Wahres Recrutainment bei KPMG: Ein Fußball-Online-Game pünktlich zur WM
Montag, 10. Mai 2010 10:25
Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 fährt das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit einem Online-Game auf, das sich nicht nur um einen spannenden Business Case dreht, sondern darüber hinaus noch mit der Chance lockt, einen ersten Fuß in die Tür dieses für viele Studierende interessanten Arbeitgebers zu setzen.
Die Story:
Der fiktive Bundesligazweitligist FC 1910 Ruhr verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Erst der Aufstieg in die erste Bundesliga, dann die Teilnahme an der Champions League. Ein indischer Großinvestor hat seine Liebe zum deutschen Fußball entdeckt und möchte dem Verein großzügig finanziell „unter die Arme greifen“, um so die immensen Kosten für den Spielereinkauf und den erforderlichen Stadionausbau zu stemmen.
Ab heute sind Studententeams aufgefordert, den Aufstieg des Fußballclubs FC 1910 Ruhr drei Wochen lang als virtuelle Wirtschaftsprüfer mit ihrem betriebswirtschaftlichen Know-how zu unterstützen und dabei den Alltag eines KPMG-Mitarbeiters hautnah zu erleben.
Die Herausforderungen:
Welche finanziellen Konsequenzen sind zu erwarten, wenn sich der neue Starstürmer das Bein bricht? Was bedeuten Fankrawalle „in Zahlen ausgedrückt“? Welche Folgen hat ein Rückzug des Investors? Wie wirken sich die Rahmenbedingungen des internationalen Fußballgeschäfts auf den Verein aus?
Diese und andere Herausforderungen erwarten die Studierenden, die der Vereinsgeschäftsführung in wirtschaftlichen Fragen zur Seite stehen und die Aufgabe haben, die Pläne des FC 1910 Ruhr als Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Unterstützt werden die Teams dabei durch eine KPMG-Mitarbeiterin, die die Spieler über ihre Aufgaben und aktuelle Entwicklungen per Videobotschaft informiert. Von Seiten des Vereins stehen den Teams als Kontaktpersonen die Marketingleiterin, die Finanzdirektorin, der Sportdirektor und der Cheftrainer zur Verfügung. Um das Aufgabenspektrums eines KPMG-Wirtschaftsprüfers über den Einbezug der genannten Ansprechpartner hinaus so realistisch und authentisch wie möglich zu simulieren, haben die Teilnehmer wie in einer echten Wirtschaftsprüfung Zugriff auf drei verschiedene Websites: das Intranet von KPMG und das Intranet und Internet des FC 1910 Ruhr.
Die Rahmenbedingungen:
Zielgruppe dieses Recrutainment-Instruments sind Studierende in Deutschland, insbesondere Studierende der BWL mit Schwerpunkten im Bereich Wirtschaftsprüfung oder Rechnungswesen, die – das Spiel erfolgreich „gelöst“ – für KPMG auch als Nachwuchskräfte in Frage kommen können. Um nicht nur die Zahlen einzusehen, sondern auch ein Gefühl für die Stimmung des Vereins zu bekommen und das Spiel interaktiv zu erleben, empfiehlt KPMG eine minimale Spielzeit von ca. vier Stunden pro Woche.
Der Preis:
Die Mitglieder des Siegerteams werden in das KPMG-Trainingszentrum eingeladen und haben hier die Möglichkeit, das Unternehmen persönlich von sich zu überzeugen. Zusätzlicher Anreiz ist nicht zuletzt die Aussicht auf eine Reise nach Südafrika, denn: Dem Siegerteam winkt die Teilnahme am Eröffnungsspiel der Fußball-WM in Johannesburg.
Unter www.the-business-game.de sind weitere Infos zum Spiel und zur Teilnahme erhältlich. Infos zu ähnlichen Online-Games wie sie z.B. L’Oréal, der Arbeitgeberverband Gesamtmetall oder die DAK einsetzen, finden sich hier im Blog.
Thema: Ausbildung bei der DAK, Employer Branding und SelfAssessment | Kommentare (0)




Unternehmensvideos und Imagefilme auf den Karriere-Websites werden von mehr als 12% der befragten Stellensuchenden angesehen, um Informationen über den potenziellen Arbeitgeber im Vorfeld einer Bewerbung zu gewinnen. SelfAssessments dienen mehr als 10% der Befragten als Medium zur Informationsbeschaffung. Wenn man bedenkt, dass die Befragten ein Durchschnittsalter von 37 Jahren haben und über durchschnittlich 10 Jahre Berufserfahrung verfügen, somit also im Allgemeinen schon eine Vorstellung von Unternehmensabläufen, Branchen und Aufgaben haben und dementsprechend weniger Orientierung benötigen, ist das aus meiner Sicht ein bedeutender Anteil. Für u.a. die
Aus der Erhebung geht hervor, dass insbesondere die Faktoren „Akzeptanz und Wertschätzung“, „Sicherheit“ und „Arbeitsklima“ die Attraktivität eines Arbeitgebers entscheidend beeinflussen. Auch bestimmen Aspekte wie „ein geregeltes Arbeitsleben“, Entwicklungschancen im Unternehmen sowie der Grad der Identifikation mit dem Unternehmen die Entscheidung für oder gegen einen Ausbildungsbetrieb maßgeblich.
Für die DAK hat CYQUEST beispielsweise das
Mit der Online-Applikation 



Eine Fehlbesetzung verursacht Kosten, Ärger und Imageverlust – für den Arbeitgeber auf der einen und den Mitarbeiter auf der anderen Seite. Doris Brenner beschreibt in der
Das Web 2.0 bietet weitere Möglichkeiten, Zusatzinformationen im Vorfeld der Einstellung kosteneffizient zu generieren. Webbasierte Testverfahren in Form von eAssessments ermöglichen eine im Personalauswahlprozess frühzeitige Testung des Bewerbers im Bezug auf Aspekte kognitiver Leistungsfähigkeit in Anlehnung an Aufgabenstellungen, wie sie z.B. auch im weiteren Auswahlverfahren im Rahmen realer Assessment Center erhoben werden. CYQUEST hat für u.a. seine Kunden
Eine weitere Option zur insbesondere Information und Erhöhung der Selbstselektionsfähigkeit besteht für Arbeitgeber in der Einführung von Online-SelfAssessments. Diese ermöglichen dem Interessenten im Vorfeld der Bewerbung z.B. eine Selbsteinschätzung im Hinblick auf seine Eignung für eine bestimmte Position oder ganz generell im Bezug auf die Passung von Bewerber und Unternehmen, dadurch, dass der Interessent eine Vorstellung vom Tätigkeitsbereich des Unternehmens, von Unternehmenskultur und –klima erhält. CYQUEST hat für u.a.
Eine langfristig erfolgversprechende Employer Branding Strategie muss sich von diesen Bedenken lösen und das Thema „Employee Branding“ als Chance im Aufbau einer starken und attraktiven Arbeitgebermarke begreifen. Dabei gilt es, in erster Linie die Mitarbeiter in den Fokus der Marketingaktivitäten zu rücken und Maßnahmen umzusetzen, die die Mitarbeiter für das Unternehmen begeistern und Identifikationspotenzial bergen. Neben einer Vielzahl an Ansatzpunkten zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und damit indirekten Einflussnahme auf die Meinungskommunikation der Arbeitnehmer ist eine offizielle Beteiligung der Mitarbeiter an der Unternehmenskommunikation eine zielgerichtete Employer Branding Maßnahme: Mitarbeiter erfahren Aufmerksamkeit und Wertschätzung durch ihren Arbeitgeber, indem sie z.B. als Repräsentanten des Unternehmens im Sinne von Testimonials der Personalmarketingkampagnen in den Mittelpunkt rücken. Durch den offiziellen Auftrag an die Mitarbeiter, sich in Form von z.B. Blogs über ihren Arbeitgeber zu äußern, entsteht in der Außenwahrnehmung ein glaubwürdigeres Arbeitgeberbild. Denn die Gefahr des Kontrollverlustes und der offiziellen wie inoffiziellen Negativkommunikation werden wesentlich dadurch gesenkt, dass Mitarbeitern durch den offiziellen Blogging-Auftrag Vertrauen signalisiert wird.
