Beitrags-Archiv für die Kategory 'Studieren an der HAW Hamburg'

Verbesserung der Studienwahl und des Hochschul-Images durch Online SelfAssessments

Mittwoch, 28. Juli 2010 12:16

bg_haw_navigator_largeZahlreiche Hochschulen bieten inzwischen virtuelle Studienorientierungs- und Selbstest-Instrumente an. Wir haben hier kürzlich über die neuen Auftritte z.B. der Ohm-Hochschule in Nürnberg, der dualen Hochschule Baden-Württemberg oder der Hochschule Harz berichtet. Die Absicht hinter diesen Projekten sind in erster Linie die Verbesserung der Studienwahl – somit mittelbar die Reduzierung der Abbrecherquoten und die Verbesserung des Studienerfolgs – sowie die positive Beeinflussung des Hochschulimages – Stichwort: “Bildungsmarke”.

Der Grund für den inzwischen doch recht hohen Verbreitungsgrad solcher interaktiven Beratungs- und Selbsttest-Angebote ist, dass diese Ziele sich dadurch auch tatsächlich erreichen lassen.

Insb. die schon länger laufenden SelfAssessments wie der Auftritt der HAW Hamburg (“HAW-Navigator“) stehen inzwischen auf einem sehr soliden empirischen Fundament. An den Beratungsangeboten für die inzwischen 31 abgebildeten Studiengänge der HAW haben seit 2006 mehr als 65.000 Studieninteressierte namentlich registriert teilgenommen. Hinzu kommen noch einmal knapp 130.000 Nutzer, die den anonymen Gastzugang verwendeten.

Da die vollständige Absolvierung des entsprechenden “Navigators” an der HAW eine verpflichtende Voraussetzung für eine Studienplatz-Bewerbung ist, ist die Neigung den jeweils enthaltenen Evaluationsfragebogen auszufüllen enorm hoch. Ca. 2/3 aller namentlich registrierten Teilnehmer bearbeiten die virtuelle Studienberatung vollständig, d.h. die Evaluationserkenntnisse basieren auf gut 40.000 Befragungen.

Die Ergebnisse sind überaus erfreulich: Sowohl die Studienwahlsicherheit steigt deutlich als auch das Hochschul-Image wird stark positiv beeinflusst. Als 31ster Studiengang ist zuletzt der Studiengang “Medien und Information” hinzugekommen. Nun liegen die Evaluationsergebnisse aus der jüngst abgelaufenen Bewerbungsfrist für das WS 10/11 (Anfang Juni bis Mitte Juli) vor und diese passen sich nahtlos in die bisherigen Erkenntnisse ein. Schlaglichter:

  • 586 User haben sich in den sechs Wochen auf www.haw-navigator.de/mui registriert
  • 403 davon (68,8%) haben das Angebot vollständig absolviert
  • Auf einer Schulnotenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) wurde das Angebot durchschnittlich mit 1,86 bewertet. Knapp 84% vergaben eine Eins oder eine Zwei.
  • Die Studienwahlsicherheit stieg deutlich an: Während VOR Absolvierung der virtuellen Orientierung 56% der User angaben, dass sie “sicher” oder “sehr sicher” seien, Medien und Information an der HAW studieren zu wollen, waren es DANACH 77,45%. Der Anteil der Studienwahlsicheren stieg mithin um mehr als 21 Prozentpunkte an. Das ist von allen Navigatoren der höchste beobachtete Anstieg.

Studienwahlsicherheit

Abb. Veränderung des Anteils der “Studienwahlsicheren” in versch. Studiengängen

  • Über 77% der Befragten stimmten der Aussage überwiegend bis stark zu, dass die virtuelle Studienorientierung ihnen bei der Studienentscheidung geholfen hat, weitere 15% zumindest teilweise.
  • Knapp 87% stimmten der Aussage überwiegend bis stark zu, dass die virtuelle Studienberatung die Fragen in Bezug auf das Studium der Medien und Information an der HAW Hamburg geklärt hat. Nochmal 10% mindestens teilweise.
  • Überaus erfreulich auch die Ergebnisse zur Imagewirkung: Bei 16,7% hatte der Navigator einen deutlich positiven Einfluss, bei 64,4% einen eher positiven. Bei 18% war die Teilnahme imageneutral. Nur 0,8% gaben einen eher negativen Imagetransfer zu Protokoll. Einen deutlich negativen Einfluss hatte das Angebot bei niemandem.

Imagewirkung

Abb. Veränderung des Hochschul-Images bei Teilnehmern der virtuellen Studienberatung in versch. Studiengängen

Zum Abschluss noch ein schönes Teilnehmerstatement aus den offenen Fragen der Evaluation:

>> Insgesamt ein gutes Angebot, welches ich in dieser Form auf anderen Uni & FH Websites noch nicht gesehen habe. Es regt den Studieninteressiert dazu an über den Studiengang zu reflektieren anstatt sich einfach zu bewerben.<<

Der Evaluationsbericht kann hier herunter geladen werden.

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Rekordzugriffe auf die HAW-Navigatoren, SelfAssessment an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Freitag, 16. Juli 2010 11:40

Gestern endete die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2010/11 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). In beinahe allen Studiengängen ist die Teilnahme an dem jeweiligen virtuellen Studienorientierungsmodul (dem “HAW-Navigator“) verpflichtender Bestandteil der Bewerbung. es kommt dabei nicht darauf an, wie “gut” man z.B. die enthaltenen Aufgaben löst, sondern darauf “dass” man die Orientierung mindestens einmal komplett durchläuft.

In der abgelaufenen Bewerbungsfrist vom 01. Juni bis zum 15. Juli haben die Zugriffe auf die HAW-Navigatoren neue Höhen erreicht. Es wurden in den sechs Wochen insg. etwas über 50.000 Besuche (Visits) von etwa 27.000 Besuchern (Visitors) gezählt. Diese haben für ca. 1,05 Mio. Seitenaufrufe (Pageviews) gesorgt, also pro Besuch knapp 21 Seiten. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es im gleichen Zeitraum 36.000 Besuche von 24.000 Besuchern.

HAW_MT_800pixel

Insg. haben nun gut 65.000 Personen namentlich registriert an min. einem der Navigatoren teilgenommen, 43.000 diesen davon vollständig bearbeitet. Die Quote von 66% dürfte Maßstäbe setzen und spricht für gute Usability, Flow und hohe Akzeptanz. Sie dürfte aber natürlich auch durch die “verpflichtende” Teilnahme begünstigt sein.

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Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg bietet SelfAssessment für Studieninteressierte an

Freitag, 16. Juli 2010 10:39

logo_ohm_hochschuleAuch die Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg bietet seit kurzem Studieninteressierten die Möglichkeit, durch das Absolvieren eines SelfAssessments herauszufinden, ob ein bestimmter Studiengang der richtige für sie ist. Für die Studiengänge Angewandte Chemie, Bauingenieurwesen und Verfahrenstechnik und den Studiengang Mathematik der Fachhochschule Regensburg können Studieninteressierte unter http://virtuohm.ohm-hochschule.de/stfttestengineview/intro.iface jeweils eine ca. 90- bis 120minütige Online-Studienorientierung durchlaufen.

Die Teilnahme ermöglicht es Studieninteressierten herauszufinden, wo ihre Interessen liegen, wie hoch ihre Motivation für einen bestimmten Studiengang ist und welche Anforderungen eine bestimmte Fachrichtung mit sich bringt. Zusätzlich erhalten die User Informationen zum Studium in diesem Fachbereich.

Zu Beginn der SelfAssessments werden die Interessenschwerpunkte der Teilnehmer abgefragt. Hierzu gilt es zu beurteilen, welches Interesse unterschiedlichen Tätigkeiten entgegen gebracht wird. Auch zur Leistungsmotivation werden Aussagen getroffen, die die Teilnehmer bewerten sollen.

Um die Studieninteressierten auf die Anforderungen vorzubereiten, die ein Studium an sie stellen wird, und Ihnen Gelegenheit zu geben, sich selbst in Bezug auf ihre Fähigkeiten in bestimmten Bereichen zu testen, enthalten die SelfAssessments viele Aufgaben aus unterschiedlichen Themengebieten, die für das Studienfach relevant sind.

Screenshot_OhmFür alle Studiengänge werden Aufgaben aus den Bereichen sprachgebundenes und zahlengebundenes logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen gestellt. Je nach Studienfach erwarten die User zudem Aufgaben aus den Bereichen Mathematik, Physik, Chemie und Englisch.

Wie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg mit den HAW Navigatoren (www.haw-navigator.de), die Hochschule Niederrhein mit den HN Navigatoren (www.hn-navigator.de) und demnächst auch die Uni Göttingen verfolgt auch die Georg-Simon-Ohm Hochschule einen beratenden bzw. orientierenden Ansatz. Auch hier erhalten die Studieninteressierten zusätzlich zu den Übungsaufgaben Informationen zum Studium:

Studienaufbau und -inhalte sowie Berufsbilder und Tätigkeitsfelder – die Informationen, die Studieninteressierte für ihre Studienwahl benötigen, erhalten sie hier in gebündelter Form. Teilweise geben auch Studierende in Interviews Einblicke, wie sie ihr Studium erleben.

Screenshot_Ohm_2Zum Abschluss der SelfAssessments durchlaufen die Studieninteressierten eine Abschlussreflexion, die ihnen zum einen die Möglichkeit gibt, ihre Studienentscheidung zu reflektieren und zum anderen statistische Daten abfragt.

Nach Abschluss dieses Moduls erhalten die Studieninteressierten ein informierendes Feedback. Dieses enthält zum einen Informationen über die individuellen Interessen, die die Studieninteressierten angegeben haben, sowie Angaben zur Leistungsmotivation und zum anderen ein Feedback zu den bearbeiteten Aufgaben. Das Feedback kann auch als PDF herunter geladen werden.

Für den Start des Wintersemesters 2010/2011 ist die Erweiterung der SelfAssessment auf die folgenden vier Studiengänge geplant:

  • Maschinenbau,
  • Elektro- und Informationstechnik,
  • Mechatronik/Feinwerktechnik und
  • Werkstofftechnik

Insgesamt sehr gelungen!

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Mit dem Moodle-SelfAssessment MathX³ das eigene Mathewissen testen

Mittwoch, 23. Juni 2010 10:47

Mit dem SelfAssessment MathX³ stellt die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim einen Mathe-Selbsttest bereit, der zum einen Schülerinnen und Schülern eine verbesserte Selbsteinschätzung ihrer Mathe-Kenntnisse ermöglicht und zum anderen statistische Daten erfasst, die wiederum Lehrern und Dozenten Anhaltspunkte über das Niveau der Zielgruppe liefern.

HAW_Nav_MBGerade mit Blick auf das Thema Studienwahlentscheidung und aus der Blickrichtung der Schülerinnen und Schüler ist dies eine interessante Applikation. Unsere Erfahrungen mit den HAW-Navigatoren und HN-Navigatoren – den Online-Studienorientierungen der HAW Hamburg und der Hochschule Niederrhein –  zeigen, dass sich Studieninteressierte im Vorfeld der Bewerbung um einen Studienplatz nicht nur detaillierte Informationen über das Anforderungsniveau in einzelnen Fächern wünschen, sondern im besten Fall anhand konkreter Aufgaben eine eigene Selbsteinschätzung treffen möchten. HN_Nav_MBDas Fach Mathematik ist hier immer wieder ein zentrales Thema. Die Studiengänge, in denen Mathe eine grundlegende Rolle im Studium spielt, bieten in ihren „Navigatoren“ an beiden Hochschulen anwendungsbezogene Mathe-Aufgaben, an denen sich die Schülerinnen und Schüler selbst „ausprobieren“ können, um so eine fundiertere Studienwahlentscheidung unter Berücksichtigung des Anforderungsniveaus treffen zu können.

Das SelfAssessment MathX³, das über das Opensourcesystem Moodle – eine Lern- und Lehrplattform zur Lehre an Schulen, Weiterbildungseinrichtungen und Hochschulen – realisiert wurde, erlaubt seinen Usern eine Selbsteinschätzung nach drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. MathX3_2Das Level eins eignet sich zur Abfrage des mathematischen Basiswissen auf Mittelstufenniveau. Hier erwarten die Teilnehmer Aufgaben zu Bruch- und Prozentrechnung, Gleichungssystemen, Funktionen, Geometrie etc. Die Aufgaben des Level zwei haben ein deutlich höheres Niveau: Die User erwarten u. a. kompliziertere Gleichungssysteme, geometrische Sachverhalte und statistische Fragestellungen. Auch deren Einbettung in anspruchsvollere Themen (z. B. betriebswirtschaftliche Fragestellungen) zeigt, dass die Zielgruppe hier gewiss eine andere ist (vermutlich Berufsschüler und/oder Studierende). Level drei richtet sich an echte „Mathe-Freaks“. Die Aufgaben in diesem Bereich haben z. T. schon einen recht deutlichen ingenieurwissenschaftlich-technischen Bezug und physikalischen Hintergrund (z. B. werden Berechnungen am Beispiel von Windkraftanlangen, Motoren, Microprozessoren durchgeführt) und scheinen insbesondere Mathe affine Studierende anzusprechen.

Die Gestaltung des SelfAssessments ist relativ schlicht gehalten und auf wesentliche Aspekte beschränkt, sodass der Fokus ganz klar auf der Aufgabenbearbeitung selbst liegt. Die Abbildungen zu einzelnen Aufgaben sind jedoch häufig animiert, in den meisten Fällen derart, dass nicht nur eine spielerische Komponente zur Erhöhung des Involvements enthalten ist, sondern vor allem das Verständnis der mathematisch-technischen Zusammenhänge unterstützt wird (z. B. werden die Abläufe in einem Verbrennungsmotor dargestellt, wenn es darum geht, den Durchschnittsverbrauch auszurechnen).

MathX3_1Die Richtigkeit der gegebenen Antworten wird dem User nach Absolvierung eines Levels inklusive Darstellung des Lösungsweges rückgemeldet. Ein Vergleich mit einer Referenzgruppe ist ebenfalls möglich, um eine leichtere Bewertung des eigenen Ergebnisses zu ermöglichen.

Fazit: Insgesamt eine gelungene Applikation, die unterschiedliche Zielgruppen – vom Mittelstufen- über den Berufsschüler bis hin zum Technik Studierenden – bedient und gleichermaßen als Übungs- wie Selbsteinschätzungsinstrument verstanden werden kann.

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Auch die Hochschule Harz bietet jetzt ein SelfAssessment – für zwei Wirtschaftsstudiengänge

Montag, 14. Juni 2010 13:18

fh-harz.normalDie Bemühungen der deutschen Hochschulen bei der “Werbung” passender Studierender setzen immer häufiger auf den Einsatz virtueller Studienorientierungsansätze und Online-SelfAssessment Verfahren. CYQUEST betreut in diesem Kontext eine ganze Reihe von Hochschulen (HAW Hamburg, Hochschule Niederrhein, Universität Göttingen, etc.) aber auch andere setzen auf dieses Pferd.

Jüngstes Beispiel ist nun die Hochschule Harz, die auf Basis des von der RWTH Aachen entwickelten Testmakers ein SelfAssessment für die beiden Wirtschaftsstudiengänge International Business Studies und BWL / Dienstleistungsmanagement anbietet. Wir haben uns die Angebote nun angeschaut und sind dabei zu folgendem Eindruck gekommen:

  • Der Zugang zu den Selbsttests erfolgt über die Seite http://www.hs-harz.de/index.php?id=7735, die dann auf die eigentliche Startseite http://testmaker.hs-harz.de verlinkt. Beide Seiten sind schlicht gestaltet und bieten erstmal nur das nötigste an Information (z.B. Testdauer 30-45 Minuten etc., Nennung der einzelnen Tesmodule). Aus unserer Sicht eher unverständlich, warum die Seite aus Perspektive der Suchmaschinenoptimierung einiges “verschenkt” – z.B. keine sprechende URL etc. und vor allem, warum so wenig Augenmerk auf eine hochschulindividuelle Anmutung gelegt wurde. Nach unserer Einschätzung ist es aus Sicht der Markenidentität sicherlich nicht optimal, wenn das Angebot unter einer eher technischen URL wie “testmaker. hs-harz.de” läuft und dann auf den Content-Seiten nicht mal das Hochschul-Logo erscheint.
  • Inhaltlich umfassenden die beiden SelfAssessments jeweils 5 Testmodule: Interessen und Motivation, Textverständnis, Mathematisches Verständnis, Abstraktes logisches Denken und Tabellen und Grafiken.
  • Der Interessentest fragt in insg. 37 Statements verschiedene Interessen (z.B. “Recherche von Hintergrundinformationen zu einem Thema”) ab. Hierbei muss der Testteilnehmer jeweils auf einer fünfstufigen Skala von “würde ich sehr gern tun” bis “würde ich sehr ungern tun” seine Zustimmung oder Ablehnung zu dem Statement ausdrücken. Im Motivationstest werden recht ähnlich 23 Aussagen zur Motivation gezeigt (z.B. “Mir ist es sehr wichtig, das Studium in jedem Fall abzuschließen, egal wie groß der Aufwand ist.”), die jeweils auf einer sechsstufigen Skala von “Trifft voll und ganz zu” bis “Trifft überhaupt nicht zu” einzuschätzen sind.

SelfAssessment_HSHarz2

  • Die anderen Testmodule Textverständnis, Mathematisches Verständnis, Abstraktes logisches Denken und Tabellen und Grafiken fokussieren dabei jeweils auf aus Sicht der Autoren relevante Aspekte der Studierfähigkeit. Die Tests muten an wie bekannte Leistungstests, d.h. sie setzen sich aus einem Aufgabenstimulus und verschiedenen Antwortalternativen (“Distraktoren”) zusammen, von denen jeweils einer “richtig” ist und angeklickt werden muss. Jedes dieser “Items” ist unter Zeitbeschränkung zu beantworten. Immerhin wurde bei der Gestaltung auf eine Semantik mit einem gewissen Wirtschaftsbezug geachtet. Ansonsten gilt auch hier: Die Gestaltung der Aufgaben mag diagnostisch korrekt sein, für´s Auge (und damit für die Marke) ist das nichts. Der einzige Test, bei dem man sich als Betrachter halbwegs vorstellen kann, dass “so etwas” auch im Studium drankommen könnte, ist die Analyse von Tabellen und Grafiken. Bei allen anderen fehlt u.E. der nötige Anforderungsbezug gänzlich. Auch fehlen für eine fundierte Studienwahl relevante Themenmodule zur Berufswelt, zu Studieninhalten, – organisation oder -kultur völlig.

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  • Kurz vor dem Ende der Applikation erhält man dann auf einer Seite noch ein paar Informationen zur Hochschule und zum Studienort Wernigerode. Nun, die Seite haben wir mal gescreenshottet und es mag sich jeder selbst sein Bild machen, ob das jetzt so richtig “verlockend” ist.

SelfAssessment_HSHarz1

  • Zum Abschluss erhält der Teilnehmer dann zu jedem einzelnen Testmodul eine kurze textliche Rückmeldung hinsichtlich des eigenen Abschneidens.

Fazit: Das SelfAssessment der HS Harz wirkt insg. alles andere als gestalterisch ansprechend. Inhaltliche Korrektheit mal als gegeben vorausgesetzt, macht das SelfAssessment optisch sicherlich nicht sonderlich viel her und ob es die Lust, an der HS Harz zu studieren steigert, wage ich auch mal zu bezweifeln. Noch entscheidender als die Optik allerdings ist die Kritik am grundsätzlichen Ansatz des SelfAssessments. Hier wird mal wieder so getan, als wenn man einfach nur einen (Leistungs-)test durchlaufen müsste und einem dieser dann sagen kann, ob man das Fach XY studieren sollte. Wo das “Self” im SelfAssessment stecken soll, bleibt doch irgendwie schleierhaft… Sicherlich ist eine gewisse geistige Flughöhe zum erfolgreichen Bestehen eines Hochschulstudiums wichtig, aber welcher Studiengang, in welcher Hochschulform, an welchem Standort am besten zu einem passt, wird dadurch quasi gar nicht beantwortet. Informationen über hinter dem jeweiligen Studiengang liegende Berufsbilder, Informationen über Studieninhalte, Informationen über die Studienorganisation oder auch Informationen über den Studienalltag und die Studienkultur fehlen völlig. Dabei sind es doch gerade diese “Könnens-unabhängigen” Facetten, die oft zu einer falschen Studienwahl führen. Denn: Ob jemand “studierfähig” ist, steht im Abitur oder anderen Formen der Hochschulzugangsberechtigung. Was das für einen “passende” Studium ist, steht auf einem völlig anderen Blatt… Die Chance, das SelfAssessment als wirksames Instrument zur Profilschärfung der Hochschule einzusetzen, wird an der HS harz so u.E. gänzlich vertan.

Schade eigentlich… Für einen Vergleich lohnt sich ggf. mal ein Blick in das virtuelle Studienberatungsangebot für Wirtschaftsstudiengänge an der HAW Hamburg. Vergleichsurteile sind herzlich willkommen!

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Der 31 Studiengang im HAW-Navigator: Medien und Information

Montag, 31. Mai 2010 17:32

logo-haw-hamburgSeit nunmehr ziemlich genau 4 Jahren wird das virtuelle Studienorientierungssystem mit Selbsttest-Elementen “HAW-Navigator” an der HAW Hamburg ausgebaut. Was 2006 mit Angeboten für die Studiengänge Soziale Arbeit, Pflegemanagement und Wirtschaftsingenieurwesen begann, ist inzwischen eines der größten webbasierten Systeme zur Studienwahl im deutschsprachigen Raum: Über 50.000 Studieninteressierte machten in den letzten vier Jahren namentlich registriert von dem Angebot Gebrauch, weitere gut 100.000 über den anonymen Gastzugang.

Mit dem Start der Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2010/11 am 01. Juni wird nun der 31 Bachelor-Studiengang live geschaltet: Medien und Information. Medien und Information (MUI) ist nebem Bibliothek- und Informationsmanagement (BIM) der zweite Bachelor-Studiengang des Departments Information innerhalb der Fakultät Design, Medien und Information.

Der Bachelor-Studiengang Medien und Information qualifiziert für Dienstleistungen der Informationsorganisation, -vermittlung und -beratung in der Medienwirtschaft. Inhaltlicher Fokus der Arbeit im Berufsfeld Medien und Information ist der professionelle und bedarfsorientierte Umgang mit Information aus Medien, über Medien, für Medien.

Aufgrund der großen Verwandtschaft zum Studiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement sind die HAW-Navigatoren für beide Studiengänge auch in einem Beratungsangebot zusammen gefasst, wobei sich die Inhalte an den Stellen verzweigen, wo die Unterschiede überwiegen. Konkret: Von den jeweils fünf enthaltenen Themenmodulen Berufsfeld, Anforderungsprofil, Studieninhalte, Studienorganisation und Studienkultur sind die ersten drei genannten für beide Studiengänge unterschiedlich, die letzten beiden gleich. Gleichwohl können beide “Navigatoren” separat angesteuert werden: Medien und Information über den Link: www.haw-navigator.de/mui und Bibliotheks- und Informationsmanagement über den Link: www.haw-navigator.de/bim.

Die Inhalte beider Navigatoren wurden von Studierenden im Rahmen von Studienprojekte entworfen: Für BIM im Wintersemester 2008/09, für MUI im Wintersemester 2009/10.

Das Herzstück des Navigators bildet auch für Medien und Information wieder das Selbsttest-Modul – hier “Anforderungsprofil” genannt. Dieser Abschnitt soll dem Nutzer dabei helfen, herauszufinden, ob sich die individuellen Erwartungen mit den Inhalten des Studiengangs Medien und Information decken.

MUI_Navigator

Die Fragen greifen Inhalte aus den folgenden vier Studienfeldern auf:

  • Medienwissenschaften und Journalistik
  • Informationstechnologie
  • Informationsorganisation
  • Informationsökonomie und Medienmanagement

Dazu gibt es jeweils immer Aufgaben und Selbsteinschätzungsfragen.

Aufgaben

Die Aufgaben geben einen Einblick, welche Inhalte im Rahmen des Studiums vermittelt werden und welche Fähigkeiten und Interessen Sie mitbringen sollten. Bei der Lösung werden die Teilnehmer durch Hintergrundinformationen unterstützt. Es geht dabei nicht um die Abfrage von Wissen. Wenn den Nutzer die Lösung der gegebenen Problemstellungen interessiert, ist das schon ein gutes Zeichen, dass auch das Studium passen könnte. Falsche Antworten sollen nicht entmutigen. Musterlösungen werden jeweils im Anschluss an eine Aufgabe gezeigt.

Selbsteinschätzungsfragen zu methodischen Kompetenzen

Neben diesen Leistungsaufgaben wurden zwischen den Aufgaben immer wieder Selbsteinschätzungsfragen zu relevanten methodischen Kompetenzen eingebaut, die eine wichtige Grundlage für das Studium bilden. Bei diesen Selbsteinschätzungsfragen gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Es geht hier vielmehr um einen Abgleich, inwieweit die individuellen Einschätzungen mit den Erwartungen der Hochschule übereinstimmen.

Im Laufe des Jahres wird das Gesamtangebot der HAW-Navigatoren durch ein Studiengangsübergreifendes Angebot – einen sog. Studieninteressentest – abgerundet. Dieser wird dann auch Interessenten eine Orientierung bieten, die noch gar nicht wissen, welche Studienrichtung oder welcher Studiengang für sie interessant sein könnte – eine Orientierung vor der Orientierung.. Doch hierzu werden wir dann natürlich gesondert berichten…

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Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und SelfAssessments. Vortrag beim Career Service der HAW Hamburg

Mittwoch, 21. April 2010 9:06

Programm SoSe2010-CareerService der HAW HamburgIm Rahmen des Veranstaltungsprogramms des Sommersemesters des Career Service der HAW Hamburg hält CYQUEST-Geschäftsführer Ramin Mirhachemzadeh am 28. April den Vortrag “Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und SelfAssessments”. Der Vortrag ist konzipiert als Praxistipp für examensnahe Studierende und Absolventen, die demnächst in den Bewerbungsprozess einsteigen.

Bei Online-Bewerbungsverfahren treffen Bewerber/innen nicht selten auf integrierte eAssessments, durch die Unternehmen z.B. neben biografischen (Lebenslauf-)Daten auch Erkenntnisse zu Eigenschafts- und Verhaltensmerkmalen der Bewerber/innen gewinnen. Im Einzelnen stehen folgende Fragestellungen im Mittelpunkt:

  • Was passiert eigentlich, wenn man als Bewerber auf “Absenden” einer Online-Bewerbung geklickt hat?
  • Wie funktionieren eignungsdiagnostische eAssessment-Verfahren zur (Vor-)Auswahl von Bewerber/innen?
  • Was sind sog. “SelfAssessments” und wie hängen Selbstauswahl und Fremdauswahl zusammen?
  • Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit dem Einsatz unterschiedlicher Online-Tools?
  • Wie bereitet man sich auf Online-Bewerbungsverfahren vor?

Für alle, die am Vortrag nicht teilnehmen können, steht die Präsentation in gekürzter Form bei Slideshare zur Einsicht bereit:

Thema: Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Bertelsmann Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Gruner + Jahr Karriere, Media-Saturn Karriere, Social Media HR, Studieren an der HAW Hamburg, TARGOBANK Karriere, Tchibo Karriere, Unilever Karriere, Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment | Kommentare (0)

Virtuelle Studienberatung der HAW Hamburg feiert den 50.000 registrierten Nutzer

Mittwoch, 14. April 2010 11:02

Die Online Studienberatungsplattform HAW-Navigator hilft Studieninteressierten den passenden Studiengang zu finden. Das Feedback der Nutzer zeigt, dass das Self-Assessment die Sicherheit der Studienwahl um über 10 Prozentpunkte steigert.

Seit 2006 entwickelt CYQUEST für die HAW Hamburg Studienorientierungs-Applikationen im Inter­net – die sogenannten HAW-Navigatoren. Inzwischen stehen für 30 Bachelorstudiengänge entsprech­ende Navigatoren zur Verfügung. Mit der Freischaltung des Navigators für den Studiengang „Medien und Inform­a­­tion“ jetzt im Juni und einem studiengangsübergreifenden Interessentest im Herbst dieses Jahres ist der Aufbau eines hochschulweiten Internet-Beratungsangebot für das Bachelor-Studienprogramm abge­schlossen.

Zeit für ein Zwischenfazit: In vier Jahren haben mehr als 150.000 User an der Studienorientierung im Netz teilgenommen, 50.000 davon registriert, die Übrigen verwendeten den anonymen Gastzugang. Zwei Drittel der registrierten Teilnehmer nahmen sich auch die Zeit die Navigatoren zu bewerten. Das Ergebnis ist ein­deutig: Die „HAW-Navigatoren“ wurden auf einer Schulnotenskala durchschnittlich im sehr guten bis guten Bereich (zwischen 1,65 und 2,15) benotet!

Beurteilung der HAW Navigatoren auf einer Schulnotenskala

Beurteilung der HAW Navigatoren auf einer Schulnotenskala

Auch hat sich die Studienwahlsicherheit der Teilnehmer durch die HAW-Navigatoren erhöht: Der Vorher­-Nachher-Vergleich zeigt, dass der Anteil der „Studienwahlsicheren“ im Durchschnitt um mehr als 12 Prozentpunkte durch die Teilnahme an der virtuellen Studienberatung stieg.

Das Studienorientierungsangebot der HAW Hamburg setzt darauf, Bewerber vor der eigentlichen Bewer­bung über die wesentlichen Merkmale des jeweiligen Studiengangs zu informieren. Eine verbesserte Orien­tierung im Vorfeld macht dem Bewerber klar, wofür er sich bewirbt, was das Studium ist und was nicht. Unter­­teilt in verschiedene Themenkapitel, umfassen die HAW-Navigatoren hierzu Informationen: zur Berufs­welt, zu Studieninhalten und -organisation, zur Studienkultur sowie den benötigten Fachkenntnissen und Anforderungen des jeweiligen Studiengangs. Dabei kommen unterschiedliche didaktische Instrumente zum Einsatz wie z.B. interaktive Übungen, Selbsttests, Simulationen, Fallstudien und Filme.

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Forschungsgruppe der TU Bergheim entwickelt Marketingkonzept zur Studienwerbung im Ingenieurbereich

Freitag, 19. März 2010 18:38

Die TU Bergheim reagiert auf den bestehenden und sich zukünftig angesichts der demografischen Entwicklung weiter zuspitzenden Fachkräfte- und Ingenieurmangel mit der Einrichtung eines interdisziplinären Forschungsprojektes.

Zielsetzung der Forschungsgemeinschaft des Instituts für Werkstofftechnik und des Lehrstuhls für Marketing und Internationalen Handel ist die Entwicklung eines Marketingkonzepts zur Studienwerbung in den Ingenieurwissenschaften – modellhaft für die Fächer Materialwissenschaft und Werkstofftechnik. Eine Herausforderung stellt damit neben der Demografie nicht zuletzt die breit gefächerte Studienlandschaft dar, die es zusätzlich erschwert, die Zielgruppe für ausgewählte Fachrichtungen zu begeistern.

Kriterien Studienwahl

Quelle: Lehrstuhl für Marketing und Internationalen Handel der TU Bergheim

Grundlage des Marketingkonzeptes der Forschungsgemeinschaft sind die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung zum Studienwahlverhalten, die die Forschungsgruppe einerseits unter 673 Oberstufenschülern und andererseits unter insgesamt 110 Studienanfängern materialwissenschaftlicher und werkstofftechnischer Studiengänge an sechs deutschen Hochschulen durchgeführt hat. Als wichtigste Einflussfaktoren der Studienwahlentscheidung nannten die befragten Oberstufenschüler insbesondere eine gute Betreuung, eine möglichst frühe Einbindung in Praxisprojekte sowie interaktive und innovative Lehrformen. Für die befragten Studienanfänger in materialwissenschaftlichen und werkstofftechnischen Studiengängen ergab sich in Bezug auf die Frage der ausschlaggebenden Studienwahlkriterien jedoch ein anderes Bild: Zu den wichtigsten Entscheidungsfaktoren im Rahmen der Studienwahl zählten neben dem Renommee der Hochschule vor allem der Aspekt der Heimatnähe sowie die regionale Bekanntheit der Hochschule. Die Forschungsgruppe leitete aus diesen Ergebnissen ab, dass sich die Bedeutung einzelner Kriterien im Laufe des Studienwahlprozesses zu verschieben scheinen. Dem Aspekt des Berufsimages wurde sowohl von Seiten der Oberstufenschüler als auch der Studienanfänger eine hohe Bedeutung attestiert.

Auf Basis dieser Erkenntnisse identifizierte die Forschungsgruppe insgesamt vier wichtige Handlungsfelder zur Verbesserung des Images des Ingenieurstudiums und der Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs:

Ein erster Ansatzpunkt stellt die Konkretisierung des Berufsbildes „Werkstoffingenieur“ zur Einflussnahme auf das Berufsimage dar. Welche Aufgaben übernehmen Werkstoffingenieure eigentlich in der Berufswelt? Was können besondere Herausforderungen sein? Hier sieht die Forschungsgruppe insbesondere in dem Versuch, durch moderne Assoziationen vom „verstaubten“ Image des Ingenieurs abzukommen, einen ersten Anhaltspunkt. Dabei steht in diesem Zusammenhang vor allem die Kooperation mit Verbänden und Unternehmen im Vordergrund, deren Unterstützung wegen des hohen Abstraktionsniveaus des Aspektes „Berufsimage“ unverzichtbar ist.

Ein zweites Handlungsfeld tut sich im Bereich der Stärkung des Vertrauens in die eigenen Interessen und Fähigkeiten auf, um Nachwuchs für den Ingenieurbereich zu werben. Hier sei zum Beispiel an die Möglichkeit der Wiedereinführung eines Technikunterrichts an Schulen gedacht, der Schüler frühzeitig mit ingenieurswissenschaftlichen Themen in Berührung bringt. Auch sind persönliche Erfahrungen in diesem Bereich z.B. durch Schülerlabore, Tage der offenen Tür oder ein Schnupperstudium unerlässlich, um das Vertrauen der Zielgruppe in die eigenen, entsprechend vorausgesetzten Fähigkeiten zu unterstützen.

Die Beeinflussung des Renommees der Hochschule kann nur über eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulen erfolgen, die eine aktive Kommunikation z.B. zu Forschungsvorhaben und –ergebnissen über Fachkreise hinaus vorsieht.

Eine zielgruppengerechte Kommunikation sollte instrumentell, inhaltlich und zeitlich auf die einzelnen Phasen des Studienwahlprozesses abgestimmt sein. Insbesondere die Glaubhaftigkeit der Botschaft, die sich durch persönliche, nicht übertrieben positive Informationen auszeichnet, ist grundlegend für eine zielgerichtete Zielgruppenansprache.

HN-Navigator-MaschinenbauUnsere Erfahrungen mit den für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und die Hochschule Niederrhein erstellten virtuellen Studienorientierungsapplikationen und SelfAssessments „HAW-Navigator“ und „HN-Navigator“ belegen ebenfalls die hohe Relevanz glaubwürdiger Informationen und die Notwendigkeit einer Kommunikation auf Augenhöhe. In den HAW- und HN-Navigatoren wird diese u.a. dadurch erreicht, dass Informationen zum Studium zum Zweck der Studien- und Berufsorientierung aus erster Hand kommen. In z.B. Videointerviews erzählen Studierende, Absolventen und Dozenten, wie sie das Studium an der betreffenden Hochschule erleben – realistisch, ohne übertriebene Beschönigungen.

Im kommenden Projektabschnitt wird die Forschungsgruppe die Umsetzung der geplanten Kommunikationsmaßnahmen angehen. Besonderen Wert wird dabei auf die Kooperation mit Unternehmen und Verbänden gelegt, um Unternehmen und Institutionen effizienter und effektiver in die Studienwerbung zu integrieren.

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Vortrag beim Career Service der HAW Hamburg: Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und SelfAssessments

Dienstag, 2. März 2010 17:08

Programm SoSe2010-CareerService der HAW HamburgDer Career Service der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) hat erneut ein sehr attraktives Veranstaltungsprogramm für das Sommersemester 2010 auf die Beine gestellt. Neben verschiedenen Workshops zu Themen wie Bewerbunsgkompetenzen, (Selbst-)Präsentationskompetenzen etc. werden unter der Überschrift “Themenreihe aus der Praxis” auch wieder eine Reihe namhafter Firmen Vorträge beisteuern. Darunter sind z.B. Coremedia, GREY Worldwide, Lufthansa Technik oder Bertrandt. CYQUEST wird am 28. April ebenfalls einen Vortrag halten.

Der Vortrag “Bewerben im Web 2.0 – webbasierte eAssessments und Self Assessments” wird ein echter Praxistipp sein für die examensnahen Studierenden und Absolventen, die demnächst in den Bewerbungsprozess einsteigen. Bei Online-Bewerbungsverfahren treffen Bewerber/innen nicht selten auf integrierte eAssessments, durch die Unternehmen z.B. neben biografischen (Lebenslauf-)Daten auch Erkenntnisse zu Eigenschafts- und Verhaltensmerkmalen der Bewerber/innen gewinnen.

Hinter den webbasierten Auswahltests von bspw. Unilever, Bertelsmann, Tchibo, Media-Saturn oder G+J steht CYQUEST. CYQUEST Geschäftsführer Joachim Diercks wird im Rahmen des Vortrags einen Blick hinter die Kulissen des sog. online “Recrutainments” ermöglichen und folgenden Fragestellungen nachgehen:

  • Wie funktionieren eignungsdiagnostische eAssessment-Verfahren zur (Vor-)Auswahl von Bewerber/innen?
  • Was sind sog. “SelfAssessments” und wie hängen Selbstauswahl und Fremdauswahl zusammen?
  • Welche Ziele verfolgen Unternehmen mit dem Einsatz unterschiedlicher Online-Tools?
  • Wie bereitet man sich auf Online-Bewerbungsverfahren vor?

Das Gesamtprogramm des CareerService für das Sommersemester 2010 kann hier herunter geladen werden.

Thema: Employer Branding und SelfAssessment, Studieren an der HAW Hamburg, Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment | Kommentare (0)

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