E.ON testet Ausbildungsplatz-Bewerber online mit dem “E.ON Phasenprüfer”
Freitag, 12. August 2011 10:14
Auch wenn der Einsatz von Online-Tests zur Kandidaten-Vorauswahl sicherlich noch kein Standard in allen Unternehmen ist, nimmt die Zahl derjenigen Firmen, die eAssessments einsetzen kontinuierlich zu. Um nur ein paar zu nennen: Daimler, Lufthansa, Tchibo, Gruner+Jahr, Unilever, Commerzbank, Targobank, Demag oder Media-Saturn.
Seit kurzem gehört nun auch E.ON dazu. Die Kraftwerkssparte des Konzerns, in der die Bereiche Kohle, Wasserkraft und Kernenergie zusammengefasst sind, testet Ausbildungsplatzbewerber mit dem “E.ON Phasenprüfer”. Für den – wie mich – elektrotechnisch weniger bewanderten Leser: Ein Phasenprüfer ist “ein kleines, einfaches Prüfmittel zum Feststellen von Wechselspannungen im Niederspannungsbereich. E.ON hat dieses also durchaus zum Stromgeschäft passende Gerät metaphorisch als Bezeichnung für das Online-Testverfahren verwendet, handelt es sich doch auch dabei um eine Art “Prüfung” in einer wichtigen “Phase”, nämlich der Bewerbung um einen Berufseinstieg.
Das Testverfahren umfasst eine Reihe von Testmodulen, wobei sich die genaue Zusammensetzung von Ausbildungsberuf zu Ausbildungsberuf durchaus unterscheidet. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf der Überprüfung berufsbezogener kognitiver Leistungsfähigkeit, also der Fähigkeit zum analytischen, schlussfolgernden Denken. Je nach Berufsbild kommen dann auch noch Wissensaspekte wie Rechtschreibung/Grammatik und Technisches Verständnis sowie die Kompetenz “Planungsfähigkeit” hinzu.
Aber der “Phasenprüfer” ist nicht nur Testinstrument. Vielmehr bietet das Online-Assessment auch eine ganze Menge an Einblicken in die E.ON Berufswelten. Jedes Testmodul wird von zwei oder drei echten E.ON Azubis anmoderiert. Jeweils nach dem Testmodul kann der Testkandidat sich dann von diesen Azubis ein wenig über ihren jeweiligen Ausbildungsberuf sowie den jeweiligen Standort, an dem sie eingesetzt sind, berichten lassen. Von daher ist der “E.ON Phasenprüfer” nicht nur Testverfahren, sondern auch Personalmarketinginstrument.
Möchte man sich im Vorwege auf den Online-Test (bei E.ON oder auch anderen Unternehmen) vorbereiten, so bietet E.ON einen Übungsparcours an, der im Sinne eines Selbsttests eine gute Vorbereitung bietet.
Thema: Ausbildung, Commerzbank Karriere, Demag Karriere, E.ON Karriere, eAssessment, Employer Branding und SelfAssessment, eRecruiting, Gruner + Jahr Karriere, Lufthansa Karriere, Media-Saturn Karriere, TARGOBANK Karriere, Tchibo Karriere | Kommentare (0)




Der Teilnahmebeitrag richtet sich diesmal ein wenig danach, welcher Zielgruppe man angehört. Wie folgende Tabelle zeigt, erhalten BPM-Mitglieder, Hochschulvertreter, CYQUEST Kunden, Studierende und Fach-Blogger einen vergünstigten Teilnahmepreis. Wer sich zudem bis zum 31.5. anmeldet, erhält neben der Preisvergünstigung für Frühbucher auch noch ein Exemplar des Buches
Seit 2006 betreibt CYQUEST für die Citibank / Targobank ein Online-Assessment zur Vorauswahl von Auszubildenden. Zunächst unter dem Namen “citimove”, nach dem Übergang von der Citibank Privatkunden AG auf die TARGOBANK dann unter dem Titel “Targobank Tour” werden Ausbildungsplatzbewerber, die die erste Vorauswahl überstanden haben, im Rahmen dieses webbasierten Testverfahrens hinsichtlich berufbezogener kognitiver Leistungsfähigkeit und ausgewählter Kompetenzmerkmale getestet.
Die Testverfahren sind dabei in eine aufwendig gestaltete Rahmenhandlung eingebunden, die dem Teilnehmer neben den verschiedenen Testverfahren Einblicke in die Targobank gewährt. Z.B. lernt der Teilnehmer verschiedene Unternehmensbereiche wie eine Filiale, das Schulungszentrum der Targobank in Radevormwald oder das Servicezentrum in Duisburg kennen und erfährt einiges zu Themen wie Diversity oder Dresscodes bei der Targobank. Die Targobank Tour ist mithin in erster Linie Test, zweitens aber auch Personalmarketing-Instrument.
Heute morgen habe ich meine erste Gastvorlesung an der Hochschule Fresenius in Hamburg gehalten. Im Rahmen der Veranstaltung “Personalmanagement”, die von 

