„Flower Studiepower?!“ – Neues Facebook-Spiel zur Erkundung des Campuslebens

Montag, 29. April 2013 10:07

Facebooks oder auch Jahrbücher genannt dienten Studenten ursprünglich mal zur Orientierung auf dem Campus. Umso passender ist das Facebook-Spiel „abi>>Campus“ des abi>> Portals der Bundesagentur für Arbeit – ein Versuch junge Menschen im Rahmen eines Comics auf spielerische Art und Weise auf das Studentenleben vorzubereiten – Versuch geglückt?

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Mit viel „Winke Winke” und „Flower Power“ werde ich von Hippie-Ludwig herzlich in Empfang genommen und dazu eingeladen, für den erfolgreichen Hochschulstart ein paar Aufgaben zu lösen. Wie es sich für eine richtige „Flower-Power-Welt“ gehört, erhält man für jede bestandene Aufgabe eine Blume. Verlieren ist dabei ausgeschlossen, denn bei falscher Antwort probiert man es einfach nochmal und nochmal und nochmal….

Bevor es richtig losgehen kann, muss man Hippie Ludwig aber erst einmal mitteilen, ob man für das Abenteuer Hochschule denn auch tatsächlich bereit ist (hätte ich sonst auf dieses Spiel geklickt?). Bei den Antwortalternativen zu „Ja!“, „Ich sage nichts, ich singe viel viel lieber“, „Meine Maus funktioniert nicht“ oder „Kommt drauf an“, darf man noch schmunzeln.

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In der nächsten Comic-Szene gibt es eine Verlinkung zum „abi-Powertest“. Hier kann der User seine Stärken und Interessen herausfinden und bekommt passende Studiengänge vorgeschlagen. Man ist jedoch eher dazu geneigt, das Spiel weiterzuspielen. Es folgt also das Kapitel „Campusleben“. Dort möchte Hippie-Ludwig u.a. wissen, wo man sich denn immatrikuliert oder was als Grundlage für die Zusammenstellung des Studienplans dienen kann.

Fragen mit noch fragwürdigeren Antwortmöglichkeiten oder findet die Immatrikulation etwa nicht „in der Mensa“ statt und stelle ich meinen Studienplan nicht nach den „Spielterminen meines imaginären Fußballvereins“ zusammen? Okay, das soll wohl witzig sein, aber so richtig ernst genommen fühle ich mich nicht und bei den nächsten Fragen und Antworten dieser Art fängt es dann auch langsam an, keinen Spaß mehr zu machen.

Es geht weiter zur „Immatrikulation“. Spätestens hier ist es auch notwendig bei Facebook eingeloggt zu sein und somit einige Daten freizugeben. Das Kapitel Immatrikulation überrascht. Es informiert über die notwendigen Dokumente für die Bewerbung, die man anschließend in seinem „Old-School- Jugendzimmer“ suchen muss und von wo aus man auch auf einige Informationsseiten verlinkt wird. Das gefällt mir!

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Nun ist man offiziell „eingeschrieben“ und wird von Herrn Professor Haberle persönlich im virtuellen Vorlesungsaal der Chemie begrüßt. Jetzt fängt es doch an langsam Spaß zu machen. Also auf geht’s zu einem kleinen Experiment im Bereich Naturwissenschaften – wie setze ich ein Gummibärchen in Flammen? Hierfür müssen einzelne Elemente in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

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Es folgt der Hörsaal der Ingenieurwissenschaften mit einem Memory und im Vorlesungsaal des Fachbereichs Medizin warten ein tanzendes Skelett und ein Quiz zu Latein- und Griechischkenntnissen. Die Hörsäle sind mit Liebe zum Detail gestaltet und machen neugierig auf die Folgenden.

Nach vier weiteren Hörsälen und zahlreichen Aufgaben, folgt das Thema „Wohnen während des Studiums“. Mit Hippie-Ludwig geht es also gleich in dessen Hippie-WG. Dort ist nämlich ein Zimmer frei. Um das zu bekommen, muss man allerdings beim Pizzabacken seine Kochkünste unter Beweis stellen bzw. aufpassen wer was auf seiner Pizza mag oder nicht mag. Die Botschaft ist verstanden. WG-Leben basiert auf Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft – Love and Peace. Sonstige Informationen zum Thema Wohnen finden sich wieder nur auf verlinkten Seiten, das ist nun etwas ernüchternd.

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Von der Pizzabäckerei geht es dann noch in die Bibliothek und zum Abschluss auf eine Semesterparty im Hippie-Style.

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Fazit

Grundsätzlich ist eine Facebook-App zur Studienorientierung eine sehr schöne Idee, vor allem, wenn sie Lust aufs Spielen macht und das ist hier definitiv der Fall. Auf die Euphorie erfolgt jedoch zu Beginn erst einmal Ernüchterung, denn es fehlt einfach etwas an Ernsthaftigkeit. Hippie-Ludwig sollte hier besser nichts fragen, sondern viel viel lieber singen…

Hält man jedoch durch, stellt sich der zweite Teil als spielerisch interessant und schön gestaltet heraus. Die Betonung liegt aber auf Spiel. Informationen zu Studienthemen finden sich nur auf den Verlinkungen, die zwischendurch im Spiel platziert sind. Das Facebook-Spiel des abi>> Portals der Bundesagentur für Arbeit ist sicher eine gute Idee, jungen Menschen einen ersten Eindruck über das Campusleben zu vermitteln und hat auch einen gewissen Spaßfaktor. Hilfreich im Hinblick auf die wichtigen Themen wie der Studienfachwahl oder -finanzierung  ist es aber kaum, dabei wäre das so richtig powerful gewesen…

Übrigens: Dass Studienorientierung inzwischen auch über spielerische Mobile Apps laufen kann, zeigt das Beispiel der „studierBAR” der Ohm-Hochschule Nürnberg. Wir haben berichtet

Autor: Benita Flohr.

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, Studienorientierung, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Einwurf: DAS neueste Buzzword der Werber ist für das Employer Branding eigentlich ein alter Hut: Content Marketing

Mittwoch, 24. April 2013 9:26

Vor kurzem habe ich in einem meiner letzten Fundstücke noch uns Employer Brander ein wenig auf die Schippe genommen für unser fortwährendes Buzzword Bingo (wer den kleinen Robot nochmal plappern hören möchte, hier entlang). Doch natürlich sind wir in dieser Disziplin nicht allein. So versetzt das Thema (Buzzword?) “Content Marketing” momentan die Werberszene in allerlei Aufruhr. Content Marketing ist DIE neue Sau, die die Schwarze-Rollkragen-Branche momentan durchs Dorf treibt.

Bevor ich zu langen Elogen ansetze, was Content Marketing ist, reicht eigentlich ein Stichwort: Stratos.

Stratos_RedBull

(© Red Bull GmbH.)

Die Inszenierung des Sprungs von Felix Baumgartner aus knapp 39.000 Metern Höhe durch Red Bull im letzten Oktober gilt als Ausgangspunkt des Hypes. Content Marketing dreht sich also kurz gesagt darum, über Inhalt Marketing zu machen oder wie es aktuell auf Wikipedia definiert wird:

Im Gegensatz zu werbenden Techniken wie Anzeigen, Banner oder Werbespots, stellen die Inhalte des Content Marketings nicht die positive Darstellung des eigenen Unternehmens mit seinen Produkten in den Mittelpunkt, sondern bieten nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder anziehende Unterhaltung.

Da stellt sich uns Personalmarketing-Fuzzies dann allerdings wirklich die Frage: WAS ist daran denn jetzt sooo revolutionär. Ja klar, der Sprung aus 39.000 Metern, der war spektakulär und die Markeninszenierung von Red Bull drumherum auch. Selbstverständlich hat HR in der Regel keine Geschichten vergleichbarer Dimension zu erzählen. Aber Geschichten zu erzählen haben Unternehmen jede Menge und diese Geschichten zum Inhalt der Arbeitgeber-Kommunikation zu machen, ist im Prinzip seit Jahren Common Sense. Auch der Anspruch nützlich und realistisch zu informieren, statt zu “werben”, ist unter dem Begriff Realistic Job Preview ein in der Personalkommunikation seit Jahren diskutiertes und auch zunehmend verstandenes Thema. Ich habe hierzu im Online-Recruiting.net-Blog von Eva Zils schon vor mehr als 5 Jahren (!) einen Gastartikel veröffentlicht.

So heißt es bei Wikipedia weiter:

Seine Ziele erreicht das Content Marketing, indem es den Inhaltsproduzenten als Experten, Berater und Entertainer profiliert, der Kompetenzen, Know-how und Wertversprechen durch den Inhalt demonstriert, statt sie nur zu behaupten.

Tja, das ist im Prinzip ein Plädoyer für den Einsatz von Mitarbeiter-Testimonials, was manchen Personalmarketern inzwischen bereits wieder als Alter Hut gilt.

Insofern, liebe Kollegen aus Personalmarketing, Employer Branding und Recruiting. Ganz sooo hinter dem Mond leben wir scheinbar alle nicht. Sicherlich lohnt immer mal der Blick in die anderen “Disziplinen” des Marketings als Inspiration, aber zuweilen sind wir auch trendsetzend. In diesem Sinne: Weitermachen.

Autor: Jo Diercks.

Thema: Employer Branding | Kommentare (0)

Ego-Shooter als Employer Branding Instrument – America´s Army III

Montag, 8. April 2013 13:45

Autorin: Lisa Adler.

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Immer wieder befassen wir uns in diesem Blog auch mit dem Thema der Serious Games, also Spielen, die neben dem reinen Unterhaltungswert auch weitergehenden Zwecken dienen und so zum Beispiel im Recruiting Kontext Anwendung finden können.

Zu dieser Gattung zählen zum Beispiel die Berufsorientierungsspiele der RWE oder auch das Tool CyPRESS von Gruner & Jahr, über das wir im letzten Jahr hier im Blog berichtet haben. Beide Beispiele können mit relativ kurzem zeitlichen Aufwand Durchlaufen werden und es werden primär anhand von kleinen Aufgaben bestimmte Berufsbilder oder Abteilungen in den jeweiligen Unternehmen dargestellt.

Der Fokus des Serious Games, das wir vor Kurzem ausprobiert haben, ist da ein anderer: Im Ego-Shooter America’s Army, der 2002 von der amerikanischen Armee vorgestellt und seitdem mehrfach überarbeitet wurde, steht das Spielerlebnis über mehrere Stunden oder Tage klar im Vordergrund. Aktuell kann man das Spiel in der dritten Auflage spielen und nach wie vor frei im Internet herunterladen. Zuvor muss jedoch die ebenfalls kostenfreie Software Steam heruntergeladen und installiert werden, die auch bei anderen bekannten Ego-Shootern Anwendung findet. Der ganze Prozess ist nicht „mal eben so“ gemacht. So hat das Herunterladen des 5GB großen Spiels für unseren kleinen Test die Surfgeschwindigkeit der Abteilung durchaus temporär gemindert.

Beim ersten Start hat das Spiel ziemlich stark geruckelt, sodass die Grafik-Einstellungen auf ein Minimum heruntergeschraubt werden mussten – zugegeben, der hier verwendete Laptop soll in erster Linie zum Arbeiten verwendet werden und dem typischen „Gamer“ steht heute wahrscheinlich deutlich bessere Hardware zur Verfügung, aber sicherlich hat nicht jeder innerhalb der Zielgruppe das nötige Kleingeld seine PC Hardware immer auf den neuesten Stand zu bringen. Auch vor dem Hintergrund der Zielsetzung des Spiels als Personalmarketinginstrument (s.u.) ist das sicherlich nicht unbedingt förderlich.

Nach dem Starten des Spiels kann man sich einen Avatar auswählen und ihm einen Nickname verpassen. Interessanterweise kann hier nur aus einer Vielzahl von männlichen Gesichtern gewählt werden, weshalb ich mich als Frau zunächst nicht bis ins Letzte mit meinem Avatar „LAShooter“ identifizieren konnte :-) Insgesamt bemüht sich die amerikanische Armee aber trotzdem auch Frauen für das Soldatentum zu begeistern, was man an einigen Bildern mit Soldatinnen im Vordergrund in der „Go Army“ Werbesektion im Spiel erkennen kann (hierzu weiter unten mehr).  Ich frage mich natürlich: „Warum nicht auch bei den Avataren für das Spiel?“

Grundsätzlich sollen neue Spieler (analog zum echten Leben) zunächst das „Basic Combat Training“ absolvieren, man kann sich jedoch auch gleich in den Einsatz begeben, hat dann aber nur eine Waffenart zur Verfügung, um nicht zu viel Schaden anrichten zu können. Als extremer Anfänger in Sachen Ego-Shooter war ich ohne anfängliches Training überhaupt nicht in der Lage, im Einsatz zurechtzukommen und wurde gleich mehrfach erschossen…

Daher startete ich lieber mit dem Training. Mit einem kleinen Moodfilm wird die Ankunft in der Kaserne eingeleitet. Anhand einer Übersicht kann der Spieler erkennen, welche Schritte die Grundausbildung auch im echten Leben bei der Army beinhaltet. Sechs davon müssen zum Absolvieren der Grundausbildung im Spiel tatsächlich durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen werden. Zu allen Ausbildungsinhalten können jedoch kurze Beschreibungen angesehen werden. Zunächst gibt es eine Einheit um sich mit der Steuerung des Avatars vertraut zu machen, bei der ein Hindernisparcours durchlaufen werden muss.

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In der nächsten Übung, dem Treffsicherheitstraining, begrüßt mich ein „netter“ Drill-Sergeant und schickt mich gleich zu einer Hütte, wo die Waffe und scharfe Munition abgeholt werden sollen. Beim anschließenden Schießtraining müssen (für das ungeübte Auge) recht kleine Ziele getroffen werden, wobei per Leertaste die Luft zum Zielen angehalten werden kann.

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Hat man genug trainiert, kann die Qualifikation beginnen: Es müssen mit 40 Schuss 23 von 40 Zielen getroffen werden. Glücklicherweise hatte ich bei dieser und den anschließenden Übungen tatkräftige Unterstützung durch unseren AA3-erfahrenen Azubi Benny ;-) Unten unsere Ergebnisse beim Handgranaten-Werfen im Vergleich.

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Die weiteren Qualifikationen des Basistrainings laufen nach dem gleichen Muster ab: Begrüßung, mit dem Gerät vertraut machen und sobald man bereit ist, in die Qualifikation starten.

Interessant ist auch eine Trainingseinheit zur „Ersten Hilfe“. Im Gegensatz zu den anderen Schieß- und Laufeinheiten, bei denen man schon etwas Geschick im Umgang mit Tastatur und Maus mitbringen oder sich aneignen muss, reicht es den verletzten Kameraden anzusehen und die Leertaste gedrückt zu halten, um ihn erstzuversorgen. Weiterhin werden vier Symptome vorgestellt, zu denen es jeweils eine Behandlungsmöglichkeit gibt. Im späteren Einsatzszenario kann man so verletzte Kameraden selbst behandeln. Aus meiner Sicht alles doch recht stark vereinfacht, aber zugegeben, die Zielgruppe ist wahrscheinlich auch nicht in erster Linie an der Versorgung der Verletzten interessiert…

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Am Ende des Basic Trainings müssen alle gelernten Kompetenzen vereint und ein gesamter Parcours durchlaufen werden (Papp-Feinde erschießen, Kameraden erkennen und nicht erschießen…, Rauchgranaten werfen, Gegenstände aufheben, einen Verletzten versorgen etc.).

Hat man die Grundausbildung absolviert, erhält man ein Zertifikat, in einem weiteren kleinen Film wird eine Ehrungszeremonie dargestellt und anschließend ist man bereit, sich in vier Bereichen zu spezialisieren, wodurch weitere Waffen für das eigentliche Spiel freigeschaltet werden können. A propos eigentliches Spiel: Die im Spiel zu absolvierenden Einsätze drehen sich alle um ein Kriegsszenario in der fiktiven Odporzhia Region, die aus mehreren kleinen Ländern besteht. Hierzu gehören das zu bekämpfende Land „Czervenia“ und die „Republik Demokratzny za ta Ostregals“ (RDO), die wiederum um militärische Hilfe bei den Vereinten Nationen gebeten hat.

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Der Spieler kämpft natürlich für die USA. Insgesamt wirkt die konstruierte Geschichte auf mich etwas klischeehaft, nach dem Motto der gute Westen gegen den bösen Osten, da die fiktiven Orte und auch die optische Ausstattung des „Feindes“ auf mich doch sehr osteuropäisch wirken – vielleicht aber die richtige Aufmachung, vor dem Hintergrund, dass es darum geht junge Amerikaner für die Armee zu begeistern.

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Insgesamt soll America’s Army 3 möglichst realitätsnah das echte Soldatenleben widerspiegeln. So wird immer wieder betont, dass die sogenannten „Rules of Engagement“ gültig sind und sich jeder Mitspieler danach zu richten hat.

Das wahllose Abschießen von Personen im Spiel wird auch dadurch verhindert, dass man – um Punkte zu erhalten und aufzusteigen – nicht nur Missionen erfüllen muss. Vielmehr kann man Punkte in sieben Bereichen sammeln, die den „Army Values“ entsprechen:

  • Loyalty (indem man Mitspielern hilft),
  • Duty (durch das Beenden von Missionen),
  • Respect (indem z.B. verwundete, feindliche Soldaten nicht hingerichtet, sondern gefangen genommen werden),
  • Selfless Service (Erstversorgung verletzter Kameraden),
  • Integrity (Wert sinkt, wenn andere wahllos verletzt werden),
  • Personal Courage (wenn Missionen trotz starken Verletzungen noch beendet werden) und
  • Honor (Durchschnitt der anderen Werte).

Sir, yes Sir!

Um interessierte Spieler gleich weitergehend zu informieren – was ja der weitergehende Zweck dieses Serious Games sein soll – ist weiterhin in der Spielübersicht ein kompletter Abschnitt mit Personalmarketing-Inhalten untergebracht. In den Kapiteln „About the Army“, „Careers“, „Benefits“, „Lifestyle“ und „Real Heroes“ werden in kurzen Texten mit ansprechender Bilduntermalung Informationen zur Army präsentiert und Geschichten von Soldaten und „echten Helden“ präsentiert. Die Bilder zeigen an dieser Stelle wie schon eingangs angekündigt auch recht prominent Frauen in Uniform. Die „Real Heros“ können darüber hinaus in kurzen Videosequenzen kennengelernt werden.

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Insgesamt wirkt das Spiel auf mich recht gut gemacht, wenngleich ich zugeben muss, dass ich die Spielqualität im Vergleich zu anderen (käuflich zu erwerbenden) Ego-Shootern aufgrund mangelnder Erfahrungen nicht wirklich vergleichen kann. Vielmehr möchte ich aber auf die Funktion des Spiels als Serious Game im Recruiting Kontext eingehen:

Es wurde viel Wert darauf gelegt, realitätsnah ein Einsatzszenario zu simulieren, in dem der Einzelne nur weiterkommen und auch aufsteigen kann, wenn er oder sie das eigene Verhalten an den tatsächlich in dieser Form existierenden Army Values ausrichtet. Weiterhin wird sehr realistisch aufgezeigt, was einen Rekruten erwartet, wenn er oder sie die Grundausbildung bei der amerikanischen Armee beginnt. Das Leben in der Army besteht aber ja nicht grundsätzlich daraus, ununterbrochen im Einsatz in fremden Ländern die Interessen der USA mit Waffengewalt zu vertreten und vorher den Waffeneinsatz zu trainieren, sondern ist sicherlich noch deutlich vielfältiger, schließlich existieren in der amerikanischen Armee auch Berufsbilder wie im zivilen Leben. Dieser Aspekt wird m.E. ein wenig zu stark ausgeklammert, wodurch wahrscheinlich schlussendlich in erster Linie junge Menschen angesprochen werden, die Spaß daran haben, mit Waffen verschiedenster Art umzugehen.

Würde man in diesem Spiel jedoch den „Serious“-Anteil noch weiter erhöhen, wäre es mit Sicherheit auch nicht mehr so erfolgreich und könnte nicht mit Ego-Shootern konkurrieren, die komplett aufs Spielerlebnis ausgerichtet sind. So steht man auch bei der Gestaltung eines Serious Games wieder vor dem Dilemma, dass es die „eierlegende Wollmilchsau“ einfach nicht erreichbar ist.

America’s Army 3 soll in jedem Fall ein Spiel mit Unterhaltungswert sein (ein dementsprechendes Budget war nebenbei bemerkt für die Entwicklung nötig) und dieses Ziel erfüllt es m.E. definitiv. Wenn es um die umfassende Darstellung des Arbeitsgebers in seiner Vielfalt geht, stößt das Spiel aber wiederum an seine Grenzen.

Es ist insg. durchaus erstaunlich, was insb. das Militär im Bereich Recrutainment so auf die Beine stellt. Wen es interessiert, der kann sich hier z.B. hier über eine Plattform der US Marines, hier über eine Applikationen der RAF (Royal Air Force) oder hier über ein Tool der Swedish Armed Forces informieren. “War for Talent” bekommt hier immer eine ganz eigene Bedeutung… Im Laufe dieses Jahres wird die Bundeswehr ihrerseits ein Serious Game vorstellen, dass jedoch stärker dem SelfAssessment-Gedanken folgen wird und Interessenten eine Hilfestellung bei der Orientierung geben soll, welche Karrierewege bei der Bundeswehr existieren.

In jüngster Zeit wurde die Selbstdarstellung der Bundeswehr auf ihrer Jugendseite verstärkt kritisiert nachdem in einer Pilotstudie die „Selbstinszenierung der Bundeswehr gegenüber Jugendlichen“ untersucht worden war, mit dem Ergebnis, dass in der Selbstdarstellung der Bundeswehr auf der Jugendseite treff.bundeswehr.de die potenziell negativen Aspekte (Kriegsszenarien) fast nicht thematisiert werden.

Bei der Erstellung des SelfAssessment für die Bundeswehr arbeiten wir intensiv mit, wobei  America’s Army 3 eine spannende Inspiration darstellt. Zwar soll das SelfAssessment der Bundeswehr schlussendlich keine Ego-Shooter-Elemente aufgreifen, jedoch ebenso wie bei AA3 den Blick auf mögliche Einsatzszenarien lenken und aufzeigen, wie die verschiedenen Organisationsbereiche zusammenwirken. Sobald das Tool fertig ist, werden wir natürlich wieder darüber berichten.

Thema: Berufsorientierung, Bundeswehr Karriere, Employer Branding, Gruner + Jahr Karriere, RWE Karriere, Serious Games | Kommentare (1)

Ein (Berufs-)leben und zigtausend Möglichkeiten. Herkulesaufgabe für junge Menschen: Finde den richtigen Beruf!

Dienstag, 19. März 2013 11:00

Autor: Jo Diercks.

Das Wochenende begann am Freitagabend sehr erfreulich, flatterte uns doch ein schöner Auftrag herein, der – wenn fertiggestellt – sicherlich einen substantiellen Beitrag leisten dürfte, die Studienwahlentscheidungen von Studieninteressierten in Deutschland zu verbessern.

Mir ist in diesem Zusammenhang noch einmal sehr deutlich geworden, vor was für einer Herkulesaufgabe junge Menschen heute eigentlich stehen, wenn sich deren Schulzeit dem Ende zuneigt und die Frage “was will ich werden?” immer drohender Gestalt annimmt.

Buchstäblich zigtausend Möglichkeiten

Man könnte ja meinen, dass die omnipräsente Verfügbarkeit an berufsorientierender Information im Internet die Situation für junge Menschen vereinfacht hätte – unsereins hatte ja seinerzeit tatsächlich nicht viel mehr als das persönliche Umfeld und den berühmt-berüchtigten Besuch im BIZ (gab es dafür in der Oberstufe nicht einen Tag frei…?).

Weitgefehlt.

Hochschulkompass_Studiengangssuche

Das Problem mit der Berufsorientierung heutzutage ist nicht ein “zu wenig” an verfügbarer Information, sondern ein “viel zu viel zu viel zu viel”. Wer heute z.B. im Alter von sagen wir mal 16-17 Jahren mit der Perspektive eine Hochschulzugangsberechtigung zu ergattern (also z.B. ein Abitur) vor der Frage steht, welchen Weg er denn mal beruflich einschlagen könnte, dem stehen aktuell (festhalten!) 9.318 grundständige Studienangebote an über 400 Hochschulen (gut 100 Universitäten, gut 200 Fachhochschulen, gut 50 Kunsthochschulen etc.) sowie aktuell 345 anerkannte (d.h. im dualen System ausgebildete) Ausbildungsberufe und nochmal einige Dutzend weitere (außerhalb des dualen Systems z.B. an Berufsfachschulen ausbildende) Ausbildungsberufe zur Auswahl. Hinzu kommt die ständig steigende Anzahl an dualen Studiengängen mit und ohne Kammerabschluss und eine verwirrenden Vielfalt an akademischen Abschlüssen wie Bachelor of Arts, Bachelor of Engineering oder Bachelor of Science (jeweils “in XYZ”).

Man könnte meinen, dass die Studienorientierung bei gut 9000 verschiedenen Studiengängen gegenüber der Ausbildungsorientierung mit “nur” etwa 400 Berufsbildern der schwierigere Job sei. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass es bei den 9300 Studiengängen ja nicht um wirklich 9000 verschiedene Studiengänge handelt, nur weil sie verschieden heißen. Diese Liste lässt sich sehr gut clustern und auf etwa 100 wirklich distinkte Richtungen verdichten. Ausbildungsberufe lassen sich zwar auch bündeln; mehr als Reduzierung der 400 Berufe auf die knappe Hälfte ist hierbei aber nicht möglich.

Noch mehr Vielfalt? Gut.

Dank des ECTS, also des European Credit Transfer Systems sind Studienleistungen im Rahmen des Bologna Prozesses inzwischen im Europäischen Hochschulraum transferierbar, d.h. man kann Teile seines Studiums hier machen und die erbrachten Leistungen nach dort mitnehmen und anerkennen. Im Prinzip eine absolut begrüßenswerte Entwicklung. Die Komplexität der Entscheidung, welchen Weg man gehen will, erhöht es aber auch noch einmal dramatisch, weil der Möglichkeitenraum dadurch gefühlt eben auch ganz Europa mit seinen vielen Formen der Hochschulausbildung mit umfasst. Mit dem ECVET, also dem European Credit System for Vocational Education and Training entsteht seit einigen Jahren analog ein System, mit dem auch erreichte Qualifikationen der beruflichen Aus- und Weiterbildung europaweit vergleichbarer werden sollen.

Am Anfang steht die Frage: Was will ich eigentlich?

Zu all diesen prinzipiellen Möglichkeiten, die unserem 16-17-jährigen Abiturienten in spe offen stehen gibt es im Internet (und natürlich nicht nur dort) Informationen. Vom Bund, von Ländern, von Regionen, von Einrichtungen, staatlichen wie privaten, von Medien und Blogs und natürlich auch Unternehmen. Alles gut, alles sinnvoll, aber eben auch verwirrend. Wer sich einfach mal so auf Suche macht nach dem Motto: “ich lass mich mal inspirieren”, der wird sehr schnell frustriert abbrechen. Es besteht die Gefahr, dass man ob der Vielfalt an verfügbarer Informationen resigniert und seine Berufsentscheidung letztlich doch wieder von der “Klassikern” leiten lässt: Eltern, Geschwister, Freunde oder Stereotypen… Nicht dass ich falsch verstanden werde – das sind alles auch wichtige Sparringspartner bei der Berufswahl. Aber letztlich entscheidend sind immer die Fragen: “Was will ICH werden?”, “was passt zu mir?”

Hilfestellung durch (berufliche) Interessentests und interaktive Berufsorientierungstools

Bei der Beantwortung der Frage, was einen persönlich eigentlich interessiert und vor allem, was dazu passende (Ausbildungs-)Berufe und Studiengänge sein können, kann ein entsprechender Interessentest helfen. Wir haben einen solchen vor einiger Zeit entwickelt. Wer das mal ausprobieren möchte, der kann dies z.B. auf der Website der HAW Hamburg (im Kontext des Studienangebots der HAW), bei RWE (im Kontext des Ausbildungsangebots von RWE) oder beim Stark-Verlag (übergreifend über alle Studienbereiche) ausprobieren. Ein solcher Interessentest ersetzt nicht die weitere Informationssuche und Recherche (z.B. über ein persönliches Gespräch), aber er kann enorm helfen, aus den 360° an Möglichkeiten einen großen Teil auszublenden, um die verfügbare Energie gleich auf die möglicherweise besser passenden Bereiche zu lenken. Dieser Interessentest wird im Laufe des Jahres nun auch in zwei reichweitenstarke und überregionale Informationsangebote integriert (besagter Auftrag, von dem ich eingangs sprach).

Studieninteressentest

Zum anderen können auch interaktive Berufsorientierungstools, SelfAssessment, Spiele und virtuelle Studienberatungen bei der Suche nach dem bestpassenden Berufsweg helfen. Ich habe vor etwa zwei Jahren erstmals aufgelistet, für welche Berufe wir solche Tools für verschiedenste Kunden schon entwickelt und umgesetzt haben. Diese Liste von damals etwa 30 Berufen habe ich dann vor einem Jahr aktualisiert (wodurch der Umfang dann auf nahezu 100 Berufe, Ausbildungen bzw. Studienrichtungen gestiegen ist). In den letzten zwölf Monaten sind nun natürlich wiederum einige hinzugekommen bzw. gerade dabei fertig zu werden:

Virtuelle_Studienorientierung_Agrarwissenschaften

Berufsorientierungsspiel_FIAN

 

HN-Navigator_Wirtschaftsinformatik

 

Wir haben uns damit nicht nur mit quasi allen Studien- und Ausbildungsberufen einmal inhaltlich befasst, sondern auch für ca. 120 davon interaktive Orientierungstools gebaut. Von der Hoffnung, wirklich den gesamten Kosmos an Berufswegen in dieser Form abbilden zu können, muss man sich ob der schieren Menge aber wohl verabschieden. Das wäre auch eine Aufgabe für Herkules…

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, eRecruiting, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Personalmarketing für ´Non-Profit-Organisationen´ – gelungenes Video zum Berufsbild ´Erzieher´ (m)

Mittwoch, 13. März 2013 14:26

Autor: Jo Diercks.

Die aus meiner Sicht zeichensetzende Kampagne “Vielfalt Mann!”, mit der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg versucht, das Berufsbild “Erzieher” auch und gerade für Männer attraktiv zu machen, haben wir im Recrutainment Blog bereits mehrfach behandelt. Neben dem Beispiel der Organisation “Ärzte ohne Grenzen” steht es aus meiner Sicht mustergültig für Personalmarketing für ´Non-Profit-Organisationen´.

Video_Vielfalt_Mann_David_Godebo

Ich kann durchaus aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es Kindern gut tut, im Kindergarten auch von Männern betreut zu werden – unsere große Tochter hatte eigentlich über die letzten Jahre immer auch männliche Erzieher. Zudem halte ich es für absolut unerlässlich, dass Berufsbilder, die klassisch einzelnen Geschlechtern zugeordnet wurden (“KindergärtnerIN“) in ihren Personalmarketing-Bemühungen über diese Grenzen hinaus gehen, speziell dort, wo ein echter Mangel herrscht.

Im Erzieherberuf ist das der Fall. So wird nicht selten argumentiert, dass der zur Erfüllung des Rechtsanspruchs rechtzeitige Kita-Ausbau nicht nur an dem schleppenden Bau von Einrichtungen scheitern könnte, sondern vor allem daran, dass nicht genug Personal zur Verfügung steht. Geld könnte hier helfen, veränderte Wahrnehmungen und eine andere gesellschaftliche Akzeptanz sind aber sicherlich mindestens genauso wichtig.

Ich habe auf dem Youtube-Kanal der Kampagne nun ein schönes Video gefunden, dass den Erzieherberuf aus Sicht der Hamburger “Kindergärtner” David Godebo und Kai Kays darstellt. Ich finde das Video überaus gelungen, weniger im produktionstechnischen Sinn – das Video wirkt nicht über seine Effekte – sondern vor allem inhaltlich. Besonders gelungen finde ich dabei, dass der Grundsatz des Realistic Job Preview, nachdem sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte des Berufes benannt werden sollten, hier beherzigt wurde. So nennt David an einer Stelle offen sein ggw. Gehalt in Höhe von 2100 € brutto. Ob das jetzt viel oder wenig ist, liegt natürlich im Auge des jeweiligen Betrachters. Ich persönlich finde, gemessen an der Verantwortung des Jobs ist das unterbezahlt, aber das ist hier egal. Entscheidend ist, dass der Zielgruppe, also denjenigen, die sich fragen, ob dieser Beruf was für sie ist oder nicht, die zur Entscheidungsfindung relevanten Informationen gegeben werden. Und da spielt Geld nun mal eine Rolle.

Wer das Video einmal sehen möchte, der kann das hier tun (evtl. einmal F5 drücken…):

Die Kampagne Vielfalt Mann! ist übrigens ziemlich erfolgreich. Wer das genauer wissen möchte, der sollte sich schon einmal den 10. September im Kalender markieren. Da findet die diesjährige “Recruiting2014″ statt, auf der u.a. Ralf Lange und Cornelia Heider-Winter von der Hamburger Koordinierungsstelle ‘MEHR Männer in Kitas’ über die Kampagne und deren Lessons Learned berichten werden.

Thema: Berufsorientierung, Employer Branding | Kommentare (0)

Filmtipp: “Ein Tag mit…” Otto zeigt Bereichsleiter als Testimonial

Mittwoch, 27. Februar 2013 20:58

Autoren: Levke Mohr, Jo Diercks.

Otto_einTagmitHolger

Im letzten Jahr haben wir schon über das OTTO Video “Ein Tag mit Tjorven” berichtet. Nun gibt es einen neuen in der Reihe “Ein Tag mit…”. Diesmal wurde Holger einen Tag lang begleitet und gibt einen Einblick in das Inhouse Consulting der Otto Group.

Im Gegensatz zum Tjorven-Video wurde mich Holger ein Bereichsleiter begleitet, d.h. der verwendete Testimonial-Ansatz auf leitendes Personal angewendet.

Neugierig?

Klappe die Zweite:

Ich muss sagen, dass mir auch dieses Video ganz gut gefällt. Insb. die Abschnitte, in denen es menschelt, also bspw. der Aspekt “Vereinbarkeit von Beruf und Familie” gezeigt wird, finde ich gelungen. Die gezeigten “Arbeitssituationen” finde ich zwar inhaltlich glaubwürdig, diese wirken auf mich aber auch zuweilen ein wenig “nachgespielt”.

Was meint Ihr?

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Hochschule Niederrhein bringt weitere Online-Studienorientierungen an den Start

Donnerstag, 21. Februar 2013 10:06

Autorin: Verena Müller.

„Chemiker sind Pyromanen, die leuchtende Augen bekommen, wenn es irgendwo zischt, knallt, raucht und stinkt“. Damit dieser Irrglaube gar nicht erst entsteht, hat die Hochschule Niederrhein den „HN-Navigator“ des Fachbereichs Chemie initiiert: In einem umfassenden Online-Orientierungsangebot wird über die Berufswelt in diesem Bereich, über Studieninhalte und –anforderungen sowie das Studierendenleben in Krefeld informiert – und das multimedial in Form von Texten, Bildern, Videos und spielerischen Aufgaben mit einem hohen Grad an Interaktivität.

Navigator Chemie

Die Online-Studienorientierung für die Studiengänge Chemieingenieurwesen und Chemie und Biotechnologie ist aber nur eine Applikation, die im Rahmen der aktuellen Ausbaustufe der HN-Navigatoren ins Leben gerufen wurde: Zusammen mit den Online-Studienorientierungen für die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Health Care Management, eHealth und Design stellt sie eine Erweiterung des bisher bereits 13 Bachelorstudiengänge umfassenden Studienorientierungsangebots mit Self-Assessment-Elementen dar – dazu zählen „exotische“ Studiengänge wie Catering und Hospitality Services sowie ingenieur- und wirtschaftwissenschaftliche Informationsangebote gleichermaßen. Weitere HN-Navigatoren für die Studiengänge Textil- und Bekleidungstechnik, Design-Ingenieur und Textile and Clothing Management folgen in Kürze und runden die Plattform ab.

Navigator Design

Zielsetzung der bewährten HN-Navigatoren ist eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Neigungen und Interessen sowie dem Thema Studium allgemein, um eine fundierte Studienwahlentscheidung im Vorfeld einer etwaigen Bewerbung treffen zu können. Besser informierte Bewerber reduzieren für die Hochschule das Risiko eines späteren Studienabbruchs, was sich kostenmäßig im wahrsten Sinne des Wortes „auszahlt“. Gleichzeitig stellen die HN-Navigatoren dadurch, dass die Fachbereiche hier ihre Besonderheiten und Vorzüge präsentieren können, ein Marketinginstrument dar – mit dem Ziel der Profilschärfung der Hochschule.

Die Nutzerzahlen der HN-Navigatoren wie beispielsweise auch der virtuellen Studienorientierungen der HAW Hamburg oder etwa der Uni Göttingen belegen nicht nur eine hohe Nachfrage nach derartigen Informationsinstrumenten, sondern sprechen zudem eine deutliche Sprache die Studienwahlsicherheit der Teilnehmenden betreffend: Die Evaluationen zeigen, dass ein Großteil der Nutzer im Anschluss an die Bearbeitung eine höhere Studienwahlsicherheit empfindet und bestärkt in die Bewerbungsphase einsteigt oder eben gerade aufgrund besserer Kenntnisse davon absieht.

Thema: Berufsorientierung, SelfAssessment, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Hochschule Ruhr West bereitet Studieninteressierte mit spielerischem Online-Test ´check-in@hrw´ auf Vorsemester vor

Freitag, 15. Februar 2013 13:29

Autor: Jo Diercks.

Personaler sollen nicht glauben, dass nur sie vor dem Problem stünden, bestpassende Kandidaten aus einem knapper werden Potential “rekrutieren” zu müssen. Hochschulen stehen vor einer sehr ähnlichen Herausforderung. Auch wenn es dort in diesem Zusammenhang nicht um Mitarbeitergewinnung geht, sondern darum, junge Menschen in die für sie richtigen Studiengänge an der richtigen Hochschule zu bekommen, sind die konkreten Herausforderungen sehr ähnlich. Erst kürzlich berichtete der SPIEGEL, dass jeder Vierte Azubi seine Ausbildung abbricht. Das ist enorm viel, verglichen mit den Abbrecherquoten in vielen Studiengängen aber eher noch harmlos. So liegt die Schwundquote (Abbrecher zzgl. Studienfachwechsler) in den MINT-Fächern bei nahezu 40% (vgl. Stifterverband, 2011).

Zudem haben die im Rahmen des 7. HRG-Änderungsgesetzes 2004 auf den Weg gebrachten Reformen, mit denen den Hochschulen ein erheblich stärkerer Einfluss darauf gegeben wurde, an welche “Zielgruppen” sie sich mit ihren Angeboten richten wollen bzw. welche Studierenden bei ihnen jeweils studieren sollen, einen enorm dynamischen Profilbildungsprozess losgetreten. Während es Anfang des letzten Jahrzehnts noch eher als “verpönt” galt, wenn man mit “BWL´er-Sprech” an der Hochschule auftauchte, gibt es heute quasi keine Hochschule mehr, die nicht in Dimensionen wie “Corporate Design”, “Image”, “Marketing” oder “Zielgruppe” dächte. Was wir allerorts beobachten können, ist die Herausbildung von “Bildungsmarken”; eine Entwicklung ganz analog zu dem was wir in der Unternehmenslandschaft als “Employer Branding” bezeichnen.

Soweit dazu, was das eine mit dem anderen zu tun hat und vor allem auch, warum CYQUEST in beiden Bereichen so umfänglich agiert. Doch das nur vorweg. Worum geht es konkret?

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Die Hochschule Ruhr West

Die Hochschule Ruhr West ist eine der jüngsten staatlichen Fachhochschulen in NRW. Mit Standorten in Bottrop und Mühlheim / Ruhr liegt der Fokus des Lehrangebots der erst 2009 gegründeten Hochschule auf den oben bereits angesprochenen MINT-Fächern. Von Gründung an wurde im Leitbild der Hochschule deutlich der Aspekt “Diversity” betont. So ist die Hochschule Ruhr West bspw. bestrebt, “den Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund zu erhöhen und innerhalb des akademischen sowie nicht-akademischen Personals möglichst viele Nationalitäten und individuelle Erfahrungsbereiche von Menschen in der Hochschule zu nutzen”.

Das Vorsemester “check-in@hrw”

Im Bereich der Studienorientierung beschreitet die HRW konsequenterweise den Weg, Studieninteressierten in Form eines Vorsemesters vor dem eigentlichen Studium den Weg zu einem möglichst erfolgreichen Studienverlauf zu ebnen – der Name des Programms “check-in@hrw“. Dieses Vorsemester ist unverbindlich und kostenlos, im Inhalt aber sehr konkret. Über 10 Wochen bekommen die Teilnehmer die Möglichkeit, an Modulen zu fachlichen Erfordernissen wie Mathematik, Physik oder Englisch teilzunehmen, in Form von Betriebsbesuchen Praxisluft zu schnuppern sowie Kurse zu maßgeblichen Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Zeit- und Selbstmanagement oder MS Office-Kenntnissen zu besuchen.

Vorsemesterplan

Spielerischer Selbsttest oder auch “Online-SelfAssessment”

Damit aber auch dieses Vorsemester optimal im Sinne der Studienorientierung geplant und angegangen werden kann, bietet die HRW dazu passend einen spielerischen Selbsttest zur Vorbereitung. Dieser Selbsttest ermöglicht es dem Interessenten, eine erste Niveaueinstufung in insg. fünf Kompetenzfeldern zu bekommen:

  • Englischkenntnisse
  • Kooperations- und Zusammenarbeitsvermögen
  • Zeitmanagement
  • Microsoft Office Kenntnisse
  • Studien- bzw. berufliche Interessen

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CheckIn_HRW_englisch_Feedback

Jeder Selbsttest gibt dem Nutzer dabei eine ungefähre Einschätzung in Bezug auf das jeweils erreichte gegenüber dem erforderlichen Niveau. Dabei ist es aber wichtig zu betonen, dass es sich nicht um eine eignungsdiagnostische Aussage handelt in dem Sinne als dass gemessen würde, wie gut oder nicht gut jemand etwas kann. Vielmehr besteht der Sinn der Aufgaben darin, dass die Teilnehmer vorab mit für den Studienerfolg wichtigen Kompetenzanforderungen konfrontiert werden und die für eine fundierte Studienwahl wichtige Selbstreflexion angeregt wird.

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Nachdem alle fünf Testmodule vollständig durchlaufen wurden, erhält der Nutzer sein Gesamtfeedback. Der Gestaltungsmetapher der Applikation folgend, handelt es sich dabei um das “Bordticket”, um für das Vorsemester der HRW einzuchecken.

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Konkret handelt es sich dabei um einen Stundenplan des Vorsemesters, in den die sich aus dem Selbsttest ergebenden Empfehlungen in Bezug darauf, welche Module man belegen sollte, eingetragen sind. Diesen kann man sich als PDF herunterladen. Möchte sich der Teilnehmer tatsächlich für das Vorsemester der HRW anmelden, so sollte er dieses PDF seiner Bewerbung beifügen.

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Den auf der individuellen Bordkarte zu sehenden QR-Code kann man übrigens auch über das Mobilgerät auslesen und sich “sein” Ticket so entsprechend auch auf dem eigenen Telefon speichern.

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Informationen zum Vorsemester “check-in@hrw.de” sowie der Zugang zum Selbsttest-Verfahren sind zu finden über den folgenden Link: http://www.hochschule-ruhr-west.de/check-inhrw.html.

Thema: Berufsorientierung, Demografischer Wandel, Employer Branding, SelfAssessment, Serious Games, Studieren an der Hochschule Ruhr West, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Wirtschaftsprüfung goes Recrutainment: Ernst&Young als viertes ´echtes´ Unternehmen in Fliplife

Sonntag, 3. Februar 2013 17:20

Autor: Jo Diercks.

Der letzte Beitrag im Recrutainment Blog zu Fliplife ist nun tatsächlich schon eine ganze Weile her. Ende April letzten Jahres berichtete ich darüber, dass mit der E-Plus Gruppe das dritte reale Unternehmen eine virtuelle “Karriere” innerhalb des Social Games anbietet. In der Zwischenzeit haben die Fliplife Gründer rund um Ibo Evsan das Unternehmen an den Kölner Flashgames Publisher KaiserGames verkauft, was allerdings nicht zwingend eine Meldung für den Blog war.

Fliplife_EY_Beförderung

Nun allerdings gibt es mal wieder etwas durchaus szenerelevantes zu berichten. Vor ein paar Tagen startete nämlich mit dem Wirtschaftsprüfungs-Giganten Ernst&Young das nach Bayer, Daimler und eben E-Plus vierte namhafte Unternehmen seinen Auftritt innerhalb von Fliplife – den Kurzzeit-Auftritt von Media-Saturn anlässlich des Absolventenkongresses 2011 zähle ich mal nicht mit. Den Start von Ernst&Young hatte ich zwar schon im März 2012 als “demnächst” angekündigt, aber naja, der Begriff ist ja dehnbar… ;-)

Wie sieht das aus? Nun, der eigentliche Auftritt selber ist schnell erzählt.

Die Karriereleiter der Wirtschaftsprüfung klettert man empor durch das Bearbeiten von Projekten. Das sind zu Beginn Einzelprojekte der eher “niederen” Art (“Schreibe alles mit” oder “Besuche unsere Messe”), und nimmt dann im Zeitverlauf im Anspruch zu.

Fliplife_EY_Project

Fliplife_EY_Project_2

Leider – das ist und bleibt mein zentraler Kritikpunkt an der Kommunikationsleistung von Fliplife für Personalmarketing- oder Employer Branding-Zwecke – besteht der eigentliche “Anspruch” der Projekte auch wieder nur darin, auf “Projekt beitreten” zu klicken und dann zu warten.

Dieses aus vielen Social Games bekannte Click&Wait Prinzip führt recht schnell dazu, dass der Spieler sich nicht mehr wirklich inhaltlich mit dem jeweiligen Projektinhalt befasst, sondern nur noch “klickt” und während er “wartet” etwas anderes tut. Dadurch wird sehr viel Potential verschenkt, weil sich die spielerische Bearbeitung von Projekten ja eigentlich sehr gut dafür eignen würde, zentrale Arbeitgeberbotschaften zu vermitteln oder Einblicke in konkrete Tätigkeiten zu gewähren (“Realistic Job Preview“). Ob Ernst&Young auch Quizzes mit Surffragenlogik einsetzt, also Aufgaben, zu deren Bearbeitung man aktiv eine Lösung suchen muss, habe ich jetzt noch nicht ergründen können, weil ich erst einmal nur zwei Level in die Karriere hineingespielt habe. Sinnvoll wäre es allemal…

Natürlich ist auch Ernst&Young mit einem Arbeitgeberprofil nebst Verlinkung zur Karriere-Website und den diversen Auftritten in Social Media vertreten.

Fliplife_EY_Profile

Also, was halten wir fest?

Neben unternehmensindividuellen Recrutainment-Applikationen wächst auch die Bedeutung unternehmensübergreifender Plattformen wie Fliplife weiter. Mit Bayer, Daimler, E-Plus und E&Y sind ja nicht irgendwelche Feld-, Wald- und Wiesenfirmen dabei.

Warum ist das so?

Weil sich hierin die Chance verbirgt, dass sich User sehr niederschwellig, ausdauernd und fortlaufend mit dem Unternehmen und dem was es tut befassen. Um eine Fliplife-Karriere einmal komplett durchzuspielen ist man nämlich durchaus einige Wochen oder sogar Monate regelmäßig beim Unternehmen “zu Gast” (virtuell natürlich). Dabei befasst man sich fortlaufend mit den Themen, die das Unternehmen in das Spiel integriert hat. Es gibt nicht viele Werbeformen, die etwas annähernd gleichwertiges von sich behaupten können… Zudem profitieren die teilnehmenden Unternehmen hier vom Marketing der Plattform und auch von der Sogwirkung der anderen teilnehmenden Firmen, denn man muss ja eben nicht selber die User auf das Spiel bringen. Somit besteht die Chance, andere Zielgruppen zu erreichen als diejenigen, die einen “eh schon im Evoked Set haben”.

Dass ich trotzdem inzwischen etwas ernüchtert bin über die Bedeutung von Fliplife für diesen Zweck liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich das Click&Wait Prinzip letztlich für gänzlich ungeeignet halte, wirklich inhaltliche Auseinandersetzung (und damit auch einen Lerneffekt) zu generieren. Ich habe alle “reale” Karrieren bei Fliplife komplett durchlaufen – von Bayer, Daimler und E-Plus. Ich kann mich dennoch kaum wirklich an irgendeines der teilweise über 100 Projekte und Teilprojekte inhaltlich erinnern. Das ist Ausdruck der überschaubaren Leistung meiner Synapsen oder aber der nicht hinreichenden neuronalen Signalwirkung des externen Stimulus; dies zu beurteilen überlasse ich mal dem Leser… :-)

Thema: Berufsorientierung, Employer Branding, Serious Games | Kommentare (0)

So simpel wie pfiffig: Die Bewerbung als Roboter. Der ´Robo Job´ bei antwerpes

Mittwoch, 30. Januar 2013 11:05

Autor: Jo Diercks.

Ich muss sagen, die Idee finde ich wirklich – um mal so 70er-Sprech zu bemühen – “pfiffig”! Bei der Kölner Agentur antwerpes, die sich mit ca. 70 Mitarbeitern auf “kreative Kommunikationskonzepte für den Healthcaremarkt” spezialisiert hat, kann man sich quasi “als Roboter” bewerben. Die Aktion wurde entsprechend passend “Robo Job” getauft.

An wen richtet sich das und wie genau muss man sich das vorstellen?

Robo Job richtet sich an die Zielgruppe IT´ler, denn auch mittelständische Agenturen haben Bedarf an Software-Entwicklern… Als erstes müssen Interessenten auf der Seite http://robojob.antwerpes.de eine leichte bis mittelschwere Programmieraufgabe lösen.

RoboJob

Ich gebe zu, ich hätte das nicht gekonnt, aber das ist ja auch so gewollt – Programmierer bin ich nämlich nicht ;-). Ich habe mich aber sofort erinnert gefühlt an die Google Billboard Rätsel. Im Prinzip kann man daran die Idee der “Mini-Assessments” als Instrument intelligenter Selbstselektion oder auch als Ernsthaftigkeitshürde verwirklicht sehen.

Gelingt einem die Lösung (ich gebe zu, ich habe mir von einem unserer Anwendungsentwickler helfen lassen) wird man aufgefordert, über Skype Kontakt aufzunehmen.

RoboJob2

Und dann wird es spannend: Über Skype wird man direkt auf den Kopf des Roboters geschaltet. Hä? Wie?

Also: Bei antwerpes gibt es einen Roboter, der aus einem eigens angefertigten Kunststoff-Torso, montiert auf Bürostuhlrollen, sowie einem iPad als Kopf besteht. Und auf diesen iPad-Kopf wird man als “Kandidat” nun über Skype geschaltet. Das funktioniert zu festen Uhrzeiten (wochentags zwischen 11 und 13 sowie 14 und 17 Uhr).

Der virtuelle Probetag - RoboJob

((c) antwerpes ag)

Im Prinzip wird man dadurch via Skype virtuell ins Unternehmen eingeladen. Man kann in der Agentur herumgeführt werden, potentielle Kollegen treffen und sich ein “Bild” machen.

Aber: es geht nicht nur um den Rundgang. Vielmehr dient der virtuelle Kontakt auch dem Unternehmen dazu, ein Jobinterview zu führen. Man tauscht sich über das Profil des Bewerbers aus und im Anschluss erhält der Kandidat eine an seinem Know-how ausgerichtete Aufgabe. Diese kann er im Gespräch lösen. Sollten dafür weitere Informationen oder Materialien notwendig sein, können diese bei Bedarf via Skype zugesendet werden.

Es werden also Interview und (mentale) Arbeitsprobe kombiniert. Nun sind zwar auch webbasierte Videointerviews mittlerweile bekannt und auch der Einsatz von Skype hierfür bereits umfangreich erprobt (z.B. bei Otto), aber die beim Robo Job gewählte sehr “recrutainige” Kombination mit Mini-Assessment, moderner Hardware und – muss man sagen – cooler Optik setzt hier nochmal deutlich einen oben drauf.

Ganz Agentur hat antwerpes dann natürlich auch einen Youtube-Trailer für das Projekt produziert und ins Netz gestellt:

Also, Zwischenfazit. Ich finde die Idee wirklich gelungen. Es hat zwar sicher nicht jeder einen Roboter-Torso rumstehen oder einen befreundeten Kulissenbauer, der einem so einen mal eben schafft, aber ansonsten setzt sich Robo Job so simpel wir pfiffig aus bekannten Komponenten zusammen. Und das ist clever.

Ob es auch wirkt? Dazu greife ich mir mal meinen guten alten Bekannten Rouven Schäfer, Leiter Human Resources bei antwerpes, zu einem Interview. Stay tuned…

Thema: eAssessment, Employer Branding, eRecruiting, Fundstücke, SelfAssessment | Kommentare (1)