Beitrags-Archiv für die Kategory 'Studieren an der HAW Hamburg'

Vortrag beim Career Service der HAW Hamburg: Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und SelfAssessments

Dienstag, 2. März 2010 17:08

Programm SoSe2010-CareerService der HAW HamburgDer Career Service der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) hat erneut ein sehr attraktives Veranstaltungsprogramm für das Sommersemester 2010 auf die Beine gestellt. Neben verschiedenen Workshops zu Themen wie Bewerbunsgkompetenzen, (Selbst-)Präsentationskompetenzen etc. werden unter der Überschrift “Themenreihe aus der Praxis” auch wieder eine Reihe namhafter Firmen Vorträge beisteuern. Darunter sind z.B. Coremedia, GREY Worldwide, Lufthansa Technik oder Bertrandt. CYQUEST wird am 28. April ebenfalls einen Vortrag halten.

Der Vortrag “Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und Self Assessments” wird ein echter Praxistipp sein für die examensnahen Studierenden und Absolventen, die demnächst in den Bewerbungsprozess einsteigen. Bei Online-Bewerbungsverfahren treffen Bewerber/innen nicht selten auf integrierte eAssessments, durch die Unternehmen z.B. neben biografischen (Lebenslauf-)Daten auch Erkenntnisse zu Eigenschafts- und Verhaltensmerkmalen der Bewerber/innen gewinnen.

Hinter den webbasierten Auswahltests von bspw. Unilever, Bertelsmann, Tchibo, Media-Saturn oder G+J steht CYQUEST. CYQUEST Geschäftsführer Joachim Diercks wird im Rahmen des Vortrags einen Blick hinter die Kulissen des sog. online “Recrutainments” ermöglichen und folgenden Fragestellungen nachgehen:

  • Wie funktionieren eignungsdiagnostische eAssessment-Verfahren zur (Vor-)Auswahl von Bewerber/innen?
  • Was sind sog. “SelfAssessments” und wie hängen Selbstauswahl und Fremdauswahl zusammen?
  • Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit dem Einsatz unterschiedlicher Online-Tools?
  • Wie bereitet man sich auf Online-Bewerbungsverfahren vor?

Das Gesamtprogramm des CareerService für das Sommersemester 2010 kann hier herunter geladen werden.

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HAW-Navigator schneidet in Evaluation “Studentisches Self-Assessment” mit am besten ab

Mittwoch, 24. Februar 2010 17:36

Studentisches Self-AssessmentIm Rahmen der Reihe „Higher Education 1 – Texte zur Hochschuldidaktik und –entwicklung“ (Hrsg. von Peter F. E. Sloane) haben Dilger et al. eine Evaluation verschiedener virtueller SelfAssessments zur Studienorientierung veröffentlicht.

Unter dem Arbeitstitel „Studentisches Self-Assessment – Instrumente zur Unterstützung der Studienwahl“ fassen die Autoren ihre Analyse- und Beurteilungsergebnisse zu sechs unterschiedlichen Online-Selbsttest-Applikationen zusammen. Der Bewertung liegt dabei eine Reihe von wissenschaftlich hergeleiteten Kriterien zugrunde, die die Perspektiven aller Anspruchsgruppen einer virtuellen Studienorientierung abdecken: die Studieninteressierten, der Studiengang bzw. die Studiengangverantwortlichen sowie die Hochschule. Darüber hinaus werden übergreifende Analysekriterien der Implementation der Systeme betrachtet, die insbesondere die Bewertung der organisatorischen und technischen Realisation betreffen.

Die Zielsetzung der Studieninteressierten hinsichtlich der Teilnahme an einem Online-SelfAssessment zur Studienorientierung besteht in erster Linie darin, den individuell passenden Studiengang zu finden, der die Verwirklichung der beruflichen Vorstellungen ermöglicht. Vor diesem Hintergrund identifizieren Dilger et al. drei wesentliche Funktionen, denen studienbezogene SelfAssessments aus der Perspektive der Zielgruppe gerecht werden sollten:

  • eine Informations-,
  • eine Reflexions- und
  • eine Entscheidungsunterstützungsfunktion.

Die Informationsfunktion betrifft dabei zum einen eine systematische Struktur der Studieninformationen zur Universität sowie den einzelnen Studiengängen. Um eine Vergleichbarkeit der universitären Standorte sowie einzelner Studiengänge mit Blick auf das steigende Studienangebot zu erreichen, findet zum anderen das Kriterium „studiengangsübergreifende Struktur der Informationsdarstellung“ bei der Bewertung der sechs SelfAssessments Berücksichtigung.

Unter Reflexionsfunktion verstehen Dilger et al. Impulse ausgehend von den einzelnen SelfAssessments, die die Studieninteressierten zur Reflexion über individuelle Fähigkeiten, Motive und Interessen sowie über persönliche Lern- und Arbeitsstrategien anregen. Auch wird die Aufgabenorientierung, Problemorientierung und Situativität der SelfAssessments im Sinne des Einsatzes handlungsnaher, studienspezifischer und aktueller Fragestellungen überprüft.

Die Entscheidungsunterstützungsfunktion stellt auf einen Abgleich zwischen individuellem Teilnehmerprofil einerseits und dem Anforderungsprofil des Studiengangs andererseits ab. Darüber hinaus wird in diesem Kontext die Art und Weise der Rückmeldung der Passung beurteilt.

Die Perspektive der Studiengangsverantwortlichen, die in erster Linie an der (Selbst-)Auswahl fachlich geeigneter und motivierter Studierender sowie die Profilbildung des Studiengangs interessiert sind, wird durch u.a. die Messung der Darstellung studiengangsspezifischer Besonderheiten sowie die Überprüfung der Übertragbarkeit des SelfAssessment-Sytems auf unterschiedliche Studienfelder vertreten. Auch sind aus Sicht der Studiengangsverantwortlichen eine systematische Aufbereitung der Informationen und der Ausweis der Zusammenhänge zwischen Studieninteressenprofil und Studiengangsanforderungen relevant.

Ein Hauptinteresse der Hochschule besteht darin, den Hochschulstandort sowie das Studienangebot attraktiv zu präsentieren und Einblicke in das Studierendenleben und die Kultur der Hochschule zu vermitteln. Die Profilbildung der Hochschule insgesamt steht hier also im Vordergrund. Daraus leiten sich Kriterien wie „Berücksichtigung des Profils der Universität“ oder „Systematische Informationen zur Lebenswelt Universität“ ab. Auch wird das Vorhandensein eines konzeptionellen Rahmens der SelfAssessments zur besseren Vergleichbarkeit einzelner Studiengänge gefordert.

Die von Dilger et al. durchgeführte Evaluation der sechs SelfAssessment-Applikationen Testmaker, BORAKEL, Wiso@visor, HAW-Navigatoren, was-studiere-ich.de und Mannheimer Informationssystem.

Im Ergebnis zeigt sich, dass insbesondere BORAKEL sowie die von CYQUEST für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) realisierten HAW-Navigatoren (virtuelle Studieninformationsangebot mit SelfAssessments zu inzwischen 30, bald 31 Bachelor-Studiengängen) aus der Perspektive aller Anspruchsgruppen am besten abschneiden.

Rangordnung der Self-Assessment-Systeme

Quelle: Studentisches Self-Assessment - Instrumente zur Unterstützung der Studienwahl

Positiv hervorgehoben werden in Bezug auf die Bedürfnisse der Zielgruppe insbesondere die Informationsfunktion sowie die Unterstützung der Reflexion, die beide Systeme gewährleisten. Als Kritikpunkt hinsichtlich der HAW-Navigatoren wird hier eine mangelnde Aufgabenorientierung in der Reflexion genannt. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Evaluation des HAW-Navigator-Systems auf Basis einer Applikation (Studiengang „Soziale Arbeit“) aus insgesamt 21 Navigatoren für die 30 Studiengänge erfolgt ist. Der Aufbau sowie die Inhalte und Aufgaben der SelfAssessments gestalten sich jedoch in Abhängigkeit vom Studiengang und den Wünschen der Studiengangsverantwortlichen individuell anders und sind teilweise deutlich aufgabenorientierter. Eine Pauschalbewertung der Navigatoren in Bezug auf dieses Kriteriums ist daher schwierig.

HAW-Navigator Soziale ArbeitAus Sicht der Studiengangsvertreter ist der HAW-Navigator führend. BORAKEL, was-studiere-ich.de und das Mannheimer Informationssystem erreichen jeweils Rang 2. Hinsichtlich des HAW-Navigators wie auch des Mannheimer Informationssystems wird im Hinblick auf die Interessen der Studiengangsverantwortlichen kritisiert, dass es an der Ausweisung eines Zusammenhangs zwischen Interessenprofil der Studieninteressierten und der Studiengangsanforderungen fehlt. In Bezug auf die HAW-Navigatoren wird diesem „Manko“ jedoch dadurch begegnet, dass eine Art „Meta-Navigator“ im Sinne eines Interessentests eingesetzt wird, der zum einen eine Rückmeldung zum allgemeinen Studieninteressenprofil der Teilnehmer generiert, und zum anderen im Rahmen des Feedbacks eine Verknüpfung zu den einzelnen HAW-Navigatoren herstellt, die wiederum im Detail die Studienanforderungen abbilden. Der „Meta-Navigator“ befindet sich aktuell in der Umsetzung und wird zukünftig den insgesamt 21 Navigatoren für die Zielgruppe derjenigen vorgeschaltet, die erst eine sehr vage Vorstellung von einer möglicherweise in Frage kommenden Studienrichtung haben und sich hier eine intensivere Unterstützung wünschen.

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Verbesserte Studienorientierung zur effizienteren Studienplatzvergabe an deutschen Hochschulen

Mittwoch, 10. Februar 2010 15:12

Wie unter anderem die „Welt Online“ vergangenen Freitag meldet, hat sich das Einschreibechaos an deutschen Hochschulen entgegen den Beteuerungen von Hochschulrektoren und Politikern zum aktuellen Wintersemester 09/10 wiederholt.

Noch vier Wochen nach Vorlesungsbeginn im November 2009 waren rund 18.000 Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen unbesetzt. Vereinzelt mussten die Hochschulen, denen seit 2003/2004 seitens Bund und Ländern die Auswahl ihrer Studierenden in zulassungsbeschränkten Fächern weitgehend selbst überlassen wird, bis zu acht Nachrückverfahren unternehmen, die sich deutlich in das laufende Semester hineinzogen. Aktuelle Zahlen über die während der Vorlesungszeit noch durchgeführten Nachbesetzungen freier Studienplätze existieren nicht, was laut Valentin Peter von studieren.de auf die schlechte Koordination der einzelnen Hochschulabteilungen zurückzuführen ist.

Ursächlich für die zu Semesterbeginn vielen freien Studienplätze ist unter anderem die Tatsache, dass sich Studienplatzbewerber aufgrund der Autonomie der Hochschulen und einer fehlenden zentralen Vergabestelle aus einem nachvollziehbaren Sicherheitsbedürfnis heraus bei vielen Hochschulen parallel bewerben bzw. einschreiben und später dementsprechend „abspringen“.

Die Hochschulrektorenkonferenz setzt ab 2011 auf ein „dialogorientiertes Serviceverfahren“ im Netz, um das Einschreibechaos einzudämmen. Ein wesentliches Grundproblem bleibt dadurch jedoch nach wie vor ungelöst: Einige Studiengänge sind in jedem Semester aufs Neue überlaufen, wohingegen andere, weniger bekannte und vermeintlich „unattraktivere“ Fächer zu wenig nachgefragt werden. Hier fordert Valentin Peter nachhaltige Investitionen in die Studienorientierung, damit nicht „alle in die gleichen Blockbuster (laufen), weil ihnen niemand die vielen anderen Kinos und ihre guten Filme schmackhaft macht.“

HN-Navigator-MaschinenbauCYQUEST entwickelt in diesem Bereich seit einigen Jahren mit Hochschulen wie z. B. der HAW Hamburg und der Hochschule Niederrhein virtuelle Studienorientierungsverfahren mit SelfAssessment-Bestandteilen, die genau dieser Argumentation Rechnung tragen. Beide Studienorientierungsverfahren sind in verschiedene Themenkapitel unterteilt und liefern Informationen zu den Bereichen Berufswelt, Studieninhalte und –organisation, Anforderungen sowie das Studierendenleben im jeweiligen Studiengang. Sie sind multimedial ausgestaltet, enthalten z. B. Videos, Audios, interaktive Simulationen und Fallbeispiele, um den Teilnehmern so einen hohen Grad an Erleben zu garantieren. Einblicke finden sich unter folgenden Links:

Online-Studienorientierung der HAW Hamburg

Online Studienberatung der Hochschule Niederrhein

Studienorientierung der FernFachhochschule Schweiz

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Evaluation der Online-Studienberatung für den Studiengang “Bekleidung – Technik und Management”

Montag, 25. Januar 2010 11:34

Zur Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2010 wurde die virtuelle Studienorientierung der HAW Hamburg um einen “HAW-Navigator” für den Studiengang “Bekleidung – Technik und Management” erweitert (siehe Bericht). Nun liegen die Ergebnisse der Teilnehmerbefragung in Form eines Evaluationsberichts vor.

Im Großen und Ganzen bestätigen die Ergebnisse die bereits aus den vorherigen Navigatoren bekannten Befunde, wobei wie insb. die zahlreichen Kommentare / O-Töne der Teilnehmer wie immer überaus erfreulich waren.

Bei der Gesamtbeurteilung liegt der BTM-Navigator mit einer Durchschnittschulnote von 1,85 ziemlich gut (diese liegen bei den anderen Navigatoren zwischen 1,69 und 2,15).   Bei der Veränderung der Studienwahlsicherheit konnte bei BTM ein sehr hoher Zuwachs gemessen werden. Bei der Frage “Wie sicher sind Sie … studieren zu wollen?” stieg der Anteil derer, die hier “sicher” oder “sehr sicher” angaben, um 13,5 Prozentpunkte. Das Niveau der Studienwahlsicherheit ist bei BTM insg. vergleichsweise niedrig (vorher 62,9%, nachher 76,4%), was typisch ist für Studiengänge, die ein eher von starken Vorurteilen oder Stereotypen geprägtes Bild haben – in diesem Fall führt der Begriff “Bekleidung” häufig zu der irrigen Annahme es handele sich um einen Design-Studiengang. Die Studienwahlsicherheit konnte aber eben relativ betrachtet sehr stark positiv verändert werden (wie gesagt: +13,5 Prozentpunkte).

Abb.: "Wie sicher sind Sie Bekleidung-Technik und Management an der HAW Hamburg studieren zu wollen?"

"Wie sicher sind Sie Bekleidung-Technik und Management an der HAW Hamburg studieren zu wollen?"

Zum Abschluss noch ein paar schöne O-Töne:

>> Man bekommt einen guten Einblick in den Studiengang und vor allem auch in die späteren Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt (diese Informationen fehlen auf vielen Internetseiten von Hochschulen).

>> Mir gefällt die gesamte Einführung in den Studiengang. Somit hat der Studierende noch die Möglichkeit sich „um zu entscheiden“! Sehr gut gelungen!

>> Mir gefällt die Strukturierung, erst allgemein über den Studiengang zu informieren und dann auch auf den Einzelnen und seine Fähigkeiten einzugehen, sehr gut. Besonders interessant fand ich die Videoclips, da sie einem nochmal einen besseren Einblick verschafften. Deshalb würde ich es gut heißen, wenn noch ein oder zwei weitere Videoclips reingestellt werden würden, wo verschiedene Studenten von ihren Eindrücken (Vergleich Erwartungen und Realität, ggf. Schwierigkeiten etc.) berichten.

Der Evaluationsbericht kann hier herunter geladen werden. Ein Video zu den Studieninhalten im Studiengang findet sich hier im Youtube-Kanal der HAW-Hamburg.

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Rege Nutzung der virtuellen Studienorientierung an der HAW Hamburg

Dienstag, 19. Januar 2010 12:54

Im Zeitraum 15.12.2009 bis 18.01.2010 lief die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2010 an der HAW Hamburg. Zur Vervollständigung einer Bewerbung müssen Interessenten an der HAW Hamburg unter anderem einmal die zu einem Studiengang gehörende virtuelle Studienorientierung – den jeweiligen “HAW-Navigator” durchlaufen. Dies gilt für alle Bachelorstudiengänge mit Ausnahme der Maschinenbau-Studiengänge (wo die Teilnahme aber mit einem Bonus belohnt wird) und dem Studiengang Medien und Information (für den der HAW-Navigator erst Ende Mai 2010 online gehen wird).

Im abgelaufenen Bewerbungszeitraum wurden 15.233 Zugriffe auf die Übersichtsseite www.haw-navigator.de gezählt, die von 9.327 Besuchern kamen. Insg. haben sich 3.152 Personen namentlich in einem der Navigatoren registriert, von denen 2.160 (68,5%) das jeweilige Angebot vollständig durchlaufen haben. Insg. haben sich damit seit Start der ersten Navigatoren im Sommer 2006 knapp 48.500 Personen namentlich für einen der Navigatoren registriert. Etwa 100.000 Besucher haben den anonymen Gastzugang gewählt, um die virtuelle Studienberatung und die Selbsttests zu nutzen. Das Gesamtkonzept der HAW-Navigatoren stellt damit eine der am meisten genutzten Möglichkeiten zur Studienorientierung im deutschsprachigen Raum dar.

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Interview zu “Employer Branding, Social Media, eAssessments” im Saatkorn-Blog

Donnerstag, 14. Januar 2010 15:32

Saatkorn_InterviewHeute erschien im Saatkorn-Blog von Gero Hesse das Interview “Employer Branding, Social Media, eAssessments” mit CYQUEST-GF Joachim Diercks. Im Rahmen des Interviews werden folgende Fragen beantwortet:

- Was ist eigentlich unter SelfAssessment oder eAssessment zu verstehen?
- Was sind Grundvoraussetzungen für die Umsetzung solcher Verfahren für Unternehmen?
- Wo liegen die Vorteile für Unternehmen gegenüber realen, also nicht virtuellen Assessments?
- Gibt es auch Vorteile für die Kandidaten bzw. Teilnehmer?
- Was sind state of the art Lösungen in diesem Kontext? – Gibt es bestimmte Business Cases, die besonders interessant sind?
- Wie wird sich das Thema eAssessment in den nächsten 5 jahren angesichts der demographischen und technischen Veränderungen entwickeln?
- Wo ist der besondere Nutzen im Kontext Employer Branding?
- Inwiefern spielt Social Media eine rolle für eAssessments?

Thema: Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, Citibank Karriere, Commerzbank Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Fachartikel, Gruner + Jahr Karriere, Media-Saturn Karriere, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Hochschule Niederrhein, Tchibo Karriere, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung, eAssessment | Kommentare (0)

Woran scheitern die Studierenden an deutschen Hochschulen?

Dienstag, 12. Januar 2010 13:15

Aktuell stellte die HIS GmbH die Studie “Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen” vor, für die im Studienjahr 2008 2.500 Studienabbrecher an 54 Universitäten und 33 Fachhochschulen zu den Hintergründen ihrer Entscheidung befragt wurden. Damit liegen repräsentative Daten zu den Gründen und Motiven eines Studienabbruchs in den Bachelor-Studiengängen an deutschen Hochschulen vor.

Die neue sich im Zuge des Bologna-Prozesses herausgebildete Studienstruktur hat zum Beispiel in den Sprach- und Kulturwissenschaften zu einer spürbaren Abnahme des Studienabbruchs beigetragen. In den Ingenieur- und Naturwissenschaften hingegen hat sich die Situation teilweise sogar noch verschärft. Die Studie belegt, dass vor allem Leistungsprobleme und motivationale Defizite für einen Studienabbruch im Bachelorstudium verantwortlich gemacht werden können.

Die Entscheidung für einen Studienabbruch wird in der Regel nicht durch ein Motiv allein bestimmt, es gibt aber zumeist einen als zentral genannten Grund.

Drei Motive stehen dabei gegenwärtig im Vordergrund:

  • 20 % aller befragten Studienabbrecher geben Leistungsprobleme als Grund für den Studienabbruch an, d.h. sie fühlen sich den Anforderungen des Studiums nicht gewachsen Zusammen mit den 11 % der Studienabbrecher, die das Nichtbestehen von Prüfungen als Abbruchgrund nennen, sind mit 31% für ein knappes Drittel der Studienabbrecher Gründen der Überforderung ausschlaggebend. Im Vergleich zum zum Studienjahr 2000 bedeutet dies einen Anstieg von 11%.
  • Bei 19% der Befragten waren Probleme der Studienfinanzierung ausschlaggebend. Neben finanziellen Schwierigkeiten steht ist hinter diesem Motiv auch die zunehmende Schwierigkeit der Verbindung eines Studiums mit einer zur Finanzierung des Lebensunterhalts notwendigen Erwerbstätigkeit.
  • Mangelnde Studienmotivation stellt in 18% der Fälle den wichtigsten Grund für das vorzeitige Beenden des Studiums dar. Bei diesen Studienabbrechern wurde das Studium mit falschen Erwartungen an die fachlichen Inhalte und die Studienbedingungen und -anforderungen begonnen.

Diese drei Motive sind bei mehr als zwei Dritteln aller Studienabbrüche von vorrangiger Bedeutung. Von nachrangiger Bedeutung sind dann die Gründe “unzureichende Studienbedingungen” (12% gegenüber 8% in 2000), “Wunsch nach beruflicher Neuorientierung” (10%), “familiäre Probleme” (7%) und “Krankheit (4%)”.

motive-studienabbruch_HIS

Diese Befunde liefern einen weiteren Beleg dafür, dass ein zunehmendes Augenmerk darauf gelegt werden muss, mit allen zur verfügung stehenden Mitteln “die passenden Studierenden in die für sie passenden Studiengänge” zu bekommen. Der zentrale Ansatzpunkt muss also in der Bereitstellung “orientierungsverbessernder” Instrumente liegen. Die inzwischen an einer Reihe von Hochschulen verwirklichten Verfahren virtueller Studienorientierung und SelfAssessment-Angeboten zielen genau in diese Richtung. Die virtuelle Studienberatung der HAW-Navigatoren an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg etwa umfasst inzwischen umfangreiche Informationsangebote für nahezu alle grundständigen Bachelor-Studiengänge der Hochschule. Diese sind als verpflichtender Bestandteil einer Bewerbung in den Akkreditierungsprozess eingebaut, so dass VOR einer Bewerbung sichergestellt ist, dass ein hohes Niveau an Erwartungssicherheit hinsichtlich der Studienanforderungen, -inhalte und -bedingungen aber auch der hinter dem Studium liegenden Berufswelten erreicht ist. Wie empirische Untersuchungen gezeigt haben, konnte die Studienwahlsicherheit der teilnehmer erheblich gesteigert werden. So stieg z.B. der Anteil derer, die Angaben “sicher” oder “absolut sicher” in ihrer Studienwahl zu sein, zwischen 8,2 und 16,3 Prozentpunkten an. Ähnliche Ansätze werden inzwischen auch an anderen Hochschulen wie der Hochschule Niederrhein oder Uni Freiburg verfolgt.

Die HIS-Studie „Ursachen des Studienabbruchs in Bachelor- und in herkömmlichen Studiengängen“ steht hier als kostenloser PDF-Download zur Verfügung.

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Virtuelle Studienorientierung im Studiengang Bekleidung – Technik und Management

Dienstag, 1. Dezember 2009 12:13

Screenshot HAW Navigator Bekleidung - Technik und ManagementZum Start der Bewerbungsphase für das Sommersemester 2010 wurde die virtuelle Studienorientierung mit Selbsttestinhalten (”Self-Assessment”) für den Studiengang “Bekleidung – Technik und Management” im Rahmen des Projekts HAW-Navigator für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg fertig gestellt.

Bekleidung – Technik und Management ist ein Ingenieursstudiengang, d.h. die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs verhelfen mit ihrem technischen, ökonomischen und organisatorischen Know-how den Ideen der Mode- und Textildesigner zur Serienreife. Sie sind die Schnittstelle, an der die Fäden aus der kreativen Idee und den verschiedenen Anforderungen an ihre Realisierung zusammenlaufen. Ein wichtiges kommunikatives Ziel des HAW-Navigators für diesen Studiengang ist zu verdeutlichen, dass es sich NICHT um einen (Mode-)Design Studiengang handelt.

Mit Hilfe des virtuellen Studienorientierungsangebot werden Studieninteressierten die für eine fundierte Studienwahlentscheidung maßgeblichen Informationen auf komfortable Weise zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind gegliedert in verschiedene Themenkapitel, die die Teilnehmer sowohl hinsichtlich typischer Berufsbilder, studienorganisatorischer und –inhaltlicher Aspekte wie auch über Themen wie etwa der Studienkultur in dem Studiengang bzw. am Standort Armgartstrasse informieren.

Die Teilnahme am virtuellen Studienorientierungsangebot ist verpflichtender Bestandteil einer vollständigen Bewerbung für einen Studienplatz im Studiengang Bekleidung; es handelt sich bei der virtuellen Studienorientierung jedoch NICHT um einen Auswahltest! D.h. dass etwa die Qualität der Bearbeitung enthaltener Übungen keine Auswirkung auf die Bewerbungschancen hat. Vielmehr dient die virtuelle Studienberatung als ein Service, der es Studieninteressierten ermöglichen soll, ihre Studienwahlsicherheit zu erhöhen.

Das virtuellen Studienorientierungs-Angebot ist erreichbar über den Link www.haw-navigator.de/btm und kann entweder registriert oder über einen anonymen Gastzugang kostenlos genutzt werden. Im HAW-Navigator Youtube Channel sind verschiedene Videos mit Studierenden und Absolventen /-innen des Studiengangs zu sehen. Unter www.haw-navigator.de ist eine Übersicht über alle 30 inzwischen abgebildeten Studiengänge im Rahmen der HAW-Navigatoren zu finden.

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Virtuelle Studienberatung der Hochschule Niederrhein – Maschinenbau, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Soziale Arbeit, Kulturpädagogik

Freitag, 27. November 2009 15:05

Wo liegen meine Stärken? An welchen Tätigkeiten habe ich Spaß? Wo sehe ich mich in der Zukunft?

Viele Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich gerade gegen Ende ihrer Schulzeit mit diesen und ähnlichen Fragen, die grundlegend für den weiteren Lebensweg sind.

Studien belegen, dass Eignungstests im Rahmen der Studierendenauswahl zwar grundsätzlich Hinweise auf die generelle Studierfähigkeit geben, jedoch nicht als Indikator für den Studienerfolg verstanden werden können. Vielmehr hängen Studienerfolg und –abbrecherquote wesentlich von den auf Seiten der potenziellen Studienbewerber vorhandenen Kenntnissen über Studieninhalte, -schwerpunkte und den Studienverlauf ab. Wichtig sind zudem vor allem auch die Gegebenheiten des Hochschulorts, kulturelle Aspekte oder Fragen der Studienfinanzierung. Es kann davon ausgegangen werden, dass allein das Vorhandensein einer Hochschulzugangsberechtigung grundsätzlich als Nachweis der allgemeinen Studierfähigkeit ausreicht. Von daher steht im Hinblick auf die Studierendenauswahl vor allem die Passung von individuellen Kompetenzen und Bedürfnissen der Studieninteressierten auf der einen und den Anforderungen der Hochschule bzw. den Inhalten des Studiums auf der anderen Seite im Mittelpunkt.

HN-Navigator-MaschinenbauAus dieser Argumentation heraus hat sich die Hochschule Niederrhein für ein webbasiertes Studieninformations- und Beratungsangebot entschieden. Die virtuellen Studienorientierung gibt Studieninteressierten die Möglichkeit, im Internet multimedial ausgestaltete Applikationen zu durchlaufen, die wichtige Fragen zur Berufswelt, zu Studieninhalten in einzelnen Studiengängen, der Studienorganisation und dem Studierendenleben an der Hochschule beantworten.

Die virtuellen Beratungsmodule der HN-Navigatoren setzen klar vor der eigentlichen Bewerbung an und nehmen aktiv Einfluss darauf, wer sich für einen Studiengang bewirbt. Die Studieninteressierten erhalten entscheidungsrelevante Informationen, die ungeeignete Bewerber „abschrecken“ und passende „anziehen“ sollen.

HN-Navigator-Soziale-ArbeitVerfügbar sind die HN-Navigatoren bisher in den drei ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Verfahrenstechnik sowie den sozialwissenschaftlichen Fächern Soziale Arbeit und Kulturpädagogik. Somit sind beide Hochschulstandorte – Krefeld und Mönchengladbach vertreten.

In Text- und Bildform erfahren Studieninteressierte alles Wichtige zu Studieninhalten, -aufbau und –organisation. In Videointerviews geben Studierende, Professoren und Absolventen aus erster Hand authentische Einblicke in die Hochschule, die Studienanforderungen und das Leben am Fachbereich. Im Kapitel „SelfAssessment“ haben Studieninteressierte die Möglichkeit, sich im Vorfeld der Bewerbung einmal selbst an studiennahen Aufgaben und Fragestellungen „auszuprobieren“. Rückmeldende Feedbacks enthalten Hinweise auf Neigung und Eignung für den entsprechenden Studiengang.

Die webgestützte Studienorientierung ist eine Serviceleistung der Hochschule Niederrhein und besteht ergänzend zur persönlichen Studienberatung. Die umfangreichen Infos und nützlichen Links auf relevante Websites unterstützen die Studienentscheidung und bieten die Grundlage für eine fundierte Studienwahl, damit das vermeintliche Traumfach im Nachhinein nicht zum Albtraum wird!

Die Evaluation einer ähnlichen, von CYQUEST realisierten virtuellen Studienberatung an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in bisher 29 Studiengängen mit inzwischen gut 100.000 Teilnehmern belegt, dass durch das virtuelle Informations- und Beratungsmodul die Selbstauswahlfähigkeit und die Studienwahlsicherheit der Interessenten nachweislich erhöht werden. Die Studienabbrecherquote lässt sich durch diesen Ansatz senken, der Studienerfolg deutlich verbessern. Zudem geht eine derartige Serviceleistung der Hochschule mit positiven Auswirkungen auf die Profilbildung und das Image der Hochschule einher.

Abrufbar sind die HN-Navigatoren unter www.hn-navigator.de. Eine Registrierung für den Navigator des Interesses ermöglicht es, den Bearbeitungsfortschritt zu speichern, wenn die Bearbeitung unterbrochen werden und zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werden soll. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich mit folgendem anonymen Gastzugang einzuloggen, der den Bearbeitungsfortschritt nicht festhält:

  • Benutzername: besucher
  • Passwort: besucher

Im kommenden Jahr soll der Umfang der virtuellen Studienberatungs- und Selbsttestangebote an der Hochschule Niederrhein deutlich ausgebaut werden. Ziel ist ein hochschulweiter Ausbau.

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Youtube Channel zur Studienorientierung für die HAW Hamburg

Donnerstag, 26. November 2009 13:06

Youtube Channel Studienorientierung HAW HamburgUnter der Adresse http://www.youtube.com/HAWnavigator erstellt CYQUEST gerade einen Youtube Channel für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Der Kanal umfasst einen Großteil der Videos, die im Rahmen der Erstellung der virtuellen Studienberatungs- und SelfAssessment-Module der “HAW-Navigatoren” entstanden sind. Dabei handelt es sich z.B. um Interviews mit Studierenden, Ehemaligen / Alumni oder Lehrenden aus den im Rahmen der HAW-Navigatoren abgebildeten Studiengänge. Darunter befinden sich (vermeintlich) bekannte Studiengänge wie Maschinenbau, Betriebswirtschaftslahre, Informatik, Elektrotechnik oder Biotechnologie aber auch eher unbekannte oder exotische Studiengänge wie Rescue Engineering, Ökotrophologie oder Hazard Control.

Der Youtube Kanal soll Interessenten einen schnellen Einblick in ausgewählte Aspekte der jeweiligen Studiengänge geben (Erfahrungsberichte über Praktika, Berufseinstieg, Highlights des Studiengangs etc.). An weitergehenden Informationen interessierten Usern wird der direkte Link zu den jeweiligen HAW-Navigatoren angeboten.

Wenn alle momentan verfügbaren Videos hochgeladen sind, wird der Youtube Kanal gut 70 Videos umfassen. Ein weiterer Ausbau folgt. Unter http://tinyurl.com/hawyoutubekanal findet sich ein kurzer Bericht über den HAW Youtube-Channel.

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