Beiträge vom 23. Februar 2010

Mit der iPhone App „StudyAdvisor“ das duale Studium „International Retail Management“ bei Media-Saturn kennen lernen

Dienstag, 23. Februar 2010 12:44

Im Rahmen ihrer vielfältigen Personalmarketing- und Recruiting-Aktivitäten für den dualen, englischsprachigen Studiengang „International Retail Management“ launcht die Media-Saturn Holding GmbH die von CYQUEST entwickelte iPhone App „StudyAdvisor“.

Vor dem Hintergrund der steigenden Bedeutung mobiler Recruitingmaßnahmen (siehe hierzu die Studie „Mobile Recruiting 2009“) zur zielgruppengerechten Bewerberansprache geht Media-Saturn den Weg einer interaktiven, englischsprachigen iPhone/iPod App zur Information über das international ausgerichtete, duale Studium, das Media-Saturn gemeinsam mit der Hochschule Ingolstadt seit dem Wintersemester 2009/2010 anbietet. Die kooperative Ausbildung „International Retail Management“ vereint einen Hochschulabschluss im Bereich Handelsmanagement mit praktischen Erfahrungen in den Märkten der einzelnen Landesgesellschaften und zielt damit auf eine internationale Karriere als Führungsnachwuchskraft im Unternehmen ab. Gesucht werden jährlich 30 Studierende unterschiedlicher Nationalitäten aus den insgesamt 16 Ländern, in denen Media-Saturn vertreten ist.

Screenshot_Begruessung Screenshot_übersicht_2 Screenshot_Campus_2Der „StudyAdvisor“ führt die Teilnehmer im Rahmen eines interaktiven Fotorundgangs durch den Studienalltag im Studium „International Retail Management“. Begleitet werden die User dabei von drei Studierenden der „ersten Stunde“: Natalia aus Russland, Alex aus Kanada und Chrysovalantis aus Griechenland stellen den Interessenten die Hochschule, das Unternehmen und den Studienort Ingolstadt vor. Sie machen Halt an unterschiedlichen Stationen wie zum Beispiel einem Veranstaltungsraum der Hochschule, in dem gerade ein Seminar stattfindet, der Bibliothek mit ihren prall gefüllten Regalen an Fachbüchern und -zeitschriften oder der Mensa, die allmittaglich zum Essen und Verweilen einlädt. Eine Campus Map fungiert dabei als Orientierungshilfe. Darüber hinaus werden spannende Einblicke in den praktischen Teil der Ausbildung gewährt: Die Teilnehmer erhalten einen ersten Eindruck von den Gebäuden und Räumlichkeiten der Media-Saturn Zentrale und lernen ihre Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um das Studium „International Retail Management“ bei Media-Saturn kennen. Auch die Darstellung des Lebens außerhalb des Studiums kommt im „StudyAdvisor“ nicht zu kurz, wenn der Rundgang zum Beispiel in die Gemeinschaftsräume des Studentenwohnheims führt oder ein kleiner Ausflug in die Innenstadt zum Weihnachtsmarkt auf dem Programm steht.

Die App ist multimedial ausgestaltet und garantiert dadurch einen hohen Grad an „Erleben“. Zu den einzelnen Bildern sind entsprechende Audios zur Erläuterung abrufbar, in denen sowohl die drei Studierenden als auch ein Professor der Hochschule und die Verantwortliche auf Seiten Media-Saturns zu Wort kommen. Die Kombination aus Bild und Ton und die Interaktivität der App erhöhen die Authentizität und machen das Studium „anfassbar“. Nicht zuletzt sorgt die Perspektive der App, in der eine Kommunikation auf Augenhöhe von Student zu Schüler erfolgt, für die besondere Atmosphäre des Rundgangs und trägt der Forderung nach glaubwürdigem Personalmarketing Rechnung. Neben erklärenden Textinformationen rundet eine Verknüpfung mit Google Maps das mobile Informationsangebot ab. Hinsichtlich der Nutzung der App ist sowohl eine inhaltlich zusammenhängende „Teilnahme“ am Rundgang als auch eine separate Ansteuerung der einzelnen Stationen über das Inhaltsverzeichnis möglich.

Der „StudyAdvisor“ ergänzt das bereits bestehende Netzwerk aus eRecruiting und Personalmarketing Aktivitäten in unterschiedlichen Online-Kanälen und Social Media wie Facebook, Twitter, YouTube und Google. Eine eigens für den Studiengang „International Retail Management“ eingerichtete Microsite, die CYQUEST für Media-Saturn umgesetzt hat, bündelt die zuvor genannten Aktivitäten und fungiert als zentrale Plattform, auf der alle Fäden zusammenlaufen. Von dort aus wie auch aus den einzelnen Kanälen selbst wird die iPhone/iPod App als neues Tool beworben. Umgekehrt enthält die App selbst ebenfalls weiterführende Verlinkungen, die für die nötige Anbindung an die bestehenden Online-Personalmarketing und Social Media Tools von Media-Saturn sorgen.

Die iPhone/iPod Touch App „StudyAdvisor“, die CYQUEST gemeinsam mit Wolbee Publishing realisiert hat, steht ab sofort kostenfrei im iTunes Store unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:

http://itunes.apple.com/de/app/studyadvisor-in-international/id355688479?mt=8

Thema: Employer Branding, Media-Saturn Karriere, Social Media HR | Kommentare (2)

Screenen Unternehmen Bewerber im Social Web wirklich?

Dienstag, 23. Februar 2010 10:23

Vor einigen Wochen hatten wir hier schon einmal die Frage aufgeworfen, was denn nun eigentlich dran ist an der von den Medien so trefflich verbreiteten Behauptung, dass Unternehmen ihre Bewerber in Zeiten von Social Media gründlich screenen (siehe “Wie groß ist die Bedeutung des Bewerberscreenings im Web 2.0 denn nun?“). Vor diesem Hintergrund müssten Kandidaten aufpassen, welche persönlichen Informationen über sie im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken zu finden seien. Eine Untersuchung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz berichtete, dass 28% der Unternehmen Informationen aus dem Internet bei der Auswahl von Bewerbern heranziehen. Die Studie RecruitingTrends 2010 präzisierte dies weiter und zeigte auf, dass vor allem XING, Google und LinkedIn herangezogen werden, wenn ein Kandidat näher untersucht wird.

Internetnutzung_zum_Kandidatenscreening

Jetzt ist auch Thorsten zur Jacobsmühlen dieser Frage im Rahmen des Social Media Report HR 2010 nachgegangen. Hiernach bejahten 59% der Unternehmen in Deutschland und 55% der Unternehmen in Österreich die Frage “Haben Sie im Jahr 2009 schon einmal den Ruf von Bewerbern mit Hilfe von Google, Personensuchmaschinen oder Social-Media-Diensten überprüft?”.

BewerberscreeningUnternehmen, die kein Bewerberscreening durchführen, führen dabei erstaunlich oft “ethische Bedenken” als Grund an, vor allem bei den deutschen Firmen.

Gründe_gegen_BewerberscreeningWenn das Internet zum Screening von Kandidaten herangezogen wird, dann spielt dies vor allem bei den Bewerbergruppen “Führungspositionen / Management” und “Fachkräften in Vertrieb, Verwaltung, Marketing etc.” eine größere Rolle. Etwas nachgelagert in der Bedeutung liegt die Bewerbergruppe “Absolventen”. Gewerbliche Mitarbeiter, Praktikanten und Auszubildende werden hingegen vergleichsweise selten im Netz recherchiert.

Welche_Bewerbergruppen_werden_gescreent

Knapp 12% der deutschen und 14% der österreichischen Firmen, die Kandidatenscreening betreiben, geben an, dass aufgrund der Rechercheergebnisse aus dem Netz schonmal die Einstellung eines Kandidaten verhindert haben.

Es zeigt sich also, dass es das Phänomen “Bewerberscreening” tatsächlich gibt und auch bei vielen Personalern praktiziert wird. Es stellt sich allerdings die Frage, ob man dies “dramatisieren” muss oder ob es nicht ein ganz normaler Vorgang ist, sich über zukünftige Mitarbeiter – speziell offensichtlich bei gehobenen Positionen – ein umfassenderes Bild zu machen als es der Lebenslauf ermöglicht. Eigenes Reputationmanagement (also ein gewisses Augenmerk auf seine Internet-Vita zu legen) spielt also sicherlich eine Rolle, sich fortan im Netz nur noch in Hochglanz zu zeigen, wäre aber sicherlich gänzlich überzogen. Letztlich gilt hier ja auch das gleiche, was viele Unternehmen in ihrem Employer Branding zunehmend in den Vordergrund rücken: Authentizität! Und wenn authentische Bewerberinformation nun mal dazu führt, dass ein Unternehmen diesen Kandidaten aussortiert, dann hat er eben wohl auch nicht “gepasst”. Gleiches Recht für alle…

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