Talent Management Studie 2010: Erwartungen und Realität zum Thema Talentbindung klaffen auseinander

Dass Talent Relationship Management in Zeiten des „War for Talent“ unerlässlich ist, um langfristig den Bedarf an Fach- und Führungskräften zu decken, ist keine Neuigkeit.

Eine aktuelle Studie von IntraWorlds hat jetzt untersucht, welche Erwartungen Studierende und Young Professionals in Bezug auf das Thema Talentbindung an Arbeitgeber stellen, inwieweit sie diese Erwartungen bereits als erfüllt sehen und in welchen Bereichen sie sich Veränderungen wünschen.

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass nur knapp ein Drittel der Befragten die Maßnahmen der Unternehmen zur Talentbindung in der Tendenz als gut einstuft. Weitere 29% der Befragten bewerten die Bemühungen der Arbeitgeber als mittelmäßig, wohingegen 22% das Talent Relationship Management der Unternehmen, mit denen die Befragten im Rahmen von Praktika und/oder Berufserfahrungen bis dahin in Kontakt gekommen sind, als in der Tendenz schlecht beurteilen. Weitere 17% geben an, auf Seiten der Unternehmen keine Anstrengungen zur Talentbindung erkennen zu können.

Quelle: IntraWorlds

Während es den Unternehmen im Bereich der Kontaktpflege größtenteils gelingt, die Erwartungen der Studienteilnehmer zu erfüllen, klafft eine vergleichsweise große Lücke zwischen Wunschvorstellung und Realität in Bezug auf erhaltene Jobangebote, Eventeinladungen, Neuigkeiten aus den Unternehmen und die Option, die Abschlussarbeit in den Unternehmen schreiben zu können.

Quelle: IntraWorlds

88% der Befragten würden sich zwar eine digitale Kommunikation und Information zur Talentbindung wünschen. Es zeigt sich jedoch, dass nur rund ein Viertel der Studienteilnehmer die Bereitschaft äußert, die eigenen Profilinformationen in sozialen Netzwerken für Personalverantwortliche in Gänze freizuschalten. Immerhin würden jedoch weitere 23% zumindest eingeschränkten Zugang zu ihren Profilinformationen gewähren. An dieser Stelle ist jedoch sicherlich davon auszugehen, dass zwischen den einzelnen Netzwerken wiederum differenziert werden muss, denn Netzwerke wie Xing oder LinkedIn werden in aller Regel vorrangig beruflich genutzt, wohingegen die Motivation zur Nutzung der VZs und Facebook in vielen Fällen (noch) größtenteils privater Natur ist. Interesse, exklusive Talent Communities zu nutzen, hätten immerhin 64% der Befragten, die sich davon gerade die Schließung der oben beschriebenen Lücke versprechen – also passende Jobangebote, laufende Neuigkeiten und Einladungen zu Events der Unternehmen. Zu Bedenken ist jedoch in diesem Zusammenhang die Frage, inwiefern Kandidaten tatsächlich bereit sind, in verschiedenen Communities aktiv zu sein. Neben der Zielsetzung der Talentbindung können jedoch Communities auch weitere Zielsetzungen verfolgen: Für Media-Saturn haben wir in der Vergangenheit eine Community realisiert, die sich vorrangig an Studierende eines dualen Studiums bei Media-Saturn richtet und ihnen Möglichkeit bietet, sich untereinander zu vernetzen.

Die vollständige Talent Management Studie 2010 kann kostenlos bei IntraWorlds angefordert werden.

3 Gedanken zu „Talent Management Studie 2010: Erwartungen und Realität zum Thema Talentbindung klaffen auseinander

  1. Hallo, die Studie an sich würde mich sehr interessieren. Leider muss ich bei IntraWorlds dafür gleich noch irgendein Produktdemo bestellen. Daher verzichte ich darauf.

    Viele Grüße
    Alexander Rocha Irmer

  2. Hallo Herr Rocha Irmer,

    vielen Dank für Ihr Interesse an der Talent Management Studie 2010! Entschuldigen Sie bitte die irreführende Bezeichnung des Download Buttons – die Anforderung der Studie enthält keinesfalls eine Produktdemonstration.

    Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an mich wenden, gerne sende ich Ihnen die Studie auch direkt zu.

    Lea-Sophie Samland, IntraWorlds
    (lea-sophie.samland@intraworlds.com)

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