Beiträge vom Dezember, 2011

Der RWE-Ausbildungskompass geht online – Relaunch der Karrierewebseiten für Schüler

Montag, 12. Dezember 2011 14:34

Die Besucher des CYQUEST Praxisseminars vor knapp drei Wochen oder der Trendence Tagung Ende Oktober haben ja bereits einen kleinen Vorab-Einblick bekommen – nun ist er auch offiziell online gegangen: der neue Azubi-Channel der RWE Karrierewebsite, genannt “RWE-Ausbildungskompass”.

Der bisherige Internetauftritt wurde komplett überarbeitet und um spannende Infos und spielerisch-interaktive Instrumente erweitert. Das Innovative an dem neuen Internetauftritt ist die “motivgeleitete” Navigation. Statt in Features – welche Elemente können wir auf die Website packen? – oder in klassischen Zielgruppen zu denken, stellt die Website vor allem die Fragen: “Mit welchen Fragestellungen kommen User auf die Website und wie werden diese bestmöglich beantwortet?”. Die avisierte Zielgruppe Schüler ist nicht homogen. Es gibt selbstverständlich junge Menschen, die schon genau wissen, welchen Ausbildungsberuf an welchem Standort sie sich vorstellen. Am anderen Ende des Spektrums gibt es aber auch Jugendliche, die noch überhaupt keine Vorstellung davon haben, welchen beruflichen Weg sie einmal einschlagen sollten. Dazwischen gibt es natürlich viele möglichen Abstufungen.

Diese unterschiedlichen Nutzungsmotive bedient die neuen RWE-Karriere-Website für Schüler mit Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium. Je nach individueller Ausgangssituation hält der neue Auftritt die passenden Navigationsinstrumente bereit. Zielsetzungen sind dabei eine verbesserte Selbstauswahlfähigkeit möglicher Bewerber sowie die Positionierung von RWE als attraktivem Arbeitgeber, um auch künftig den zu RWE passenden Nachwuchs zu finden.

Ausbildungsmarketing auf dem neuesten Stand

Die neuen Karriere-Webseiten für Schüler mit Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium halten für Nutzer unterschiedlichster Voraussetzungen die passenden Navigationsinstrumente bereit: Interessentest, Ausbildungskompass oder Listensuche? In Abhängigkeit vom individuellen Kenntnisstand stehen drei Navigationspaten bereit, die Schüler auf der Suche nach dem passenden Beruf begleiten und spielerisch zur möglichen Traumausbildung führen.

1.    Der Interessentest: Für alle, die noch gar keine Vorstellung haben, welcher Beruf ihnen gefallen könnte

Viele Schüler stehen am Ende ihrer Schulzeit vor einer Reihe von Fragen: Wie soll es weitergehen? In welchen Bereichen liegen meine Interessen überhaupt? Welche Tätigkeiten passen zu mir und welche Aufgaben könnten mir auch langfristig Spaß machen? Der interaktive Interessentest liefert Antworten: Er bietet Nutzern eine Orientierung hinsichtlich der eigenen Interessen, Neigungen und Wünsche. Insgesamt 60 tätigkeitsbezogene Aussagen sind im Interessentest zu bewerten. Ergebnis ist zum einen ein von RWE losgelöstes individuelles Interessenprofil, das Hinweise auf mögliche Interessenschwerpunkte liefert. Zum anderen erwartet den Nutzer ein Ranking der mehr als 40 RWE-Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge, das den Grad der eigenen Passung zu den einzelnen Berufen widerspiegelt.

2.    Der Ausbildungskompass: Perfekt für diejenigen, die schon ungefähr wissen, welche Richtung sie einschlagen möchten

Im Ausbildungskompass sind alle Berufe und dualen Studienmöglichkeiten nach Ausbildungsrichtung wie zum Beispiel Technik, Wirtschaft oder IT geordnet. Klickt der User auf die Ausbildungsrichtung seiner Wahl, erwarten ihn in der jeweiligen Kategorie die zugehörigen RWE-Jobpaten, die die Ausbildungsmöglichkeiten verkörpern und direkt zu den entsprechenden Berufsbeschreibungen führen.

3.    Die Filtersuche: Genau richtig für alle, die ihr Berufsziel schon ganz klar vor Augen haben

Die Filtersuche ermöglicht es Usern, die sich über das Ausbildungsangebot der RWE insgesamt oder gezielt über ein ganz bestimmtes Berufsbild informieren möchten, unmittelbar zu den entsprechenden Detailinformationen zu gelangen. Auch kann das RWE-Ausbildungsangebot auf der Suche nach der Traumausbildung nach bestimmten Kriterien wie zum Beispiel „Ausbildungsort“ oder „benötigter Schulabschluss“ gefiltert werden.

Alle Wege führen zu den Detailinhalten

Ziel der neuen Ausbildungsseiten ist es, die Nutzer im letzten Schritt zu den Berufsprofilen zu führen, die passend sein könnten. Egal für welche „Eintrittspforte“ sich der Nutzer also entschieden hat – Interessentest, Ausbildungskompass oder Filtersuche – am Ende gelangt er stets zu den Detailinhalten.

Zu jedem Ausbildungsberuf finden sich hier spannende und nützliche Informationen zu den Ausbildungsinhalten, -voraussetzungen, den Ausbildungsorten sowie zu weiterführenden Webseiten. Für insgesamt sechs Berufsbilder hält der neue „Azubi-Channel“ zusätzlich spielerische Selbsttests bereit, die die jeweilige Ausbildung bei RWE „erlebbar“ machen:

  • Elektroniker für Betriebstechnik
  • Industriekaufleute
  • Industriemechaniker
  • IT-Systemelektroniker
  • Mechatroniker
  • Kaufleute für Bürokommunikation

Die Selbsttests geben Einblicke in den jeweiligen Ausbildungsberuf sowie RWE als Arbeitgeber und halten rückmeldende Aufgaben bereit. An diesen können sich die Nutzer ganz einfach mal ausprobieren und der Zielgruppe wird so ein Eindruck von den Ausbildungsinhalten vermittelt. Auf diese Weise erhalten Interessenten eine konkretere Vorstellung vom jeweiligen Berufsbild und können ein Gefühl dafür entwickeln, ob sie Spaß an solchen oder ähnlichen Tätigkeiten hätten.

Der Spielcharakter des neuen Azubi-Channels drückt sich auch visuell in der Gestaltung aus. Neben der Spielbrettlogik, die sich durch den gesamten Kanal zieht, kommen beispielsweise auch Quartett-Karten zum Einsatz, die für jeden Ausbildungsberuf und jedes duale Studium die wichtigsten Informationen im Überblick enthalten.

Insgesamt kombinieren die Karrierewebseiten für Schüler bei RWE damit eine Reihe von aktuellen Trends: Nutzermotiv-geleitete Navigationsinstrumente, Realistic Job Previews, Selbsttests, Berufsorientierung, Gamification / Recrutainment und ansprechende Optik.

Der neue Azubi-Kanal von RWE ist erreichbar über http://www.rwe.com/ausbildung

Thema: Ausbildung, Employer Branding, RWE Karriere, SelfAssessment, Serious Games | Kommentare (1)

Absolventa und Ludwig-Maximilians-Universität München verleihen Siegel für gute Trainee-Programme

Mittwoch, 7. Dezember 2011 17:19

Heute Abend verleihen die Berliner Jobbörse Absolventa und der Lehrstuhl für Personalwirtschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München in den Räumlichkeiten der Süddeutschen Zeitung in München das “Trainee-Siegel” an 29 Unternehmen. Mit dem Siegel werden die Unternehmen für ihr Engagement hinsichtlich einer nachhaltigen und karrierefördernden Ausbildung von Trainees ausgezeichnet.

Das Trainee-Siegel wurde von Absolventa in Kooperation mit der LMU initiiert. Dieser Initiative haben sich inzwischen 11 Unternehmen als Gründungsmitglieder angeschlossen. Da der Begriff “Traineeprogramm” nicht geschützt oder klassifiziert ist, geht es bei der Initiative darum, Kriterien zu benennen, nach denen Traineeprogramme bewertet und Qualitätsunterschiede quantifiziert werden können.

Gemeinsam mit dem Siegel wird die “Charta karrierefördernder und fairer Trainee-Programme” vorgestellt, die den Unternehmen als Orientierung für die zukunftsweisende Gestaltung von Traineeships dient. Diese Charta umfasst eine Liste von 5 Kriterien, zu deren Erfüllung sich die Unternehmen dann jeweils verpflichten:

1. Trainee-Programme sind elementarer Bestandteil des Talent- und Nachfolgemanagements unseres Unternehmens und auf eine langfristige Zusammenarbeit in einer Experten- oder Managementfunktion ausgerichtet.
2. Trainees übernehmen bei uns von Beginn an verantwortungsvolle Aufgaben und werden dabei von erfahrenen Führungskräften unterstützt.
3. Trainees durchlaufen während unserer Programme mehrere Unternehmensbereiche, absolvieren Lernmaßnahmen (z.B. Auslandsaufenthalte, Fach- und Verhaltenstrainings, etc.) und sind aktiver Bestandteil unseres Netzwerks.
4. Vergütung und Dauer stehen in einem sinnvollen Verhältnis zu den Lerninhalten und Entwicklungszielen unserer Trainee-Programme.
5. Wir stellen die Qualität unserer Trainee-Programme durch interne und externe Evaluationsmaßnahmen sicher.

Nun, ich bin eigentlich kein sonderlich großer Freund von Siegeln, Etiketten oder Badges, weil diesen immer die Gefahr innewohnt, dass sich die Nutzer das Leben dann doch etwas zu leicht machen, nach dem Motto: “Ist ja ein Great Place to Work, dann wird das schon stimmen bzw. dann muss ich mich selber ja nicht mehr schlau machen…”. Auch besteht natürlich immer die Gefahr, dass diejenigen, die das Siegel vergeben, nach subjektiven Kriterien entscheiden, was sie für gut oder eben nicht so gut halten.

Diese Initiative finde ich allerdings durchaus begrüßenswert: Zum einen ist durch die Zusammenarbeit mit der LMU ein wissenschaftlich “objektivierbares” Vorgehen gewährleistet, zum anderen schreibt das Siegel ja auch nichts im Einzelnen vor, sondern gibt vielmehr einen Mindestrahmen vor, der eigentlich für ambitionierte Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein sollte (es aber eben vielfach nicht ist). Und dies auch nicht aus reiner Menschenliebe, sondern vor dem Hintergrund des Wettbewerbs um gute Talente und der veränderten Werte der vielzitierten Generation Y, aus unternehmerischem Eigentinteresse…

Thema: Demografischer Wandel, Employer Branding, Trainee, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Mal wieder blogfrisch: Das aktuelle Ranking der Unternehmens-Karriere-Twitter-Kanäle

Dienstag, 6. Dezember 2011 10:41

Es ist mal wieder soweit: Auch Anfang Dezember veröffentlichen wir wieder das Ranking der deutschsprachigen Unternehmens-Twitter-Kanäle, die sich der Karriere-Kommunikation widmen. Ganz vor fährt einsam und mit sich vergrößerndem Vorsprung der Lokführer Deutsche Bahn. Der Tausenderclub hat auch noch kein neues Mitglied, Brose wird es vielleicht bis Anfang nächsten Jahres schaffen. Das “Kuriosum” ThyssenKrupp ist hingegen wieder aus dem Tausenderclub herausgefallen. Kuriosum deshalb weil der Account von September 2010 bis Juli 2011 recht rasant zugelegt hat (monatlich etwa +50), um dann quasi stehenzubleiben. Seit Juli 11 hat der Account insg. nur 12 Follower hinzugewonnen:

In der zweiten Liga schicken sich wie gesagt Brose und mit etwas Versatz dann wohl auch PwC an, in die Tausender-Liga aufzurücken. Ansonsten sind hier das weiterhin recht steile Wachstum von Sparkasse_Jobs sowie das dieses Mal recht sportliche Wachstum von Securitas_Job bemerkenswert:

Der “Index” ist dieses Mal um 36 Punkte gestiegen, was leicht unter dem langfristigen Mittel liegt. Ich glaube aber daraus eine “abnehmende” Dynamik des Themas abzuleiten, wäre sicherlich verfrüht.

Thema: Deutsche Bahn Karriere, Social Media HR | Kommentare (0)

Britischer Geheimdienst mit Recrutainment zur Nachwuchsgewinnung

Freitag, 2. Dezember 2011 11:27

Gamification, Gamification, Gamification… Man kommt momentan nicht um dieses Thema herum. Wir picken hier im Recrutainment Blog ja letztlich auch nur einen kleinen Teil aus diesem Riesen-Thema heraus, nämlich den Einsatz “spielerisch-simulativer Techniken” für Zwecke der Personalarbeit, mit Fokus auf Personalmarketing, Employer Branding und Personalrekrutierung. Aber selbst in diesem Bereich passiert derzeit soviel, dass ich kaum mit dem bloggen hinterherkomme…

Nun denn, heute mal nicht fliplife (dort kann man zur Zeit nur Karriere als Gangster machen, nicht als Geheimagent), sondern heute ein Beispiel aus der Welt der Geheimdienste.

Seit Anfang November bietet der britische Fernmeldeaufklärungsdienst Government Communications Headquarters (kurz: GCHQ) auf der Website “CanYouCrackIt” ein im wahrsten Sinne kryptisches Rätsel:

Es geht darum, den nicht gerade kurzen Code entsprechend zu entschlüsseln und die Lösung unten einzutragen. Die Seite selber bietet hierzu aber keinerlei Hintergrundinfos, sie trägt (nach deutschem TMG unzulässig) noch nicht einmal ein Impressum. Doch dieses Halbdunkel ist ja gerade die Welt der Geheimdienste und diese Karte spielt die Seite sehr gut aus. Gerichtet ist das Rätsel mithin auch an talentierte Computer- und Entschlüsselungstalente. Wer das Rätsel löst kommt auf eine Bewerbungsseite des GCHQ umgeleitet und der “eigentliche” Rekrutierungsprozess beginnt. Man kann also durchaus argumentieren, dass das Rätsel nicht nur Personalmarketing, sondern auch eine Art Arbeitsprobe oder “Mini-Assessment” ist…

Nun, mir war es nicht vergönnt auf die Lösung zu kommen (ich habe es mal mit 42 – der bekanntlichen Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest – versucht, hat aber nicht funktioniert…), aber ich nehme mal für mich in Anspruch, nicht zur Zielgruppe zu gehören. Wirklich entscheidend an der Aktion sind ja auch vielmehr die drei kleinen Symbole links unter dem Code – Twitter, Facebook, Google+. Vorrangige Zielsetzung der Aktion dürfte deren virale Verbreitung sein und die Botschaft “Hey, auch der Geheimdienst befindet sich im War for Talent und sucht Nachwuchs”.

Wer die Lösung hat, der poste sie hier gern in den Kommentaren. Ich berichte dann gern weiter über das, was “dahinter” kommt…

Übrigens: Dass derartige Applikationen durchaus von “militärischen Einrichtungen” eingesetzt werden, kann man auch an den Beispielen der Royal Air Force oder der schwedischen Armee ablesen.

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Fortsetzung: Dank Marius vom HR-Software-Blog kenne ich nun auch die Lösung… Wenn man diese eingibt, dann geht es wie folgt weiter. Es geht also um den Job des Cyber Security Specialist mit einem Einstiegsgehalt von 29.446 bis 31.152 Britischen Pfund…:

Thema: eAssessment, Employer Branding, Serious Games, Social Media HR | Kommentare (1)