Beiträge vom Mai, 2010

2010 bereits mehr als 8.000 durchgeführte Online-Tests bei Unilever Südamerika

Freitag, 14. Mai 2010 16:22

Logo_UnileverSeit 2004 betreibt CYQUEST für Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz das eAssessment “unique.st”, mit dessen Hilfe Kandidaten für das Traineeprogramm vorselektiert werden. Seit 2008 wird das Testverfahren, mit dem in erster Linie Aspekte berufsbezogener kognitiver Leistungsfähigkeit überprüft werden, in einer spanisch- und einer portugiesischsprachigen Version auch für versch. südamerikanische Landesgesellschaften eingesetzt. 2010 haben so bereits die Länder Argentinien und Peru ihre Vorauswahl über “unique.st” abgewickelt, Mexiko tut dies zur Zeit gerade. Im weiteren Jahresverlauf wird u.a. noch die größte südamerikanische Landesgesellschaft Brasilien folgen.

Insg. wurden 2010 somit bereits wieder deutlich über 8.000 Online-Tests in Südamerika durchgeführt. Bedenkt man, dass allein Brasilien letztes Jahr knapp 40.000 Tests durchgeführt hat, kommt da dieses Jahr noch ein bißchen was auf uns zu…

Ach ja, wer der Sprache mächtig ist – hier ist ein kleiner Youtube-Clip zum Traineeprogramm in Brasilien. Man achte auf “Vera CYQUEST…”.

Um sich ein Bild von der kreativen Gestaltung von “unique.st” zu machen, steht eine Demoversion online bereit. “unique.st” ist kein trockener Testparcours, sondern eine anspruchsvolle Recrutainment-Applikation, die auch Aspekte der Selbstselektion bedient. Im Rahmen von “unique.st” wird der Testkandidat virtuell ins Eiswerk der Marke “Ben&Jerry´s” nach Vermont / USA versetzt, wo er verschiedene Aufgaben lösen muss. Hierbei werden ihm quasi parallel zu den Tests eine Reihe wichtiger Personalmarketing-Botschaften vermittelt. Die eigentlichen Testfragen sind natürlich bei der Demoversion ausgeblendet: www.recrutainment.de/uniquest/simulation.html

Thema: eAssessment, Unilever Karriere | Kommentare (0)

Auch an der Leibniz Universität Hannover gibt es SelfAssessments zur Studienorientierung

Freitag, 14. Mai 2010 9:03

Es vergeht momentan kaum eine Woche, in der nicht eine weitere Hochschule die Einführung  virtueller Studienorientierungen oder von Online-SelfAssessments (OSA) verkündet. Auch wenn nicht alle von uns umgesetzt werden ;) berichten wir hier im Blog natürlich auch über alle, die uns auffallen (siehe hierzu die Kategorie “Virtuelle Studienberatung“). Nicht zuletzt, weil wir festgestellt haben, dass sich aus dem (leider viel zu wenig praktizierten) Erfahrungsaustausch zwischen der Unternehmens- und der Hochschulwelt spannende gegenseitige Einblicke ergeben können. Ja, liebe Personaler, auch Hochschulen stehen vor “Branding-Herausforderungen” (“Bildungsmarke”) und ja, auch das Finden und Halten der “richtigen” Studierenden ist eine Art “Recruiting-Aufgabe”. Auch Hochschulen stehen – ob sie es so nennen würden oder nicht – im War for Talent…

Logo_Leipniz_UniNun denn, zum Thema: Jüngstes Beispiel für die Einführung einer webgestützten Selbsttest-Applikation zur Studienorientierung ist die Leibniz-Universität Hannover. Unter der Internet-Adresse www.selbsttest.zsb.uni-hannover.de können Studieninteressierte einen Einblick bekommen, welche Tests es zurzeit gibt. Zunächst sind es drei Studienfächer, über die sich angehende Studentinnen und Studenten informieren können: Jura, Wirtschaftswissenschaft und Religionswissenschaft. Nach und nach kommen weitere Studiengänge der Leibniz Universität dazu, wobei Self-Assessments für die Studiengänge Geodäsie und Gartenbauwissenschaften in Arbeit sind.

Selbsttests_Uni_HannoverMit dem Projekt testjurSELF bietet die Juristische Fakultät eine studienortbezogene Entscheidungshilfe als Hilfestellung im Auswahlprozess an. Den Studieninteressierten soll durch nützliche Informationen zu Besonderheiten des juristischen Studiums an der Leibniz Universität, aber auch durch einen Abgleich von Selbsteinschätzungen mit den Erwartungshaltungen der Lehrenden eine Auswahlentscheidung erleichtert werden.

Das SelfAssessment der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät soll eine erste Einschätzung der eigenen Fähigkeiten ermöglichen und bei der Entscheidung helfen, ob die persönlichen Neigungen und Eignungen sowie die studienrelevanten Kompetenzen und Fähigkeiten mit dem erwünschten Studienfach zusammenpassen. Hierfür werden ca. 90 Minuten veranschlagt. Ergänzend zu diesem Test bietet die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ein Modul mit Informationen zum Studium der Wirtschaftswissenschaften in Hannover, das studienortspezifische Besonderheiten und Anforderungen aufzeigt.

Der Selbsttest in Religionswissenschaft (ca. 60 Minuten)  möchte über die Bandbreite des Faches informieren und den Studieninteressierten helfen, sich selbst und ihre Einstellung zur wissenschaftlichen Betrachtung von Religionen richtig einzuschätzen. Dabei helfen beispielsweise Lesetexte, die über den Beruf und den Arbeitsalltag des Religionswissenschaftlers informieren. Texte über Geschichte und Probleme des Faches, über unterschiedliche Religionsgemeinschaften sowie Fragen zu Sprachkenntnissen runden den Test ab. Zusätzlich gibt es Informationen über mögliche Fächerkombinationen, Berufschancen und den Aufbau des Studiums in Hannover.

Was uns insg. an den Ansätzen sehr gut gefällt ist, dass die Uni Hannover offensichtlich nicht allein auf eine reine SelbstTESTUNG setzt, also die Bereitstellung von Testmodulen, an deren Ende der Test dem Teilnehmer sagt, ob und wie weit eine “Befähigung” zum jeweiligen Fach vorliegt, sondern dabei stark den Aspekt der “Information” betont. Denn: Informationen zum “Drumherum” sind oftmals der wichtigere Hebel zur Verbesserung der Studienwahl! Oder ein bißchen flapsig ausgedrückt: Mit der hinreichenden Anzahl “PS zwischen den Ohren” kann man theoretisch alles studieren, ob es aber das für einen Richtige ist, steht auf einem völlig anderen Blatt. Hier spielen Aspekte wie die Hochschulform, der Standort, die Studienorganisation, die Studienkultur, berufliche Perspektiven und natürlich die jeweilige fachliche Neigung (und die ist etwas anderes als die Eignung) eine häufig viel entscheidendere Bedeutung. Es geht um Können ja, es geht aber auch um Kennen, Wollen und Sollen!

Thema: SelfAssessment, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Personalmarketing im Mittelstand: Stipendienprogramm von BIT-SERV und der FH Wedel

Dienstag, 11. Mai 2010 15:37

BIT-SERVGut ausgebildeter Nachwuchs ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund bietet der IT-Dienstleister BIT-SERV ab dem Wintersemester 2010/2011 in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wedel zwei Studierenden der Informatik-Studiengänge die Möglichkeit, an einem Stipendienprogramm teilzunehmen.

Das Stipendienprogramm bietet den Teilnehmern viele Vorteile:

  • Sie lernen frühzeitig die Praxis kennen und knüpfen wichtige Kontakte, denn das Praxissemester und die Bachelorarbeit werden im Unternehmen durchgeführt.
  • Ab dem zweiten Semester übernimmt BIT-SERV die Studiengebühren für die Stipendiaten. Zudem werden Praxisphase und Bachelorarbeit vergütet.
  • Während des Studiums haben die Stipendiaten die Möglichkeit, als Werkstudent/in bei BIT-SERV zu arbeiten.
  • Und im Idealfall werden die Stipendiaten im Anschluss an ihr Studium als Nachwuchskräfte eingestellt.
Broschüre zum BIT-SERV Stipendienprogramm

Broschüre zum BIT-SERV Stipendienprogramm

Um potentielle Kandidaten auf das Programm aufmerksam zu machen, hat CYQUEST für BIT-SERV neben dem Content für eine Broschüre auch einen Image-Film realisiert.

Ziel der Broschüre und des Films ist neben der Bekanntmachung des Stipendienprogramms auch das Herausstellen der Vorteile, die es mit sich bringt, bei einem mittelständischen Unternehmen zu arbeiten. Im Unterschied zu der Arbeit bei vielen großen Konzernen sind die Mitarbeiter bei BIT-SERV für ganze Projekte verantwortlich und nicht nur für Teilaufgaben. Frühe Verantwortungsübernahme ist dort ganz selbstverständlich.

Als hundertprozentige Tochter der Biesterfeld AG arbeitet BIT-SERV zum einen für einen großen „internen Kunden“ – die Muttergesellschaft – und genießt die Vorteile deren Größe und Internationalität. Zum anderen werden aber auch Projekte für „externe Kunden“ durchgeführt – das macht die Arbeit bei BIT-SERV sehr spannend und abwechslungsreich.

Diese Inhalte werden sehr anschaulich durch den Film transportiert. Ein Absolvent der FH Wedel, der heute als Leiter Internetanwendungen bei BIT-SERV tätig ist, berichtet über seine Diplomarbeit und seine Erfahrungen im Unternehmen. Der Geschäftsführer stellt die Inhalte des Stipendienprogramms vor. Neben diesen Informationen werden auch authentische Einblicke in das Unternehmen gewährt.

Die Broschüre bündelt die wichtigsten Informationen zum Unternehmen, zur Arbeitsatmosphäre und zum Stipendienprogramm. Informationen zum Stipendienprogramm finden sich auf der Website von BIT-SERV sowie bei der FH Wedel.

Die Berufsorientierungs-Applikation, die CYQUEST für die Muttergesellschaft Biesterfeld realisiert hat, enthält neben einem Selbsttest-Modul ebenfalls zwei Imagefilme, die Einblicke in die Arbeit bei Biesterfeld geben: http://biesterfeld.cyquest.de/

Thema: Biesterfeld Karriere, Employer Branding | Kommentare (0)

Wahres Recrutainment bei KPMG: Ein Fußball-Online-Game pünktlich zur WM

Montag, 10. Mai 2010 10:25

KPMG_BusinessGame_2Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 fährt das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit einem Online-Game auf, das sich nicht nur um einen spannenden Business Case dreht, sondern darüber hinaus noch mit der Chance lockt, einen ersten Fuß in die Tür dieses für viele Studierende interessanten Arbeitgebers zu setzen.

Die Story:

Der fiktive Bundesligazweitligist FC 1910 Ruhr verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Erst der Aufstieg in die erste Bundesliga, dann die Teilnahme an der Champions League. Ein indischer Großinvestor hat seine Liebe zum deutschen Fußball entdeckt und möchte dem Verein großzügig finanziell „unter die Arme greifen“, um so die immensen Kosten für den Spielereinkauf und den erforderlichen Stadionausbau zu stemmen.

Ab heute sind Studententeams aufgefordert, den Aufstieg des Fußballclubs FC 1910 Ruhr drei Wochen lang als virtuelle Wirtschaftsprüfer mit ihrem betriebswirtschaftlichen Know-how zu unterstützen und dabei den Alltag eines KPMG-Mitarbeiters hautnah zu erleben.

Die Herausforderungen:

Welche finanziellen Konsequenzen sind zu erwarten, wenn sich der neue Starstürmer das Bein bricht? Was bedeuten Fankrawalle „in Zahlen ausgedrückt“? Welche Folgen hat ein Rückzug des Investors? Wie wirken sich die Rahmenbedingungen des internationalen Fußballgeschäfts auf den Verein aus?

KPMG_BusinessGame_3Diese und andere Herausforderungen erwarten die Studierenden, die der Vereinsgeschäftsführung in wirtschaftlichen Fragen zur Seite stehen und die Aufgabe haben, die Pläne des FC 1910 Ruhr als Wirtschaftsprüfer zu prüfen. Unterstützt werden die Teams dabei durch eine KPMG-Mitarbeiterin, die die Spieler über ihre Aufgaben und aktuelle Entwicklungen per Videobotschaft informiert. Von Seiten des Vereins stehen den Teams als Kontaktpersonen die Marketingleiterin, die Finanzdirektorin, der Sportdirektor und der Cheftrainer zur Verfügung. Um das Aufgabenspektrums eines KPMG-Wirtschaftsprüfers über den Einbezug der genannten Ansprechpartner hinaus so realistisch und authentisch wie möglich zu simulieren, haben die Teilnehmer wie in einer echten Wirtschaftsprüfung Zugriff auf drei verschiedene Websites: das Intranet von KPMG und das Intranet und Internet des FC 1910 Ruhr.

Die Rahmenbedingungen:

Zielgruppe dieses Recrutainment-Instruments sind Studierende in Deutschland, insbesondere Studierende der BWL mit Schwerpunkten im Bereich Wirtschaftsprüfung oder Rechnungswesen, die – das Spiel erfolgreich „gelöst“ – für KPMG auch als Nachwuchskräfte in Frage kommen können. Um nicht nur die Zahlen einzusehen, sondern auch ein Gefühl für die Stimmung des Vereins zu bekommen und das Spiel interaktiv zu erleben, empfiehlt KPMG eine minimale Spielzeit von ca. vier Stunden pro Woche.

Der Preis:

Die Mitglieder des Siegerteams werden in das KPMG-Trainingszentrum eingeladen und haben hier die Möglichkeit, das Unternehmen persönlich von sich zu überzeugen. Zusätzlicher Anreiz ist nicht zuletzt die Aussicht auf eine Reise nach Südafrika, denn: Dem Siegerteam winkt die Teilnahme am Eröffnungsspiel der Fußball-WM in Johannesburg.

Unter www.the-business-game.de sind weitere Infos zum Spiel und zur Teilnahme erhältlich. Infos zu ähnlichen Online-Games wie sie z.B. L’Oréal, der Arbeitgeberverband Gesamtmetall oder die DAK einsetzen, finden sich hier im Blog.

Thema: Ausbildung bei der DAK, Employer Branding | Kommentare (0)

Bundeswehr in Social Media in Sachen Ausbildung am häufigsten diskutiert

Mittwoch, 5. Mai 2010 10:57

Webmonitoring_Ausbildungsbetriebe_1Wie das „Ausbildungsbetriebe Webbarometer“ für den Monat April errechnet hat, ist die Bundeswehr der in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken zum Thema Ausbildung am heißesten diskutierteste “Betrieb”.

Konkret sind 32% aller erfassten Daten der vergangenen vier Wochen dem Ausbildungsbetrieb Bundeswehr zuzuordnen. An zweiter und dritter Stelle folgen die Deutsche Bank mit einem Anteil von 11% an allen erfassten Daten und Siemens mit einem Anteil von 9%.

Quelle der Webmonitoring-Ergebnisse sind Top-Foren zum Thema Ausbildung. In Bezug auf die 20 wichtigsten Ausbildungsbetriebe wird User Generated Content nach dem Vorkommen der jeweiligen Betriebe in Verbindung mit ausbildungsrelevanten Begriffen ausgewertet. Hierbei wird eine quanititative Analyse vorgenommen, eine Bewertung der Inhalte erfolgt nicht.

Quelle: http://www.markenmonitoring.org/ausbildungsbetriebe

Quelle: http://www.markenmonitoring.org/ausbildungsbetriebe

Vor dem Hintergrund, dass die Mehrheit der Ausbildungsbetriebe im Rahmen ihres Azubimarketings trotz des veränderten Mediennutzungsverhaltens ihrer Zielgruppe immer noch viel zu häufig in erster Linie auf altbewährte Recruitingkanäle wie Printpublikationen und Bewerbermessen setzt, hat die FH Köln in Zusammenarbeit mit azubister und infospeed das Webmonitoringportal für Ausbildungsbetriebe entwickelt. Die Ausbildungsbetriebe selbst verkennen häufig nicht nur, dass sich die Zielgruppe Schüler vorrangig in einem ganz anderen Kanal – nämlich dem Internet – aufhält, womit unmittelbar die Frage nach der Effektivität der Azubimarketingaktivitäten verbunden ist. Vor allem aber findet der Dialog zum Thema Ausbildung in sozialen Netzwerken ohne die Unternehmen selbst statt, wodurch auch eine Vielzahl an Employer Branding Optionen, an Einflussmöglichkeiten auf die Meinungsbildung der Zielgruppe und das virale Potenzial des Social Web ungenutzt bleiben. Durch das Ausbildungs-Webmonitoring wird die Präsenz der Unternehmen in sozialen Netzwerken ersichtlich. Auch wird erkennbar, ob Maßnahmen seitens der Unternehmen ergriffen werden sollten, die die Erreichbarkeit und den Online-Dialog weiter fördern.

SelfAssessment der Royal Air Force

SelfAssessment der Royal Air Force

Inwieweit das Militär im Ausland aktiv Online Employer Branding betreibt und so im “War for Talent” im Netz um den Nachwuchs wirbt, zeigen die Beispiele der SelfAssessments der Royal Air Force oder der Swedish Armed Forces.

Wie Personalmarketing im Social Web funktionieren kann, machen Bertelsmann und Media-Saturn vor. In unserem Blogartikel von vergangener Woche zur Social Media Personalmarketing Conference 2010 gibt’s Details.

Thema: Bertelsmann Karriere, Employer Branding, Media-Saturn Karriere, Social Media HR, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (1)