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	Kommentare zu: #CulturalFit: Die Plattformen MeinPraktikum.de und Trainee.de machen jetzt unternehmensübergreifendes Matching möglich	</title>
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	<description>Recruiting, Employer Branding &#38; HR-Tech</description>
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		Von: Jo Diercks		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jo Diercks]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 07:16:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://blog.recrutainment.de/2019/01/21/cultural-fit-die-plattformen-meinpraktikum-de-und-trainee-de-machen-jetzt-unternehmensuebergreifendes-matching-moeglich/#comment-48693&quot;&gt;Daniel Thönen&lt;/a&gt;.

Das ist sicherlich richtig. Indes ist es in der Realität nahezu unmöglich, Cultural Fit immer im Persönlichen und Direkten zu ermitteln, wenn man das mit jedem Kandidaten tun wollte. Man kann auch in den meisten Recruitingkontexten nicht mit jedem Bewerber ein Interview führen und ist daher (neben anderen methodischen Gründen, Objektivität etc.) auf vorgelagerte Tests angewiesen. Noch viel weniger geht dies mit Personen, die noch gar keine Bewerber sind, sondern vorerst nur &quot;potentielle Bewerber&quot;, sprich: Interessenten. Auch die - gerade die - interessieren sich für den Cultural Fit.

Dass der Ist-Zustand der Unternehmenskultur (oder -kulturEN) in einem Unternehmen natürlich auch durch persönliche Gespräche, Workshops, Meetings etc. ermittelt werden sollte, ist eine Binse. Völlig selbstverständlich. Nicht wirklich erwähnungsbedürftig. Dass diese allerdings auch wieder subjektiven und durch alle möglichen Biases beeinflussten Erhebungen durch Messverfahren ergänzt werden sollten, zeigt sich allerdings auch sehr deutlich.

Die so nonchalant von Dr. Schwarting vorgetragene &quot;Gewissheit&quot;, dass es ja &quot;natürlich&quot; völlig andere Kulturen zwischen den Unternehmensbereichen und Funktionen gibt (IT ist anders als Sales...), und dass die Kulturen gleicher Bereiche oder Funktionen verschiedener Unternehmen hingegen ähnlich oder gleich seien (IT´ler sind immer gleich), ist schlichtweg in dieser Einfachheit falsch. Das gibt es natürlich. In anderen Fällen stimmt es nicht. Daher ist eine solche Aussage nie mehr als eine zu überprüfende Hypothese. Noch dazu eine, die sich empirisch oft als falsch herausstellt. IT´ler eines Unternehmens sind oft völlig anders als IT´ler eines anderen Unternehmens, aber den Sales-Leuten in ihrem Unternehmen hingegen oft in den kulturellen Wünschen sogar sehr ähnlich. Die Überprüfung genau solcher Hypothesen ist eine große Stärke von Tests/Messverfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://blog.recrutainment.de/2019/01/21/cultural-fit-die-plattformen-meinpraktikum-de-und-trainee-de-machen-jetzt-unternehmensuebergreifendes-matching-moeglich/#comment-48693">Daniel Thönen</a>.</p>
<p>Das ist sicherlich richtig. Indes ist es in der Realität nahezu unmöglich, Cultural Fit immer im Persönlichen und Direkten zu ermitteln, wenn man das mit jedem Kandidaten tun wollte. Man kann auch in den meisten Recruitingkontexten nicht mit jedem Bewerber ein Interview führen und ist daher (neben anderen methodischen Gründen, Objektivität etc.) auf vorgelagerte Tests angewiesen. Noch viel weniger geht dies mit Personen, die noch gar keine Bewerber sind, sondern vorerst nur &#8222;potentielle Bewerber&#8220;, sprich: Interessenten. Auch die &#8211; gerade die &#8211; interessieren sich für den Cultural Fit.</p>
<p>Dass der Ist-Zustand der Unternehmenskultur (oder -kulturEN) in einem Unternehmen natürlich auch durch persönliche Gespräche, Workshops, Meetings etc. ermittelt werden sollte, ist eine Binse. Völlig selbstverständlich. Nicht wirklich erwähnungsbedürftig. Dass diese allerdings auch wieder subjektiven und durch alle möglichen Biases beeinflussten Erhebungen durch Messverfahren ergänzt werden sollten, zeigt sich allerdings auch sehr deutlich.</p>
<p>Die so nonchalant von Dr. Schwarting vorgetragene &#8222;Gewissheit&#8220;, dass es ja &#8222;natürlich&#8220; völlig andere Kulturen zwischen den Unternehmensbereichen und Funktionen gibt (IT ist anders als Sales&#8230;), und dass die Kulturen gleicher Bereiche oder Funktionen verschiedener Unternehmen hingegen ähnlich oder gleich seien (IT´ler sind immer gleich), ist schlichtweg in dieser Einfachheit falsch. Das gibt es natürlich. In anderen Fällen stimmt es nicht. Daher ist eine solche Aussage nie mehr als eine zu überprüfende Hypothese. Noch dazu eine, die sich empirisch oft als falsch herausstellt. IT´ler eines Unternehmens sind oft völlig anders als IT´ler eines anderen Unternehmens, aber den Sales-Leuten in ihrem Unternehmen hingegen oft in den kulturellen Wünschen sogar sehr ähnlich. Die Überprüfung genau solcher Hypothesen ist eine große Stärke von Tests/Messverfahren.</p>
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		Von: Daniel Thönen		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Thönen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 20:21:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Cultural Fit wird am besten vom Hiring Manager und den Peers eingeschätzt. Aufgrund von dem, was in strukturierten Peer-Meetings, anlässlich von fachlichen Diskussionen über die anstehenden Aufgaben gesehen, gehört und empfunden wird; nicht mit Tests. 

Lesen Sie dazu den Artikel von Dr. Carsten Schwarting. 
 
https://www.linkedin.com/pulse/unternehmenswerte-und-recruiting-carsten-dr-schwarting/

Messerschafte Analyse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cultural Fit wird am besten vom Hiring Manager und den Peers eingeschätzt. Aufgrund von dem, was in strukturierten Peer-Meetings, anlässlich von fachlichen Diskussionen über die anstehenden Aufgaben gesehen, gehört und empfunden wird; nicht mit Tests. </p>
<p>Lesen Sie dazu den Artikel von Dr. Carsten Schwarting. </p>
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<p>Messerschafte Analyse.</p>
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