Beiträge vom März, 2010

Kombiniertes webbasiertes Self- & eAssessment zur Vorauswahl von Azubis und Führungsnachwuchs bei Gruner+Jahr

Dienstag, 16. März 2010 15:11

cypress_topGruner & Jahr ist Europas größter Zeitschriftenverlag und eine Division des Bertelsmann-Konzerns. Für das Ausbildungs- und Hochschulmarketing von Gruner & Jahr (GuJ) hat CYQUEST die Applikation “CyPRESS” entwickelt. Dieses kombinierte eAssessment- und SelfAssessment Verfahren ist wie folgt in den Auswahlprozess bei guJ integriert:

  • Ein Teil der Applikation „CyPRESS“ ist als Element des Internetauftritts von Gruner+Jahr frei zugänglich.
  • Dieser Teil von „CyPRESS“ ist als SelfAssessment konzipiert und richtet sich als Bestandteil der Hochschul- und Azubimarketing-Aktivitäten in erster Linie an Schüler, Studierende und Hochschulabsolventen.
  • Personen aus der Zielgruppe, die sich für Gruner+Jahr als potenziellen Arbeitgeber interessieren, können über „CyPRESS“ auf unterhaltsame Art wesentliche Informationen über die Ausbildungsinhalte und das Konzern-Traineeprogramm sowie wichtige Unternehmensbereiche und Berufsbilder bei Gruner+Jahr erlangen.
  • In der aufwendig gestalteten Anwendung schlüpft der Teilnehmer in die Rolle eines realen Mitarbeiters im Gruner+Jahr Verlagshaus im Hamburger Hafen.
  • Im Rahmen des SelfAssessments werden den Teilnehmern dabei verschiedene realitätsnah gestaltete und unternehmenstypische Aufgabenstellungen übertragen – bspw. aus den Bereichen Unternehmenssteuerung, Anzeigenverkauf, Pressevertrieb oder Redaktion.
  • Die Qualität der Aufgabenbearbeitung wird ihm im direkten Anschluss in Form eines Feedbacks zurück gemeldet – hat aber keine Auswirkungen auf seine anschließenden Bewerbungschancen.
  • Kandidaten, die sich daraufhin bei Gruner+Jahr bewerben und eine erste biografische Vorselektion überstehen, werden dann erneut zu „CyPRESS“ eingeladen. Im Rahmen dieses dann nur noch Bewerbern zugänglichen Teils der Applikation wird der Kandidat multimethodal mit verschiedenen Testverfahren konfrontiert, die ihn in situativen Online-Tests hinsichtlich kognitiver Leistungsfähigkeit sowie Planungs- und Problemlösefähigkeit überprüfen.

Projekterfolg

Durch die Bearbeitung der Aufgaben sowie die Rückmeldungen im Self-Assessment wird die Fähigkeit zur Selbstselektion deutlich erhöht. Kandidaten, die sich daraufhin bewerben und für das eAssessment qualifizieren, müssen sich nicht auf eine neue Bedienung einstellen, da sie diese bereits vorher im frei zugänglichen Teil von „CyPRESS“ kennen gelernt haben.
„CyPRESS“ ist somit innovatives Employer Branding, SelfAssessment und eAssessment in einer Anwendung.

Die Version von “CyPRESS” für Auszubildende ist erreichbar über den folgenden Link: http://recruitingportal.guj.de/selfassessment/ausbildung.html. Die Trainee-Version über: http://recruitingportal.guj.de/selfassessment/traineeprogramm.html.

CyPRESS ist in verschiedenen Fachartikeln auch wissenschaftlich behandelt worden. Hier eine Auswahl:

Thema: Bertelsmann Karriere, eAssessment, Employer Branding, Gruner + Jahr Karriere, SelfAssessment | Kommentare (0)

Wie die Unternehmensgruppe Haniel in die Positionierung ihrer Arbeitgebermarke investiert

Donnerstag, 11. März 2010 13:41

Der Haniel-Konzern, der als Holding seine insgesamt vier Tochterunternehmen Celesio, CWS-boco, ELG und TAKKT unter einem Dach vereint, ist als Arbeitgebermarke bisher eher wenig bekannt. Das verwundert vor allem dann, wenn man erfährt, dass Haniel nicht nur im Jahr 2008 mehr als 26 Mrd. Euro umgesetzt hat, in mehr als 30 Ländern aktiv ist und knapp 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, sondern darüber hinaus noch 34,2% Anteile an der METRO AG hält (Zahlen: 2008), also ganz offensichtlich ein bedeutender Arbeitgeber im Bereich „Handel und Dienstleistungen“ mit internationalen und vielfältigen Karrieremöglichkeiten ist.

Im personalmagazin erklärt Dr. Michael Prochaska, Group Director Human Resources bei der Franz Haniel & Cie. GmbH, wie die Holding im Recruiting ihren Namen künftig nutzen möchte und welche Ansatzpunkte gesehen werden, um zum einen Synergieeffekte im Recruiting zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen zu erzielen und gleichzeitig die Dachmarke Haniel auf dem Arbeitsmarkt deutlicher zu positionieren.

Aus der Erkenntnis heraus, dass die Recruitingprozesse der Holding sowie seiner vier Töchter in der Vergangenheit bisher weitgehend parallel und losgelöst voneinander abgelaufen sind, setzt Haniel zukünftig daran, mögliche Synergieeffekte z.B. bei der Besetzung von ähnlichen Funktionen frühzeitig zu identifizieren und entsprechend auszunutzen. Dabei geht es laut Dr. Prochaska nicht darum, eine übergeordnete und vollständig einheitliche Recruitingstrategie zu entwickeln, die dann in allen Unternehmensbereichen gleichermaßen zu etablieren ist. Im Gegenteil, dies hält er angesichts der speziellen Bedürfnisse, die die einzelnen Branchen der Tochterunternehmen verlangen, sogar für kontraproduktiv. Vielmehr geht es Dr. Prochaska in erster Linie darum, ähnliche Funktionen ausfindig zu machen, für die eine gemeinsame Strategie auch tatsächlich sinnvoll ist. In diesen Fällen müssten Zusammengehörigkeit und Gemeinsamkeiten ausdrücklich betont werden: „Wichtig ist dabei, dass wir den Bewerbern verdeutlichen, wie unsere gemeinsame Unternehmenskultur aussieht – egal, ob bei der ELG, die sich mit dem Recycling hochwertiger Edelstähle befasst, oder bei CWS-Boco, die einen breiten Mix an Leistungen aus Waschraumhygiene, Wäschereileistungen und Berufsbekleidungen anbietet.“ In der Umsetzung plant die Haniel-Holding konkret, zusammen mit den Vertretern der Unternehmensbereiche „Best Practices“ im Sinne erprobter und auf alle Geschäfte ausweitbare Module und grundlegende Prinzipien im Recruiting zu erarbeiten.

Unter der Dachmarke Haniel treten alle Unternehmensbereiche bisher bereits gemeinsam auf Jobmessen auf. Geplant ist für die Zukunft auf Basis der zu erarbeitenden „Best Practices“ im Recruiting die Einrichtung von Jobmärkten und -plattformen unter Führung der Holding, um die Vorteile einer großen, weltweit aktiven Unternehmensgruppe mit den entsprechenden Karrierechancen in den Vordergrund zu stellen und sich als attraktiver Arbeitgeber unter dem Namen der Holding zu positionieren. „Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile.“, weiß Dr. Prochaska und betont den Mehrwert, nach außen deutlich zu machen, dass es zwischen der Holding und den Tochterunternehmen in vielerlei Hinsicht eben kein „oder“ gibt.  Die Karrierechancen beschränkten sich eben nicht nur auf eine Tochterfirma oder die Haniel-Holding, sondern gingen über alle Unternehmen.

Haniel_Workshop_Karriere 2.0Als Holding ist Haniel kürzlich auch gegenüber der jungen Zielgruppe – dem Nachwuchs – im Rahmen des zusammen mit der METRO AG organisierten Karriereevents „Karriere Web 2.0“ aufgetreten (wir berichteten). Thema des Workshops waren praxisnahe Fragen rund um die Bereiche Berufsorientierung, Employer Branding und Recruiting speziell vor dem Hintergrund des Web 2.0. Am Event teil nahmen sowohl Vertreter der „Generation Y“ als auch die Personalverantwortlichen beider Konzerne.

Thema: Employer Branding | Kommentare (0)

Tag 2 des Recruiting Convent 2010 – zusammengefasst als Twitter-Timeline

Mittwoch, 10. März 2010 20:36

BensbergNach der gestrigen Zusammenfassung von Tag Eins des Recruiting Convent 2010 folgt nun die Zusammenfassung des zweiten Tages. Da inzwischen Gero Hesse in seinem Blog den zweiten Tag wieder “ausformuliert” zusammen gefasst hat (siehe Artikel “recruiting convent 2010 tag 2: employer branding und social media zwischen ptolemaeus, dem österreichischen bundesheer und cyber-cowboys“) und auch Thorsten zur Jacobsmuehlen seine Eindrücke niedergeschrieben hat (siehe Artikel: Recruiting Convent 2010), werde ich mich hier wieder auf die Twitter-Timeline konzentrieren, vorrangig meine eigene, ergänzt um die Tweets anderer, die ich dazu finden konnte.

Tag Zwei, 10. März 2010:

Vortrag von Marco Esser, Leiter HR Policies & Communication Group Human Resources, Commerzbank AG: HR-Brand: Wie HR die Funktion und ihren Wertbeitrag durch eine eigene Marke erfolgreich positioniert.

  • eröffnung des 2. tags des #RC10 durch Mario esser von der #commerzbank zum Thema HR Brand = HR Funktion als Marke
  • #Commerzbank: HR Brand = Positionierung des Personalressorts nach innen und außen, klareres bild der Personalarbeit #RC10
  • http://twitpic.com/17i35b – Vortrag von der #commerzbank zum Thema HR Brand beim #RC10. Claim: Menschen machen den Erfolg.
  • @prospectiveAG: HR Brands – Wie HR die Funktion und ihren Wertbeitrag durch eine eigene Marke erfolgreich positioniert

Vortrag von Sandro Reinhardt, Marketing Procurement Manager, Daimler AG: Pitch: Personalmarketing-Leistungen optimal ausschreiben und Dienstleister richtig auswählen, aber wie?

  • Es folgt #daimler mit antworten auf die frage, wie personalmktg. leistungen ausgeschrieben werden und dienstleister ausgewählt werden. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Jetzt kommt Daimler mit dem Thema Personalmarketing Leistungen optimal ausschreiben & einkaufen. #RC10
  • Daimler: Der richtige dienstleister darf / kann nicht nur über den Preis ausgewählt werden. Gut! :) #RC10
  • @targetfinder: Stimmt!! – Daimler: Der richtige dienstleister darf / kann nicht nur über den Preis ausgewählt werden. Gut! :) #RC10 (via @recrutainment)
  • http://twitpic.com/17i752 – daimler: dienstleister-auswahl 1. Bedarf def. 2. Bieterkreis festlegen 3. objekt. vergabekriterien 4. beziehungsdreieck (Einkauf, Agentur, HR)
  • Daimler empfiehlt max. 3-5 Agenturen in Bieterkreis aufzunehmen. und keine Alibianfragen #RC10
  • RT @jacobsmuehlen @Daimler_Career Euer Kollege bei Vortrag zum Thema Einkauf von Personalmarketing Dienstl. http://twitpic.com/17i8j5 #RC10
  • Lt. #daimler sind 8% der agenturleistungen von subdienstleistern eingekaufte fremdleistungen. #RC10. hmm, bei uns nicht… ;-)
  • korrektur: nicht 8%, sondern 80%! #RC10

Vortrag Prof. Dr. Martin Grothe, Geschäftsführer, Complexium GmbH: Social Analytic Networks (SNA): Das Geheimnis der Zielgruppen im Internet lüften. Wo ist meine Zielgruppe, was bewegt sie und womit beschäftigt sie sich?

  • jetzt ommt der themenkomplex social media + HR mit 4 vorträgen. zuerst martin grothe zu trends und zielgruppen. #RC10
  • martin grothe: mia san mia ist 1.0… ;) #RC10
  • Martin Grothe: social media heisst für unternehmen erstmal zuhören. primat des “senden” ist abgelöst. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Wie in der Muppet Show. Die Jungs in der Loge auf dem http://twitpic.com/17iaqp #RC10 auf Schloss Bensberg
  • @jacobsmuehlen: Martin George über Zielgruppen im Social Media. Auch vorher wurde über den Arbeitgeber gesprochen. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Blöde Autovervollst. auf dem Smartphone. Er heisst natürlich Grothe. Martin Grothe. #RC10
  • grothe: Deutungsmacht der unternehmen sinkt, “vergeltungsmacht” der Vielen steigt. #RC10 #socialmedia #authentizität
  • grothe: personalmktg in social media muss kontinuierlich als prozess verstanden werden, nicht als event / kampagne #RC10
  • Grothe: personalmktg muss internehmen ins zentrum der aufmerksamkeit der zielgruppe bewegen. #RC10

Vortrag von Thorsten zur Jacobsmühlen, Recruiting-Stratege& Social Media Spezialist: Wie setzen wir Twitter & Co. im Personalmarketing optimal ein? Professionelles Recruiting mittels Social Media.

Vortrag von Gero Hesse, Direktor HR services, Bertelsmann AG: Videos: Wie man Arbeitgebervideos und Video-Testimonials macht, erfolgreich einsetzt und den YouTube Channel nutzt.

Vortrag von Uwe Knaus, Manager Daimler-Blog & Social Media Strategie, Daimler AG: Blogs & Twitter – Kommunikation der Zukunft.

  • Es folgt: #daimler zum thema Blogs & Twitter. mitarbeiter als botschafter. #RC10
  • http://twitpic.com/17j8yc#daimler: social media erfolgsfaktoren: dialog, authentizität, transparenz, Geschwindigkeit
  • Uwe knaus von #daimler: blogs bedienen auch über “kleine geschichten” den informations-longtail. #RC10
  • @prospectiveAG: Spannend: Das beliebteste Thema beim Daimler Blog ist “Einstieg&Karriere” sowohl intern wie auch extern
  • @saatkorn: interessanter vortrag von uwe knaus auf #rc10. durchschnittliche verweildauer auf daimler blog: 5:11 minuten
  • @schmitz: Uwe Knaus: Daimler Blog hat 50% der Mitarbeiter als regelmäßige Leser und Rubrik “Einstieg & Karriere” ist der meistgelesene Bereich #rc10
  • @schmitz: Uwe Knaus: Google Relevanz zu Suchkombinationen aus Karrieresuchbegriffen + “Daimler” ist für den Blog größer als Karriereseite #rc10
  • corporate blog gibt #daimler ein gesicht. #RC10
  • daimler blog idR. mit deutlich höherer google-relevanz als corporate website oder career-site. blogcontent hochgradig suchmaschinenrelevanz.
  • @carllsons RT @recrutainment: daimler blog idR. mit deutlich höherer google-relevanz als corp. website. blogcontent hochgradig suchmaschinenrelevant!

Vortrag von Wolfgang Brickwedde, Director, Institute for Competitive Recruiting: Controlling im Personalmarketing & Recruiting.

  • Jetzt kommt Wolfgang Brickwedde (ex DAPM-Vorstand) und spricht über Controlling von Personalmarketingmaßnahmen. #RC10
  • Brickwedde: Man braucht operative und strategische Kennzahlen, um Erfolg von Personalmarketing Maßnahmen zu beurteilen. #RC10
  • @I4CR @recrutainment Brickwedde: Man braucht operative und strategische Kennzahlen, um Erfolg von Personalmarketing Maßnahmen zu beurteilen. #RC10
  • Operative Kennzahlen (z.B. Time to Hire) für einen selbst, strategische (z.B. Wertbeitrag, pos. Umsatzbeeinflussg.) für die Geschäftsleitung
  • Controlling von PM-Maßnahme lt. Social Media HR Report zweitwichtigstes Thema für 2010 (nach Social Media, aber VOR Employerbranding). #RC10
  • @ALCareerBuilder via @recrutainment Controlling von PM-Maßnahme zweitwichtigstes Thema für 2010 #RC10 –>liebe Kunden, bitte WebAnalytics Tools nutzen!

Vortrag von Martina Bischoff, Education Policy Representative, HypoVereinsbank: Bachelor und Master: recruiting à la Bolognese. Oder: Was können wir wissen? Was sollen wir tun? Was dürfen wir hoffen?

  • Gleich der letzte Vortrag: Bachelor und Master – Recruiting a la Bolognese durch Martina Bischoff von der HVB #RC10
  • Bologna Prozess hat für viel Unsicherheit im Arbeitsmarkt gesorgt, bei Unternehmen, noch mehr bei Kandidaten. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Martina Bischof von HVB: Reicht ein 6Semester Bachelor Studiengang für den Arbeitsmarkt? Was ist der Bachelor wert? #RC10 #unibrennt
  • Große Unternehmen: Bachelor Welcome, Kleinere Unternehmen: Bachelor (?), Welcome (?). Soweit zum Stand der Bologna-Akzeptanz… #RC10
  • @hayscareer: Bei uns heisst es in jedem Fall Bachelor (!) Welcome(!) Die notwendigen persoenlichen und sozialen Kompetenzen müssen passen
  • Im WS 2009/2010 sind 75% aller Erstsemester Bachelor/Master-Studierende, aber nur 20% der Absolventen. Umstellung in vollem Gange. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Bachelor: Frau Bischof meint: Alte Ziele werden nicht mehr, neue Ziele noch nicht erreicht http://twitpic.com/17jrcu #RC10 #unibrennt
  • Anteil an Bachelorbewerbungen bei der HVB in drei Jahren von 7% auf 11% gestiegen, Einstellungen von 5,7% auf 11,5%. #RC10
  • Anteil an Masterbewerbungen bei der HVB in drei Jahren von 9% auf 29% gestiegen, Einstellungen nur 8% auf 14%. #RC10
  • Value Proposition der UniCredit (HVB): “Sie nimmt sich nicht zu ernst, denn sie ist auch nicht perfekt” #sympathisch #RC10
  • HVB bietet 6-monatiges Schnupper-Volontariat “HANDS-ON” zur Berufsorientierung für Bachelor. Kommt gut an. #RC10
  • Bachelor/Master wird dazu führen, dass stärker auf Basis von Einstellung /Persönlichkeit rekrutiert wird, weniger auf Basis von Skills #RC10

Zum Abschluss dann noch das Fazit, ebenfalls in Form zweier Tweets:

In diesem Sinne, bis zum nächsten Jahr…

Thema: Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Employer Branding, Social Media HR, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (1)

Die etwas andere Zusammenfassung des Recruiting Convent 2010 – die Twitter-Timeline zum Event / Tag 1

Mittwoch, 10. März 2010 0:31

logo_recruiting_convent2010Am 9. und 10. März fand auf Schloss Bensberg in der Nähe von Köln bereits zum vierten Mal der Recruiting Convent statt. Prof. Christoph Beck von der FH Koblenz hatte mal wieder Deutschlands Personalmarketing- und Recruitingverantwortliche eingeladen und sie waren zahlreich erschienen. Mit 93 Teilnehmern an Tag Eins und sogar 95 an Tag Zwei wurde ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet. Eines vorneweg: Eingerahmt vom tollen Ambiente des Grandhotels hat das straffe Programm bestehend aus insg. 16 Vorträgen reichlich “Food for Thought” geliefert.

Da einige der anwesenden HR-Blogger wie Gero Hesse, Bernd Schmitz oder Thorsten zur Jacobsmuehlen entweder schon zusammenfassend in Prosa über das Event und die Vorträge berichtet haben (siehe z.B. hier) oder dies sicher in Kürze tun werden, möchte ich die zwei Tage nochmal anhand der live vom Event getwitterten Nachrichten Revue passieren lassen; auch um den oftmals guten und spontanen, leider aber oft auch sehr flüchtigen Gedanken bei Twitter ein wenig mehr Nachhall zu verleihen. Hierbei orientiere ich mich zunächst an meinen eigenen Tweets (@recrutainment), aber soweit ich es rekonstruieren konnte, habe ich jeweils auch noch die Tweets anderer Anwesender ergänzt.

Tag Eins, 09. März 2010:

Vortrag von Steffen Laick, Leiter Employer Branding & Recruitment, Ernst & Young GmbH: Kampagnen – ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Ein Praxisbeispiel mit Lerncharakter.

Vortrag von Jens Hartung, Leiter HR Marketing, RWE Power AG und Jens Ohle, Geschäftsführer access KellyOCG GmbH: Professionelles Hochschulmarketing mit Fachthemen: Ist Tagebau sexy? Erlebnis Employer Branding bei RWE Power.

  • http://twitpic.com/17ckk1 – jetzt geht jens hartung von RWE der frage nach, ob “Tagebau sexy” ist. #employerbranding bei RWE AG #RC10
  • RWE verfolgt 100 Prozent Ansatz. Gut für Betreiber von Kernkraftwerken… ;) #RC10
  • RWE hat Recruiting-Event “Techniktag Tagebau” ins Leben gerufen, um Traineestellen zu besetzen
  • RWE hat Nachwuchssorgen bei technischem Nachwuchs und muss sich was einfallen lassen. #RC10. Techniktag tagebau 2009 war erfolg.
  • Techniktag Tagebau bei RWE ieL mit Marketingziel. weniger recruiting. 200 bewerber, 18 Teilnehmer. 1 einstellung. #RC10
  • in 2010 soll techniktag Tagebau UND kraftwerk umfassen. wird tagebau dadurch more sexy? #RC10

Vortrag von Dr. Hans-Georg Häusel, Vorstand der Nymphenburg Consult AG: Neuromarketing: Brain Brands – Wie starke Marken im Gehirn entstehen und was sie erfolgreich macht.

  • Nach der Kaffeepause ein bißchen Markentheorie: wie entstehen Marken im Gehirn? #RC10
  • @hayscareer: Auf dem recruiting convent wird jetzt etwas über Marken und wie sie im Gehirn entstehen erzählt… da bin ich gespannt! #RC10
  • @prospectiveAG: Bin zur Zeit am Recruiting Convent 2010 in Köln. Spannendes Referat über Brain Brands gehört und was dies mit EmployerBranding zu tun hat…
  • RT @schmitz Dr. Hans-Georg Hänsel, Nymphenburg Consulting: 70-80% der menschlichen Entscheidung sind unbewußt #RC10 #neuromarketing
  • @schmitz: Dr. Hänsel, Nymphenburg Consulting: Keine Vernunftsentscheidung ohne vorherige Emotionsbeeinflußung #recruitingconvent #neuromarketing
  • @jacobsmuehlen: Dr. Häusel hält einen so geilen Vortrag zum Neuromarketing. 70-80% der Entscheidungen fallen unbewusst http://ow.ly/i/Fb3 #RC10
  • dr. Haeusel: außenreize gehen immer erst durchs limbische system, dann emotion, dann erst bewusstsein. wichtig für MARKE! #RC10
  • emotional boosting: Starke Marken besetzen klaren emotionalen vorstellungsplatz. auch starke arbeitgebermarken. #RC10
  • singapore airlines hat sich eigenen geruch designen lassen. bahlsen designt knacksen v keksen. limbische wirkung am bewusstsein vorbei #RC10
  • donnerwetter. super vortrag von dr. häusel (nymphenburg) über neuromarketing und die implikationen fürs personalmarketing. #RC10
  • @AlCareerBuilder: Zwischendurch schonmal vielen Dank an @recrutainment für die klasse live Berichterstattung – fast als wäre man dabei!

Vortrag von Sybille Becher, Manager Marketing Communication, Ford Werke GmbH: Interactive-Marketing: “Ford KA – Schon entdeckt?” Eine unkonventionelle 360° Einführungs-Kampagne für junge Zielgruppen. HR lernt über Mobile Adverstising, Online Communities und Microsites.

  • jetzt vortrag von #Ford über (produkt-)marketing im social web und die learnings für das personalmarketing. #RC10
  • ford setzt anscheinend relativb stark auf myspace. ungewöhnlich. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Wie bitte? Ford hat 131 Follower nach 5 Monaten & Profil für Ford Kuga in MySpace & nennen das Erfolg? RC2010
  • Christoph Beck schlägt abwrackprämie für talentfreie mitarbeiter vor… ;) #RC10

Vortrag von Thomas Patalas, Guerilla-Marketing Experte und Buchautor: Guerilla-Marketing oder eher klassisch: Quo Vadis, HR-Marketing?

  • RT @hayscareer Jetzt kommt gleich ein Vortrag ueber Guerilla Marketing im HR-Marketing. Mal sehen was da brauchbares vorgestellt wird. #RC10
  • @jacobsmuehlen: Thomas Patalas erklärt den Personalern Guerilla Marketing. http://ow.ly/i/FfO RC2010
  • RT @schomberg Ja! Ideen schlagen Budget. RT @I4CR: Guerilla Employer Branding – Schlagen Ideen Budget? Antworten zur Zeit auf dem #RC10

Vortrag von Tobias Becker, Talent Relationship Manager, AUDI AG: Talente finden und binden: Audi TRM: Talent Relationship Management in der Automobilindustrie.

  • jetzt tobias becker von #audi zum talent relationship management beim #RC10
  • AUDI: TRM heisst aktives Mgmt. von Beziehungen zu potentiellen Mitarbeitern zur Verbesserg. der qualität der Besetzung #RC10
  • @jacobsmuehlen: Tobias Becker von @Audi hält Vortrag zum Talent Management. Tobias wie immer mit 1a Vortrag aus der Praxis http://twitpic.com/17dtov RC2010
  • @prospectiveAG: Talent Relationship Management bei Audi. Super Referat vom ersten Talent Relationship Manager in Deutschland welcher Audi angestellt hat.
  • talentpool bei #audi generiert gezielt new hires, ergänzend zu klassischen recruiting methoden. speziell bei engpass-zielgruppen. #RC10

Talent-Strategie-Talk mit Prof. Wolfgang Jäger, Hochschule RheinMain, Michael Groß, Leiter Personalmarketing AUDI AG und Thorsten Bittlingmaier, Leiter Corporate Talent Management Deutsche Telekom AG: Keine Talente – Kein Talentmanagement – Keine Zukunft? Was sind die Handlungsfelder?

  • abschließende podiumsdiskussion mit prof. w. jäger. oliver maassen (HVB) und michael groß (Audi). talent strategie talk #RC10
  • korrektur: statt oliver Maassen ist Thorsten bittlingmaier, leiter corp. talent management der telekom bei podiumsdiskussion #RC10
  • durchschnittsalter bei der telekom liegt über 40 jahre. wird demografie ein thema? #RC10
  • @hayscareer: Audi, Telekom und die HR-Forschung diskutieren auf dem recruiting convent über Talent Management. Das stimmt mich zuversichtlich. #RC10
  • prof. Jäger: die Budgets für Talententwicklung werden steigen (müssen). #RC10
  • prof. jäger: mittelstand hat durchaus gute argumente im #warfortalent. brauchen aber andere strategien. karriere statt barriere… #RC10
  • Prof. jäger: #warfortalent wird insb. bei der azubi-rekrutierung toben, wg. demografischer entwicklung #azubimarketing #RC10
  • @jacobsmuehlen: Diskussionsrunde zu Talent Management. Demnach ein heißes Thema. Ich finde das wir darüber schon Jahre sprechen. RC10

Die Zusammenfassung zu Veranstaltungstag 2 findet sich hier

Thema: Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, eAssessment, Employer Branding, Social Media HR, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Online Assessments verursachen weniger Aufwand als oft befürchtet

Mittwoch, 3. März 2010 17:27

m3teamAGEine Studie der m3team AG fasst die Ergebnisse einer Ende 2009 durchgeführten Befragung von bundesweit 111 Unternehmen über den Einsatz von Online Assessments zusammen. Die befragten Unternehmen kamen überwiegend aus dem mittelständischen Bereich und umfassten alle Branchen.

In der Auswertung wurde unterschieden zwischen Firmen ohne aktuellen Einsatz von Persönlichkeitstests (n=68) bzw. mit Erfahrungen beim Einsatz von Persönlichkeitstests (n= 43).

Nachfolgend sind einige der Kernaussagen zusammen gefasst:

  • 74% der Unternehmen, die Online Assessments selbst nicht einsetzen, kennen zumindest den Begriff. Nur 25% dieser ersten Auswertungsgruppe haben überhaupt schon einmal über den Einsatz solcher Instrumente nachgedacht. Der Hauptgrund für diesen recht geringen Anteil ist die Vermutung von 59%, dass ein sehr hoher Aufwand für das Unternehmen mit dem Einsatz von Online Assessments verbunden ist.
  • Mehr Transparenz des Anbietermarktes für onlinebasierte Personaldiagnostik wünschten sich 64% aller befragten Unternehmen, um eine bessere Entscheidungsgrundlage zu haben.
  • Diejenigen, die Persönlichkeitstests einsetzen, verwenden diese meist jährlich oder öfter. Die Zufriedenheit mit den Tools liegt mehrheitlich bei 7 und 8 auf einer 10er Skala, wobei die 10 für „sehr zufrieden“ steht.
  • Bei den Entscheidungsgründen für ein Testverfahren verließen sich 40% der Befragten auf Bewährtheit (Qualität und Zuverlässigkeit). 23% wählten ein Online Assessment auf Grund einer Empfehlung. 19% hielten sich an eine Konzernvorgabe und 7% starteten einfach einen Versuch nach dem Motto: Trial and Error.
  • Der Aufwand für das Unternehmen, der mit dem Einsatz von Online Assessments verbunden ist, wird von der zweiten Auswertungsgruppe anders eingeschätzt als von der ersten. Jene Firmen, die Verfahren dieser Art bereits einsetzen, beurteilen den dafür notwendigen Aufwand zu 47% als „mittel“ und nur noch zu 21% als „hoch“. Offenbar wird der zu leistende Aufwand im Vornherein überschätzt.

Eine Zusammenfassung der Studie kann hier herunter geladen werden.

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