Gegen die Selbstwirksamkeitskrise! >>Was kann ICH tun?<< wird Medienpartner der #HREdge27

Vergangene Woche stolperte ich über die so ziemlich beste aktuelle Bestandsaufnahme zu der „allgemeinen Gemütsverfassung“, in der wir uns alle als Gesellschaft momentan zu befinden scheinen.

Die ZEIT schrieb über das allgemeine Ohnmachtsgefühl oder wie Dr. Robert Peters es nennt: »kollektive Selbstwirksamkeitskrise«…

Angesichts der Komplexität der Probleme glauben momentan sehr viele Menschen, „im Großen nichts ausrichten zu können – weshalb sie dann nicht einmal im Kleinen etwas tun“. Soziologen sprechen von (Politischer) Deprivation.

Darin liegt mE. auch der Hauptgrund für das Erstarken der A*D. Die hat natürlich für die Krisen der aktuellen Zeit auch keine Lösungen, aber die einfachen Botschaften – „wir machen die Welt wieder wie früher, man muss doch nur…, Schuld sind die…“ usw. – lösen beim Publikum das Gefühl der Ohnmacht, denn hier stellt sich jemand hin und suggeriert, das was getan wird.

Gegen das Gefühl der Ohnmacht, gegen „psychological numbing“ hilft Selbstwirksamkeit. Dieses auf den kanadischen Psychologen Albert Bandura zurückgehende Konzept lässt sich auch als „Vertrauen in die eigene Tüchtigkeit“ übersetzen und beschreibt, dass wenn man etwas tut und dies etwas bewirkt (auch wenn es nur etwas sehr kleines ist) man daraus Vertrauen in die eigene Wirkung aufbaut.

Wir müssen also wieder mehr ins Doing kommen. Jeder kann innerhalb der eigenen Armlänge etwas bewirken. Und so entsteht positives Momentum. Gläser, die eben noch halbleer waren, fühlen sich plötzlich halbvoll an. Wenn man immer in den großen Krisen denkt, wird es schwer, aber die Lösung liegt in vielen kleinen Schritten. Und davon kann jeder von uns jeden Tag welche gehen. Ein Projekt mal freigeben, statt monatelang nach etwaigen Risiken zu suchen. Eine Entscheidung mal treffen, auch wenn noch nicht alle sie abgenickt haben. Bei Unsicherheit vllt. mal ja, statt nein sagen. Usw.

Auch vor diesem Hintergrund ist das Leitthema der nächsten #HREdge entstanden. Dort wollen wir am 18. März ja auch über Vertrauen sprechen und wie man dieses im Kleinen, jeder für sich, aber daraus resultierend auch im Großen zurückerlangen kann.

Es wird also um VERtrauen gehen, aber auch um ZUtrauen.

Und darum freue ich mich auch riesig, dass die #HREdge27 nun einen Medienpartner hat, der passender nicht sein könnte.

Der von mir überaus geschätzte Cliff Lehnen startet am 1.10. sein neues journalistisches Projekt „Was kann ICH tun?„.

Mit diesem 🎙️Podcast wird er „Perspektiven aufzeigen, Verantwortung zu übernehmen und Selbstwirksamkeit zu erleben. Es geht um kleine Projekte, die Großes bewirken. Und um große Ideen, die klein beginnen…„. Denn es gibt unglaublich viele Beispiele: Menschen, die sich angesichts der Polykrise, Dauerempörung und negativen Schlagzeilen eben gerade NICHT zurückziehen, die nicht resignieren, sondern die machen.

Darüber wird Cliff berichten. Am 1.10. wird die erste Folge erscheinen und dann nachfolgend jede Woche eine neue… Wer schon mal horchen will, was Cliff vorhat, der kann hier in den kurzen Trailer reinhorchen.

Und weil das meiner Meinung nach nicht nur unheimlich gut in die Zeit passt, sondern auch und gerade zu der Idee der #HREdge, wird Cliff mit seinem Projekt „Was kann ICH tun?“ Medienpartner der #HREdge27.

Wer weiß, vielleicht sieht die Welt im März 27 ja schon viel besser aus als heute. Oder anders: Fühlt sich besser an… Vielleicht wächst das ZUtrauen ja auch wieder. Wir haben ja alles, was es dafür braucht.

Also: Geht hin und folgt dem Podcast „Was kann ICH tun?“. Und zur #HREdge solltet Ihr euch natürlich auch anmelden. Das geht hier…

P.S. Und natürlich bedanke ich mich auch hier noch einmal bei unseren weiteren Sponsoren!

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