Beitrags-Archiv für die Kategory 'Commerzbank Karriere'

Corporate Career Twitter Accounts – der “Tausender-Club”

Montag, 30. August 2010 12:18

Da auch letzte Woche noch ein paar illustre Namen auf der Liste der “Corporate Career Twitter Accounts” fehlten (herzlichen Dank für die Rückmeldungen), gibt es auch diese Woche ein Update der Übersicht der Follower-Zahlen. Neu dabei sind die Witt-Gruppe (@Witt_Gruppe_Job), SNT (@SNTlive), BMW (@BMWKarriere), die Metro (@MeetingMetro) sowie Philips (@Philips_Jobs).

Insg. umfasst die Liste jetzt 26 Namen und die Follower-Zahlen reichen von 2627 (Deutsche Bahn) bis 48 (Commerzbank). Damit Rahmen zwei CYQUEST Kunden das Spektrum sehr schön ein ;) . Aus Gründen der Darstellung habe ich jetzt eine Unterteilung vorgenommen in den Tausender-Club, also Account mit mehr als 1000 Followern, und die anderen. Neu im Tausender-Club ist @BASFKarriere, herzlichen Glückwunsch!

Wie gesagt, ist die Darstellung hier rein quantitativ. Wir werden uns irgendwann auch mal der Frage widmen, wie sich die Accounts eigentlich inhaltlich unterscheiden. Stay tuned…

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Aktualisiert: Follower-Zahlen der Corporate Karriere-Twitter Accounts

Montag, 23. August 2010 11:28

Ich war selber ein wenig überrascht ob der mächtigen Resonanz auf meine Auszählung der Follower-Zahlen ausgewählter Corporate Karriere-Twitter-Accounts. Da ich letzte Woche eine Reihe maßgeblicher Accounts vergessen habe, schiebe ich das Update nun recht zeitnah schon eine Woche später nach. Ich denke, dass mittelfristig ein zwei-bis vierwöchtiger Turnus daraus wird.

Wichtig ist mir nochmal zu betonen, dass dieser Vergleich nicht als “Ranking” gemeint ist. Zum einen habe ich noch die Debatte um das Blog-Ranking von Martin Grothe im Ohr, zum anderen gehe ich bei meinem Vergleich auf keinerlei inhaltliche oder qualitative Kriterien ein, sondern zähle rein quantitativ.

Auch kam vereinzelt die Frage, wo ich denn die Grenze zwischen “Corporate” und “Career” ziehe, weil ja doch einige Twitter-Accounts sowohl über das Unternehmen an sich als auch zu Karriere-Themen berichten. Nun, eine einheitliche “Regel” habe ich hierzu nicht. Diese Dinge lassen sich ja auch nicht 100%ig trennen. Ich selber vertrete die Ansicht, dass man nicht nicht Employer Branding machen kann; wenn man also über das Unternehmen berichtet, hat dies auch Auswirkungen auf die Arbeitgebermarke und umgekehrt sind Employer Branding Botschaften immer “auf das Unternehmen” bezogen. Lange Rede – ich gucke mir die Accounts an und entscheide im Einzelfall.

Was hier aber definitiv nicht gemeint ist, sind Twitter-Accounts, die allgemein über Karriere-Themen schreiben (so wie meiner @recrutainment…); es muss schon ein Unternehmen “als Arbeitgeber” kommunizieren. Die Größe ist dabei weniger entscheidend.

So, nun aber zu den Ergebnissen:

Immer noch vorn – mit sich vergrößerndem Vorsprung – die Deutsche Bahn (@dbkarriere). Dahinter – auch recht ungefochten – Daimler (@daimler_career) vor Otto (@otto_jobs) und Unilever (@unilever_talent). Auf Platz 5 (letzte Woche von mir gnadenlos vergessen…) nun die Deutsche Telekom (@telekomkarriere). Der “Tausenderclub” wird dann durch Bearingpoint (@consultingjobs) und seit neuestem Bayer (@bayerkarriere) komplettiert.

Insg. sind nun 21 Firmen in dem Ranking vertreten. Wenn welche fehlen, einfach eine kurze Notiz an mich schicken (über das Kommentarfeld hier im Blog, die CYQUEST Facebook-Seite oder – na klar – über Twitter.

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Karriere-Twitter-Accounts im quantitativen Vergleich

Montag, 16. August 2010 16:16

Eine liebgewordene Gewohnheit ist der regelmäßige Blick auf den Vergleich der Fanzahlen der deutschsprachigen Facebook Karriere-Fanpages. Inspiriert dadurch habe ich mir mal die Karriere-Tweets mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland vorgenommen und die Follower-Zahlen analysiert. Ich bin dabei auf “händische Auszählung” ausgewichen, weil Tools wie Tweetstats oder Twittercounter doch soviele Fehler produzieren, insb. beim Blick in die Vergangenheit, dass hiermit teilweise mehr Fragen als Antworten generiert wurden.

Mir sind dabei zunächst die 16 in der Grafik aufgelisteten Karriere-Tweets eingefallen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn ich jemanden vergessen habe sollte, ist dies kein böser Wille. Schreibt mir die fehlenden einfach in das Kommentarfeld – ich werde das dann beim nächsten Update berücksichtigen.

Aktuell liegt die Deutsche Bahn mit recht großem Abstand und nach wie vor ungebrochener Dynamik vorn. Seit letzter Woche sind absolut betrachtet mehr als 100 Follower im Account @dbkarriere hinzugekommen. Zum Vergleich: @otto_jobs, lange Zeit relativ gleich auf mit der Deutschen Bahn, hat in den letzten neun Tagen absolut nur einen Follower gewonnen und liegt aktuell mit 1587 Followern auf Platz 3.

Wie gesagt, hier geht es nicht um qualitative Aspekte, sondern nur um die Zahl an Followern. Bis zum nächsten Update…

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Karrierekommunikation der Commerzbank im Social Web

Montag, 19. Juli 2010 16:58

Sicherlich eines der Top-Themen in vielen Unternehmen derzeit: Wie bindet man das Web 2.0 oder Social Media am sinnvollsten in die eigene Employer Branding und Personalmarketing-Strategie ein? Die Commerzbank bedient sich nun einer Reihe von Kanälen, um darüber neue Mitarbeiter – vor allem Nachwuchs – zu rekrutieren und die Arbeitgebermarke Commerzbank zu profilieren:

Seit Anfrang April betreibt die CoBa unter eine Karriere-Seite bei Facebook. Mit inzwischen über 800 Fans (oder nennen wir sie jetzt eigentlich “Likes”?) liegt die Commerzbank im Ranking der deutschen Facebook-Karriere-Fanpages bei Bernd Schmitz auf einem guten Mittelfeld-Platz 18.

Facebook-Fanseiten_11-20

Auf der Facebook-Seite der CoBa wird laufend über Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Berufsbildern, internationale Einstiegsmöglichkeiten, Praktika etc berichtet. Aber auch allgemeine und unterhaltsame Informationen über die Commerzbank als Unternehmen gehören dazu, wie das DFB-Sponsoring oder der Wechsel des Unternehmens-Logos.

Wie ich finde schon eine gelungene Mischung, die glaubwürdig ist und zeigt, dass hinter der Seite Menschen sitzen, die daran Freude sich übrigens auch auf der Facebook-Seite vorgestellt haben.

Facebook-Seite_Commerzbank

Seit ein paar Tagen ist die Commerzbank nun auch unter die Job- und Karriere-Twitterati gegangen. Unter http://twitter.com/Commerzbankjobs finden sich (primär zukünftig, es sind erst fünf Tweets veröffentlicht) “Jobangebote, Infos zur Arbeitswelt der Commerzbank und (dem) Einstieg bei der zweitgrößten Bank Deutschlands” (Angaben aus der Bio). Der Tweet ist noch zu jung um umfassender beurteilt zu werden und aktuell (Stand 19.07.) 17 Follower sind sicherlich auch noch nicht weltbewegend, aber es sticht auf jeden Fall schonmal sehr positiv hervor, dass das Twitter-Team komplett vorgestellt wird, inkl. Name, Bild und Funktion. Allerdings sollte die Commerzbank auch dem einen oder anderen Follower zurückfolgen – Twitter ist seinem Charakter nach ja kein Sender…

Commerzbank_Tweet

Seit heute ist dann auch der Career-Channel der CoBa bei Youtube aktiv. Dieser umfasst momentan 8 Filme, von denen – freut mich natürlich sehr – einige von CYQUEST produziert wurden. Insb. das Video “Bist du ein Banker?” ist für mich immer noch Ausdruck nahezu mustergültiger Authentizität im Employer Branding. Sind Banker wirklich “antiseptisch”? Das Video spricht da so seine eigene Sprache…

Schließlich betreibt die Commerzbank auch bei XING eine eigene Unternehmensseite. Dort findet sich ein Unternehmensprofil der Commerzbank, eine Übersicht der insg. doch knapp 6.500 bei Xing registrierten Commerzbank-Mitarbeiter und eine Übersicht der zur Zeit 376 Abonnenten der Profil-Updates. Gemessen daran, dass es bislang erst 1 Update gibt, ist diese Zahl durchaus bemerkenswert, zumal es sich bei den Abonnenten – wie ein nicht repräsentativer, sondern nur nach schnellem Augenschein vorgenommener Quick-Check ergeben hat – nicht nur um CoBa-Mitarbeiter handelt.

Unternehmensprofil der Commerzbank bei Xing

Insg. lässt sich feststellen, dass die Commerzbank es mit der Social Media Kommunikation der Arbeitgeber-Marke offensichtlich sehr ernst meint. Die Schritte wirken wohl durchdacht und die personellen Ressourcen zur Pflege einer Employer Brand 2.0 scheinen der Aufgabe angemessen. Ich drücke der CoBa die Daumen, dass die Strategie erfolgreich ist, weil wir das Unternehmen im Rahmen der Erstellung des SelfAssessments “Probier dich aus.” als offenen und mutigen Kunden kennen gelernt haben. Auch wir haben durchaus das eine oder andere Vorurteil darüber, “was ein Banker” ist, über Bord kippen müssen

;-)

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Webinar: Employer Branding und Personalauswahl in Zeiten des Web 2.0 (eAssessment, SelfAssessment, Realistic Job Previews) – Einsatzgebiete, Erfahrungsberichte, Erfolgsfaktoren

Freitag, 21. Mai 2010 11:35

HRnetworx-logo-english_150x90Vor dem Hintergrund des War for Talent und der dynamischen Entwicklung des Web 2.0 kommt dem Employer Branding sowie der treffsicheren Auswahl von Mitarbeitern eine entscheidende Bedeutung zu. Webbasierte Instrumente – sowohl als Bestandteil der eigenen Karrierewebsite, als auch im Bereich Social Media – können hierbei wichtige Funktionen übernehmen und Unternehmen Wettbewerbsvorteile bringen.

Hierzu veranstaltet HRnetworx am 01.06. ein Webinar. Ich werde hier hierbei einen Vortrag mit folgendem Inhalt halten:

Ausgehend von der Fragestellung, wodurch eine Personalauswahlentscheidung eigentlich „gut“ wird, werden die Wirkungsmechanismen von Selbstauswahl verbessernden Instrumenten einerseits und Online-Tests (eAssessment) andererseits beleuchtet. Die Betrachtung erfolgt vor dem Hintergrund des War for Talent und der besonderen Anforderungen an Personalmarketing und Recruiting im Web 2.0. Es werden verschiedene Fallbeispiele (Unilever, Targobank, Gruner+Jahr, Commerzbank etc.) vorgestellt.

Im Einzelnen:

  • Es wird der Zusammenhang zwischen Selbstselektion und Fremdselektion erläutert und aufgezeigt, welche Bedeutung jeweils beide für die Qualität der Personalauswahl haben.
  • Es werden Beispiele für erfolgreiche SelfAssessment- und Realistic Job Preview Verfahren vorgestellt.
  • Es werden Beispiele für erfolgreiche Online-Assessments, also eignungsdiagnostische Testverfahren, vorgestellt.
  • Die Beispiele werden im Kontext verschiedener Social Media Instrumente wie Facebook, Twitter, Youtube etc. diskutiert und wichtige Erfolgsparameter vorgestellt.

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt direkt über die HRnetworx Seite unter: http://www.hrnetworx.info/event/12077/

Der Vortrag kann hier eingesehen werden.

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Vortrag “Spezielle Anforderungen an Karrierewebsites im Web 2.0″ bei der Social Media Personalmarketing Conference 2010

Freitag, 30. April 2010 12:38

Am 29. April fand in malerischer Kulisse und bei traumhaftem Wetter auf Burg Hemmersbach in Kerpen die von humancaps veranstaltete “Social Media Personalmarketing Conference 2010” statt. Gero Hesse hat in seinem “Saatkorn-Blog” schon eine sehr schöne Zusammenfassung der Tagung geschrieben. Da er aber während des Vortrags seiner Kollegin Judith Charles und meiner Wenigkeit selber einen Parallelworkshop geleitet hat, fehlt dieser Beitrag in der Zusammenfassung.

Diese kleine Lücke wollen wir schließen.

Judith und ich haben uns in unserem Vortrag “Spezielle Anforderungen an Karrierewebsites im Web 2.0″ explizit nochmal Aspekte der unternehmenseigenen Website vorgenommen. Selbstverständlich reden wir alle momentan viel über externe Plattformen wie Facebook, Twitter, Youtube oder XING. Dabei sollte aber auf keinen Fall außer Acht gelassen werden, dass “viel 2.0″ auch schon innerhalb der eigenen “virtuellen Werksmauern” geschehen kann und sollte. In einer gewissen Analogie steht dabei die Karrierewebsite für das eigene Ladengeschäft, während Social Media eher den Marktstand repräsentiert.

KarrierewebsiteversusSocialMediaBeides hängt im Social Web sehr eng miteinander zusammen und sollte sich gegenseitig ergänzen. Wie 2.0-Elemente in die eigene Karrierewebsite integriert werden können, wie diese ins Social Web “verlängert” werden können und wie Inhalte aus den Sozialen Netzwerken wiederum die Karrierewebsite befüttern können, auf all diese Fragen ging unser Vortrag ein.

Die Vortragsfolien haben wir bei Slideshare eingestellt.

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Kommunikation einer authentischen Arbeitgebermarke

Donnerstag, 22. April 2010 10:40

Auch wenn das Wort “Authentizität” sprachlich so seine Tücken hat, fehlt es momentan eigentlich in keinem Vortrag oder in keiner Abhandlung, die sich mit dem Thema Arbeitgebermarke oder Employer Branding im Social Web auseinandersetzen.

Das ist grundsätzlich auch richtig so. Zum einen wird der Aspekt der Passung zwischen Unternehmen / Arbeitgeber und Mitarbeiter / Arbeitnehmer allein schon aufgrund der demografischen Entwicklung an Bedeutung gewinnen. In sofern wird einer beruflichen Tätigkeit bei einem Unternehmen zunehmend der Charakter einer Beziehung zukommen und dem Employer Branding entsprechend der Charakter der Beziehungsanbahnung und -pflege. “Gute” Beziehungen verlangen auch ein gehöriges Maß an Authentizität – oder wie heisst es so schön bei den Ärzten:

Credit: "die ärzte assistiert von Jörg Steinmetz"

Credit: "die ärzte assistiert von Jörg Steinmetz"

“Er lügt, dass sich die Balken biegen,
Nur, um dich ins Bett zu kriegen
Und dann am nächsten Morgen weiß
Er nicht einmal mehr, wie du heißt”

Dort wo der Wettbewerb um Köpfe entbrennt, wird nur noch über eine authentische Marke und deren ebenso authentische Kommunikation gehen. Dieser Prozess wird durch den schnellen, ungeschminkten und zuweilen schonungslosen Dialog im Social Web nur beschleunigt.

Doch was heisst eigentlich “authentisch”? Manfred Böcker hat in seinem letztjährigen Beitrag “Das große Simsalabim” für das Personalmagazin eine wie ich finde ganz schöne Definition geliefert: Authentisch ist demnach, was „als echt wahrgenommen wird, weil Gesprächspartner, Leser, Hörer oder Zuschauer es mit einer Botschaft in Verbindung bringen können.“

Dass dabei Konflikte im Unternehmen vorprogrammiert sind ist klar. HR sieht es so, Marketing sieht es vielleicht ein wenig anders und über allem thront die Unternehmenskommunikation als “Hüterin” der Unternehmenswahrheit. Aber auch die übrige Belegschaft und externe Stakeholder (nicht zuletzt die Zielgruppe potentieller zukünftiger Mitarbeiter) hat hierzu seine Meinung – und tut diese im Sozialen Netz auch kund. Doch diese Konflikte gilt es auszufechten – im Dialog -, um dadurch zu konsistenten Antworten auf die Fragen zu kommen, wer “wir eigentlich sind und “wofür wir eigentlich stehen”. Gelingt dies, kann auch authentisch kommuniziert werden. Ja, das ist dann auch gar nicht mehr so schwer, man muss ja “nur” noch die Realität abbilden. Diese “Realität” wird automatisch die “Richtigen” oder besser “Passenden” erreichen und motivieren und – oft ebenso wichtig – die “Falschen” oder “Unpassenden” abschrecken. Gute und starke Marken sind eben nicht “Everybody´s Darling”, sondern “the right one´s Darling” – wie in einer guten Beziehung. Die wackelige Kamera im Unternehmensvideo ist also nicht per se “authentisch”, sie ist es dann, wenn das was gezeigt wird glaubwürdig und “echt” ist.

Ich habe kürzlich hierzu einen Vortrag beim Social Media Event der Cognis GmbH, also der ehem. Chemiesparte des Henkel-Konzerns, gehalten, gefüllt mit Beispielen, wie z.B. Realistic Job Preview- und SelfAssessment Verfahren helfen können, authentische Einblicke zu geben und die Frage der “Passung” zu beantworten. Diesen Vortrag habe ich nun bei Slideshare eingestellt (siehe Slideshow).

BTW: CYQUEST hat seit einiger Zeit auch eine Seite bei Facebook (http://www.facebook.com/CYQUEST). Wir freuen uns über Kommentare und eine rege Diskussion.

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Spielerischer Selbsttest “Probier dich aus.” der Commerzbank ein Jahr online

Montag, 19. April 2010 10:58

probier dich ausVor ziemlich exakt einem Jahr ging das Berufsorientierungsspiel “Probier dich aus.” online, mit dem die Commerzbank über verschiedene Ausbildungsberufe informiert. Ein ausführlicher Bericht zum Start des Events findet sich hier. Nach einem Jahr Laufzeit ist es Zeit für ein kurzes Zwischenfazit:

Mit mehr als 91.000 Visits wurde eine substantielle Zahl an Besuchen generiert. Gemessen daran, dass die Commerzbank jährlich knapp 30.000 Bewerbungen im Ausbildungsbereich erhält, kann davon ausgegangen werden, dass ein Großteil derer, die die Commerzbank ernsthaft als Arbeitgeber in Betracht ziehen, von der Möglichkeit des spielerischen Selbsttests Gebraucht machen.

Die durchschnittliche Verweildauer in der Applikation liegt bei knapp 5:30 Minuten. Immerhin 12,5% der Teilnehmer halten sich dabei mehr als 30 Minuten im SelfAssessment auf, weitere 6% zwischen 20 und 30 Minuten und nochmal gut 8,7% zwischen 10 und 20 Minuten.

46% der Teilnehmer, die “Probier dich aus.” in mindestens einem der Spielpfade komplett durchlaufen haben und an der freiwilligen Evaluation (kurzer Fragebogen) teilgenommen haben, bewerteten das Angebot insg. mit der Schulnote 1. Weitere 31% vergaben eine 2. Im Durchschnitt wird “Probier dich aus.” mit 2,16 benotet.

Hinsichtlich der Gestaltung der Applikation vergaben knapp 49% eine 1 und knapp 27% eine 2. Im Durchschnitt wurde die Gestaltung mit 2,19 benotet.

Der Aspekt “Berufsorientierung”, also die Frage, in wieweit “Probier dich aus.” dem Teilnehmer geholfen hat, ein klareres Verständnis von den Ausbildungsmöglichkeiten und den Inhalten der angebotenen Ausbildungsberufe bei der Commerzbank zu bekommen, vergaben 34% eine 1 und weitere 35% eine 2 (Durchschnittsnote: 2,33).

Neben diesen quantitativen Befunden, lohnt auch ein Blick in die offenen Rückmeldungen, also die Freitextantworten im Fragebogen auf die Frage, wie es gefallen hat, was verbessert werden kann etc. Hieraus habe ich mal ein paar rauskopiert:

>>

  • Vielen Dank für diesen tollen Einblick in die Tätigkeiten eines Bankkaufmanns. Jegliche Aufgaben wurden interessant gestaltet und wurden realitätsnah wiedergegeben. Über weitere Aufgaben und Einblicke in weitere Tätigkeitsbereiche würde ich mich sehr freuen.
  • Insgesamt ist die Umsetzung sehr gut gelungen. Das einzige was einer Optimierung bedarf ist der Teil der selbstständigen Handlung. Als Fazit möchte ich anmerken dass das probier-dich-aus Programm eine sinnvolle Entwicklung ist und mich in meiner Entscheidung eine Ausbildung zum Bachelor of Arts bestärkt hat.
  • Probier dich aus ist eine gute Möglichkeit den Menschen einen eindruck des berufes zu verschaffen. Ich kam mir fast vor als wenn ich wirklich und real in der commerzbank war und leute beraten hab. Danke
  • Ich bin jetzt seit 7 Monaten Azubi bei der CoBa und finde dass der Test einen reelen Einblick in die Tätigkeiten eines Bankkaufmannes/ einer Bankkauffrau gewährt. Kann ich echt nur empfehlen
  • Probier dich aus ist eine wirklich coole und sehr moderne Idee der Commerzbank. Ich selbst hatte vor Probier dich aus den selben Eindruck von dem Bank-Job wie die Leute im Videoclip auch. Nachdem ich aber Probier dich aus getestet habe bin ich ernsthaft am überlegen mich bei der Commerzbank zu bewerben :-
  • Sehr zweckmäßig effektives und übersichtliches Interface. Lediglich einen Einblick in das Beraten von Unternehmen hätte ich mir gewünscht. Da können sich andere Banken eine Scheibe abschneiden.
  • Anmerkung: die Aufgaben für die Bachelor Ausbildung ist nur auf die Studienrichtung Bank ausgelegt. Eine Extra-Sparte für Wirtschaftsinformatik für das ich mich interessiere wäre auch sehr praktisch für die die sich dafür interressieren.
  • Da ich ein einjähriges Praktikum bei der Commerzbank absolviert habe und das System und die Augaben kenne konnte ich das ´´Probiere dich aus´´ gut bewerten. Es verschafft einen guten Einblick in das Berufsfeld.
  • Wirklich eine gute Idee. Leider etwas zu lange Ladezeiten da ständig Sprachausgabe und Videos/Animationen gezeigt werden. Ein Praktikum ist natürlich weiterhin der bessere Einblick in den Beruf.
  • Sehr geehrtes Commerzbank-Team ich habe durch diesen Test erkannt dass meine Entscheidung bei einer Bank die Ausbildung zu absolvieren richtig ist. In den von Ihnen aufbereiteten Simulationen konnte ich meine Stärken einsetzen. Zudem haben Sie die Aufgaben gut visualisiert und präzise gestellt. Sehr gelungen
  • Meiner Meinung nach ist das Probier dich aus Spiel vom Prinzip eine gute Angelgenheit und ein gutes Angebot der Commerzbank. Allerdings sind die Aufgaben recht leicht zu lösen.Eventuell wäre es hier auch hilfeich und intressant durch Videos einen Einblick in das wirkliche Bankgeschehen zu bekommen. MfG
  • Es ist zwar durchaus immer die rede davon dass es sich nur um einen kleinen Einblick handelt jedoch wäre es auch schön noch mehr Hintergrudinformationen zu bekommen. Mehr über die Anforderungen beim dualen Ausbildungssystems des Bachelors of Arts beispielsweise wären sehr aufschlussreich.
  • Mir hat das Spiel der Commerzbank sehr gut gefallen da man so einen kleinen aber guten Einblick in die Berufswelt des Bankkaufmanns bekommen hat. Ich kann diesen Test wirklich jedem weiterempfehlen der nicht genau weiß was Bankkaufleute eigentlich machen. Vielen Dank für diesen Einblick Julian 16
  • Liebe Kollegen als Ausbildungsbeauftragte der GF Berlin / AFK bedanke ich mich für den gelungenen Internetauftritt – er verdeutlicht anschaulich unsere Tätigkeit und macht die von außen abstrakte Bank persönlich erlebbar Klasse MfG aus Berlin Daniela … AFK Mittelstand Leitung Gruppe 4
  • super gemacht

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Vortrag “Recrutainment im Social Web” beim Social Media Event von Cognis

Montag, 12. April 2010 10:44

Cognis_LogoAm nächsten Donnerstag veranstaltet die Cognis GmbH im Fritz-Henkel-Haus auf dem Henkel-Werksgelände in Düsseldorf das “Internal Social Media Event”, einen konzerninternen Fachkongress rund um das Thema Social Media gerichtet an Mitarbeiter der gehobenen Führungsebene. In insg. fünf Vorträgen gehen die vier externen Referenten (von Weber Shandwick, der Agentur kpunktnull, von IBM und von CYQUEST) sowie die Leiterin der Cognis-Konzernkommunikation Susanne Marell auf verschiedene Facetten dieses Themas ein.

Ich werde mich in meinem Vortrag “Recrutainment im Social Web” meinem Lieblingsthema widmen – der “authentischen Arbeitgebermarke” und wie diese durch das Social Web, also Instrumente wie Blogs, Twitter, Facebook oder Youtube transportiert werden kann. Ich freu mich drauf…

Das Programm des Tages kann hier heruntergeladen werden.

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“Bewerbungspraxis 2010″ mit aktuellen Ergebnissen zu bewerberseitigen Recruiting-Präferenzen

Dienstag, 30. März 2010 18:41

Parallel zur Studie „Recruiting Trends“, die das Verhalten von Unternehmen im Personalbeschaffungsprozess erhebt, fokussiert die Reihe „Bewerbungspraxis“ genau umgekehrt auf die „Gegenseite“: Die Kandidatensicht auf den Bewerbungsprozess.

Im Sommer 2009 wurden dazu mehr als 9.000 Stellensuchende und Karriereinteressierte über einen Online-Fragebogen auf der Website des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) befragt.

Die aktuellen Ergebnisse der Studie „Bewerbungspraxis 2010“ zeigen aus der Perspektive der Stellensuchenden im Vergleich zur Unternehmenssicht teils ähnliche, teils abweichende Erwartungen und Präferenzen hinsichtlich der Personalauswahlverfahren.

In Bezug auf die Informationsphase, in der die Karriereinteressierten sich über potenzielle Arbeitgeber und passende Jobs informieren, gab die deutliche Mehrheit der befragten Stellensuchenden (72,1%) an, in erster Linie auf Internet-Stellenbörsen zurück zu greifen. Auf Platz zwei der meist genutzten Informationskanäle liegen die Unternehmenswebsites, die von gut einem Drittel der Stellensuchenden häufig genutzt werden. Während die Internetkanäle im Vergleich zu den Vorjahren eine konstante Nutzung aufweisen, ist hingegen die Nutzungshäufigkeit von Printmedien zu Informationszwecken erneut zurück gegangen (gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 Prozentpunkte, seit 2004 um ca. 23 Prozentpunkte) und liegt aktuell bei knapp 35%.

Nutzung unterschiedl. Kanäle

Die Sicht der im Rahmen der Studie „Recruiting Trends 2010“ befragten Unternehmen spiegelt eine ähnliche Tendenz wider: Auch aus der Perspektive der befragten Recruiter wird das Internet als dominierendes Medium zur Bewerberinformation und Publikation von Stellenbeschreibungen angesehen. Die Top 1000 Unternehmen in Deutschland veröffentlichen inzwischen 90% ihrer Vakanzen über die Unternehmenshomepage, rund 63% aller freien Stellen erscheinen in Internetstellenbörsen und nur ca. 20% aller Vakanzen werden in Printmedien publiziert. Rund 72% aller Neueinstellungen der befragten Großunternehmen gehen schließlich auf Anzeigen im Internet zurück.

Eine interessante Entwicklung ist zudem, dass tendenziell immer mehr Karriereinteressierte von der aktiven Suche abkommen und die passive Art der Bewerbung präferieren. Knapp 40% der Befragten äußerte den Wunsch, lieber von einem Unternehmen angesprochen zu werden, als selbst aktiv eine Bewerbung zu verschicken. Diese Entwicklung erklärt auch die hohe Bereitschaft, den eigenen Lebenslauf in Lebenslaufdatenbanken für Arbeitgeber freizuschalten. Rund 70% gaben an, dies bereits getan zu haben.

Nutzung von Lebenslaufdatenbanken

Die gewonnen Daten zur Nutzung von Web 2.0 Anwendungen und Suchmaschinen im Rahmen der Stellensuche zeigen, dass auf die Suchmaschine Google von mehr als der Hälfte der befragten Karriereinteressierten zurück gegriffen wird. Dies deutet das große Potenzial des Themas Suchmaschinenmarketing an. Für einige unserer Kunden setzen wir übrigens vor dem Hintergrund des allgegenwärtigen „War for Talent“ schon seit geraumer Zeit entsprechende Keyword-Advertising Kampagnen ein, um das Potenzial von Google für das Recruiting optimal auszuschöpfen.

Das Karrierenetzwerk Xing folgt mit einer Nutzungshäufigkeit von immerhin 25% auf Platz zwei hinter der Suchmaschine Google. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Befragten nicht nur den in Google und Xing gefundenen Daten eine hohe Bedeutung beimessen, sondern zudem umgekehrt erwarten, dass Unternehmen häufig entsprechende Kanäle als Informationsmedium über ihre Bewerber nutzen.

Die Ergebnisse der „Gegenseite“ aus der Studie „Recruiting Trends“ zeigen, dass Unternehmen tatsächlich im Web 2.0 vorrangig auf Xing und Google zurück greifen, um Bewerberinformationen zu beziehen, jedoch in weniger ausschweifendem Maße als von den Kandidaten angenommen. Nur drei von zehn Unternehmen nutzen zur Bewerberrecherche/-suche Xing, nur rund 22% Google. Die Möglichkeiten des Web 2.0 werden von Unternehmen bisher nur in überschaubarem Umfang genutzt, die Relevanz dieser Kanäle wird jedoch unternehmensseitig als hoch eingeschätzt.

DAKUnternehmensvideos und Imagefilme auf den Karriere-Websites werden von mehr als 12% der befragten Stellensuchenden angesehen, um Informationen über den potenziellen Arbeitgeber im Vorfeld einer Bewerbung zu gewinnen. SelfAssessments dienen mehr als 10% der Befragten als Medium zur Informationsbeschaffung. Wenn man bedenkt, dass die Befragten ein Durchschnittsalter von 37 Jahren haben und über durchschnittlich 10 Jahre Berufserfahrung verfügen, somit also im Allgemeinen schon eine Vorstellung von Unternehmensabläufen, Branchen und Aufgaben haben und dementsprechend weniger Orientierung benötigen, ist das aus meiner Sicht ein bedeutender Anteil. Für u.a. die DAK, Gruner+Jahr oder die Commerzbank haben wir in der Vergangenheit SelfAssessments zur Berufsorientierung entwickelt. Diese Instrumente richten sich in erster Linie an Schüler bzw. Hochschulabsolventen, die noch eine wenig konkrete Vorstellung von ihrem zukünftigen Beruf oder Arbeitgeber haben, und sich hier umfassende Unterstützung wünschen.

In Bezug auf die Bewerbungsform bevorzugen inzwischen beide Seiten – Bewerber wie Unternehmen – die elektronische gegenüber der postalischen Bewerbung. Während sich bewerberseitig knapp 62% eine E-Mail-Bewerbung wünschen und nur 10% die Formularbewerbung, wird unternehmensseitig eine umgekehrte Präferenz sichtbar. Aktuell möchten 48,2 Prozent der Unternehmen eine Formularbewerbung, 28,2 Prozent eine Bewerbung per E-Mail und lediglich 7,3 % eine papierbasierte Bewerbungsmappe. Interessant ist diesem Zusammenhang, dass jedoch 87% der Bewerber dem Wunsch der Unternehmen nach einer Formularbewerbung nachkommen würden.

Bei Interesse kann die Studie kostenlos per E-Mail an studien@monster.de angefordert werden.

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