Beitrags-Archiv für die Kategory 'Virtuelle Studienberatung'

HAW-Navigator schneidet in Evaluation “Studentisches Self-Assessment” mit am besten ab

Mittwoch, 24. Februar 2010 17:36

Studentisches Self-AssessmentIm Rahmen der Reihe „Higher Education 1 – Texte zur Hochschuldidaktik und –entwicklung“ (Hrsg. von Peter F. E. Sloane) haben Dilger et al. eine Evaluation verschiedener virtueller SelfAssessments zur Studienorientierung veröffentlicht.

Unter dem Arbeitstitel „Studentisches Self-Assessment – Instrumente zur Unterstützung der Studienwahl“ fassen die Autoren ihre Analyse- und Beurteilungsergebnisse zu sechs unterschiedlichen Online-Selbsttest-Applikationen zusammen. Der Bewertung liegt dabei eine Reihe von wissenschaftlich hergeleiteten Kriterien zugrunde, die die Perspektiven aller Anspruchsgruppen einer virtuellen Studienorientierung abdecken: die Studieninteressierten, der Studiengang bzw. die Studiengangverantwortlichen sowie die Hochschule. Darüber hinaus werden übergreifende Analysekriterien der Implementation der Systeme betrachtet, die insbesondere die Bewertung der organisatorischen und technischen Realisation betreffen.

Die Zielsetzung der Studieninteressierten hinsichtlich der Teilnahme an einem Online-SelfAssessment zur Studienorientierung besteht in erster Linie darin, den individuell passenden Studiengang zu finden, der die Verwirklichung der beruflichen Vorstellungen ermöglicht. Vor diesem Hintergrund identifizieren Dilger et al. drei wesentliche Funktionen, denen studienbezogene SelfAssessments aus der Perspektive der Zielgruppe gerecht werden sollten:

  • eine Informations-,
  • eine Reflexions- und
  • eine Entscheidungsunterstützungsfunktion.

Die Informationsfunktion betrifft dabei zum einen eine systematische Struktur der Studieninformationen zur Universität sowie den einzelnen Studiengängen. Um eine Vergleichbarkeit der universitären Standorte sowie einzelner Studiengänge mit Blick auf das steigende Studienangebot zu erreichen, findet zum anderen das Kriterium „studiengangsübergreifende Struktur der Informationsdarstellung“ bei der Bewertung der sechs SelfAssessments Berücksichtigung.

Unter Reflexionsfunktion verstehen Dilger et al. Impulse ausgehend von den einzelnen SelfAssessments, die die Studieninteressierten zur Reflexion über individuelle Fähigkeiten, Motive und Interessen sowie über persönliche Lern- und Arbeitsstrategien anregen. Auch wird die Aufgabenorientierung, Problemorientierung und Situativität der SelfAssessments im Sinne des Einsatzes handlungsnaher, studienspezifischer und aktueller Fragestellungen überprüft.

Die Entscheidungsunterstützungsfunktion stellt auf einen Abgleich zwischen individuellem Teilnehmerprofil einerseits und dem Anforderungsprofil des Studiengangs andererseits ab. Darüber hinaus wird in diesem Kontext die Art und Weise der Rückmeldung der Passung beurteilt.

Die Perspektive der Studiengangsverantwortlichen, die in erster Linie an der (Selbst-)Auswahl fachlich geeigneter und motivierter Studierender sowie die Profilbildung des Studiengangs interessiert sind, wird durch u.a. die Messung der Darstellung studiengangsspezifischer Besonderheiten sowie die Überprüfung der Übertragbarkeit des SelfAssessment-Sytems auf unterschiedliche Studienfelder vertreten. Auch sind aus Sicht der Studiengangsverantwortlichen eine systematische Aufbereitung der Informationen und der Ausweis der Zusammenhänge zwischen Studieninteressenprofil und Studiengangsanforderungen relevant.

Ein Hauptinteresse der Hochschule besteht darin, den Hochschulstandort sowie das Studienangebot attraktiv zu präsentieren und Einblicke in das Studierendenleben und die Kultur der Hochschule zu vermitteln. Die Profilbildung der Hochschule insgesamt steht hier also im Vordergrund. Daraus leiten sich Kriterien wie „Berücksichtigung des Profils der Universität“ oder „Systematische Informationen zur Lebenswelt Universität“ ab. Auch wird das Vorhandensein eines konzeptionellen Rahmens der SelfAssessments zur besseren Vergleichbarkeit einzelner Studiengänge gefordert.

Die von Dilger et al. durchgeführte Evaluation der sechs SelfAssessment-Applikationen Testmaker, BORAKEL, Wiso@visor, HAW-Navigatoren, was-studiere-ich.de und Mannheimer Informationssystem.

Im Ergebnis zeigt sich, dass insbesondere BORAKEL sowie die von CYQUEST für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) realisierten HAW-Navigatoren (virtuelle Studieninformationsangebot mit SelfAssessments zu inzwischen 30, bald 31 Bachelor-Studiengängen) aus der Perspektive aller Anspruchsgruppen am besten abschneiden.

Rangordnung der Self-Assessment-Systeme

Quelle: Studentisches Self-Assessment - Instrumente zur Unterstützung der Studienwahl

Positiv hervorgehoben werden in Bezug auf die Bedürfnisse der Zielgruppe insbesondere die Informationsfunktion sowie die Unterstützung der Reflexion, die beide Systeme gewährleisten. Als Kritikpunkt hinsichtlich der HAW-Navigatoren wird hier eine mangelnde Aufgabenorientierung in der Reflexion genannt. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Evaluation des HAW-Navigator-Systems auf Basis einer Applikation (Studiengang „Soziale Arbeit“) aus insgesamt 21 Navigatoren für die 30 Studiengänge erfolgt ist. Der Aufbau sowie die Inhalte und Aufgaben der SelfAssessments gestalten sich jedoch in Abhängigkeit vom Studiengang und den Wünschen der Studiengangsverantwortlichen individuell anders und sind teilweise deutlich aufgabenorientierter. Eine Pauschalbewertung der Navigatoren in Bezug auf dieses Kriteriums ist daher schwierig.

HAW-Navigator Soziale ArbeitAus Sicht der Studiengangsvertreter ist der HAW-Navigator führend. BORAKEL, was-studiere-ich.de und das Mannheimer Informationssystem erreichen jeweils Rang 2. Hinsichtlich des HAW-Navigators wie auch des Mannheimer Informationssystems wird im Hinblick auf die Interessen der Studiengangsverantwortlichen kritisiert, dass es an der Ausweisung eines Zusammenhangs zwischen Interessenprofil der Studieninteressierten und der Studiengangsanforderungen fehlt. In Bezug auf die HAW-Navigatoren wird diesem „Manko“ jedoch dadurch begegnet, dass eine Art „Meta-Navigator“ im Sinne eines Interessentests eingesetzt wird, der zum einen eine Rückmeldung zum allgemeinen Studieninteressenprofil der Teilnehmer generiert, und zum anderen im Rahmen des Feedbacks eine Verknüpfung zu den einzelnen HAW-Navigatoren herstellt, die wiederum im Detail die Studienanforderungen abbilden. Der „Meta-Navigator“ befindet sich aktuell in der Umsetzung und wird zukünftig den insgesamt 21 Navigatoren für die Zielgruppe derjenigen vorgeschaltet, die erst eine sehr vage Vorstellung von einer möglicherweise in Frage kommenden Studienrichtung haben und sich hier eine intensivere Unterstützung wünschen.

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Verbesserte Studienorientierung zur effizienteren Studienplatzvergabe an deutschen Hochschulen

Mittwoch, 10. Februar 2010 15:12

Wie unter anderem die „Welt Online“ vergangenen Freitag meldet, hat sich das Einschreibechaos an deutschen Hochschulen entgegen den Beteuerungen von Hochschulrektoren und Politikern zum aktuellen Wintersemester 09/10 wiederholt.

Noch vier Wochen nach Vorlesungsbeginn im November 2009 waren rund 18.000 Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen unbesetzt. Vereinzelt mussten die Hochschulen, denen seit 2003/2004 seitens Bund und Ländern die Auswahl ihrer Studierenden in zulassungsbeschränkten Fächern weitgehend selbst überlassen wird, bis zu acht Nachrückverfahren unternehmen, die sich deutlich in das laufende Semester hineinzogen. Aktuelle Zahlen über die während der Vorlesungszeit noch durchgeführten Nachbesetzungen freier Studienplätze existieren nicht, was laut Valentin Peter von studieren.de auf die schlechte Koordination der einzelnen Hochschulabteilungen zurückzuführen ist.

Ursächlich für die zu Semesterbeginn vielen freien Studienplätze ist unter anderem die Tatsache, dass sich Studienplatzbewerber aufgrund der Autonomie der Hochschulen und einer fehlenden zentralen Vergabestelle aus einem nachvollziehbaren Sicherheitsbedürfnis heraus bei vielen Hochschulen parallel bewerben bzw. einschreiben und später dementsprechend „abspringen“.

Die Hochschulrektorenkonferenz setzt ab 2011 auf ein „dialogorientiertes Serviceverfahren“ im Netz, um das Einschreibechaos einzudämmen. Ein wesentliches Grundproblem bleibt dadurch jedoch nach wie vor ungelöst: Einige Studiengänge sind in jedem Semester aufs Neue überlaufen, wohingegen andere, weniger bekannte und vermeintlich „unattraktivere“ Fächer zu wenig nachgefragt werden. Hier fordert Valentin Peter nachhaltige Investitionen in die Studienorientierung, damit nicht „alle in die gleichen Blockbuster (laufen), weil ihnen niemand die vielen anderen Kinos und ihre guten Filme schmackhaft macht.“

HN-Navigator-MaschinenbauCYQUEST entwickelt in diesem Bereich seit einigen Jahren mit Hochschulen wie z. B. der HAW Hamburg und der Hochschule Niederrhein virtuelle Studienorientierungsverfahren mit SelfAssessment-Bestandteilen, die genau dieser Argumentation Rechnung tragen. Beide Studienorientierungsverfahren sind in verschiedene Themenkapitel unterteilt und liefern Informationen zu den Bereichen Berufswelt, Studieninhalte und –organisation, Anforderungen sowie das Studierendenleben im jeweiligen Studiengang. Sie sind multimedial ausgestaltet, enthalten z. B. Videos, Audios, interaktive Simulationen und Fallbeispiele, um den Teilnehmern so einen hohen Grad an Erleben zu garantieren. Einblicke finden sich unter folgenden Links:

Online-Studienorientierung der HAW Hamburg

Online Studienberatung der Hochschule Niederrhein

Studienorientierung der FernFachhochschule Schweiz

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Rege Nutzung der virtuellen Studienorientierung an der HAW Hamburg

Dienstag, 19. Januar 2010 12:54

Im Zeitraum 15.12.2009 bis 18.01.2010 lief die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2010 an der HAW Hamburg. Zur Vervollständigung einer Bewerbung müssen Interessenten an der HAW Hamburg unter anderem einmal die zu einem Studiengang gehörende virtuelle Studienorientierung – den jeweiligen “HAW-Navigator” durchlaufen. Dies gilt für alle Bachelorstudiengänge mit Ausnahme der Maschinenbau-Studiengänge (wo die Teilnahme aber mit einem Bonus belohnt wird) und dem Studiengang Medien und Information (für den der HAW-Navigator erst Ende Mai 2010 online gehen wird).

Im abgelaufenen Bewerbungszeitraum wurden 15.233 Zugriffe auf die Übersichtsseite www.haw-navigator.de gezählt, die von 9.327 Besuchern kamen. Insg. haben sich 3.152 Personen namentlich in einem der Navigatoren registriert, von denen 2.160 (68,5%) das jeweilige Angebot vollständig durchlaufen haben. Insg. haben sich damit seit Start der ersten Navigatoren im Sommer 2006 knapp 48.500 Personen namentlich für einen der Navigatoren registriert. Etwa 100.000 Besucher haben den anonymen Gastzugang gewählt, um die virtuelle Studienberatung und die Selbsttests zu nutzen. Das Gesamtkonzept der HAW-Navigatoren stellt damit eine der am meisten genutzten Möglichkeiten zur Studienorientierung im deutschsprachigen Raum dar.

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Interview zu “Employer Branding, Social Media, eAssessments” im Saatkorn-Blog

Donnerstag, 14. Januar 2010 15:32

Saatkorn_InterviewHeute erschien im Saatkorn-Blog von Gero Hesse das Interview “Employer Branding, Social Media, eAssessments” mit CYQUEST-GF Joachim Diercks. Im Rahmen des Interviews werden folgende Fragen beantwortet:

- Was ist eigentlich unter SelfAssessment oder eAssessment zu verstehen?
- Was sind Grundvoraussetzungen für die Umsetzung solcher Verfahren für Unternehmen?
- Wo liegen die Vorteile für Unternehmen gegenüber realen, also nicht virtuellen Assessments?
- Gibt es auch Vorteile für die Kandidaten bzw. Teilnehmer?
- Was sind state of the art Lösungen in diesem Kontext? – Gibt es bestimmte Business Cases, die besonders interessant sind?
- Wie wird sich das Thema eAssessment in den nächsten 5 jahren angesichts der demographischen und technischen Veränderungen entwickeln?
- Wo ist der besondere Nutzen im Kontext Employer Branding?
- Inwiefern spielt Social Media eine rolle für eAssessments?

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Woran scheitern die Studierenden an deutschen Hochschulen?

Dienstag, 12. Januar 2010 13:15

Aktuell stellte die HIS GmbH die Studie “Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen” vor, für die im Studienjahr 2008 2.500 Studienabbrecher an 54 Universitäten und 33 Fachhochschulen zu den Hintergründen ihrer Entscheidung befragt wurden. Damit liegen repräsentative Daten zu den Gründen und Motiven eines Studienabbruchs in den Bachelor-Studiengängen an deutschen Hochschulen vor.

Die neue sich im Zuge des Bologna-Prozesses herausgebildete Studienstruktur hat zum Beispiel in den Sprach- und Kulturwissenschaften zu einer spürbaren Abnahme des Studienabbruchs beigetragen. In den Ingenieur- und Naturwissenschaften hingegen hat sich die Situation teilweise sogar noch verschärft. Die Studie belegt, dass vor allem Leistungsprobleme und motivationale Defizite für einen Studienabbruch im Bachelorstudium verantwortlich gemacht werden können.

Die Entscheidung für einen Studienabbruch wird in der Regel nicht durch ein Motiv allein bestimmt, es gibt aber zumeist einen als zentral genannten Grund.

Drei Motive stehen dabei gegenwärtig im Vordergrund:

  • 20 % aller befragten Studienabbrecher geben Leistungsprobleme als Grund für den Studienabbruch an, d.h. sie fühlen sich den Anforderungen des Studiums nicht gewachsen Zusammen mit den 11 % der Studienabbrecher, die das Nichtbestehen von Prüfungen als Abbruchgrund nennen, sind mit 31% für ein knappes Drittel der Studienabbrecher Gründen der Überforderung ausschlaggebend. Im Vergleich zum zum Studienjahr 2000 bedeutet dies einen Anstieg von 11%.
  • Bei 19% der Befragten waren Probleme der Studienfinanzierung ausschlaggebend. Neben finanziellen Schwierigkeiten steht ist hinter diesem Motiv auch die zunehmende Schwierigkeit der Verbindung eines Studiums mit einer zur Finanzierung des Lebensunterhalts notwendigen Erwerbstätigkeit.
  • Mangelnde Studienmotivation stellt in 18% der Fälle den wichtigsten Grund für das vorzeitige Beenden des Studiums dar. Bei diesen Studienabbrechern wurde das Studium mit falschen Erwartungen an die fachlichen Inhalte und die Studienbedingungen und -anforderungen begonnen.

Diese drei Motive sind bei mehr als zwei Dritteln aller Studienabbrüche von vorrangiger Bedeutung. Von nachrangiger Bedeutung sind dann die Gründe “unzureichende Studienbedingungen” (12% gegenüber 8% in 2000), “Wunsch nach beruflicher Neuorientierung” (10%), “familiäre Probleme” (7%) und “Krankheit (4%)”.

motive-studienabbruch_HIS

Diese Befunde liefern einen weiteren Beleg dafür, dass ein zunehmendes Augenmerk darauf gelegt werden muss, mit allen zur verfügung stehenden Mitteln “die passenden Studierenden in die für sie passenden Studiengänge” zu bekommen. Der zentrale Ansatzpunkt muss also in der Bereitstellung “orientierungsverbessernder” Instrumente liegen. Die inzwischen an einer Reihe von Hochschulen verwirklichten Verfahren virtueller Studienorientierung und SelfAssessment-Angeboten zielen genau in diese Richtung. Die virtuelle Studienberatung der HAW-Navigatoren an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg etwa umfasst inzwischen umfangreiche Informationsangebote für nahezu alle grundständigen Bachelor-Studiengänge der Hochschule. Diese sind als verpflichtender Bestandteil einer Bewerbung in den Akkreditierungsprozess eingebaut, so dass VOR einer Bewerbung sichergestellt ist, dass ein hohes Niveau an Erwartungssicherheit hinsichtlich der Studienanforderungen, -inhalte und -bedingungen aber auch der hinter dem Studium liegenden Berufswelten erreicht ist. Wie empirische Untersuchungen gezeigt haben, konnte die Studienwahlsicherheit der teilnehmer erheblich gesteigert werden. So stieg z.B. der Anteil derer, die Angaben “sicher” oder “absolut sicher” in ihrer Studienwahl zu sein, zwischen 8,2 und 16,3 Prozentpunkten an. Ähnliche Ansätze werden inzwischen auch an anderen Hochschulen wie der Hochschule Niederrhein oder Uni Freiburg verfolgt.

Die HIS-Studie „Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen“ steht hier als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

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Virtuelle Studienorientierung im Studiengang Bekleidung – Technik und Management

Dienstag, 1. Dezember 2009 12:13

Screenshot HAW Navigator Bekleidung - Technik und ManagementZum Start der Bewerbungsphase für das Sommersemester 2010 wurde die virtuelle Studienorientierung mit Selbsttestinhalten (”Self-Assessment”) für den Studiengang “Bekleidung – Technik und Management” im Rahmen des Projekts HAW-Navigator für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fertig gestellt.

Bekleidung – Technik und Management ist ein Ingenieursstudiengang, d.h. die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs verhelfen mit ihrem technischen, ökonomischen und organisatorischen Know-how den Ideen der Mode- und Textildesigner zur Serienreife. Sie sind die Schnittstelle, an der die Fäden aus der kreativen Idee und den verschiedenen Anforderungen an ihre Realisierung zusammenlaufen. Ein wichtiges kommunikatives Ziel des HAW-Navigators für diesen Studiengang ist zu verdeutlichen, dass es sich NICHT um einen (Mode-)Design Studiengang handelt.

Mit Hilfe des virtuellen Studienorientierungsangebot werden Studieninteressierten die für eine fundierte Studienwahlentscheidung maßgeblichen Informationen auf komfortable Weise zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind gegliedert in verschiedene Themenkapitel, die die Teilnehmer sowohl hinsichtlich typischer Berufsbilder, studienorganisatorischer und –inhaltlicher Aspekte wie auch über Themen wie etwa der Studienkultur in dem Studiengang bzw. am Standort Armgartstrasse informieren.

Die Teilnahme am virtuellen Studienorientierungsangebot ist verpflichtender Bestandteil einer vollständigen Bewerbung für einen Studienplatz im Studiengang Bekleidung; es handelt sich bei der virtuellen Studienorientierung jedoch NICHT um einen Auswahltest! D.h. dass etwa die Qualität der Bearbeitung enthaltener Übungen keine Auswirkung auf die Bewerbungschancen hat. Vielmehr dient die virtuelle Studienberatung als ein Service, der es Studieninteressierten ermöglichen soll, ihre Studienwahlsicherheit zu erhöhen.

Das virtuellen Studienorientierungs-Angebot ist erreichbar über den Link www.haw-navigator.de/btm und kann entweder registriert oder über einen anonymen Gastzugang kostenlos genutzt werden. Im HAW-Navigator Youtube Channel sind verschiedene Videos mit Studierenden und Absolventen /-innen des Studiengangs zu sehen. Unter www.haw-navigator.de ist eine Übersicht über alle 30 inzwischen abgebildeten Studiengänge im Rahmen der HAW-Navigatoren zu finden.

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Virtuelle Studienberatung der Hochschule Niederrhein – Maschinenbau, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Soziale Arbeit, Kulturpädagogik

Freitag, 27. November 2009 15:05

Wo liegen meine Stärken? An welchen Tätigkeiten habe ich Spaß? Wo sehe ich mich in der Zukunft?

Viele Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich gerade gegen Ende ihrer Schulzeit mit diesen und ähnlichen Fragen, die grundlegend für den weiteren Lebensweg sind.

Studien belegen, dass Eignungstests im Rahmen der Studierendenauswahl zwar grundsätzlich Hinweise auf die generelle Studierfähigkeit geben, jedoch nicht als Indikator für den Studienerfolg verstanden werden können. Vielmehr hängen Studienerfolg und –abbrecherquote wesentlich von den auf Seiten der potenziellen Studienbewerber vorhandenen Kenntnissen über Studieninhalte, -schwerpunkte und den Studienverlauf ab. Wichtig sind zudem vor allem auch die Gegebenheiten des Hochschulorts, kulturelle Aspekte oder Fragen der Studienfinanzierung. Es kann davon ausgegangen werden, dass allein das Vorhandensein einer Hochschulzugangsberechtigung grundsätzlich als Nachweis der allgemeinen Studierfähigkeit ausreicht. Von daher steht im Hinblick auf die Studierendenauswahl vor allem die Passung von individuellen Kompetenzen und Bedürfnissen der Studieninteressierten auf der einen und den Anforderungen der Hochschule bzw. den Inhalten des Studiums auf der anderen Seite im Mittelpunkt.

HN-Navigator-MaschinenbauAus dieser Argumentation heraus hat sich die Hochschule Niederrhein für ein webbasiertes Studieninformations- und Beratungsangebot entschieden. Die virtuellen Studienorientierung gibt Studieninteressierten die Möglichkeit, im Internet multimedial ausgestaltete Applikationen zu durchlaufen, die wichtige Fragen zur Berufswelt, zu Studieninhalten in einzelnen Studiengängen, der Studienorganisation und dem Studierendenleben an der Hochschule beantworten.

Die virtuellen Beratungsmodule der HN-Navigatoren setzen klar vor der eigentlichen Bewerbung an und nehmen aktiv Einfluss darauf, wer sich für einen Studiengang bewirbt. Die Studieninteressierten erhalten entscheidungsrelevante Informationen, die ungeeignete Bewerber „abschrecken“ und passende „anziehen“ sollen.

HN-Navigator-Soziale-ArbeitVerfügbar sind die HN-Navigatoren bisher in den drei ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Verfahrenstechnik sowie den sozialwissenschaftlichen Fächern Soziale Arbeit und Kulturpädagogik. Somit sind beide Hochschulstandorte – Krefeld und Mönchengladbach vertreten.

In Text- und Bildform erfahren Studieninteressierte alles Wichtige zu Studieninhalten, -aufbau und –organisation. In Videointerviews geben Studierende, Professoren und Absolventen aus erster Hand authentische Einblicke in die Hochschule, die Studienanforderungen und das Leben am Fachbereich. Im Kapitel „SelfAssessment“ haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich im Vorfeld der Bewerbung einmal selbst an studiennahen Aufgaben und Fragestellungen „auszuprobieren“. Rückmeldende Feedbacks enthalten Hinweise auf Neigung und Eignung für den entsprechenden Studiengang.

Die webgestützte Studienorientierung ist eine Serviceleistung der Hochschule Niederrhein und besteht ergänzend zur persönlichen Studienberatung. Die umfangreichen Infos und nützlichen Links auf relevante Websites unterstützen die Studienentscheidung und bieten die Grundlage für eine fundierte Studienwahl, damit das vermeintliche Traumfach im Nachhinein nicht zum Albtraum wird!

Die Evaluation einer ähnlichen, von CYQUEST realisierten virtuellen Studienberatung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in bisher 29 Studiengängen mit inzwischen gut 100.000 Teilnehmern belegt, dass durch das virtuelle Informations- und Beratungsmodul die Selbstauswahlfähigkeit und die Studienwahlsicherheit der Interessenten nachweislich erhöht werden. Die Studienabbrecherquote lässt sich durch diesen Ansatz senken, der Studienerfolg deutlich verbessern. Zudem geht eine derartige Serviceleistung der Hochschule mit positiven Auswirkungen auf die Profilbildung und das Image der Hochschule einher.

Abrufbar sind die HN-Navigatoren unter www.hn-navigator.de. Eine Registrierung für den Navigator des Interesses ermöglicht es, den Bearbeitungsfortschritt zu speichern, wenn die Bearbeitung unterbrochen werden und zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werden soll. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich mit folgendem anonymen Gastzugang einzuloggen, der den Bearbeitungsfortschritt nicht festhält:

  • Benutzername: besucher
  • Passwort: besucher

Im kommenden Jahr soll der Umfang der virtuellen Studienberatungs- und Selbsttestangebote an der Hochschule Niederrhein deutlich ausgebaut werden. Ziel ist ein hochschulweiter Ausbau.

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Vortrag von Dr. Dennis Mocigemba beim CYQUEST Praxisseminar: Online Self Assessments made in Freiburg

Freitag, 27. November 2009 11:37

Mit dem Unterschied zwischen eAssessments und SelfAssessments leitete Dr. Dennis Mocigemba von der Stabstelle Marketing und Wissensmanagement an der Universität Freiburg seinen Vortrag beim CYQUEST Praxisseminar 2009 ein.  In Folge der Änderung der Hochschulrahmengesetzgebung haben Hochschulen nun die lang eingeforderte Autonomie der Selbstauswahl  ihrer Studierenden erhalten. Neben dem höheren Aufwand, den die Auswahl der Studierenden mit sich bringt, steigt natürlich auch der Wettbewerb und es entsteht ein wachsender Orientierungsbedarf. Das heißt, Universitäten müssen, um dem Wettbewerb standzuhalten, die potentiellen Studierenden viel intensiver informieren.  Das wichtigste Ziel für die Universität Freiburg war es, die Abbruchrate unter den Studierenden zu verringern.

OSA made in Freiburg - Ziele

Dies wurde zum einen durch eine webbasierte, realistische und zielgruppenadäquate Darstellung von Fach, Universität und Studienort umgesetzt und zum anderen durch authentische Videointerviews von Peers („student generated content“) und die Möglichkeit der Studieninteressierten zur Reflektion und Kommunikation dieser Informationen.

Dr. Mocigemba betonte, dass es hier nicht gilt, die Eignung zu verbessern, sondern die Passung, um dadurch eine erhöhte Studienwahlsicherheit und langfristig eine verbesserte Studienerfolgsquote zu erreichen.

Das Konzept der Universität Freiburg besteht aus drei Bereichen:
•    meinFach,
•    meinStudieren und
•    meine Aufgaben.

Im ersten Bereich können die Teilnehmer ein SelfAssessment durchlaufen und erhalten anschließend Rückmeldungen bezüglich eigener Erwartungen, beruflicher und akademischer Interessen und optional zur Informiertheit. Außerdem verhelfen eine Fototour und Videointerviews dazu, den Habitus des Studiengangs besser zu erfassen. Der zweite Bereich besteht aus Fragen zu kritischen Studiensituationen („Situational Judgement Inventory“) mit direktem Feedback, Berufsfeldinformationen und Praktikumsberichten. Im dritten Teil können sich die Studieninteressierten an einigen, auf das jeweilige Studienfach bezogenen, Beispielaufgaben ausprobieren. Zum Schluss erhält der SelfAssessment-Teilnehmer ein Gesamtfeedback und die Möglichkeit die eigenen Ergebnisse über Facebook, Twitter und Co. mit Freunden zu teilen. Zurzeit bietet die Universität Freiburg insgesamt acht SelfAssessments für 14 Studiengänge an. Demnächst werden noch vier SelfAssessments für sieben weitere Studiengänge hinzukommen.

Dr. Mocigemba misst der Selbstauswahl der Studierenden durch SelfAssessments, die nicht nur inhaltliche Informationen zum Studienfach enthalten, sondern auch Informationen zur Hochschule, eine zentrale Rolle bei. Denn nicht nur die Wahl des passenden Studienfachs wirkt sich auf den Studienerfolg aus, sondern auch die Wahl der passenden Hochschule. Denn, wie Dr. Mocigemba betonte, die besten Studierenden nützen der Hochschule nicht, wenn sie nicht zur Hochschule passen und deswegen nach einigen Semestern die Hochschule wechseln.

Doch nicht nur durch SelfAssessments versucht die Universität Freiburg Studieninteressierte für sich zu gewinnen. Auch im Bereich Social Media ist die Hochschule aktiv. Podcasts bei iTunes U, Videos bei Youtube, Studierendenblogs – die Uni Freiburg ist in vielen Bereichen aktiv. Und sie wird noch aktiver werden. Denn auch wenn Dr. Mocigemba der Meinung ist, dass man die Bedeutung von Social Media nicht überschätzen sollte, spielt es doch eine zentrale Rolle dort vertreten zu sein, wo man die Zielgruppe trifft. Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden.

Neben der Universität Freiburg bieten auch andere Hochschulen die Möglichkeit, sich durch SelfAssessments über einen Studiengang zu informieren. CYQUEST hat z.B. für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) ein Studienorientierungs- und SelfAssessment-Tool für bisher 29 Studiengänge entwickelt, die „HAW Navigatoren“. Auch hier war das Ziel, die Passung zwischen Studieninteressierten und Studienplatz zu erhöhen. Aus der umfangreichen Evaluation gehen, neben dem verbesserten Hochschulimage, eine signifikant erhöhte Studienwahlsicherheit und ein höherer Grad an Informiertheit nach Durchführung des HAW-Navigators hervor. Unter www.haw-navigator.de sind alle Studiengänge aufgeführt, für die es bereits einen HAW Navigator gibt. Auf der Website www.hn-navigator.de ist nun ein dem Ansatz nach ähnlicher, aber selbstverständlich die individuellen Begebenheiten der Hochschule berücksichtigendes Angebot der Hochschule Niederrhein hinzu gekommen. Die HN Navigatoren informieren in einer ersten Ausbaustufe über die Studiengänge Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Soziale Arbeit und Kulturpädagogik.

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Youtube Channel zur Studienorientierung für die HAW Hamburg

Donnerstag, 26. November 2009 13:06

Youtube Channel Studienorientierung HAW HamburgUnter der Adresse http://www.youtube.com/HAWnavigator erstellt CYQUEST gerade einen Youtube Channel für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Der Kanal umfasst einen Großteil der Videos, die im Rahmen der Erstellung der virtuellen Studienberatungs- und SelfAssessment-Module der “HAW-Navigatoren” entstanden sind. Dabei handelt es sich z.B. um Interviews mit Studierenden, Ehemaligen / Alumni oder Lehrenden aus den im Rahmen der HAW-Navigatoren abgebildeten Studiengänge. Darunter befinden sich (vermeintlich) bekannte Studiengänge wie Maschinenbau, Betriebswirtschaftslahre, Informatik, Elektrotechnik oder Biotechnologie aber auch eher unbekannte oder exotische Studiengänge wie Rescue Engineering, Ökotrophologie oder Hazard Control.

Der Youtube Kanal soll Interessenten einen schnellen Einblick in ausgewählte Aspekte der jeweiligen Studiengänge geben (Erfahrungsberichte über Praktika, Berufseinstieg, Highlights des Studiengangs etc.). An weitergehenden Informationen interessierten Usern wird der direkte Link zu den jeweiligen HAW-Navigatoren angeboten.

Wenn alle momentan verfügbaren Videos hochgeladen sind, wird der Youtube Kanal gut 70 Videos umfassen. Ein weiterer Ausbau folgt. Unter http://tinyurl.com/hawyoutubekanal findet sich ein kurzer Bericht über den HAW Youtube-Channel.

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Rückblick auf das CYQUEST Praxisseminar “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding”

Mittwoch, 18. November 2009 12:54

DSC08953Vergangene Woche – am 10. November – fand im Grand-Elysée Hotel das halbtägige Praxisseminar “eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding” statt. Der Einladung CYQUESTs folgten insg. etwa 70 Teilnehmer, die zu etwa drei Vierteln aus Unternehmen kamen (u.a. Deutsche Bank, ExxonMobil, Siemens, Lufthansa Technik, Techniker Krankenkasse, RWE oder Continental) und zu etwa einem Viertel von Hochschulen (u.a. Uni Göttingen, Uni Marburg, Uni Hannover oder Uni Bonn).

In insg. 6 spannenden Praxisvorträgen stellten dabei Referentinnen und Referenten von Media-Saturn, Bertelsmann, der DAK Unternehmen Leben, der Biesterfeld AG, von ABSOLVENTA und von der Uni Freiburg vor, wie sie jeweils durch den Einsatz von Onlinetests, Selbsttestinstrumenten und den Möglichkeiten des Web 2.0 den Herausforderungen ihres Recruitings entgegentreten. Die überaus facettenreiche Thematik wurde so aus Sicht von Großunternehmen, mittelständischen Firmen, Startups und Hochschulen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, worin die Teilnehmer einen sehr wertvollen Blick über den Tellerrand sahen.

CYQUEST PraxisseminarZum Auftakt der sechs Vorträge stellte Isabella Jakobs vor, wie Media-Saturn verschiedene webbasierte Instrumente einsetzt, um international Kandidaten für die vom Konzern in Kooperation mit der Hochschule Ingolstadt angebotenen dualen Studiengänge zu gewinnen (Sourcing), auszuwählen (Selecting) und zu halten (Retaining). Hierbei spielen Aktivitäten bei Facebook oder Youtube genau so eine Rolle wie die unternehmenseigene Community Talent C@ampus, die Microsite www.international-retail-management.com oder das eAssessment, welches Bewerber vortestet. I sabella Jakobs ging dabei auch auf das potentielle Spannungsfeld zwischen der im Web 2.0 wichtigen Schnelligkeit und Authentizität einerseits und den Anforderungen der Corporate Communications andererseits ein. Der Vortrag von Isabella Jakobs kann hier herunter geladen werden.

Vortrag von Christine Rudolph (DAK) über das SelfAssessment "...ich und meine Zukunft"

Vortrag von Christine Rudolph (DAK) über das SelfAssessment "...ich und meine Zukunft"

Im direkten Anschluss daran stellte Christine Rudolph das spielerische SelfAssessment “…ich und meine Zukunft” vor, mit dem die DAK Unternehmen Leben das Ausbildungsberufsbild des Sozialversicherungsfachangestellten (”Sofa”) der Zielgruppe Schüler auf interaktive Weise näherbringt und wie das Instrument in die Employer Branding Aktivitäten des Unternehmens eingebunden ist. Christine Rudolph ging dabei auch detailliert auf die erforderlichen Entwicklungsschritte, die im Realbetrieb gemachten Erfahrungen (Userbewertungen, Traffic etc.) sowie die weiteren Aussichten ein. So soll in 2010 thematisch auch das Berufsbild “Kaufleute im Gesundheitswesen” hinzugenommen werden und ein Online-Assessment als Vorauswahlinstrument realisiert werden. Der Vortrag von Christine Rudolph kann hier herunter geladen werden.

Den dritten Beitrag steuerte Werner Neumann, Personalleiter der Hamburger Biesterfeld AG, bei. Er referierte hierbei über den Einsatz von Berufsorientierungsvideos und Online-Assessment Verfahren speziell in einem mittelständischen Unternehmen. Werner Neumann gelang es auf sehr gute Weise aufzuzeigen, dass diese Instrumente eben nicht nur etwas “für die Großen” sind, sondern auch und gerade für kleinere Unternehmen große Chancen im Web 2.0 liegen, weil sehr passgenau – und zu vertretbaren Kosten – vorgegangen werden kann. der Vortrag von Werner Neumann kann hier herunter geladen werden.

Ein besonderes Highlight folgte dann im direkten Anschluss an die für rege Diskussionen genutzte Kaffeepause: Der Vortrag über den Einsatz von Online Self-Assessments an der Universität Freiburg durch Dr. Dennis Mocigemba. Dennis Mocigemba gelang es auf eindrucksvolle Weise aufzuzeigen, dass nicht nur Unternehmen regelmäßig vor Branding- und Auswahlproblematiken stehen, sondern auch und seit dem Wegfall der ZVS in besonderem Maße Hochschulen. Viele Teilnehmer betonten in ihrem Feedback, dass sie dies so vorher noch nie gesehen hätten. Der Einsatz von Selbsttests zur Verbesserung der Studienorientierung hat sich in Freiburg als enorm gewinnbringend herausgestellt – eine Erkenntnis, von der auch viele Unternehmen berichten. Der Vortrag von Dennis Mocigemba kann hier herunter geladen werden.

Sein Nachredner, der Geschäftsführer von ABSOLVENTA Christoph Jost, ging in seinem Vortrag auf die zunehmende Bedeutung des aktiven Recruitings, speziell vor dem Hintergrund sich aus demografischen Gründen weiter verknappenden Potenzials, ein. Hierbei gelang es Christoph Jost auf eindrucksvolle Weise nicht nur zu transportieren, sondern sprichwörtlich zu “verkörpern”, dass “Digital Natives” mit Medien und Informationen heute anders umgehen als dies “Digital Immigrants” tun. Anhand eines Praxisbeispiels zeigte Christoph Jost auf, welche Möglichkeiten sowohl in qualitativer Sicht als auch aus Geschwindigkeitsgründen im Einsatz von Web 2.0 Recruitingkanälen liegen können – hier anhand des Beispiels Twitter. Schließlich verkündete Christoph Jost auch den Start des gemeinsam mit CYQUEST entwickelten eAssessments vor, mit dessen Hilfe die Aussagekraft der in der ABSOLVENTA Datenbank gespeicherten Kandidatenprofile enorm gesteigert werden kann. Der Vortrag von Christoph Jost kann hier herunter geladen werden.

Den krönenden Abschluss des Programmteils bildete der Vortrag von Judith Charles, die kurzfristig für den in einem Vorstandstermin gefangenen Gero Hesse eingesprungen war, in dem sie über die webbasierte Employer-Branding Strategie des Bertelsmann Konzerns berichtete. Der Kern der Bertelsmann Employer Brand betont unter der Überschrift “Create your own Career” den stark unternehmerischen Charakter des Unternehmens – des “Spirit to Create”. Folgerichtig zieht sich durch alle Aktivitäten von Bertelsmann im Web 2.0 – sei es bei XING, Facebook, Twitter, Youtube oder auch im Rahmen des mit CYQUEST erstellten videobasierten Unternehmensrundgangs / SelfAssessments “Discover Bertelsmann” – wie ein roter Faden die Authentizität und Individualität des “Bertelsmann Mitarbeiters”. Der Vortrag von Judith Charles kann hier herunter geladen werden.

Nach dem sehr intensiven Vortragsteil ging es in den informellen aber von allen Teilnehmern als sehr wertvoll bewerteten Networkingteil über. Bei hervorragendem Essen, einem netten Gläschen Wein und entsprechend aufgewertet durch die Anwesenheit der schwedischen Königin auf dem parallel stattfinden Empfang des schwedischen Generalkonsulats ;) wurden die Eindrücke des Tages von vielen Teilnehmern noch bis um kurz nach 22 Uhr intensiv diskutiert.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Media-Saturn Karriere, Virtuelle Studienberatung, Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment | Kommentare (0)