Beitrags-Archiv für die Kategory 'Media-Saturn Karriere'

Mal wieder frisch: Die Followerzahlen der deutschsprachigen Corporate Career Twitter Accounts

Dienstag, 4. Oktober 2011 13:01

Es ist mal wieder Monatsanfang und die treuen Leser des Recrutainment Blogs wissen, dass es dann immer eine aktualisierte Übersicht über diejenigen Twitter-Kanäle gibt, die von Firmen zu Zwecken der Karriereinformationen eingesetzt werden. Aufgrund des gestrigen Feiertags folgt nun die Oktober-Ausgabe mit einem Tag Verspätung.

Insg. wächst das Thema weiterhin sehr stabil. Der “Index”, in dem wir die durchschnittliche Followerzahl derjenigen Kanäle, die bereits am 01.01.11 in der Betrachtung waren, abbilden stieg von 1203 auf 1244 und damit nahezu exakt wie in den Vormonaten auch. Wie an den Twitter-Nutzerzahlen insg. kann man auch hier keinerlei Bremsspuren erkennen.

Im “Tausenderclub”, also den Kanälen mit 1000 oder mehr Followern, hat es ein Kuriosum gegeben. Thyssenkrupp hat sich nämlich nach einem Monat Mitgliedschaft gleich wieder daraus verabschiedet. Der Kanal, der ohnehin nur zum automatisierten Posting von Jobangeboten verwendet wird, hat nach 1000 Followern im Vormat heute wieder nur noch 998. Nun denn, ich finde eh nicht, dass der Sinn von Twitter automatisiertes Feed-Posting ist, aber das ist ja nur eine Meinung…

Die Allianz mit 976 und evtl. auch Media-Saturn mit 966 Followern klopfen allerdings nun wohl demnächst an die Tür des Tausenderclubs. Mal schauen, ob es schon im November so weit sein wird. Wie ein Blick in die “zweite Liga” zeigt, wird es wohl auch bei der rasant wachsenden Audi AG und der wackeren Brose Gruppe nicht mehr allzu lange dauern. Wer weiß, vielleicht hat die IAA den “Automobil(Zulieferer)-Kanälen” ja noch einmal besonderen Schub gegeben. Mit Media-Saturn und Audi hätte Ingolstadt dann zwei Vertreter in der ersten Liga. Bis der FC Ingolstadt es in die Bundesliga schafft, wird es definitiv länger dauern…

Meine These vom letzten Mal, nämlich dass speziell die großen Kanäle Twitter scheinbar zusehends als Sende- und immer weniger als Dialog- oder Zuhörkanal sehen, scheint sich weiterhin zu bestätigen. Zumindest ist in den allermeisten Fällen das Follower-Following-Ratio (also die Anzahl an Followern in Relation zu der Anzahl an Accounts, denen gefolgt wird) weiter gestiegen. Aber da werden wir irgendwann später mal wieder im Detail drauf zu sprechen kommen.

Noch eine kleine Vorausschau. Wir haben nun die Anzahl abgesetzter Tweets mal mit in die Zählung aufgenommen. Diese werden wir dann über die nächsten Messpunkte vergleichen, um daraus eine Art Aktivitätsindex abzuleiten. Also: Dranbleiben.

Thema: Media-Saturn Karriere, Social Media HR | Kommentare (1)

E.ON testet Ausbildungsplatz-Bewerber online mit dem “E.ON Phasenprüfer”

Freitag, 12. August 2011 10:14

Auch wenn der Einsatz von Online-Tests zur Kandidaten-Vorauswahl sicherlich noch kein Standard in allen Unternehmen ist, nimmt die Zahl derjenigen Firmen, die eAssessments einsetzen kontinuierlich zu. Um nur ein paar zu nennen: Daimler, Lufthansa, Tchibo, Gruner+Jahr, Unilever, Commerzbank, Targobank, Demag oder Media-Saturn.

Seit kurzem gehört nun auch E.ON dazu. Die Kraftwerkssparte des Konzerns, in der die Bereiche Kohle, Wasserkraft und Kernenergie zusammengefasst sind, testet Ausbildungsplatzbewerber mit dem “E.ON Phasenprüfer”. Für den – wie mich – elektrotechnisch weniger bewanderten Leser: Ein Phasenprüfer ist “ein kleines, einfaches Prüfmittel zum Feststellen von Wechselspannungen im Niederspannungsbereich. E.ON hat dieses also durchaus zum Stromgeschäft passende Gerät metaphorisch als Bezeichnung für das Online-Testverfahren verwendet, handelt es sich doch auch dabei um eine Art “Prüfung” in einer wichtigen “Phase”, nämlich der Bewerbung um einen Berufseinstieg.

Das Testverfahren umfasst eine Reihe von Testmodulen, wobei sich die genaue Zusammensetzung von Ausbildungsberuf zu Ausbildungsberuf durchaus unterscheidet. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf der Überprüfung berufsbezogener kognitiver Leistungsfähigkeit, also der Fähigkeit zum analytischen, schlussfolgernden Denken. Je nach Berufsbild kommen dann auch noch Wissensaspekte wie Rechtschreibung/Grammatik und Technisches Verständnis sowie die Kompetenz “Planungsfähigkeit” hinzu.

Aber der “Phasenprüfer” ist nicht nur Testinstrument. Vielmehr bietet das Online-Assessment auch eine ganze Menge an Einblicken in die E.ON Berufswelten. Jedes Testmodul wird von zwei oder drei echten E.ON Azubis anmoderiert. Jeweils nach dem Testmodul kann der Testkandidat sich dann von diesen Azubis ein wenig über ihren jeweiligen Ausbildungsberuf sowie den jeweiligen Standort, an dem sie eingesetzt sind, berichten lassen. Von daher ist der “E.ON Phasenprüfer” nicht nur Testverfahren, sondern auch Personalmarketinginstrument.

Möchte man sich im Vorwege auf den Online-Test (bei E.ON oder auch anderen Unternehmen) vorbereiten, so bietet E.ON einen Übungsparcours an, der im Sinne eines Selbsttests eine gute Vorbereitung bietet.

Thema: Ausbildung, Ausbildung bei der TARGOBANK, Ausbildung bei E.ON, Commerzbank Karriere, Demag Karriere, eAssessment, Employer Branding, eRecruiting, Gruner + Jahr Karriere, Lufthansa Karriere, Media-Saturn Karriere, Tchibo Karriere | Kommentare (0)

Twitter-Follower-Ranking und Ansätze einer Typologie der Karriere-Kanäle

Montag, 2. Mai 2011 9:48

Regelmäßige Leser des Recrutainment Blogs kennen es ja schon: Einmal monatlich veröffentlichen wir an dieser Stelle die Followerzahlen der deutschsprachigen Corporate Career Twitter Kanäle in Form eines Rankings. Bei der letzten Veröffentlichung Anfang April haben wir erstmals das Follower-Following-Ratio der betrachteten Kanäle ausgerechnet und dabei doch recht deutliche Unterschiede festgestellt: Bei einigen Kanälen liegt dieses unter 1, d.h. dieser Kanal folgt mehr Twitteren als er eigene Follower hat, bei anderen lag es in der Spitze bei über 400. Letztgenannte Kanäle folgen so gut wie niemandem, sie “lassen folgen”…

Dass sich daraus verschiedene Ansätze, Twitter zur Karrierekommunikation zu nutzen, ableiten lassen, liegt auf der Hand. Von daher haben wir uns mal die Mühe gemacht, einige ausgewählte Kanäle inhaltlich zu analysieren, um somit zu einer Art Typologie zu kommen. Doch dazu dann unten mehr. Erstmal die aktuellen Zahlen:

Im “Tausenderclub” gibt es nicht so viel Neues – alle wachsen mehr oder weniger linear der Deutschen Bahn hinterher. Diese liegt weiterhin sehr deutlich vorn und hat nun als erstes die 5000er Marke durchbrochen. Auf den Plätzen hat es eine kleine Verschiebung gegeben. Die Telekom hat Unilever den gerade erst von Otto übernommenen dritten Platz gleich wieder weggeschnappt.

In der “zweiten Liga” gibt es immer mal die eine oder andere kleinere Verschiebung, aber auch hier hat es in den letzten vier Wochen keine weltbewegenden Veränderungen gegeben. Es gibt dabei aber durchaus Kuriositäten: Z.B. zähle ich seit einiger Zeit den Kanal @TchiboKarriere mit. Dieser hat aktuell 186 Follower. Das würde durchaus zu einem Platz irgendwo bei @Robinsonjobs, @CommerzbankJobs oder @1und1jobs, also Kanälen, die erstens schon länger und zweitens durchaus ernsthaft Twitter zur Karrierekommunikation nutzen, reichen. Das Kuriose: Tchibo hat den Kanal aber noch gar nicht benutzt: “@TchiboKarriere hat noch nichts getwittert”… Wenn man so will haben 186 Personen einen Kanal eingeschaltet und es läuft kein Programm… Nach dem ganz vielversprechenden Start von Tchibo ins Web 2.0 (z.B. gibt es einen Presse-Twitter-Kanal @Tchibo_Presse oder einen durchaus gelungenen Unternehmensblog mit eigener Karriere-Sektion), wäre es aus meiner Sicht schon sinnvoll, auch diesen Kanal zu bespielen.

Der Index zeigt weiterhin konstant nach oben, d.h. die Followerzahlen der betrachteten Kanäle wachsen kontinuierlich weiter. Man erkennt zwar ein leichtes Abflachen der Kurve, aber um hieraus einen Trend abzuleiten, reicht das nicht.

Nun aber zu der Typologie:

Im Herbst letzten Jahres haben wir in einem ersten Ansatz einer qualitativen Beurteilung mal ein Raster von fünf Kriterien aufgestellt, nach dem sich Tweets kategorisieren lassen:

1) Veranstaltungen / Events (Hinweise auf Veranstaltungen, Berichte von Veranstaltungen etc.).

2) Retweets anderer (Karriere-)Twitterer, Corporate oder nicht Corporate.

3) Direkte Dialog-Tweets, also solche, die mit einer @Anrede beginnen und sich direkt an einen anderen Twitterer richten.

4) Jobangebote (Stellen, Praktikanten-, Ausbildungs-, Traineeprogramme etc.).

5) Hinweis / Links zu anderen Inhalten im Web (oft mit Verlinkungen), nennen wir es mal “Lesenswertes”.

Je nach relativer Häufigkeit, wie diese verschiedenen Kategorien bespielt werden, kann man dann typologische Unterschiede feststellen. Wir haben für den Zeitraum 08.03. bis 07.04. auf dieser Basis mal exemplarisch 11 Corporate Career Tweets contentanalytisch untersucht.


Wie man hieran erkennt, unterscheiden sich die Kanäle substantiell hinsichtlich der Anzahl abgesetzter Tweets (@SNTlive mit über 400 Tweets in vier Wochen, @BMWKarriere mit gerade mal sieben…). Zum anderen gehen die Kanäle inhaltlich doch sehr unterschiedliche Wege:

Typ1: Die Job-Twitterer: Einige Kanäle (in unserer Betrachtung vor allem ThyssenKrupp, BMW und die Commerzbank) kommunizieren in erster Linie Jobs. Während dies bei ThyssenKrupp recht unpersönlich und automatisiert geschieht, gibt sich die Commerzbank immerhin die Mühe, diese “redaktionell” zu kommunizieren. Dass dies aber nicht unbedingt erfolgreicher sein muss, zeigt die Entwicklung der Followerzahlen insb. bei ThyssenKrupp.

Typ2: Die Veranstaltungs-Twitterer: Vor allem die Kanäle der Deutschen Bahn und von Bayer zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Tweets aus, die sich auf Karriere-Veranstaltungen beziehen. Hinweise auf oder Berichte von Messen oder Wettbewerben haben hier einen hohen Anteil.

Typ3: Die “Golddigger”: Kanäle wie die von Daimler, Krones, Allianz oder Brose zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Tweets aus, die auf andere (Web-)Inhalte verlinken. Diese Tweets steuern dem Charakter nach Inhalte zur weiteren inhaltlichen Diskussion bei. Im Falle von Daimler bestehen diese Links nahezu ausschließlich aus Hinweise auf die paper.li Zeitung Paper.li/daimler_career/newsboard, aber dabei handelt es sich ja auch wiederum um eine hübsch aufbereitete Zusammenstellung von Web- und Twitterinhalten jeglicher Art und Herkunft.

Typ4: Die “Dialog-Twitterer”: Schließlich gibt es Kanäle mit einem hohen Anteil an Retweets, also dem Wiederholen von Tweets anderer Twitterer, oder Reply-Tweets, also solchen, die sich direkt an einen anderen Twitterer richten, dennoch aber für jeden sichtbar sind. In unserer Stichprobe taten sich hier insb. SNT und Bertelsmann hervor.

Wir konnten allerdings bei diesem Versuch der Typologisierung keinen wirklichen Zusammenhang mit dem Erfolg des Kanals (was ist denn eigentlich der Erfolg?) feststellen, so dass vorerst nur das Fazit bleibt, dass es offensichtlich viele Wege nach Rom gibt…

Thema: Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding, Media-Saturn Karriere, Social Media HR, Tchibo Karriere | Kommentare (5)

2011 wieder ein CYQUEST Praxisseminar zu “Recrutainment, SelfAssessment, eAssessment, Employer Branding und Social Media”

Dienstag, 5. April 2011 13:35

2010 haben wir wg. der hohen Veranstaltungsdichte ausgesetzt, doch 2011 gibt es wieder eines: Zum inzwischen vierten Mal veranstalten wir am 22. November 2011 wieder ein CYQUEST Praxisseminar. Zugegeben, November ist noch ein bißchen hin, aber erstens schadet es nicht, sich den Termin schon einmal im Kalender zu reservieren und zweitens waren bei den letzten Malen die Plätze doch recht begehrt, so dass ich durchaus eine frühe Anmeldung empfehlen würde (gibt auch attraktive Frühbucher-Konditionen, doch dazu unten mehr…).

Worum geht es?

Das CYQUEST Praxisseminar ist eine halbtägige Veranstaltung, die sich rund um die Themen Recrutainment, SelfAssessment, Online-Assessment, Employer Branding und Social Media dreht.

Über den Nachmittag erhalten die Teilnehmer komprimierte Informationen in Form von Praxisberichten. Die Referenten (m/w) kommen aus Unternehmen und von Hochschulen und berichten direkt aus realisierten Projekten. Die Erfahrung der letzten Male hat gezeigt, dass diese Berichte den Besuchern sehr handfeste Einblicke in “Lessons learned” geben und konkrete Hilfestellungen für eigene Projektvorhaben bieten. In den letzten Jahren haben z.B. Unternehmen wie Media-Saturn, die Commerzbank, DAK, Bertelsmann, Unilever, Tchibo, Gruner+Jahr, die Deutsche Bahn oder die Citibank / TARGOBANK und Hochschulen wie die Uni Freiburg oder die HAW Hamburg über ihre Erfahrungen bei der Gewinnung von Mitarbeitern oder Studierenden berichtet. Einen Rückblick auf das letzte Praxisseminar Ende 2009 findet sich hier.

Doch keine Angst, es gibt an dem Tag nicht nur den “Nürnberger Trichter” auf den Kopf… Vielmehr geht die Veranstaltung nach dem letzten Vortrag direkt in den angenehmen Teil über. Bei kulinarischen Köstlichkeiten, einem schönen Glas Wein oder einem Bier kann man die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen, mit anderen Teilnehmern diskutieren und natürlich fleißig networken.

Das diesjährige Praxisseminar wird in Kooperation mit dem BPM – Bundesverband der Personalmanager e.V. angeboten und von der vom Helios-Verlag herausgegebenen Fachzeitschrift Human Resources Manager unterstützt.

Zum Programm (alle nachfolgend genannten Referenten haben zugesagt, ggf. kommt aber am Nachmittag noch ein weiterer Beitrag aus einer der BPM Fachgruppen hinzu):

Ab 13.30 Uhr: Eintreffen der Teilnehmer.

14.00 – 14.15 Uhr: Begrüßung, Joachim Diercks, Geschäftsführer CYQUEST GmbH.

14.15 – 14.50 Uhr: Recrutainment vom Web 1.0 zum Web 2.0 – die Karrierejagd durchs Netz im Wandel der Zeit, Malte Hansen, Director Human Resources, Middle Europe, Veolia Wasser GmbH und Joachim Diercks, Geschäftsführer CYQUEST GmbH.

14.50 – 15.25 Uhr: Unternehmenswerte als ein wesentliches Merkmal der Arbeitgebermarke, Thomas Heuwing, Head of Internal Communications & Branding, Franz Haniel & Cie. GmbH.

15.25 – 16.00 Uhr: Keine Spaßbremse, sondern wichtige Leitplanke – worauf ist rechtlich bei der Umsetzung von Social Media Maßnahmen zu achten?, Nina Diercks, Rechtsanwältin, Herausgeberin Social Media Recht Blog.

16.00 – 16.30 Uhr: Kaffeepause

16.30 – 17.05 Uhr: Virtuelle Studienorientierung und Online SelfAssessment an der Universität Göttingen, Christina Höhmann, Vernetzung Studienberatung, Georg-August-Universität Göttingen.

17.05 – 17.40 Uhr: Social Gaming + Employer Branding + Berufsorientierung = Fliplife, Ibrahim Evsan, Founder & Managing Director, United Prototype Web Game GmbH / Fliplife.

Wann? Dienstag, 22. November 2011. Beginn: 14.00 Uhr (Einlass ab 13.30 Uhr), Ende: ca. 18.00 Uhr (Vorträge), danach “Get-Together”.

Wo? Grand-Elysée Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg. Ca. 2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Dammtor.

So, nun zu den Teilnahmegebühren und den oben versprochenen Frühbucher-Konditionen:

Der Teilnahmebeitrag richtet sich diesmal ein wenig danach, welcher Zielgruppe man angehört. Wie folgende Tabelle zeigt, erhalten BPM-Mitglieder, Hochschulvertreter, CYQUEST Kunden, Studierende und Fach-Blogger einen vergünstigten Teilnahmepreis. Wer sich zudem bis zum 31.5. anmeldet, erhält neben der Preisvergünstigung für Frühbucher auch noch ein Exemplar des Buches “Personalmarketing 2.0″ (Christoph Beck, Hrsg.) geschenkt:

Teilnahmepreis:

Frühbucherpreis *
Preis *
Unternehmensvertreter
119€
149€
BPM-Mitglied
99€
119€
Hochschulvertreter
89€
99€
CYQUEST Kunde
89€
99€
Studierende/HR-Blogger
-
59€

*Zzgl. 19 % MwSt.

Weiterführende Informationen finden sich auf www.cyquest.net. Zur Anmeldung senden Sie bitte diese Fax-Vorlage an die +49 (0)40 85407-333 oder -111.

Thema: Ausbildung bei der Citibank, Ausbildung bei der DAK, Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Ausbildung bei der TARGOBANK, Bertelsmann Karriere, Biesterfeld Karriere, Commerzbank Karriere, CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, Deutsche Bahn Karriere, eAssessment, Employer Branding, eRecruiting, Gruner + Jahr Karriere, Haniel Karriere, Media-Saturn Karriere, SelfAssessment, Serious Games, Social Media HR, Studienorientierung, Studieren an der HAW Hamburg, Studieren an der Universität Göttingen, Tchibo Karriere, Unilever Karriere, Virtuelle Studienberatung, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Aktualisiertes Twitter-Ranking, diesmal mit Follower-Following-Ratio

Dienstag, 5. April 2011 8:53

Das letzte Ranking von Followerzahlen deutschsprachiger Corporate Karriere-Twitter-Kanäle hat doch einiges an Aufsehen erregt. Der Beitrag hatte in den letzten 4 Wochen beinahe 1400 Aufrufe. Auch gab es in dem Zusammenhang eine recht lebhafte Diskussion, was einen “guten” und “erfolgreichen” Corporate Career Twitter Channel denn nun ausmacht. Ich habe mich ja selber vor einiger Zeit mal an einer qualitativen Analyse versucht, wurde dann aber doch vom relativen Erfolg des einen oder anderen Kanals Lügen gestraft. Von daher habe ich mir vorgenommen, mich zum nächsten Update des Rankings Anfang Mai mal an einer Clusterung / Kategorisierung der analysierten Kanäle zu versuchen. Bis dato habe ich das leider noch nicht abschließend geschafft, so dass es heute erstmal “nur” ein Update der Zahlen, allerdings schonmal mit einer wesentlichen Erweiterung:

Neben der Zählung der Followerzahlen, habe ich nun auch einmal die “Followings” der einzelnen Kanäle ausgewertet, d.h. die Anzahl der Twitteraccounts, denen der jeweiligen Karriere-Tweet selbst folgt. Denn auch wenn dies selber wieder mehr Fragen aufwirft als es beantwortet, dürften zwei Dinge klar sein:

  • Die Anzahl der Followings drückt erstens aus, in wieweit der jeweilige Kanal sich selber eher als “Absender” von Nachrichten oder auch als Empfänger bzw. aktiver Diskussionsteilnehmer sieht.
  • Zweitens hat die Neigung, selber auch anderen zu folgen, natürlich einen gewissen Einfluss auf die Größe der eigenen Gefolgschaft – frei nach dem Motto “Folg ich dir, folgst du mir…” Die Anzahl Followers zur Anzahl Followings habe ich dann mal flott das “Follower-Following-Ratio” getauft und in eine Tabelle gepackt, die sich weiter unten findet.

Doch zunächst die aktualisierten Charts:

Im “Tausenderclub” nicht viel neues: Die Deutsche Bahn enteilt immer weiter und eröffnet demnächst als einziges Mitglied den exklusiven 5000er Club. Hier hat es offensichtlich auch nicht geschadet, dass der Account nicht mehr Robindro Ullah im Hintergrundbild zeigt und sehr personenbezogen wirkt. Daimler hat inzwischen die 3000er- und Unilever die 2000er Marke überschritten. Und: Die Deutsche Telekom ist an Otto vorbeigezogen und liegt nun auf Platz vier. Aber wie gesagt, alles ansonsten recht bekannt.

In der “zweiten Liga” gibt es auch keine großen News, aber ein paar doch recht interessante Kleinigkeiten.

  • Erstens sind mit @SECURITAS_Job und @SVSachsen zwei neue Kanäle in die Zählung aufgenommen worden, so dass die Liste nun insg. 38 Kanäle umfasst.
  • Zweitens hat sich der Karrierekanal der Allianz umbenannt: Der gute alte @Allianz_Kai hat bei Twitter ausgedient und heisst nun @allianzkarriere. Interessante Anmerkung dazu am Rande: Bei Facebook gibt es beides – die Allianz Karriere Page unter http://www.facebook.com/AllianzKarriere mit aktuell 1620 Fans / Likes UND den Allianz Kai als Profilseite unter http://www.facebook.com/allianz.kai mit zur Zeit 348 Freunden.
  • Drittens: Der steile Aufstieg von @Thyssenkruppjob, einem der am stärksten wachsenden Kanäle der letzten Monate, kam in der letzten Woche zu einem abrupten Ende. Während in den letzten Wochen immer zwischen 10 und 30 Follower pro Woche hinzukamen, waren es in der letzten Woche völlig gegen den Trend zwei weniger. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt…

Der Trend bleibt auch weiterhin relativ stabil. Der Index legt im Schnitt ca. um 12 Follower pro Woche zu.

So, und nun zu der versprochenen Neuerung – dem Follower-Following-Ratio. Die folgende Übersicht zeigt für die 38 betrachteten Channels jeweils das Verhältnis von Followers zu Followings. Die Deutsche Bahn z.B. hat 4909 Followers und folgt selbst 263 Accounts. Das Ratio beträgt also 4909 zu 263, also 18,67.

DBKarriere:    18,67
Daimler_Career:    5,63
Otto_jobs:    3,58
Unilever_talent:    2,93
Telekomkarriere:    10,64
Consultingjobs (BearingPoint):    10,59
BayerKarriere:    22,49
BASFKarriere:    7,14
JobsatSiemens:    137,20
BertelsmannCYOC:    0,68
IBMDEcareers:    4,40
Job_TSystemsMMs:    0,85
allianzkarriere:    4,84
MediaSaturn:    10,81
Thyssenkruppjob:    440,00
Brose_Karriere:    3,22
KronesAG:    1,15
Stihlkarriere:    5,83
Philips_Jobs:    3,42
Scout24_career:    1,30
pwc_career_de:    9,13
Audi_Karriere:    5,10
SZAG_Karriere:    8,20
QVC_Jobs:    88,80
EY_Careers:    168,50
MeetingMetro:    2,29
BMWKarriere:    448,00
SNTlive:    2,07
Postbankjobs:    6,94
Rako_Group_HR:    0,91
SVSachsen:    67,00
Witt_Gruppe_Job:    1,25
RobinsonJobs:    1,33
1und1jobs:    17,00
CommerzbankJobs:    48,33
Deteconjobs:    2,31
SECURITAS_Job:    0,73
Infineon_jobs:    2,33

Ein paar Kanäle stechen bei dieser Betrachtung deutlich heraus: Bertelsmann und T-Systems sind die beiden einzigen der größeren Kanäle mit einem Ratio von unter 1, d.h. sie folgen selber mehr Accounts als sie eigene Follower haben. Auf der anderen Seite weisen Thyssenkrupp und BMW jeweils ein Ratio von mehr als 440 auf. Beide folgen so gut wie niemandem (außer anderen Unternehmens-Channels), sondern “lassen folgen”. Ich versuche mich mal nicht an einer Interpretation, aber vielleicht mag ja einer meiner Leser dies kommentieren…

Thema: Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Media-Saturn Karriere, Social Media HR | Kommentare (4)