Beitrags-Archiv für die Kategory 'RWE Karriere'

Ego-Shooter als Employer Branding Instrument – America´s Army III

Montag, 8. April 2013 13:45

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Immer wieder befassen wir uns in diesem Blog auch mit dem Thema der Serious Games, also Spielen, die neben dem reinen Unterhaltungswert auch weitergehenden Zwecken dienen und so zum Beispiel im Recruiting Kontext Anwendung finden können.

Zu dieser Gattung zählen zum Beispiel die Berufsorientierungsspiele der RWE oder auch das Tool CyPRESS von Gruner & Jahr, über das wir im letzten Jahr hier im Blog berichtet haben. Beide Beispiele können mit relativ kurzem zeitlichen Aufwand Durchlaufen werden und es werden primär anhand von kleinen Aufgaben bestimmte Berufsbilder oder Abteilungen in den jeweiligen Unternehmen dargestellt.

Der Fokus des Serious Games, das wir vor Kurzem ausprobiert haben, ist da ein anderer: Im Ego-Shooter America’s Army, der 2002 von der amerikanischen Armee vorgestellt und seitdem mehrfach überarbeitet wurde, steht das Spielerlebnis über mehrere Stunden oder Tage klar im Vordergrund. Aktuell kann man das Spiel in der dritten Auflage spielen und nach wie vor frei im Internet herunterladen. Zuvor muss jedoch die ebenfalls kostenfreie Software Steam heruntergeladen und installiert werden, die auch bei anderen bekannten Ego-Shootern Anwendung findet. Der ganze Prozess ist nicht „mal eben so“ gemacht. So hat das Herunterladen des 5GB großen Spiels für unseren kleinen Test die Surfgeschwindigkeit der Abteilung durchaus temporär gemindert.

Beim ersten Start hat das Spiel ziemlich stark geruckelt, sodass die Grafik-Einstellungen auf ein Minimum heruntergeschraubt werden mussten – zugegeben, der hier verwendete Laptop soll in erster Linie zum Arbeiten verwendet werden und dem typischen „Gamer“ steht heute wahrscheinlich deutlich bessere Hardware zur Verfügung, aber sicherlich hat nicht jeder innerhalb der Zielgruppe das nötige Kleingeld seine PC Hardware immer auf den neuesten Stand zu bringen. Auch vor dem Hintergrund der Zielsetzung des Spiels als Personalmarketinginstrument (s.u.) ist das sicherlich nicht unbedingt förderlich.

Nach dem Starten des Spiels kann man sich einen Avatar auswählen und ihm einen Nickname verpassen. Interessanterweise kann hier nur aus einer Vielzahl von männlichen Gesichtern gewählt werden, weshalb ich mich als Frau zunächst nicht bis ins Letzte mit meinem Avatar „LAShooter“ identifizieren konnte :-) Insgesamt bemüht sich die amerikanische Armee aber trotzdem auch Frauen für das Soldatentum zu begeistern, was man an einigen Bildern mit Soldatinnen im Vordergrund in der „Go Army“ Werbesektion im Spiel erkennen kann (hierzu weiter unten mehr).  Ich frage mich natürlich: „Warum nicht auch bei den Avataren für das Spiel?“

Grundsätzlich sollen neue Spieler (analog zum echten Leben) zunächst das „Basic Combat Training“ absolvieren, man kann sich jedoch auch gleich in den Einsatz begeben, hat dann aber nur eine Waffenart zur Verfügung, um nicht zu viel Schaden anrichten zu können. Als extremer Anfänger in Sachen Ego-Shooter war ich ohne anfängliches Training überhaupt nicht in der Lage, im Einsatz zurechtzukommen und wurde gleich mehrfach erschossen…

Daher startete ich lieber mit dem Training. Mit einem kleinen Moodfilm wird die Ankunft in der Kaserne eingeleitet. Anhand einer Übersicht kann der Spieler erkennen, welche Schritte die Grundausbildung auch im echten Leben bei der Army beinhaltet. Sechs davon müssen zum Absolvieren der Grundausbildung im Spiel tatsächlich durchlaufen und erfolgreich abgeschlossen werden. Zu allen Ausbildungsinhalten können jedoch kurze Beschreibungen angesehen werden. Zunächst gibt es eine Einheit um sich mit der Steuerung des Avatars vertraut zu machen, bei der ein Hindernisparcours durchlaufen werden muss.

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In der nächsten Übung, dem Treffsicherheitstraining, begrüßt mich ein „netter“ Drill-Sergeant und schickt mich gleich zu einer Hütte, wo die Waffe und scharfe Munition abgeholt werden sollen. Beim anschließenden Schießtraining müssen (für das ungeübte Auge) recht kleine Ziele getroffen werden, wobei per Leertaste die Luft zum Zielen angehalten werden kann.

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Hat man genug trainiert, kann die Qualifikation beginnen: Es müssen mit 40 Schuss 23 von 40 Zielen getroffen werden. Glücklicherweise hatte ich bei dieser und den anschließenden Übungen tatkräftige Unterstützung durch unseren AA3-erfahrenen Azubi Benny ;-) Unten unsere Ergebnisse beim Handgranaten-Werfen im Vergleich.

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Die weiteren Qualifikationen des Basistrainings laufen nach dem gleichen Muster ab: Begrüßung, mit dem Gerät vertraut machen und sobald man bereit ist, in die Qualifikation starten.

Interessant ist auch eine Trainingseinheit zur „Ersten Hilfe“. Im Gegensatz zu den anderen Schieß- und Laufeinheiten, bei denen man schon etwas Geschick im Umgang mit Tastatur und Maus mitbringen oder sich aneignen muss, reicht es den verletzten Kameraden anzusehen und die Leertaste gedrückt zu halten, um ihn erstzuversorgen. Weiterhin werden vier Symptome vorgestellt, zu denen es jeweils eine Behandlungsmöglichkeit gibt. Im späteren Einsatzszenario kann man so verletzte Kameraden selbst behandeln. Aus meiner Sicht alles doch recht stark vereinfacht, aber zugegeben, die Zielgruppe ist wahrscheinlich auch nicht in erster Linie an der Versorgung der Verletzten interessiert…

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Am Ende des Basic Trainings müssen alle gelernten Kompetenzen vereint und ein gesamter Parcours durchlaufen werden (Papp-Feinde erschießen, Kameraden erkennen und nicht erschießen…, Rauchgranaten werfen, Gegenstände aufheben, einen Verletzten versorgen etc.).

Hat man die Grundausbildung absolviert, erhält man ein Zertifikat, in einem weiteren kleinen Film wird eine Ehrungszeremonie dargestellt und anschließend ist man bereit, sich in vier Bereichen zu spezialisieren, wodurch weitere Waffen für das eigentliche Spiel freigeschaltet werden können. A propos eigentliches Spiel: Die im Spiel zu absolvierenden Einsätze drehen sich alle um ein Kriegsszenario in der fiktiven Odporzhia Region, die aus mehreren kleinen Ländern besteht. Hierzu gehören das zu bekämpfende Land „Czervenia“ und die „Republik Demokratzny za ta Ostregals“ (RDO), die wiederum um militärische Hilfe bei den Vereinten Nationen gebeten hat.

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Der Spieler kämpft natürlich für die USA. Insgesamt wirkt die konstruierte Geschichte auf mich etwas klischeehaft, nach dem Motto der gute Westen gegen den bösen Osten, da die fiktiven Orte und auch die optische Ausstattung des „Feindes“ auf mich doch sehr osteuropäisch wirken – vielleicht aber die richtige Aufmachung, vor dem Hintergrund, dass es darum geht junge Amerikaner für die Armee zu begeistern.

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Insgesamt soll America’s Army 3 möglichst realitätsnah das echte Soldatenleben widerspiegeln. So wird immer wieder betont, dass die sogenannten „Rules of Engagement“ gültig sind und sich jeder Mitspieler danach zu richten hat.

Das wahllose Abschießen von Personen im Spiel wird auch dadurch verhindert, dass man – um Punkte zu erhalten und aufzusteigen – nicht nur Missionen erfüllen muss. Vielmehr kann man Punkte in sieben Bereichen sammeln, die den „Army Values“ entsprechen:

  • Loyalty (indem man Mitspielern hilft),
  • Duty (durch das Beenden von Missionen),
  • Respect (indem z.B. verwundete, feindliche Soldaten nicht hingerichtet, sondern gefangen genommen werden),
  • Selfless Service (Erstversorgung verletzter Kameraden),
  • Integrity (Wert sinkt, wenn andere wahllos verletzt werden),
  • Personal Courage (wenn Missionen trotz starken Verletzungen noch beendet werden) und
  • Honor (Durchschnitt der anderen Werte).

Sir, yes Sir!

Um interessierte Spieler gleich weitergehend zu informieren – was ja der weitergehende Zweck dieses Serious Games sein soll – ist weiterhin in der Spielübersicht ein kompletter Abschnitt mit Personalmarketing-Inhalten untergebracht. In den Kapiteln „About the Army“, „Careers“, „Benefits“, „Lifestyle“ und „Real Heroes“ werden in kurzen Texten mit ansprechender Bilduntermalung Informationen zur Army präsentiert und Geschichten von Soldaten und „echten Helden“ präsentiert. Die Bilder zeigen an dieser Stelle wie schon eingangs angekündigt auch recht prominent Frauen in Uniform. Die „Real Heros“ können darüber hinaus in kurzen Videosequenzen kennengelernt werden.

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Insgesamt wirkt das Spiel auf mich recht gut gemacht, wenngleich ich zugeben muss, dass ich die Spielqualität im Vergleich zu anderen (käuflich zu erwerbenden) Ego-Shootern aufgrund mangelnder Erfahrungen nicht wirklich vergleichen kann. Vielmehr möchte ich aber auf die Funktion des Spiels als Serious Game im Recruiting Kontext eingehen:

Es wurde viel Wert darauf gelegt, realitätsnah ein Einsatzszenario zu simulieren, in dem der Einzelne nur weiterkommen und auch aufsteigen kann, wenn er oder sie das eigene Verhalten an den tatsächlich in dieser Form existierenden Army Values ausrichtet. Weiterhin wird sehr realistisch aufgezeigt, was einen Rekruten erwartet, wenn er oder sie die Grundausbildung bei der amerikanischen Armee beginnt. Das Leben in der Army besteht aber ja nicht grundsätzlich daraus, ununterbrochen im Einsatz in fremden Ländern die Interessen der USA mit Waffengewalt zu vertreten und vorher den Waffeneinsatz zu trainieren, sondern ist sicherlich noch deutlich vielfältiger, schließlich existieren in der amerikanischen Armee auch Berufsbilder wie im zivilen Leben. Dieser Aspekt wird m.E. ein wenig zu stark ausgeklammert, wodurch wahrscheinlich schlussendlich in erster Linie junge Menschen angesprochen werden, die Spaß daran haben, mit Waffen verschiedenster Art umzugehen.

Würde man in diesem Spiel jedoch den „Serious“-Anteil noch weiter erhöhen, wäre es mit Sicherheit auch nicht mehr so erfolgreich und könnte nicht mit Ego-Shootern konkurrieren, die komplett aufs Spielerlebnis ausgerichtet sind. So steht man auch bei der Gestaltung eines Serious Games wieder vor dem Dilemma, dass es die „eierlegende Wollmilchsau“ einfach nicht erreichbar ist.

America’s Army 3 soll in jedem Fall ein Spiel mit Unterhaltungswert sein (ein dementsprechendes Budget war nebenbei bemerkt für die Entwicklung nötig) und dieses Ziel erfüllt es m.E. definitiv. Wenn es um die umfassende Darstellung des Arbeitsgebers in seiner Vielfalt geht, stößt das Spiel aber wiederum an seine Grenzen.

Es ist insg. durchaus erstaunlich, was insb. das Militär im Bereich Recrutainment so auf die Beine stellt. Wen es interessiert, der kann sich hier z.B. hier über eine Plattform der US Marines, hier über eine Applikationen der RAF (Royal Air Force) oder hier über ein Tool der Swedish Armed Forces informieren. “War for Talent” bekommt hier immer eine ganz eigene Bedeutung… Im Laufe dieses Jahres wird die Bundeswehr ihrerseits ein Serious Game vorstellen, dass jedoch stärker dem SelfAssessment-Gedanken folgen wird und Interessenten eine Hilfestellung bei der Orientierung geben soll, welche Karrierewege bei der Bundeswehr existieren.

In jüngster Zeit wurde die Selbstdarstellung der Bundeswehr auf ihrer Jugendseite verstärkt kritisiert nachdem in einer Pilotstudie die „Selbstinszenierung der Bundeswehr gegenüber Jugendlichen“ untersucht worden war, mit dem Ergebnis, dass in der Selbstdarstellung der Bundeswehr auf der Jugendseite treff.bundeswehr.de die potenziell negativen Aspekte (Kriegsszenarien) fast nicht thematisiert werden.

Bei der Erstellung des SelfAssessment für die Bundeswehr arbeiten wir intensiv mit, wobei  America’s Army 3 eine spannende Inspiration darstellt. Zwar soll das SelfAssessment der Bundeswehr schlussendlich keine Ego-Shooter-Elemente aufgreifen, jedoch ebenso wie bei AA3 den Blick auf mögliche Einsatzszenarien lenken und aufzeigen, wie die verschiedenen Organisationsbereiche zusammenwirken. Sobald das Tool fertig ist, werden wir natürlich wieder darüber berichten.

Autorin: Lisa Adler.

Thema: Berufsorientierung, Bundeswehr Karriere, Employer Branding, Gruner + Jahr Karriere, RWE Karriere, Serious Games | Kommentare (1)

´Altruistischer Content´ – die magische Kugel im Personalmarketing?

Donnerstag, 7. März 2013 11:57

“Geben ist seliger denn Nehmen” heißt es in der Apostelgeschichte des Lukas… Huch, was ist denn mit ihm los? Auf die alten Tage unter die bibelfesten Verkünder des Evangeliums gegangen? Nein, dafür habe ich mich in der letzten Zeit viel zu sehr darüber gewundert und um ehrlich zu sein auch geärgert, dass die Kirche sich bspw. als Betreiber von Kitas – wohlgemerkt kommunal finanzierten Kitas – herausnehmen darf, Kirchenrecht über deutsche Grund- und Arbeitsrechte zu stellen und so z.B. Erziehern kündigt, deren familiäre Situation (“geschieden, das geht gar nicht…”) oder sexuelle Neigung (“homosexuell…?”) ihr nicht passen…

Nein, um einen Bibelkurs soll es hier nicht gehen, wir bleiben beim Personalmarketing. Also, was soll das mit dem Geben und dem Nehmen?

Altruistischer Personalmarketing-Content

Ich möchte auf etwas hinaus, was ich in Ermangelung eines anderen bereits etablierten Begriffs “Altruistischen Content” genannt habe. Was meine ich damit? Ich meine damit “Inhalte – z.B. einer Karriere-Website oder eines anderen Karriereauftritts (z.B. in sozialen Netzwerken) -, die vor allem dem Nutzer einen informatorischen und praktischen Mehrwert bieten und nicht (oder nur sehr nachrangig) etwas mit der eigenen Arbeitgebermarke und deren Kommunikation zu tun haben”. Inhalte also, die zuallererst einmal “Geben”.

Gut, im Prinzip sind alle Informationen, die auf einer Karriere-Website vermittelt werden zunächst einmal etwas “Gegebenes”, also auch Informationen über das eigene Unternehmen, die eigenen Standorte, Sozialleistungen, Verdienstmöglichkeiten, Bewerbungsprozesse, Mitarbeiter, Werte, Unternehmensbereiche etc. Was ich aber meine sind keine Informationen über das eigene Unternehmen, sondern Informationen, die für einen Nutzer hilfreich sein können und dabei erst einmal nichts mit dem eigenen Unternehmen zu tun haben – insofern “altruistisch”.

Beispiel: Die RWE Bewerberakademie

Ein aus meiner Sicht gelungenes Beispiel hierfür stellt die “Bewerberakademie” der RWE Karriere-Website dar. Als zentraler Baustein der Website bietet die Bewerberakademie nützliche Hilfestellungen rund um die Themen “Bewerbung” und “Berufseinstieg nach dem Studium”. Hier finden sich z.B.

So bietet die Bewerberakademie bspw. auch die Möglichkeit, sich interaktiv zeigen zu lassen, wie man einen Lebenslauf aufbaut. Dies kann man auf zwei Arten tun: In einer schrittweise erklärenden “Step by Step”-Version oder in einer selbstgesteuerten Explore-Version.

Bewerberakademie_Lebenslauf_StepbyStep_1Bewerberakademie_Lebenslauf_StepbyStep_2Bewerberakademie_Lebenslauf_StepbyStep_3 Bewerberakademie_Lebenslauf_Explore_1

Bewerberakademie_Lebenslauf_Explore_2

Ein anderes Beispiel: Die interaktive Anleitung zur Erstellung eines Bewerbungsanschreibens. Auch hier wieder entweder schrittweise erklärt oder zum Selbsterkunden.

Bewerberakademie_Anchreiben_StepbyStep_1Bewerberakademie_Anchreiben_StepbyStep_2Bewerberakademie_Anchreiben_Explore_1Bewerberakademie_Anchreiben_Explore_2

Magische Kugel?

All diese Inhalte sind zunächst einmal generisch und haben keinen direkten Bezug zu RWE als Arbeitgeber. Die Zielsetzung dieses Contents ist zunächst einmal, dem User (der, sonst wäre er ja nicht da, sich offensichtlich gerade für Bewerbungsthematiken interessiert, also evtl. in einer Bewerbungssituation ist) zu helfen. Es geht ja bspw. beim Muster-Bewerbungsanschreiben nicht um ein Anschreiben, wie es sich RWE selber wünscht, sondern es geht darum, worauf man allgemein bei der Erstellung von Anschreiben achten sollte.

Vergleichbare Informationen findet man typischerweise nicht auf Unternehmens-Karriere-Websites, sondern auf Angeboten, deren primärer Zweck es ist, redaktionell zu informieren. Seiten also, die entweder aufgrund eines “Auftrags” zur Berufsorientierung da sind (z.B. abi.de von der Bundesagentur für Arbeit) oder die im Sinne eines Presseangebots ihre Inhalte zu Markte tragen (z.B. Squeaker.net o.ä.).

Warum macht es dennoch Sinn, derartigen Content auf die eigene Karriere-Website zu nehmen und – das ist ja nun mal auch so – dafür im Zweifel auch noch Geld zu investieren? Nun, erstens schafft Content Traffic. Die “altruistischen” Inhalte werden natürlich suchmaschinensichtbar und infolgedessen kommen möglicherweise User auf die Website, die ansonsten keine Veranlassung gehabt hätten vorbeizuschauen. Dass darunter unter Umständen auch für das Unternehmen interessante Kandidaten sind, ist nicht unwahrscheinlich. Zweitens: Content is King. Das Unternehmen tritt mit diesem Content nicht vordergründig als Absender der Botschaft auf, sondern fungiert eher als “Gastgeber”, als “Host”. Im Sinne von “das Unternehmen verschenkt wertvolle Tipps, dann finde ich das Unternehmen auch nett” fungiert der Inhalt als positiver Image-Transmissionsriemen und zahlt insofern auch auf die Arbeitgebermarke ein.

Beide Effekte sind indirekt und ein wenig “durch die Brust ins Auge”, aber wie ich an anderer Stelle bereits einmal ausgeführt habe, ist das genau das Prinzip, nach dem erfolgreiche Online-PR heute abläuft. Diese Kugel kann um Ecken fliegen, sie ist magisch…

Autor:

Thema: Berufsorientierung, Employer Branding, eRecruiting, RWE Karriere | Kommentare (3)

Wir suchen einen Azubi (m/w) zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration

Mittwoch, 23. Januar 2013 10:58

Es kommt ja nicht oft vor, aber manchmal posten wir im Blog eben auch mal in eigener Sache. In diesem Fall hat es aber direkten Karriere-, noch dazu Recrutainment Bezug. Denn wir bilden aus!

Zum Ausbildungsstart am 01.08.2013 suchen wir einen Auszubildenden (hier bitte selbstverständlich die weibliche Form immer als gleichrangig mitdenken!) zum Fachinformatiker mit dem Schwerpunkt Systemintegration, von manchen liebevoll “FiSi” genannt.

Ausbildung_FiSi_CYQUEST

Wir arbeiten aktuell gerade an einem Berufsorientierungsspiel für RWE, in dem man das Berufsbild einmal spielerisch kennenlernen kann. Das ist leider noch nicht ganz fertig, sonst hätte ich es hier jetzt mal eingestellt. Von daher muss ich unsere Stellenanzeige vorerst ganz nüchtern deskriptiv in Textform hier einstellen, würde mich aber dennoch freuen, wenn sich davon der /die eine oder andere bereits direkt angesprochen fühlte oder – ganz viral – diese an Freunde, Bekannte, Enkel, Neffen, Nichten, Kinder usw. weiterleitete. Also:

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Wir suchen…

…zum Ausbildungsbeginn 01.08.2013 aufgeschlossene und kommunikative Menschen, die eine Ausbildung zur Fachinformatikerin/zum Fachinformatiker mit Schwerpunkt Systemintegration bei der CYQUEST GmbH absolvieren möchten.

Ihre Aufgaben

Zu Ihren Aufgaben gehört der interne PC- und Usersupport (Service, Beratung und Betreuung sowie Fehleranalyse und Störungsbeseitigung) genauso wie das selbstständige Planen, Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen.

In unseren laufenden Projekten übernehmen Sie die IT-seitige Betreuung von Nutzerproblemen und haben die Möglichkeit, an der IT-Konzeption und programmiererischen Umsetzung neuer Projekte mitzuwirken. Darüber hinaus unterstützen Sie uns bei Kundenterminen und übernehmen die Anwenderschulungen.

Wir bieten…

…eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit in einem wachsenden Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung in den Bereichen E-Learning, Online-Assessment, Online-Personalmarketing, Online-Video / -TV, Online-Marketing etc.. Dabei ist unsere Arbeit geprägt durch eine einzigartige Verbindung von psychologischer Wissenschaft und multimedialer Praxis.

Wir sind stolz auf unsere offene Kommunikationskultur in einem Team aus Psychologen, Betriebswirten, Programmierern und Kreativen (Gestalter, Fotografen etc.).

Wir arbeiten mit zahlreichen namhaften Unternehmen, Hochschulen und Einrichtungen zusammen, woraus sich eine nahezu einmalige Vielfalt an Einblicken und Tätigkeiten ergibt. Als Auszubildende/-r werden Sie vom ersten Tag an selbstverständlich als vollwertiges Teammitglied ins Tagesgeschäft eingebunden.

Wir beabsichtigen nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung eine Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis.

Die Ausbildung wird überdurchschnittlich vergütet.

Viele unserer Mitarbeiter haben Familie – der Begriff „Work-Life-Balance“ ist bei uns keine Worthülse, Work-Life-Balance wird bei uns gelebt.

Was wir erwarten

  • Lust und Bereitschaft zum eigenverantwortlichen Arbeiten
  • Freundliches und offenes Auftreten und Kommunikationsfähigkeit
  • Organisationstalent und Koordinationsvermögen, d. h. die Lust und Fähigkeit, „viele Bälle in der Luft zu halten“
  • Das gleichzeitige Arbeiten an mehreren Projekten erfordert ein hohes Maß an Flexibilität.
  • Analytisches Denkvermögen
  • Abitur oder Fachhochschulreife
  • Spaß an den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) bzw. an technischen Zusammenhängen
  • Internet-Affinität und möglichst Erfahrungen im Umgang mit Webangeboten wie Sozialen Netzwerken, etc.
  • Idealerweise (erste) praktische Erfahrungen in der Programmierung und dem Umgang mit Betriebssystemen und Netzwerken, z.B. aus einem Schülerpraktikum oder von LAN-Parties
  • Gute Kenntnisse im Umgang mit MS Office (Word, Powerpoint, Excel)
  • Gute Englischkenntnisse

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an jobs@cyquest.net.

Bei Fragen, bitte gerne anrufen oder per E-Mail Kontakt aufnehmen:

CYQUEST GmbH

Ramin Mirhachemzadeh

Lokstedter Steindamm 61a

22529 Hamburg

Tel.: 040 85407-110

r.mirhachemzadeh@cyquest.net

www.cyquest.net

Hier können Sie das Ausbildungsangebot als PDF downloaden.

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, eAssessment, eRecruiting, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Happy New Year! Recrutainment Jahresrückblick 2012 – Teil II – Juli bis Dezember

Mittwoch, 2. Januar 2013 15:51

Liebe Leser des Recrutainment Blogs, Euch allen zuallererst einmal ein frohes neues Jahr 2013. Der Vollständigkeit halber möchte ich zunächst noch einmal den Blick zurück auf das gerade vergangene Jahr 2012 werfen und den Jahresrückblick vervollständigen mit den Monaten Juli bis Dezember. Wer Teil 1 noch einmal nachlesen möchte, der klicke hier. Also, los geht´s…

  • Drittens war für mich herausragend der Launch des Energie-Quiz im Rahmen der (Online-)Bewerberakademie bei RWE. Insgesamt ist die Bewerberakademie von RWE für mich ein Musterbeispiel dafür, dass “altruistischer” Content als Bestandteil einer Karriere-Website sehr viel Sinn machen kann. Dort werden nämlich zahlreiche Hinweise und Tipps rund um das Thema “Bewerbung” gegeben und zwar allgemein, nicht nur für eine Bewerbung bei RWE. Das Energie-Quiz war zudem dann auch ein schöner weiterer Beleg dafür, dass Gamification eine immer größere Bedeutung auch im Bereich der Berufsorientierung erlangt.

  • Weiter geht´s: September. Im September darf natürlich das Job-Interview von Franz Beckenbauer mit Harald Schmidt nicht fehlen oder vielmehr die Frage, was “hängende Spitze” wohl bedeutet…

  • Auch sehr schön aus der Rubrik “Fundstücke” war für mich das Making Of des Kino-Werbespots der Kampagne “Vielfalt Mann!”, mit der in Hamburg für mehr männlichen Nachwuchs im Berufsbild Erzieher geworben wird. Die Kampagne ist für mich ohnehin eines der Highlights 2012. Nicht nur dass ich es grundsätzlich für ein wichtiges gesellschaftspolitisches Anliegen halte, dieses Berufsbild insgesamt in der allgemeinen Wahrnehmung zu fördern und hierbei insb. junge Männer dafür zu begeistern, nein, ich finde die Kampagne an sich auch ein einfach sehr gut gemacht.

  • Wenn ich auf den Oktober zurückblicke, dann muss ich natürlich den Bericht über DEN Recrutainment Klassiker schlechthin erwähnen. Nein, ich meine nicht die Karrierejagd durchs Netz (…), sondern Google´s Billboard Riddles auf dem Jahr 2004 (!). Wer sich also mit dem Thema Recrutainment beschäftigt – online, offline oder blended – der sollte diesen Case kennen.

  • Zum anderen habe ich im Oktober einmal die sehr bemerkenswerte östereichische Videoplattform whatchado auf den Seziertisch gelegt und – um es kurz zusammenzufassen – für gelungen befunden.

  • Damit wären wir schließlich im Dezember und damit ja fast im Jetzt angekommen. Von daher greife ich aus dem Dezember nur einmal ein Beispiel heraus. Und zwar haben wir uns mal “Social Jobs Partnership” – die neue Jobbörse von Facebook auf Facebook näher angesehen und sind dabei – vorerst – zu dem Ergebnis gekommen, dass die arrivierten Jobboards – vorerst – noch nicht allzuviel Angst haben müssen. Aber naja, es gilt es halt weiterhin zu beobachten…

Einige wichtige Themen habe ich nun in den beiden Teilen des Jahresrückblicks ausgelassen, nicht zuletzt das speziell für uns inzwischen immens wichtige Thema der “virtuellen Studienberatung” bzw. Online SelfAssessments zur Studienorientierung”. Aber so ist das eben bei Rückblicken… Nun denn, wenden wir uns ab jetzt der Zukunft zu – 2013 kann kommen!

Thema: Berufsorientierung, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding, eRecruiting, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Social Media HR, Studienorientierung | Kommentare (0)

RWE erweitert Bewerberakademie um interaktive Postkorbübung

Samstag, 13. Oktober 2012 10:40

Im Sommer habe ich hier ja bereits einmal die “RWE-Bewerberakademie” vorgestellt. In diesem Bereich der Karriere-Website bietet RWE Usern wertvolle Informationen rund um das Thema Bewerbung, nicht nur bei RWE, sondern im Allgemeinen. Konkret finden sich

Wir haben die Bewerberakademie im Juli um das interaktive RWE-Wissensquiz erweitert, nun folgte der nächste Baustein: Eine interaktive Postkorb-Übung.

Die Postkorb-Übung ist ein echter Klassiker in Bewerbungsverfahren, ob im Assessment Center vor Ort oder im Online-AC (Stichwort: Simulationsverfahren). Das gilt sowohl für Auswahlverfahren im Azubi- wie auch im Traineebereich und sogar für viele Potential-ACs in der Personalentwicklung.

Bei der Aufgabe ist Entscheidungsfreude gefragt. Man schlüpft in die Rolle eines Mitarbeiters und koordiniert unter Zeitdruck die Termine einzelner Fachbereiche. Dabei wird man regelmäßig durch Störeinflüsse wie Rückfragen am Telefon unterbrochen und stellt somit Multitasking-Fähigkeit unter Beweis. Hier heißt es also: “Machen Sie!” und nicht “Wie würden Sie machen?”

Die Bearbeitung erfolgt simulativ durch Verschieben der einzelnen Zeitblöcke.

Am Ende erhält der User ein Feedback, wie er diese Aufgabe insg. gelöst hat (in meinem Fall nicht so glorreich…). Aber diese Rückmeldung ist hier natürlich ohne weitere Konsequenz, weil es sich ja nicht um einen Auswahltest bei RWE handelt, sondern um eine typische Postkorb-Übung, die dem Ziel der Orientierung dient. Insofern kann jeder anhand dieser typischen Aufgabe einmal ausprobieren, was eine Postkorb-Übung überhaupt ist, worauf dabei zu achten ist, ob und was man dafür üben müsste etc. Ein Trainings-Parcours sozusagen.

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, eAssessment, eRecruiting, RWE Karriere, SelfAssessment, Trainee | Kommentare (0)

Video-Storytelling zur Berufsorientierung – das Beispiel “whatchado”

Donnerstag, 11. Oktober 2012 14:44

Auch wenn es mir terminlich eigentlich gar nicht in die Woche passte, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen und bin gestern dann doch zur Social Media Recruiting Conference der werten Wollmilchsäue von atenta gegangen. Und ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall wieder einmal gelohnt. Ohne die anderen Referenten abwerten zu wollen, war für mich herausragend die Präsentation von Ali Mahlodji, gebürtiger Iraner, lebend und tätig in Wien, vor allem aber CEO und Gründer der Plattform “whatchado“.

whatchado untertitelt sich mit “Karrieren. Menschen. Stories” und genau darum geht es auch auf der Website. Dort stellen sich Menschen aus den verschiedensten Professionen in Videos vor und berichten über sich, ihren Werdegang, was sie daran reizt und wie sie dahin gekommen sind. Es geht also um Storytelling, ausgehend von der Überzeugung, dass letztlich niemand seinem Job (nur) nachgeht, weil er so gut bezahlt ist, sondern letztlich immer intrinsische Motivatoren über Wohl und Wehe entscheiden.

Die Videos sind gänzlich unkapriziös, keine aufwendigen Kamerafahrten, keine Effekte, keine teure Postproduction etc. Das charmante aber: Genau das! Die Interviewten berichten kurz, knackig und im Vier-Augen-Gespräch (möglichst) authentisch. Alle Videos bauen im Prinzip immer auf den gleichen sieben Fragen auf:

  • Was steht auf deiner Visitenkarte?
  • Um was geht´s in deinem Job?
  • Wie schaut dein Werdegang aus?
  • Ginge es auch ohne deinen Werdegang?
  • Was ist das Coolste an deinem Job?
  • Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?
  • Drei Ratschläge an dein 14-jähriges Ich?

Insg. sind aktuell gut 500 Videos auf der Seite. Unternehmen können sich auf der Plattform einbuchen und Storytelling-Videos mit ihren Mitarbeitern produzieren lassen und diese dann in Businesspages zusammenfassen. Alle diese Videos sind aber auch über den Gesamtindex aufzurufen. Am Ende eines jeden Videos bekomme ich weitere thematisch auch passende Videos angezeigt und kann mich so wirklich auf der Seite treiben lassen.

Der Style der Videos erinnert mich stark an die Videos, die wir seinerzeit für den virtuellen Unternehmensrundgang bei Tchibo produziert haben und vor allem an die Filme, die als Standardbaustein in allen virtuellen Studienorientierungen enthalten sind, die wir in den vergangenen Jahren für eine Reihe von Hochschulen entwickelt haben. Auch dort geht es letztlich darum, dem Betrachter eine Projektionsfläche zu geben und Antworten auf die Fragen zu liefern: “will ich das auch, kann ich das auch, bin ich das?”. Wer mehr zum theoretischen Unterbau des Themas “Realistic Job Preview” wissen möchte, der klicke einfach mal hier

Besonders interessant finde ich an whatchado jedoch neben Videos an sich das Interessenmatching. Jeder Interviewte beantwortet im Zuge des Videodrehs ein Set von 19 Fragen. Diese 19 Fragen oder Aussagen kann man auch als User auf der Plattform beantworten und erhält dann jeweils passende Videos dazu angezeigt.

In Abhängigkeit von den jeweiligen Eingaben passt sich die Auswahl “empfohlener Videos” dynamisch an. Das geht vom Style her ein wenig in die Richtung dessen, was ich im März mal bei den US Marines ausgegraben habe.

Auch hier erkenne ich Parallelen: Wer bspw. auf den Ausbildungsseiten der RWE einen berufsbezogenen Interessentest durchläuft, der kann das Ergebnis dieses Tests als Filterkriterium auf der Auswahl an Ausbildungsberufen, die RWE anbietet, anwenden. Sprich: Das Matching-Tool sortiert mir ein wenig die Welt vor und bietet mir eine Hilfestellung, womit ich denn am besten mal anfange, mich zu orientieren.

Es handelt sich bei dem Matching bei whatchado nicht um einen validierten Berufsinteressentest (im Gegensatz zu demjenigen bei RWE etwa), aber das macht in diesem Fall eigentlich nichts. Letztlich wird hier nämlich nicht nach einem Kriterium geforscht (z.B. “wie stark ist mein künstlerisches Berufsinteresse ausgeprägt?” oder “wie ist mein soziales Berufsinteresse in Relation zu meinem forschenden Berufsinteresse?”), sondern es wird “Ähnlichkeit” bzw. Übereinstimmung quantifiziert. Wenn also jemand, der etwa “Spa- und Thermenmanager” ist, die 19 Interessenfragen in einer gewissen Form beantwortet, dann bekommt jemand, die diese Fragen gleich oder ähnlich einschätzt, eben dieses Video zum “Spa- und Thermenmanager” angezeigt (quantifiziert über eine prozentuale Übereinstimmung).

Das kann man methodisch durchaus hinterfragen. Ich finde aber auch, dass man manchmal die Kirche im Dorf lassen sollte, eben weil whatchado in dem Matching keine eignungs- oder passungsdiagnostische Messung verspricht, sondern letztlich “nur” informiert. Egal welches Video man sich anschaut, wird man immer ein wenig schlauer sein als vorher. Auch für den Fall, dass ich mir – ggf. durch die Empfehlung des Matchings – ein letztlich unpassendes Video anschaue, habe ich dabei eigentlich nichts verloren oder verkehrt gemacht.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der ernsthaft sagen würde “whatchado hat mir folgendes Video mit einer Passung von 93% empfohlen und (allein) deshalb habe ich jetzt diesen Weg eingeschlagen”. Letztlich bieten die Videos (egal wie ich dahin gekommen bin) unterhaltsame und authentische Einblicke. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ich würde mal stark vermuten, dass wir whatchado nicht das letzte Mal im Recrutainment Blog zu Gast hatten. Also, rock on!

Thema: Berufsorientierung, RWE Karriere, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (1)

Wie macht man Kohle spannend? Recrutainment einmal anders, nämlich offline: Der RWE-Techniktag

Donnerstag, 30. August 2012 8:26

Unter dem Begriff „Recrutainment“ fassen wir ja normalerweise Rekrutierungsbausteine wie eAssessments, SelfAssessments, Online-Personalmarketing und Berufs- und Studienorientierungen zusammen, wenn sie in einen unterhaltsamen Kontext eingebunden sind.

Dass eine Verknüpfung von Recruiting und Entertainment auch jenseits vom World Wide Web stattfinden kann beweist der Energiekonzern RWE. Mit dem Techniktag lockt das Unternehmen interessierte Studentinnen und Studenten die kurz vor dem Abschluss ihres ingenieurwissenschaftlichen Studiums stehen oder es gerade abgeschlossen haben, an einem Recruiting-Event der besonderen Art teilzunehmen. Das Versprechen in der Ausschreibung: „Hier wird Ihre ganze Energie zum Einsatz kommen!“

Grund genug sich einmal anzuschauen, wo hier der Recruiting-Faktor den Entertainment-Faktor trifft:

Am ersten Tag des zweitägigen Events besuchten die Teilnehmer den Tagebau Hambach und beobachteten dort u.a. die größten Bagger der Welt.

Das unbestrittene Highlight des Events dürfte jedoch ein professionelles Fahrertraining in RWE-eigenen Pickups gewesen sein, die durch einen Hindernisparcours manövriert werden mussten, wobei die eigenen fahrtechnischen Fähigkeiten getestet werden konnten. Weiterer Entertainment Faktor am Ende dieses ersten Tages: ein Grillabend zusammen mit zahlreichen RWE-Mitarbeitern, Direkteinsteigern und Trainees und Übertragung der Fußball EM.

Am darauf folgenden Tag konnten die Teilnehmer das Technikzentrum und die Hauptwerkstatt des RWE Tagebaus besichtigen. In der Zentrale der RWE Power in Köln berichteten dann aktuelle bzw. ehemalige RWE Trainees und Direkteinsteiger von ihren Erfahrungen. Natürlich kam auch das Recruiting nicht zu kurz: In der RWE Power-Zentrale fanden im Anschluss Einzelgespräche zwischen Recruitern aus den verschiedenen RWE Gesellschaften mit den Teilnehmern statt.

Das Gesamtkonzept scheint erfolgreich zu sein, bedenkt man, dass der Techniktag in diesem Jahr schon zum 5. Mal stattgefunden hat. Und auch im nächsten Jahr wird RWE wieder den Beweis liefern dass Kohle tatsächlich faszinierend sein kann.

Thema: Berufsorientierung, Employer Branding, RWE Karriere, Trainee | Kommentare (0)

RWE erweitert Bewerberakademie auf der Karriere-Website für Studierende um ein Energie-Wissensquiz

Freitag, 20. Juli 2012 10:49

Letztes Jahr wurde der Azubi-Bereich der RWE Karriere-Website (der “RWE-Ausbildungsnavigator“) komplett überarbeitet und unter anderem mit einem kostenlosen Berufsinteressentest sowie verschiedenen Berufsorientierungsspielen ausgestattet. Aktuell sind wir zwar dabei hier fünf weitere Berufsorientierungsspiele (z.B. für die Ausbildungsberufe Zerspanungs- und Konstruktionsmechaniker) zu entwickeln, aber ansonsten liegt aktuell der Fokus recht stark auf dem Ausbau der Karriere-Website für die Zielgruppe “Studierende”.

Ein zentraler Baustein dieser Website ist die “Bewerberakademie”. In diesem Bereich geht es darum, der Zielgruppe nützliche Hilfestellungen rund um die Themen “Bewerbung” und “Berufseinstieg nach dem Studium” zu geben, auch aber nicht nur bei RWE. Hier finden sich

Im letztgenannten Bereich kann man dabei unter anderem den Occupational Personality Questionnaire – kurz OPQ – durchlaufen. Dieser liefert einem Infos über eigene Stärken und Entwicklungspotenziale und beantwortet Fragen wie “Welchen Arbeitsstil bevorzuge ich? Welche besonderen Fähigkeiten zeichnen mich in meinem beruflichen Umfeld aus? Wie dynamisch gehe ich in Ihren Projekten vor? Oder wie selbstsicher trete ich auf?

Doch Halt! Den Zugang zu diesem renommierten und im Normalfall auch nicht wirklich billigen Test bekommt man nicht einfach so. Man muss ihn sich verdienen… Das wiederum kann man aber in unterhaltsamer und durchaus kurzweiliger Weise tun – über das RWE-Wissensquiz. Was ist das?

Nachdem man sich seinen persönlichen Avatar zusammen gebaut hat, geht es los. Man hat die Wahl zwischen einem Explore- und einem Challenge-Modus. Während man im Explore-Modus selber bestimmen kann, aus welchem Bereich man Fragen beantworten möchte, geht man im Challenge-Modus auf die Jagd nach dem Highscore, indem man möglichst schnell jeweils drei Fragen aus verschiedenen Energiebereichen (wie Erzeugung, Rohstoffe, Handel etc.) beantwortet. Hierbei läuft die Zeit.

Am Ende jedes Bereichs wartet eine Bonusfrage. Während sich die Quizfragen um Energiethemen im Allgemeinen drehen, haben die Bonusfragen immer ein konkretes RWE-Karrierethema zum Inhalt. Beantwortet man diese auch alle, so stellen diese am Emde auch den Schlüssel für den Zugang zu dem Test dar.

Das Quiz vermittelt also auf unterhaltsame Weise Energiewissen und Informationen über RWE als Arbeitgeber. Man kann das wohl mit Fug und Recht als “Recrutainment” im engeren Sinne bezeichnen…

In der nächsten Zeit werden sukzessive weitere Inhalte der Bewerberakademie hinzugefügt (z.B. eine Postkorbübung zum Ausprobieren etc.), so dass hier der Ansatz der “motivgeleiteten Navigation” (die Zuhörer meiner Vorlesung zu Karriere-Websites werden wissen was gemeint ist…) weiter ausgebaut wird.

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, eAssessment, Employer Branding, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Trainee | Kommentare (3)

Interaktive Berufsorientierung und Selbsttests für zahlreiche Berufs- und Studienrichtungen – ergänzte Übersicht

Mittwoch, 4. April 2012 9:03

Vor knapp einem Jahr haben wir hier mal eine Übersicht über zahlreiche Berufsbilder eingestellt, für die wir in den vergangenen Jahren Berufsorientierungsverfahren, Selbsttests, Spiele oder andere interaktive Verfahren entwickelt haben, die dem Ziel der Verbesserung der Selbstauswahl bei der beruflichen Orientierung dienen.

Die Liste umfasste seinerzeit bereits ca. 30 Berufe – vom Beamten bis zum Wirtschaftsingenieur. In der Zwischenzeit sind nun wieder eine Reihe weiterer Berufsbilder hinzugekommen, so dass ich die Liste gern erweitern möchte:

 

Also, wir haben uns inzwischen intensiv mit nahezu 100 Berufen, Ausbildungen bzw. Studienrichtungen befasst und dazu passende Orientierungsangebote erstellt. Eine ganze Menge. Aber bis wir sie alle haben, ist schon noch ein bißchen was zu tun. Immerhin zählt das Bundesinstitut für Berufsbildung aktuell allein 344 Ausbildungsberufe, von Studiengängen ganz zu schweigen, listet doch der Hochschulkompass der HRK für Deutschland aktuell fast 9400 grundständige und mehr als 6700 weiterführende Studiengänge an 388 Hochschulen in 171 Orten auf… Na dann, weiter geht´s!

Thema: Ausbildung, Berufsorientierung, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding, Lufthansa Karriere, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Universität Göttingen, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (1)

Über Berufsorientierungsspiele falsche Vorstellungen von Berufsbildern korrigieren – das Beispiel “Probier dich aus” der Commerzbank

Donnerstag, 23. Februar 2012 17:40

Berufsbild des Bankers? Langweilig, Krawatten, immer schön steif, immer schön lächeln, zurückgegelte Haare und eine Bankerin sieht aus wie ein Mann, nur mit nem Rock…

Man hört eine ganze Menge an Vorurteilen, wenn man junge Menschen befragt, was eigentlich ein “Banker” ist. Und sind wir mal ehrlich, jeder von uns trägt diese oder andere Vorurteile mit sich herum. Und damit sind die Banker ja auch nicht allein. Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass dies in gleichem Maße für nahezu alle Berufsbilder gilt. Sozialversicherungsfachangestellter? Oh Gott, hinter staubigen Aktenbergen sitzen. Beamter? Super, 16 Uhr Feierabend und unkündbar! Koch? Da macht man sowas wieder Rach… Man könnte diese Aufzählung beliebig fortsetzen.

Berufsorientierung 2012 – Wald und viele Bäume…

Wie das immer so ist mit den Vorurteilen. Irgendwo müssen sie ja her kommen, d.h. manches davon stimmt eben bis zu einem gewissen Grad auch. Manches aber eben auch nicht! Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Für ein differenzierten Bild muss man genauer hinschauen, sich informieren, falsches von richtigem Vorurteil trennen. Und das ist – speziell wenn man über Berufsorientierung junger Menschen spricht – bei aktuell ca. 350 anerkannten Ausbildungsberufen und der wahnwitzigen Zahl von ca. 9.500 grundständigen (plus nochmal weiteren gut 6.600 weiterführenden) Studiengängen ein gelinde gesagt “schwieriges Unterfangen”. Dabei ist das Problem kaum ein “zu wenig” an Information. Junge Menschen stehen vielmehr vor dem Problem, dass sie oft gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen und so vor der schieren Vielfalt an Information zurückschrecken. Das Resultat: Leider wird deshalb sehr häufig doch wieder nur auf die altbekannten Orientierungshilfen Eltern, Freunde und eben Stereotype zurückgegriffen. Das ist sicherlich auch okay, drängt aber oft die eigentlich entscheidenden Fragen “Was will eigentlich ich?” oder “Was passt eigentlich zu mir?” in den Hintergrund. Instrumente wie etwa der Berufsinteressentest, den RWE im neuen Azubi-Channel der Website anbietet, können eine sehr wertvolle “Orientierung vor der Orientierung” darstellen, weil sie bildlich gesprochen helfen, die 360 Grad an Information auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Nach dem Motto: “Du musst dir auch nicht alle 350 Ausbildungsberufe anschauen, weil davon eh 320 gar nicht zu dir passen. Die gewonnene Zeit und Energie kann dann aber um so sinnvoller in die verbleibenden 30 gesteckt werden…”

Ein anderer Weg dieses Problem anzugehen besteht darin, die zu vermittelnde Information “ansprechend zu verpacken” bzw. – in “Psychologen-Deutsch” die Informationsaufnahme intrinsisch, von innen heraus, zu motivieren. Ein aktuell Land auf, Land ab diskutiertes Instrument ist Gamification, also Inhalte, die eigentlich selber kein Spielinhalt sind, über Spieltechniken zu transportieren. Berufsorientierung ist per se kein Spiel, aber sie kann durchaus über Spieltechniken vermittelt werden. Das schafft ein typisch deutsche Sprachungetüm: Das Berufsorientierungsspiel.

Das Berufsorientierungsspiel “Probier dich aus.”

Ein Großteil dieses Blogs dreht sich um eben jene spielerische Vermittlung von derartigen Inhalten, die praktischen Beispiele sind inzwischen Legion, wozu man nur mal die mit dem Tag “Serious Games” versehenen Beiträgen hier rückwärtslesen muss. Eines unserer größten Projekte 2011 in diesem Bereich war der Relaunch des Berufsorientierungsspiels “Probier dich aus” für die Commerzbank.

“Probier dich aus” vermittelt einen erlebbaren Einblick in die zwei von der Commerzbank angebotenen Ausbildungsberufe “Kaufleute für Bürokommunikation” und “Bankkaufleute” sowie den dualen Studiengang “Bachelor of Arts mit Schwerpunkt Bank”.

Im Unterschied zur normalen Kommunikation heißt es hier aber nicht “lies dir was durch oder schau dir was an”, sondern “mach mit”. Die Spieler werden von realen Mitarbeitern der Commerzbank begrüßt und dann heißt es konkrete Aufgaben zu übernehmen und zu lösen. Dabei kann es sich um das Führen eines Kundengesprächs in der Filiale genauso handeln wie um die Prüfung eines Kreditantrags, die Eröffnung eines Kontos oder die Planung der Schulungstermine für die Kollegen.

Die Aufgaben sind dabei naturgemäß keine 1:1 Abbildung der Realität – das wäre in etwa so sinnvoll wie eine Landkarte im Maßstab 1:1 -, aber die Inhalte sind durchaus berufstypisch und bilden trotz aller Vereinfachung und Reduzierung die Möglichkeit, einen “Geschmack” der Tätigkeiten vermittelt zu bekommen. Wenn man so will eine Art “30-Minuten Praktikum”. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Die Aufgaben kann man unterschiedlich gut lösen, worüber man am Ende entsprechend auch ein Feedback erhält. Aber dieses Feedback kann erstens natürlich nicht vom Unternehmen eingesehen (es gibt ja auch keine Registrierung zur Teilnahme) und in Folge dessen auch nicht auswahlrelevant werden und ist zweitens eigentlich auch nachrangig. Es geht ja nicht so sehr darum herauszufinden, ob man “so etwas (schon) kann”, sondern ob man zu so etwas Lust hat und Neigung dazu verspürt. Der primäre Zweck dieser Art Spiel ist die Anregung zur Reflexion.

Ein paar Ergebnisse aus ca. 3 Jahren “Probier dich aus”:

  • Seit dem erstmaligen Launch des Tools im Früjahr 2009 haben mehr 135.000 Besucher darauf zugegriffen. Bei ca. 30.000 jährlichen Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz bei der Commerzbank ist diese Teilnehmerzahl substantiell.
  • Die durchschnittliche Verweildauer in der Applikation liegt bei über 9 Minuten. Stichwort Stickyness…
  • Die durchschnittliche Gesamtbewertung des Instruments auf einer Schulnotenskala liegt bei 2,14.
  • Hinsichtlich der Gestaltung ist die Note 2,15.
  • Hinsichtlich der Berufsorientierungswirkung wird im Schnitt eine 2,28 vergeben. Gut 71% der Teilnehmer vergeben hier ein “Sehr gut oder “Gut”.

Auch die Freitext-Rückmeldungen spiegeln dieses Bild ganz gut wieder. Ein paar Beispiele…:

14496:
Mir hat das Spiel der Commerzbank sehr gut gefallen da man so einen kleinen aber guten Einblick in die Berufswelt des Bankkaufmanns bekommen hat. Ich kann diesen Test wirklich jedem weiterempfehlen der nicht genau weiß was Bankkaufleute eigentlich machen. Vielen Dank für diesen Einblick Julian 16

36863:
Sehr geehrtes Commerzbank-Team ich habe durch diesen Test erkannt dass meine Entscheidung bei einer Bank die Ausbildung zu absolvieren richtig ist. In den von Ihnen aufbereiteten Simulationen konnte ich meine Stärken einsetzen. Zudem haben Sie die Aufgaben gut visualisiert und präzise gestellt. Sehr gelungen

92042:
Probier dich aus ist eine wirklich coole und sehr moderne Idee der Commerzbank. Ich selbst hatte vor Probier dich aus den selben Eindruck von dem Bank-Job wie die Leute im Videoclip auch. Nachdem ich aber Probier dich aus getestet habe bin ich ernsthaft am überlegen mich bei der Commerzbank zu bewerben :-

Insgesamt liefern diese empirischen Daten ein recht genaues Abbild der Erkenntnisse, die auch ein unabhängiges Frankfurter Marktforschungsinstitut im Zuge einer qualitativen Befragung von 30 Jugendlichen vor Onlinestart Ende 2008 herausfand.

Was ist seit dem Relaunch neu?

Wie gesagt wurde die Applikation 2011 komplett überarbeitet. Die Aufgabeninhalte wurden zwar im Kern weitestgehend so belassen, allerdings in soweit aktualisiert, als dass sie an aktuelle Produkte und Prozesse der Commerzbank angelichen wurden. Die in der Applikation gezeigten Personen wurden ausgewechselt, weil die bis dato gezeigten Testimonials ihre jeweiligen Ausbildungen in der Zwischenzeit alle beendet haben. Die größte Neuerung ist der deutlich erhöhte Anteil an Bewegtbildinhalten. D.h. neben den zu bearbeitenden Aufgaben bietet sich an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, sich direkt von den gezeigten Mitarbeitern aus erster Hand über ihren Werdegang, ihre Sicht auf die Commerzbank als Arbeitgeber, ihre Herausforderungen und auch ihre privaten Hobbies berichten zu lassen.

Die so entstandenen Videos sind dabei nicht nur Bestandteil des Berufsorientierungsorientierungspiels, sondern finden selbstverständlich auch als Content des Youtube-Karrierekanals und der Facebook Karriereseite der Commerzbank Wiederverwendung. “Probier dich aus” ist zu erreichen über die Karriere-Website der Commerzbank oder direkt über den Link http://www.probier-dich-aus.de.

Thema: Ausbildung, Ausbildung bei der DAK, Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Berufsorientierung, Commerzbank Karriere, Employer Branding, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Social Media HR | Kommentare (0)