Careerdate-Gründer Christoph Skrobol im CYQUEST Talk über die ´Expertenfalle´ in der Berufsorientierung

Christoph ist in seiner Funktion als Country Manager DACH bei Potentialpark jahrelang bei zahlreichen Unternehmen ein- und ausgegangen und hat sich deren Bemühungen im Employer Branding und Personalmarketing aus nächster Nähe angeschaut.

Ende 2013 sprach er mich dann an, um mir seine Geschäftsidee für eine Neugründung im HR-Umfeld vorzustellen. Ich gebe zu, ich war erst skeptisch, weil man immer ein wenig zu der Attitüde neigt, zu glauben, dass man eigentlich alles irgendwie schon mal gesehen oder jede Idee irgendwie auch schon mal gedacht zu haben.

Ja ja, diese Attitüde sollte man so gut es geht unterdrücken oder noch besser sie sich eigentlich gleich ganz von der Backe putzen. In Christophs Fall bin ich nämlich seinerzeit aus dem Gespräch gegangen und dachte “Mann, was für ein zwar total naheliegender aber trotzdem neuartiger Ansatz!”

Das Geschäftsmodell, das Christoph mir skizzierte erblickte dann im Mai unter dem Namen Careerdate das Licht der Welt und bereichert seitdem den Baukasten an möglichen Instrumenten, wie Unternehmen mit passenden Kandidaten in Kontakt kommen und diese für sich gewinnen können.

Ganz grob gesagt bietet Careerdate die Infrastruktur, um jegliche Form von Unternehmensevent auch zu einem Recruitingevent werden zu lassen.

Trifft sich also bspw. die Abteilung X jeden Donnerstagabend zum netten After-Work-Bierchen in Kneipe Y, dann kann die Abteilung (oder HR oder beide) dieses Event bei Careerdate einstellen und signalisieren:

Hey, lieber Interessent und potentieller Kandidat, komm doch einfach vorbei, dort triffst du verschiedene Kollegen und kannst zwanglos deine Fragen in Bezug auf das Unternehmen loswerden…

Durch diesen Ansatz bietet sich in der Tat die Chance auf “echten” Kontakt auf “Augenhöhe”. Wer das genauer wissen möchte, der schaue einmal hier bei Persoblogger Stefan Scheller vorbei, der sich Careerdate kurz nach Gründung einmal genauer angesehen hat. Etliche Unternehmen nutzen die Möglichkeit inzwischen und laden zum Meet the CEO, Eat & Greet oder Weißwurstfrühstück ein…

Da Christoph Ende September auch als Gast bei der Recruiting2015 in Hamburg dabei war, haben wir uns die Chance natürlich nicht nehmen lassen, auch ihn einmal vor die Kamera zu setzen und im Rahmen der kleinen Reihe “CYQUEST Talks” zum Thema Berufsorientierung zu befragen.

Konkret haben wir gefragt, wie sich die Berufsorientierung insg. verbessern lässt…

… und Christoph hat uns erläutert, was aus seiner Sicht die “Expertenfalle” in der Berufsorientierung ist bzw. wie diese sich umschiffen lässt…

Interessant, Christoph betont damit einen Punkt, den – unabhängig davon – auch Whatchado-Gründer Ali Mahlodji in seinem Interview unterstrich: Berufsorientierung ist hochindividuell, man traue keinem selbsternannten Experten, der vorgibt alles zu wissen…

Wer alle bislang veröffentlichten CYQUEST Talks von der Recruiting2015 schauen möchte, der klicke hier für die entsprechende Playlist.

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