärker ausfällt.

CYQUEST: Welche Recruitinginstrumente halten Sie für am aussagekräftigsten? 

Werner Neumann: Der Einsatz der Recruitinginstrumente hängt natürlich von der zu rekrutierenden Zielgruppe ab. Im Recruiting von Professionals – häufig suchen wir fachlich sehr spezialisierte Mitarbeiter, von denen es nur wenige am Arbeitsmarkt gibt – setzen wir auf das persönliche Auswahlgespräch und ggf. Referenzen. Die Risiken und Kosten einer fehlbesetzten Stelle im Bereich der Professionals sind hoch. Auch aus dieser Argumentation heraus ist es sehr wichtig, dass wir dem Recruiting unseres Nachwuchses ein besonderes Augenmerk schenken und unseren Auswahlprozess optimal gestalten, um die „richtigen“ Auszubildenden frühzeitig zu identifizieren. Unser Ziel ist es, unsere Azubis im Haus zu Spezialisten auszubilden und weiterzuentwickeln. Den Ausschlag für die Einstellung von Azubis gibt das Abschneiden der Bewerber in einem Präsenz-Assessment Center an unserem Standort Hamburg. BiesterfeldDiesem Präsenz-Assessment Center ist ein Online-Assessment vorgeschaltet. Dieses Online-Assessment ist auch als SelfAssessment nutzbar. Interessenten, die sich einmal selbst austesten möchten und sich zunächst ganz unverbindlich über z.B. das Berufsbild der Kaufleute im Groß- und Außenhandel informieren wollen, können das Online-Assessment als SelfAssessment durchlaufen oder aber ihr Ergebnis im Rahmen ihrer Bewerbung freiwillig an uns übermitteln lassen. Diese Online-Applikation enthält auch multimediale informatorische Bestandteile wie z.B. Image-Videos über das Unternehmen und die Ausbildung. Ziel ist es, durch deren Einbindung die Selbstauswahlfähigkeit der Interessenten und damit für uns auch die Qualität der Bewerbungen zu erhöhen.

CYQUEST: Welche Bedeutung haben Web 2.0 und Social Media aus Ihrer Sicht im Rahmen des Recruitings? Wie aktiv sind Sie in diesem Bereich?

Werner Neumann: Das Internet und das Web 2.0 spielen eine sehr große Rolle im Rahmen der Zielgruppenansprache. Im Hinblick auf den Bereich Social Media befinden wir uns sozusagen noch im „Anfangsstadium“, d.h. wir sind in diesem Bereich noch nicht aktiv. Die Vorträge anderer Referenten hierzu während des Praxisseminars “eAssessment, SelfAssessment und webbasiertes Employer Branding“ habe ich aufmerksam und gespannt verfolgt.

CYQUEST: Welche Bedeutung hat das Thema “Employee Branding” Ihrer Meinung nach?

Werner Neumann: Diesem Thema stehen wir sehr aufgeschlossen gegenüber, da es auch für uns zukünftig eine Rolle spielen kann. Jedoch ist in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass wir uns gerade in Sachen Azubi-Recruiting vor allem auch lokal bewegen. Im Bereich „Groß- und Außenhandel“ spielt sich vieles im norddeutschen Raum ab. Für uns sind hier gerade persönliche Kontakte zu Schulen und Universitäten vor Ort wichtig, um die Zielgruppe anzusprechen – mehr als große Kampagnen im Web.

CYQUEST: Welche Erfahrungen haben Sie mit dem CYQUEST eAssessment gemacht?

Werner Neumann: Unser SelfAssessment, das wir im Rahmen unseres Azubi-Recruitings einsetzen, hat ohne Frage eine hohe eignungsdiagnostische Validität. Die Bewerber, die wir nach dem Präsenz Assessment Center eingestellt haben, kamen stets aus dem Kreis derer, die auch im Online-Assessment sehr gut abgeschnitten haben. Das Tool hat sich bewährt und wird auch in Zukunft fester Bestandteil unseres Azubi-Recruitings sein. Wir müssen uns jedoch die Frage stellen, warum einige Interessenten das Online-Assessment durchlaufen und sich im Nachgang nicht bei uns bewerben bzw. ihre Daten nicht freigeben. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des „War for Talent“ werden es sich Unternehmen zukünftig vermutlich weniger leisten können, den Bewerbern im Rahmen der ersten Auswahlschritte umfassendes „Testing“ abzuverlangen. Dies könnte zukünftig vielleicht eher „abschreckend“ wirken, wenn es sich die Bewerber erlauben können, aus den Arbeitgebern zu wählen. Möglicherweise ist zukünftig daher verstärkt der Fokus auf Employer Branding im Netz zu legen, z.B. in Form von Image Videos.

Thema: Biesterfeld Karriere, eAssessment, Employer Branding, SelfAssessment | Kommentare (0)

Rückblick auf das CYQUEST Praxisseminar “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding”

Mittwoch, 18. November 2009 12:54

DSC08953Vergangene Woche – am 10. November – fand im Grand-Elysée Hotel das halbtägige Praxisseminar “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding” statt. Der Einladung CYQUESTs folgten insg. etwa 70 Teilnehmer, die zu etwa drei Vierteln aus Unternehmen kamen (u.a. Deutsche Bank, ExxonMobil, Siemens, Lufthansa Technik, Techniker Krankenkasse, RWE oder Continental) und zu etwa einem Viertel von Hochschulen (u.a. Uni Göttingen, Uni Marburg, Uni Hannover oder Uni Bonn).

In insg. 6 spannenden Praxisvorträgen stellten dabei Referentinnen und Referenten von Media-Saturn, Bertelsmann, der DAK Unternehmen Leben, der Biesterfeld AG, von ABSOLVENTA und von der Uni Freiburg vor, wie sie jeweils durch den Einsatz von Onlinetests, Selbsttestinstrumenten und den Möglichkeiten des Web 2.0 den Herausforderungen ihres Recruitings entgegentreten. Die überaus facettenreiche Thematik wurde so aus Sicht von Großunternehmen, mittelständischen Firmen, Startups und Hochschulen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, worin die Teilnehmer einen sehr wertvollen Blick über den Tellerrand sahen.

CYQUEST PraxisseminarZum Auftakt der sechs Vorträge stellte Isabella Jakobs vor, wie Media-Saturn verschiedene webbasierte Instrumente einsetzt, um international Kandidaten für die vom Konzern in Kooperation mit der Hochschule Ingolstadt angebotenen dualen Studiengänge zu gewinnen (Sourcing), auszuwählen (Selecting) und zu halten (Retaining). Hierbei spielen Aktivitäten bei Facebook oder Youtube genau so eine Rolle wie die unternehmenseigene Community Talent C@ampus, die Microsite www.international-retail-management.com oder das eAssessment, welches Bewerber vortestet. I sabella Jakobs ging dabei auch auf das potentielle Spannungsfeld zwischen der im Web 2.0 wichtigen Schnelligkeit und Authentizität einerseits und den Anforderungen der Corporate Communications andererseits ein. Der Vortrag von Isabella Jakobs kann hier herunter geladen werden.

Vortrag von Christine Rudolph (DAK) über das SelfAssessment "...ich und meine Zukunft"

Vortrag von Christine Rudolph (DAK) über das SelfAssessment "...ich und meine Zukunft"

Im direkten Anschluss daran stellte Christine Rudolph das spielerische SelfAssessment “…ich und meine Zukunft” vor, mit dem die DAK Unternehmen Leben das Ausbildungsberufsbild des Sozialversicherungsfachangestellten (“Sofa”) der Zielgruppe Schüler auf interaktive Weise näherbringt und wie das Instrument in die Employer Branding Aktivitäten des Unternehmens eingebunden ist. Christine Rudolph ging dabei auch detailliert auf die erforderlichen Entwicklungsschritte, die im Realbetrieb gemachten Erfahrungen (Userbewertungen, Traffic etc.) sowie die weiteren Aussichten ein. So soll in 2010 thematisch auch das Berufsbild “Kaufleute im Gesundheitswesen” hinzugenommen werden und ein Online-Assessment als Vorauswahlinstrument realisiert werden. Der Vortrag von Christine Rudolph kann hier herunter geladen werden.

Den dritten Beitrag steuerte Werner Neumann, Personalleiter der Hamburger Biesterfeld AG, bei. Er referierte hierbei über den Einsatz von Berufsorientierungsvideos und Online-Assessment Verfahren speziell in einem mittelständischen Unternehmen. Werner Neumann gelang es auf sehr gute Weise aufzuzeigen, dass diese Instrumente eben nicht nur etwas “für die Großen” sind, sondern auch und gerade für kleinere Unternehmen große Chancen im Web 2.0 liegen, weil sehr passgenau – und zu vertretbaren Kosten – vorgegangen werden kann. der Vortrag von Werner Neumann kann hier herunter geladen werden.

Ein besonderes Highlight folgte dann im direkten Anschluss an die für rege Diskussionen genutzte Kaffeepause: Der Vortrag über den Einsatz von Online Self-Assessments an der Universität Freiburg durch Dr. Dennis Mocigemba. Dennis Mocigemba gelang es auf eindrucksvolle Weise aufzuzeigen, dass nicht nur Unternehmen regelmäßig vor Branding- und Auswahlproblematiken stehen, sondern auch und seit dem Wegfall der ZVS in besonderem Maße Hochschulen. Viele Teilnehmer betonten in ihrem Feedback, dass sie dies so vorher noch nie gesehen hätten. Der Einsatz von Selbsttests zur Verbesserung der Studienorientierung hat sich in Freiburg als enorm gewinnbringend herausgestellt – eine Erkenntnis, von der auch viele Unternehmen berichten. Der Vortrag von Dennis Mocigemba kann hier herunter geladen werden.

Sein Nachredner, der Geschäftsführer von ABSOLVENTA Christoph Jost, ging in seinem Vortrag auf die zunehmende Bedeutung des aktiven Recruitings, speziell vor dem Hintergrund sich aus demografischen Gründen weiter verknappenden Potenzials, ein. Hierbei gelang es Christoph Jost auf eindrucksvolle Weise nicht nur zu transportieren, sondern sprichwörtlich zu “verkörpern”, dass “Digital Natives” mit Medien und Informationen heute anders umgehen als dies “Digital Immigrants” tun. Anhand eines Praxisbeispiels zeigte Christoph Jost auf, welche Möglichkeiten sowohl in qualitativer Sicht als auch aus Geschwindigkeitsgründen im Einsatz von Web 2.0 Recruitingkanälen liegen können – hier anhand des Beispiels Twitter. Schließlich verkündete Christoph Jost auch den Start des gemeinsam mit CYQUEST entwickelten eAssessments vor, mit dessen Hilfe die Aussagekraft der in der ABSOLVENTA Datenbank gespeicherten Kandidatenprofile enorm gesteigert werden kann. Der Vortrag von Christoph Jost kann hier herunter geladen werden.

Den krönenden Abschluss des Programmteils bildete der Vortrag von Judith Charles, die kurzfristig für den in einem Vorstandstermin gefangenen Gero Hesse eingesprungen war, in dem sie über die webbasierte Employer-Branding Strategie des Bertelsmann Konzerns berichtete. Der Kern der Bertelsmann Employer Brand betont unter der Überschrift “Create your own Career” den stark unternehmerischen Charakter des Unternehmens – des “Spirit to Create”. Folgerichtig zieht sich durch alle Aktivitäten von Bertelsmann im Web 2.0 – sei es bei XING, Facebook, Twitter, Youtube oder auch im Rahmen des mit CYQUEST erstellten videobasierten Unternehmensrundgangs / SelfAssessments “Discover Bertelsmann” – wie ein roter Faden die Authentizität und Individualität des “Bertelsmann Mitarbeiters”. Der Vortrag von Judith Charles kann hier herunter geladen werden.

Nach dem sehr intensiven Vortragsteil ging es in den informellen aber von allen Teilnehmern als sehr wertvoll bewerteten Networkingteil über. Bei hervorragendem Essen, einem netten Gläschen Wein und entsprechend aufgewertet durch die Anwesenheit der schwedischen Königin auf dem parallel stattfinden Empfang des schwedischen Generalkonsulats ;) wurden die Eindrücke des Tages von vielen Teilnehmern noch bis um kurz nach 22 Uhr intensiv diskutiert.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment, Employer Branding, Media-Saturn Karriere, SelfAssessment, Virtuelle Studienberatung, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

E-Recruiting im Mittelstand

Mittwoch, 4. November 2009 11:13

LogoCHRIShighres_01Vor ein paar Tagen haben wir hier im Blog ja bereits über die Employer Branding Aktivitäten in mittelständischen Unternehmen geschrieben. Hierzu passen nun auch die Ergebnisse der Studie “Recruiting Trends im Mittelstand 2009” des CHRIS. Die Ergebnisse der Studie lassen sich gut überschreiben mit der Daumenregel, dass mittelständische Unternehmen mit drei bis vier Jahren des Recruitingtrends folgen, die sich in Großunternehmen bereits durchgesetzt haben.

Ein paar zentrale Ergebnisse im Einzelnen:

  • Jedes siebte mittelständische Unternehmen sieht sich bei anhaltender Wirtschaftsflaute in seiner Existenz bedroht. Hieraus resultiert nicht zuletzt ein deutlich gestiegener Effizienzdruck in der Personalrekrutierung.
  • 40% der tatsächlichen Neueinstellungen erfolgen über die eigene Website, 34% über Printmedien, 14% über die Arbeitsagentur und 11% über andere Kanäle.

Anteil der generierten Einstellungen nach Rekrutierungskanal

  • Knapp 63% der veröffentlichten Vakanzen werden über die eigene Website publiziert (+4,3 Prozentpunkte), gut 36% über Online-Stellenanzeigen (+4,5 Prozentpunkte), ebenfalls gut 36% über Printmedien (-3 Prozentpunkte) und gut 34% über die Arbeitsagentur (-8,2 Prozentpunkte).

Anteil der veröffentlichten Vakanzen nach Rekrutierungskanälen

  • 58% der Mittelständler schalten zwar regelmäßig Anzeigen in Internet-Stellenbörsen, jedoch nur 13% suchen aktiv in Lebenslaufdatenbanken.
  • Fast die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in Deutschland betreibt inzwischen IT-gestütztes Bewerbermanagement.

Im Rahmen des CYQUEST Praxisseminars “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding” am 10. November wird das Thema E-Recruiting im Mittelstand durch den Vortrag von Werner Neumann, dem Personalleiter der Hamburger Biesterfeld AG, detailliert beleuchtet. Herr Neumann wird über die Erfahrungen im Umgang mit der webbasierten Applikation “Biesterfeld Berufsorientierung” berichten, die Self-Assessment und Online-Test kombiniert. Ferner setzt Biesterfeld seit diesem Sommer auch das Marketing-Instrument Google-Adwords, also Suchmaschinenmarketing, ein.

Thema: Biesterfeld Karriere, eAssessment, Employer Branding, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)