Beitrags-Archiv für die Kategory 'Deutsche Bahn Karriere'

Corporate Career Twitter Accounts – der “Tausender-Club”

Montag, 30. August 2010 12:18

Da auch letzte Woche noch ein paar illustre Namen auf der Liste der “Corporate Career Twitter Accounts” fehlten (herzlichen Dank für die Rückmeldungen), gibt es auch diese Woche ein Update der Übersicht der Follower-Zahlen. Neu dabei sind die Witt-Gruppe (@Witt_Gruppe_Job), SNT (@SNTlive), BMW (@BMWKarriere), die Metro (@MeetingMetro) sowie Philips (@Philips_Jobs).

Insg. umfasst die Liste jetzt 26 Namen und die Follower-Zahlen reichen von 2627 (Deutsche Bahn) bis 48 (Commerzbank). Damit Rahmen zwei CYQUEST Kunden das Spektrum sehr schön ein ;) . Aus Gründen der Darstellung habe ich jetzt eine Unterteilung vorgenommen in den Tausender-Club, also Account mit mehr als 1000 Followern, und die anderen. Neu im Tausender-Club ist @BASFKarriere, herzlichen Glückwunsch!

Wie gesagt, ist die Darstellung hier rein quantitativ. Wir werden uns irgendwann auch mal der Frage widmen, wie sich die Accounts eigentlich inhaltlich unterscheiden. Stay tuned…

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Aktualisiert: Follower-Zahlen der Corporate Karriere-Twitter Accounts

Montag, 23. August 2010 11:28

Ich war selber ein wenig überrascht ob der mächtigen Resonanz auf meine Auszählung der Follower-Zahlen ausgewählter Corporate Karriere-Twitter-Accounts. Da ich letzte Woche eine Reihe maßgeblicher Accounts vergessen habe, schiebe ich das Update nun recht zeitnah schon eine Woche später nach. Ich denke, dass mittelfristig ein zwei-bis vierwöchtiger Turnus daraus wird.

Wichtig ist mir nochmal zu betonen, dass dieser Vergleich nicht als “Ranking” gemeint ist. Zum einen habe ich noch die Debatte um das Blog-Ranking von Martin Grothe im Ohr, zum anderen gehe ich bei meinem Vergleich auf keinerlei inhaltliche oder qualitative Kriterien ein, sondern zähle rein quantitativ.

Auch kam vereinzelt die Frage, wo ich denn die Grenze zwischen “Corporate” und “Career” ziehe, weil ja doch einige Twitter-Accounts sowohl über das Unternehmen an sich als auch zu Karriere-Themen berichten. Nun, eine einheitliche “Regel” habe ich hierzu nicht. Diese Dinge lassen sich ja auch nicht 100%ig trennen. Ich selber vertrete die Ansicht, dass man nicht nicht Employer Branding machen kann; wenn man also über das Unternehmen berichtet, hat dies auch Auswirkungen auf die Arbeitgebermarke und umgekehrt sind Employer Branding Botschaften immer “auf das Unternehmen” bezogen. Lange Rede – ich gucke mir die Accounts an und entscheide im Einzelfall.

Was hier aber definitiv nicht gemeint ist, sind Twitter-Accounts, die allgemein über Karriere-Themen schreiben (so wie meiner @recrutainment…); es muss schon ein Unternehmen “als Arbeitgeber” kommunizieren. Die Größe ist dabei weniger entscheidend.

So, nun aber zu den Ergebnissen:

Immer noch vorn – mit sich vergrößerndem Vorsprung – die Deutsche Bahn (@dbkarriere). Dahinter – auch recht ungefochten – Daimler (@daimler_career) vor Otto (@otto_jobs) und Unilever (@unilever_talent). Auf Platz 5 (letzte Woche von mir gnadenlos vergessen…) nun die Deutsche Telekom (@telekomkarriere). Der “Tausenderclub” wird dann durch Bearingpoint (@consultingjobs) und seit neuestem Bayer (@bayerkarriere) komplettiert.

Insg. sind nun 21 Firmen in dem Ranking vertreten. Wenn welche fehlen, einfach eine kurze Notiz an mich schicken (über das Kommentarfeld hier im Blog, die CYQUEST Facebook-Seite oder – na klar – über Twitter.

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Social Media Recruiting Conference am 19./20. Oktober in Hamburg

Dienstag, 17. August 2010 22:50

Ein Monat im Frühjahr (meist der April) und zweieinhalb Monate im Herbst (Mitte September bis November) sind jedes Jahr die engen Zeitfenster, in denen sich Messen, Tagungen, Kongresse und Workshops häufen.

Aktuell drehen sich – wie sollte es anders sein – sehr viele dieser Veranstaltungen um den Einsatz von Social Media in Employer Branding und Recruiting.

Viele Events kommen dabei leider nicht über die ewig gleichen Wiederholungen von “grundsätzlichen Empfehlungen” (“im Web 2.0 muss man dialogisch kommunizieren”) und Absichtserklärungen (“wir haben das Potential von Social Media erkannt”) hinaus. Konkrete Erfahrungsberichte / Best Practices und handfeste Anleitungen, wie man es “denn nun macht”, sind selten.

Von daher möchte ich die zweitägige “Social Media Recruiting Conference” aus der PERSONALinform Reihe hier einmal besonders herausheben und empfehlen.

Diese Veranstaltung bietet nämlich beides:

- Konkrete Erfahrungsberichte, an denen sich Unternehmen, die jetzt ihre ersten Schritte ins Web 2.0 gehen wollen, orientieren können und
- handfeste Hilfestellungen beim Start von Blogs, Facebook oder Twitter.

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Konferenz:

Eingerahmt von der eröffnenden Keynote von Bertelsmann HR Director (und Blogger “Saatkorn“) Gero Hesse zum veränderten Skillset von Recruitern und dem abschließenden Ausblick der beiden atenta Geschäftsführer (und “Wollmilchsäue“) Jan Kirchner und Alex Fedossov in die Zukunft der Personalsuche werden zahlreiche Experten aus der erlebten Praxis im Umgang mit Social Media berichten:

Unter der Überschrift “Aktives Recruiting” stellt XING Director Stefan Schmidt-Grell die Möglichkeiten zur Kandidatensuche und Ansprache in XING vor und Susanne Hagen beleuchtet die Web 2.0 Sourcing-Strategie von OTTO.

Im Abschnitt “Passives Recruiting” (wobei, wo zieht man denn im Web 2.0 genau die Grenze zwischen aktiv und passiv? Eine der spannenden Fragen des Tages…) berichten Andreas Lux-Wellenhof von CareerBuilder und Dalibor Gavric von SNT über die Personalmarketing-Möglichkeiten in Facebook – aus Berater- und Unternehmensperspektive. Twittwoch-Gründer Stefan Wolpers geht auf die Personalmarketing-Chancen von Twitter ein und Constanze Buchheim von i-potentials beleuchtet das Thema Blogs.

Viel Input für einen Tag. Wird aber sicher auch viel Gesprächsstoff für das Abendprogramm bieten.

Der zweite Tag ist dann den praxisbezogenen Antworten gewidmet:

In insg. sechs Intensivseminaren, von denen immer zwei parallel liegen und deren Teilnehmerzahl jeweils auf max. 15 limitiert ist, wird konkret auf die Themen Blogs, Facebook und Twitter eingegangen. Die über den Workshops stehende Frage wird dabei sein: “Wie geht es denn nun konkret?” Nun, es gibt natürlich nicht den einen richtigen Weg im Social Web, den muss jedes Unternehmen schon für sich selbst finden, aber aus dem Stadium des völlig orientierungslosen Trial & Error sind wir eben auch schon raus.

Ich werde mich in Gruppe 1 am Morgen ganz auf das Thema Blogs konzentrieren. Im Einzelnen wird es dabei natürlich um Blogs als Instrument des Employer Brandings und Realistic Job Previewings gehen. An einem konkreten Beispiel werden wir die einzelnen Projektschritte von der Idee bis zum laufenden Betrieb eines Ausbildungsblogs durchgehen:

- Was ist technisch zu beachten?
- Wie ist der Blog zu gestalten?
- Was soll inhaltlich im Blog passieren?
- Wer bloggt nachher eigentlich und innerhalb welcher Richtlinien? Und mit wem sind die Richtlinien abzustimmen?
- Wie sieht das rechtlich aus, z.B. bei der Einbindung von Social Plugins wie dem Facebook-Like-Button?
- Wie wirkt sich Blog-Content eigentlich auf die Findbarkeit in Suchmaschinen aus?

Mal gucken, wieviel davon in anderthalb Stunden passen wird. Naja, auch Tag zwei soll ja möglichst viele Anregungen liefern…

Parallel dazu wird auch humancaps-GF Lutz Altmann, der den Personalmarketingblog betreibt, eine Arbeitsgruppe zum Thema Blog anbieten.

Danach gibt es dann noch Sessions zu Facebook (mit Tobias Kärcher und Jan Kirchner von atenta) und Twitter (mit Robindro Ullah von der Deutschen Bahn und dem geschätzten Blogger-Kollegen Thorsten zur Jacobsmühlen).

Einen abschließenden Kommentar muss ich hier allerdings auch noch loswerden: Schon witzig, dass diese Veranstaltung Social Media RECRUITING Conference heisst, während die humancaps Tagung eine Woche später am 28. Oktober in München den Namen Social Media PERSONALMARKETING Conference trägt. Ich glaube, dass – insb. in Zeiten von Social Media – die Trennung von Recruiting und Personalmarketing nicht mehr zeitgemäß bzw. in vielerlei Hinsicht geradezu obsolet bis hinderlich ist, weil Auswahl eben sowohl Fremd-, als auch SELBSTauswahl umfasst – ein CYQUEST Mantra… (Lesestoff und theoretische Grundlagen dazu siehe hier).

Von daher meine Empfehlung: Beide Veranstaltungen besuchen und sich danach der konkreten Umsetzung widmen!

Das Programm der #SMRC10 (gleich mal das Twitter Hashtag definiert…) kann hier herunter geladen werden. Anmeldung im Web unter: http://www.personalinform.de/pi/index.php/%C3%9Cbersicht.html

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Karriere-Twitter-Accounts im quantitativen Vergleich

Montag, 16. August 2010 16:16

Eine liebgewordene Gewohnheit ist der regelmäßige Blick auf den Vergleich der Fanzahlen der deutschsprachigen Facebook Karriere-Fanpages. Inspiriert dadurch habe ich mir mal die Karriere-Tweets mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland vorgenommen und die Follower-Zahlen analysiert. Ich bin dabei auf “händische Auszählung” ausgewichen, weil Tools wie Tweetstats oder Twittercounter doch soviele Fehler produzieren, insb. beim Blick in die Vergangenheit, dass hiermit teilweise mehr Fragen als Antworten generiert wurden.

Mir sind dabei zunächst die 16 in der Grafik aufgelisteten Karriere-Tweets eingefallen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ich jemanden vergessen habe sollte, ist dies kein böser Wille. Schreibt mir die fehlenden einfach in das Kommentarfeld – ich werde das dann beim nächsten Update berücksichtigen.

Aktuell liegt die Deutsche Bahn mit recht großem Abstand und nach wie vor ungebrochener Dynamik vorn. Seit letzter Woche sind absolut betrachtet mehr als 100 Follower im Account @dbkarriere hinzugekommen. Zum Vergleich: @otto_jobs, lange Zeit relativ gleich auf mit der Deutschen Bahn, hat in den letzten neun Tagen absolut nur einen Follower gewonnen und liegt aktuell mit 1587 Followern auf Platz 3.

Wie gesagt, hier geht es nicht um qualitative Aspekte, sondern nur um die Zahl an Followern. Bis zum nächsten Update…

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Vortrag “Spezielle Anforderungen an Karrierewebsites im Web 2.0″ bei der Social Media Personalmarketing Conference 2010

Freitag, 30. April 2010 12:38

Am 29. April fand in malerischer Kulisse und bei traumhaftem Wetter auf Burg Hemmersbach in Kerpen die von humancaps veranstaltete “Social Media Personalmarketing Conference 2010” statt. Gero Hesse hat in seinem “Saatkorn-Blog” schon eine sehr schöne Zusammenfassung der Tagung geschrieben. Da er aber während des Vortrags seiner Kollegin Judith Charles und meiner Wenigkeit selber einen Parallelworkshop geleitet hat, fehlt dieser Beitrag in der Zusammenfassung.

Diese kleine Lücke wollen wir schließen.

Judith und ich haben uns in unserem Vortrag “Spezielle Anforderungen an Karrierewebsites im Web 2.0″ explizit nochmal Aspekte der unternehmenseigenen Website vorgenommen. Selbstverständlich reden wir alle momentan viel über externe Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube oder XING. Dabei sollte aber auf keinen Fall außer Acht gelassen werden, dass “viel 2.0″ auch schon innerhalb der eigenen “virtuellen Werksmauern” geschehen kann und sollte. In einer gewissen Analogie steht dabei die Karrierewebsite für das eigene Ladengeschäft, während Social Media eher den Marktstand repräsentiert.

KarrierewebsiteversusSocialMediaBeides hängt im Social Web sehr eng miteinander zusammen und sollte sich gegenseitig ergänzen. Wie 2.0-Elemente in die eigene Karrierewebsite integriert werden können, wie diese ins Social Web “verlängert” werden können und wie Inhalte aus den Sozialen Netzwerken wiederum die Karrierewebsite befüttern können, auf all diese Fragen ging unser Vortrag ein.

Die Vortragsfolien haben wir bei Slideshare eingestellt.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Gruner + Jahr Karriere, Media-Saturn Karriere, Social Media HR, Tchibo Karriere, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (1)

Kommunikation einer authentischen Arbeitgebermarke

Donnerstag, 22. April 2010 10:40

Auch wenn das Wort “Authentizität” sprachlich so seine Tücken hat, fehlt es momentan eigentlich in keinem Vortrag oder in keiner Abhandlung, die sich mit dem Thema Arbeitgebermarke oder Employer Branding im Social Web auseinandersetzen.

Das ist grundsätzlich auch richtig so. Zum einen wird der Aspekt der Passung zwischen Unternehmen / Arbeitgeber und Mitarbeiter / Arbeitnehmer allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung an Bedeutung gewinnen. In sofern wird einer beruflichen Tätigkeit bei einem Unternehmen zunehmend der Charakter einer Beziehung zukommen und dem Employer Branding entsprechend der Charakter der Beziehungsanbahnung und -pflege. “Gute” Beziehungen verlangen auch ein gehöriges Maß an Authentizität – oder wie heisst es so schön bei den Ärzten:

Credit: "die ärzte assistiert von Jörg Steinmetz"

Credit: "die ärzte assistiert von Jörg Steinmetz"

“Er lügt, dass sich die Balken biegen,
Nur, um dich ins Bett zu kriegen
Und dann am nächsten Morgen weiß
Er nicht einmal mehr, wie du heißt”

Dort wo der Wettbewerb um Köpfe entbrennt, wird nur noch über eine authentische Marke und deren ebenso authentische Kommunikation gehen. Dieser Prozess wird durch den schnellen, ungeschminkten und zuweilen schonungslosen Dialog im Social Web nur beschleunigt.

Doch was heisst eigentlich “authentisch”? Manfred Böcker hat in seinem letztjährigen Beitrag “Das große Simsalabim” für das Personalmagazin eine wie ich finde ganz schöne Definition geliefert: Authentisch ist demnach, was „als echt wahrgenommen wird, weil Gesprächspartner, Leser, Hörer oder Zuschauer es mit einer Botschaft in Verbindung bringen können.“

Dass dabei Konflikte im Unternehmen vorprogrammiert sind ist klar. HR sieht es so, Marketing sieht es vielleicht ein wenig anders und über allem thront die Unternehmenskommunikation als “Hüterin” der Unternehmenswahrheit. Aber auch die übrige Belegschaft und externe Stakeholder (nicht zuletzt die Zielgruppe potentieller zukünftiger Mitarbeiter) hat hierzu seine Meinung – und tut diese im Sozialen Netz auch kund. Doch diese Konflikte gilt es auszufechten – im Dialog -, um dadurch zu konsistenten Antworten auf die Fragen zu kommen, wer “wir eigentlich sind und “wofür wir eigentlich stehen”. Gelingt dies, kann auch authentisch kommuniziert werden. Ja, das ist dann auch gar nicht mehr so schwer, man muss ja “nur” noch die Realität abbilden. Diese “Realität” wird automatisch die “Richtigen” oder besser “Passenden” erreichen und motivieren und – oft ebenso wichtig – die “Falschen” oder “Unpassenden” abschrecken. Gute und starke Marken sind eben nicht “Everybody´s Darling”, sondern “the right one´s Darling” – wie in einer guten Beziehung. Die wackelige Kamera im Unternehmensvideo ist also nicht per se “authentisch”, sie ist es dann, wenn das was gezeigt wird glaubwürdig und “echt” ist.

Ich habe kürzlich hierzu einen Vortrag beim Social Media Event der Cognis GmbH, also der ehem. Chemiesparte des Henkel-Konzerns, gehalten, gefüllt mit Beispielen, wie z.B. Realistic Job Preview- und SelfAssessment Verfahren helfen können, authentische Einblicke zu geben und die Frage der “Passung” zu beantworten. Diesen Vortrag habe ich nun bei Slideshare eingestellt (siehe Slideshow).

BTW: CYQUEST hat seit einiger Zeit auch eine Seite bei Facebook (http://www.facebook.com/CYQUEST). Wir freuen uns über Kommentare und eine rege Diskussion.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Gruner + Jahr Karriere, Media-Saturn Karriere, Social Media HR, TARGOBANK Karriere, Tchibo Karriere, Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment | Kommentare (3)

Vortrag “Recrutainment im Social Web” beim Social Media Event von Cognis

Montag, 12. April 2010 10:44

Cognis_LogoAm nächsten Donnerstag veranstaltet die Cognis GmbH im Fritz-Henkel-Haus auf dem Henkel-Werksgelände in Düsseldorf das “Internal Social Media Event”, einen konzerninternen Fachkongress rund um das Thema Social Media gerichtet an Mitarbeiter der gehobenen Führungsebene. In insg. fünf Vorträgen gehen die vier externen Referenten (von Weber Shandwick, der Agentur kpunktnull, von IBM und von CYQUEST) sowie die Leiterin der Cognis-Konzernkommunikation Susanne Marell auf verschiedene Facetten dieses Themas ein.

Ich werde mich in meinem Vortrag “Recrutainment im Social Web” meinem Lieblingsthema widmen – der “authentischen Arbeitgebermarke” und wie diese durch das Social Web, also Instrumente wie Blogs, Twitter, Facebook oder Youtube transportiert werden kann. Ich freu mich drauf…

Das Programm des Tages kann hier heruntergeladen werden.

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Gastbeitrag von Andreas Diehl: Social Media Monitoring – wie “laut” sind Ausbildungsbetriebe im Social Web?

Mittwoch, 20. Januar 2010 14:43

In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir im Recrutainment Blog Beiträge von Gastautoren zu Themen des Recruitings und des Personalmarketings im Internet. Der aktuellste Gastartikel kommt von Andreas Diehl, Geschäftsführer der Azubister GmbH in Köln, und dreht sich um die Frage, wieviel Gehör Unternehmen im Social Web mit ihren Ausbildungsthemen eigentlich finden.

Andreas Diehl

Andreas Diehl

Social Media Monitoring – wie “laut” sind Ausbildungsbetriebe im Social Web?

Das Web 2.0 stellt auch Ausbildungsbetriebe vor die Herausforderung ihr Ausbildungsmarketing auf das Medien- und Nutzungsverhalten Jugendlicher abzustimmen. In Foren, Blogs und Netzwerken werden die Vorzüge verschiedener Ausbildungen und die Meinungen zu Ausbildungsbetrieben ausgetauscht. Doch wie können Unternehmen messen, was und ob über sie gesprochen wird? Diese Form des Rauschens sind wir gemeinsam mit infospeed auf den Grund gegangen und haben ein Social Media Monitoring zu den Ausbildungsbetrieben Deutsche Telekom, Aldi und der Deutschen Bahn durchgeführt.

UCG Kurzanalyse

Die UGC-Kurzanalyse (UGC = User Generated Content) ist eine von der infospeed GmbH und Prof. Dr. Matthias Fank entwickelte Methode, anhand derer die Zahl derjenigen Quellen ermittelt werden kann, die von Internetnutzern erstellt wurden und sich mit bestimmten Themen befassen. Bei diesen Quellen handelt es sich zum Beispiel um Beiträge in Diskussionsforen, Blogs und Bewertungsportalen, die bei den Internetnutzern hohes Vertrauen genießen.

UCG-KurzanalyseDieser Überblick zeigt beispielhaft die Affinität der Internetnutzer zu den Unternehmen Deutsche Telekom, Aldi und Deutsche Bahn im Zusammenhang mit den Themen Ausbildung und Studium. Somit wird für jedes der verglichenen Unternehmen deutlich, wie hoch das Diskussionsvolumen zum Thema Ausbildung im deutschsprachigen Web ist. Im Rahmen eines Webknowledge-Projekts bei infospeed werden diese Treffer dann einer inhaltlichen Analyse unterzogen, um die einzelnen Meinungen und Beiträge im Internet detailliert auswerten zu können.

Von den drei verglichenen Unternehmen ist beim Thema Ausbildung die Deutsche Telekom das am meisten diskutierte und besprochene Unternehmen im deutschsprachigen Web. Aldi und die Deutsche Bahn weisen im Vergleich hierzu eine geringere Anzahl an Beiträgen auf.

Diskussionen in Foren

Die Kurzanalyse zeigt, dass Ausbildungsthemen mit Bezug zur Deutschen Telekom am häufigsten besprochen werden, während Aldi und die Deutsche Bahn im Vergleich hierzu ein geringeres Diskussionsvolumen aufzeigt.

UCG-Kurzanalyse_ForenForen üben im Internet eine große Meinungsmacht aus. Nutzer berichten über ihre Erfahrungen mit Unternehmen und Produkten . A-Foren erreichen eine sehr hohe Leserschaft und sind zudem aufgrund ihres Umfangs und ihrer Aktualität bei den Suchmaschinen sehr hoch gerankt.

Erwähnungen in Blogs

Die Grafik der Kurzanalyse zeigt, dass in den Blogs vor allem für die Deutsche Telekom eine hohe Berichterstattung über Ausbildungsthemen stattfindet, während Aldi und die Deutsche Bahn hier weniger thematisiert werden.

UCG-Kurzanalyse_BlogsBlogs stellen im Web 2.0 eine besondere Herausforderung für Unternehmen dar. Trotz der geringen Anzahl bestimmter Blogs zu einigen Themen, erreichen Sie durch ihre Vernetzungseigenschaft (Blogosphäre) eine enorme Streuung und damit Leserschaft, so dass hier eine inhaltliche Analyse der Beiträge ratsam ist.

Fazit

Auch im Netz ist die Deutsche Telekom Branchenprimus der Ausbildung, zumindest was die “Lautstärke” betrifft. Die quantitative Analyse gibt natürlich nur bedingt Hinweise, welcher Art und Qualität Erwähnungen und Kommentare sind. Ob sich hinter den Erwähnungen also enttäuschter oder begeisterter Nachwuchs steht, lässt sich auf Basis dieser Analyse nicht beurteilen. Aber fest steht: Im Kontext Ausbildung und Studium wird die Deutsche Telekom häufiger und intensiver diskutiert als jeder andere Ausbildungsbetrieb. Damit dürfte die Deutsche Telekom im Rennen um die besten Bewerber die Nase vorne haben.

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Programm des 8. AusbilderPraxistags der DGFP Leipzig – Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden der Generation Web2.0-Web4.0

Montag, 2. November 2009 17:56

Logo DGFPKommende Woche veranstaltet der DGFP in der Regionalstelle Leipzig den 8. Ausbilder-Praxistag “Betriebliche Ausbildung – Impulse aus der Praxis für die Praxis”, der diesmal unter dem Motto “Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden der Generation Web2.0-Web4.0″ steht.

Immer mehr webgestützte Instrumente halten Einzug in den Arbeitsalltag, so auch in die Gewinnung und Auswahl von Auszubildenden. In der Veranstaltung werden verschiedenste Nutzungsformen präsentiert, die dem veränderten Kommunikationsverhalten junger Menschen Rechnung tragen und mit denen Rekrutierung und Auswahl auf einen aktuellen Stand gebracht werden.

Anhand zahlreicher Beispiele wird gezeigt, wie man mit modernen Medien Auszubildende für das Unternehmen begeistern und ihnen die Berufsorientierung erleichtern kann. Darüber wird ein aktueller Überblick über geeignete analoge und virtuelle Auswahl- und Potenzialverfahren für Auszubildende gegeben. Deren Anwendung dient oft einer gezielteren Vorauswahl seitens der Unternehmen oder einer Selbstauswahl (SelfAssessment) durch den Bewerber.

Es wird über zu beachtende Regeln und Einsatzgrenzen informiert. Dass sich eine Investition in die nächste Generation lohnt, zeigt zur Abrundung ein Praxisbeispiel mit
ganzheitlichem Ansatz. Neben den Plenumsrunden bietet sich Gelegenheit für Fragen und einen aktiven Erfahrungsaustausch. Die Konferenz richtet sich an Ausbilder und Ausbildungsverantwortliche.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden. Weitere Infos auch auf der Seite der DGFP unter: http://www.dgfp.de/de/akademie/detail/8-ausbilderpraxistag-betriebliche-ausbildung-impulse-aus-der-praxis-fuer-die-praxis-526/

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CYQUEST twittert unter twitter.com/recrutainment

Montag, 7. September 2009 10:22

Logo TwitterTwitter ist in aller Munde. Inzwischen gibt es einige Beispiele, die andeuten, dass sich dieser Kommunikationskanal auch für Personalkommunikation und Employer Branding sehr gut eignen kann. Wir haben ja hier im Blog auch schon über verschiedene Beispiele berichtet ( z.B. die CYQUEST-Kunden Bertelsmann, Unilever oder die Deutsche Bahn). Was alles möglich ist und wo sich das Thema hin entwickeln wird, weiß natürlich momentan noch keiner. Aber es ist alle Mal besser, die Entwicklung selber mit zu gestalten, als als typischer Berater “100 Stellungen, aber keine Frau” zu kennen.

CYQUEST_TweetVon daher haben wir nun auch begonnen zu twittern. Unter http://twitter.com/recrutainment berichten wir fortlaufend über Themen des eAssessments, Self-Assessment, webbasierten Employer Branding, den War for Talent und alles, was uns unterwegs noch so an interessanten Dingen im HR-Kontext über den weg läuft. Follow us!

Thema: Bertelsmann Karriere, Deutsche Bahn Karriere, Employer Branding und SelfAssessment, Unilever Karriere | Kommentare (0)

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