Beiträge vom Oktober, 2009

CYQUEST realisiert SelfAssessment zur Einschätzung der Eignung für ein Studium an der Fernfachhochschule Schweiz

Mittwoch, 14. Oktober 2009 17:05

SelfAssessment-FernFH-CHSeit kurzem verfügt die Fernfachhochschule Schweiz über ein in die Hochschulwebsite integriertes Online-SelfAssessment zur Erhöhung der Selbstselektionsfähigkeit im Bezug auf ein Fernstudium. Hintergrund für die Entwicklung dieses Tools war, dass sich die Fernfachhochschule Schweiz in der Vergangenheit der Problematik gegenüber sah, eine hohe Studienabbrecherquote aufgrund falscher Vorstellungen der Studierenden im Hinblick auf Organisation und Ausgestaltung eines Fernstudiums verzeichnen zu müssen.

Zielgruppe der Fernfachhochschule Schweiz sind in erster Linie Studieninteressierte, die aufgrund beruflicher oder familiärer Verpflichtungen ein „normales“ Vollzeitstudium an einer Hochschule vor Ort ausschließen. Das Studium an der Fernfachhochschule Schweiz ist daher als Fernstudium mit einem starken eLearning-Anteil konzipiert und erfordert aufgrund der räumlichen und zeitlichen Flexibilität bei einem mit einem „normalen“ Studium vergleichbaren Anforderungsprofil ein hohes Maß an Eigenmotivation und Selbstdisziplin.

Das SelfAssessment rundet das bestehende Beratungs- und Informationsangebot der Fernfernfachhochschule Schweiz sinnvoll ab. Es ermöglicht Studieninteressierten, bereits im Vorfeld einer Bewerbung selbst feststellen zu können, inwiefern man glaubt, mit Studienaufbau, -organisation und –inhalten zurechtzukommen und in welchem Maße man die für ein Fernstudium relevanten persönlichen Voraussetzungen mitbringt.

Dazu gliedert sich das SelfAssessment im Wesentlichen in zwei Bereiche: Ein erster Teil zielt auf die Abfrage von „Umgebungsfaktoren“ wie etwa die Unterstützung der Familie im Hinblick auf z.B. die Betreuung der Kinder oder bspw. die berufliche Stabilität ab. Weiterhin wird im ersten Teil des SelfAssessments die generelle Erwartungshaltung der Studieninteressenten zu beispielsweise dem Nutzen eines Fernstudiums, zum zeitlichen Aufwand oder etwa methodischen Vorgehensweisen wie den verwendeten Lehrmitteln oder den Vermittlungsformen der Lerninhalte abgefragt. In ausführlichen Rückmeldungen erwarten den Teilnehmer die Experteneinschätzungen der Studienberater zu den oben beschriebenen Faktoren.

Der zweite Teil des SelfAssessments ist auf eine Sensibilisierung für die für ein Fernstudium relevanten Persönlichkeitsausprägungen ausgerichtet. Hier stehen vor allem Merkmale wie Belastbarkeit, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Eigenmotivation im Vordergrund, deren individuelle Ausprägungen dem User in einem umfangreichen Feedback rückgemeldet werden.

Die Applikation ist über die Website der Hochschule frei zugänglich und kann unter folgendem Link abgerufen werden: SelfAssessment der Fernfachhochschule Schweiz

Thema: SelfAssessment, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Facebook und SchülerVZ sind Favoriten der Messe-Besucher von You

Dienstag, 13. Oktober 2009 18:39

LogoYou(kressexpress) Bei einer Live-Abstimmung per Handy auf der Veranstaltungsbühne der Berliner Jugendmesse You haben die Besucher Facebook und Schüler VZ als ihre Favoriten unter den Social Networks gewählt. Beide landen mit jeweils 31,4% der Stimmen auf Platz 1. Platz 2 unter den zur Auswahl gestellten vier Angeboten hat MySpace mit 25,7% ergattert. Die Lokalisten landen mit 11,4% abgeschlagen auf dem vierten Platz. Unter den Zeitschriften ist die Gattung Musik- und Entertainment am beliebtesten (58,8%), gefolgt von Mode/Lifestyle (32,3%), Technik/Computer (5,8%) und Sport (2,9%). Die führende Informationsquelle für Nachrichten ist bei den Kids das Internet (55,6%). Auf den weiteren Plätzen: Fernsehen/Radio (28,3%), Zeitung (8,4) und Twitter (7,5%). Die Live-Abstimmungen fanden während der Messe täglich als Kooperation der You mit Contnet und kress statt.

Thema: Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

HRnetworx WebConference zum Thema „Personal 2.0 – Potenziale suchen, gewinnen, fördern und binden“

Montag, 12. Oktober 2009 11:18

Logo-networx-24Am 22. und 23. Oktober 2009 veranstaltet networx24 eine Online-Messe rund um den Einsatz und Einfluss von Web 2.0 Technologien in der Personalarbeit. Die diesjährige WebConference steht unter dem Motto “Personal 2.0.- Potenziale suchen, gewinnen, fördern und binden” und richtet sich an Personalverantwortliche und -dienstleister.

Aussteller wie die T-Systems Multimedia Solutions GmbH, die HR-Xing-Gruppe, Personal Intern und natürlich auch CYQUEST informieren an virtuellen Messeständen über aktuelle Entwicklungen und Dienstleistungen im Bereich HR 2.0.

HRnetworx-WebConference_2Neben der Möglichkeit, mit den ausstellenden Unternehmen des Web-Kongresses am Messestand in Kontakt zu treten, bietet ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Diskussionsforen den Besuchern Gelegenheit, weiterführende Informationen zu den Themen Employer Branding, Recruiting im Web 2.0, Potenzial- und Talentmanagement und strategische Personalentwicklung zu beziehen und sich aktiv auszutauschen.

HRnetworx WebConference_1CYQUEST ist mit einem virtuellen Messestand auf der HRnetworx WebConference vertreten und referiert zum Thema „eAssessment, SelfAssessment und webbasiertes Employer Branding: Einsatzgebiete, Erfahrungsberichte und Erfolgsfaktoren“. Als Praxisbeispiele werden unter anderem das für Media-Saturn entwickelte eAssessment zur Vorauswahl von Dualstudierenden, das für die DAK realisierte SelfAssessment „…ich und meine Zukunft“ oder etwa der virtuelle Unternehmensrundgang des Bertelsmann Konzerns „discover Bertelsmann“ behandelt.

Ein WebConference-Ticket kann zu einem Preis von 65 € zzgl. MwSt erworben werden. Bei Angabe des Aktionscodes “cyquestX1″ im Rahmen der Registrierung gewährt Ihnen networx einen Ticketrabatt  in Höhe von 50%. Weitere Informationen zum Online-Event, zur Anmeldung und zum Ticketerwerb sind unter folgendem Link abrufbar: HRnetworx WebConference. Der CYQUEST Messestand kann übrigens unter http://www.expo.networx24.info/ schon besucht werden.

CYQUEST Stand auf der HRnetworx Expo

CYQUEST Stand auf der HRnetworx Expo

Thema: Ausbildung bei der DAK, Bertelsmann Karriere, CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment, Employer Branding, Media-Saturn Karriere, SelfAssessment, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Stochern im Nebel, oder “Kein Kandidat in Sicht”? Studie der Macromedia Hochschule zur Qualität im Employer Branding

Samstag, 10. Oktober 2009 21:13

Logo MHMKEmployer Branding ist in aller Munde und hat – wie Gero Hesse in seinem Blog “Saatkorn” schreibt – in jedem Buzzword Bingo zur Zeit gute Chancen. Manchmal wird sich aber auch sinnvoll und fundiert mit diesem Thema befasst. So ist nun z.B. die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) in Zusammenarbeit mit Fischer Appelt Kommunikation in München im Rahmen der Studie “Kein Kandidat in Sicht?” der Frage nachgegangen, in wieweit sich die von Unternehmen in ihrem Personalmarketing getroffenen Aussagen eigentlich an den Bedürfnissen und Erwartungen der avisierten Zielgruppe orientieren.

In der Studie wurde verglichen, in welchem Maße die Aussagen der Recruitinganzeigen von Unternehmen eigentlich mit dem decken, was Absolventen über ihren künftigen Arbeitgeber gerne wissen würden. Konkret wurden die Recruitingaussagen von 180 Unternehmen und die Interessenlagen von 300 Absolventen zu Grunde gelegt.

Die Ergebnisse:

  • Der inflationäre Gebrauch von Floskeln in den Recruitingaussagen resultiert in einer sehr niedrigen Glaubwürdigkeit. 20% der Befragten trauen den Aussagen gar nicht, 70% nur zum Teil.
  • 80% der Befragten vermissen einen persönlichen Ton.
  • Lediglich 2,3% fühlen sich umworben! An dieser Stelle sei ggf. noch einmal auf den Eintrag hier im Blog zur demografischen Entwicklung verwiesen…

Die Analyse der Recruitinganzeigen zeigt zudem, dass die Unternehmen in erster Linie Selbstdarstellung betreiben. Es wird über Leistungsfähigkeit, Produkte, Geschäftsgebiete, Internationalität und Standorte geschrieben. Nun, dies mag bis zu einem gewissen Grad sicherlich gerechtfertigt sein, weil es ja auch ein wenig zur Beurteilung des Unternehmens beiträgt. Doch die aus Sicht der Zielgruppe oftmals wirklich wichtigen Fragen zu Familienfreundlichkeit, Unternehmenskultur, flexiblem Arbeitsumfeld, Work-Life-Balance, Weiterbildung oder umwelt-/sozialverträglichem Handeln werden so gut wie ausgeklammert.

  • 50% der Befragten halten etwa die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens für wichtig, fühlen sich aber sehr unzureichend von den Unternehmen darüber informiert.
  • 90% halten Informationen über die Unternehmenskultur und Karriere- und Aufstiegschancen für wichtig, aber nur 30% fühlen sich hierüber ausreichend informiert.

Hier liegt kommunikatives Potential ungenutzt herum…

Nun, es ist natürlich auch nicht damit getan, diese Dinge ab jetzt mit in die Kommunikation einzubeziehen. Employer Branding ist (oder sagen wir mal: sollte sein…) ein strategischer Prozess. Die Markenversprechen müssen vor allem auch im realen Unternehmensalltag gelebt werden und erlebbar gemacht werden. Bevor also über Familienfreundlichkeit kommuniziert werden kann, muss es sie auch erstmal geben. Von daher könnten böse Zungen sagen, dass das Personalmarketing vielleicht doch gar nicht so schlecht ist, schließlich bildet es doch nur authentisch die oftmals erheblich zu wünschen übrig lassende Realität ab…  Die Realität zeigt jedoch, dass viele Unternehmen hier oft schon sehr viel weiter sind, als man von Außen erkennen kann – dann ist es allerdings auch Aufgabe der Unternehmen, dies nach Außen deutlicher zu machen.

Das Web 2.0 bietet zahlreiche Möglichkeiten authentische Informationen und Transparenz zu vermitteln. Mitarbeiter zu (Arbeitgeber-)Markenbotschaftern zu machen ist sicherlich nur eine Möglichkeit.

Berufsbild des BankersAn dieser Stelle sei noch einmal nachdrücklich empfohlen, sich den Introtrailer des Commerzbank Self-Assessments “Probier dich aus.” anzusehen (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=dXYsVe5UWHc&feature=related) – wer einmal der Zielgruppe absolut ungeschönt auf den Mund geguckt sehen, aber auch den Mut des Unternehmens (in diesem Fall der Commerzbank) bewundern will, dies ungeschminkt zu senden, der ist hier richtig.

Begrüßung durch Hartmut OstrowskiAuch die Startsequenz des Bertelsmann Unternehmensrundgangs “Discover Bertelsmann”, in der der Vorstandvorsitzende des Konzerns Hartmut Ostrowski buchstäblich auf der grünen Wiese steht und hiermit sehr offen und augenzwinkernd den Standort Gütersloh thematisiert (http://www.discover.bertelsmann.de/).

Die Studie der Macromedia Hochschule kann übrigens unter http://www.keinkandidatinsicht.de bestellt werden. Dort erhält man auch weitere Informationen zum Forschungsprojekt an der MHMK.

Thema: Bertelsmann Karriere, Commerzbank Karriere, Employer Branding, Fachartikel | Kommentare (2)

Langweilig, aber sicher…? Employer Branding im Öffentlichen Dienst

Donnerstag, 8. Oktober 2009 12:57

In der aktuellen Ausgabe der 10/2009 der Zeitschrift Personalwirtschaft berichtet der Stepstone-Vorstand Frank Hensgens über die Ergebnisse einer Studie, die Stepstone zum Thema “Wahrnehmung des Öffentlichen Diensts als Arbeitgeber” durchgeführt hat. Die Kernaussagen:

78% der deutschen Fach- und Führungskräfte sagen, dass sie einen Job im Öffentlichen Dienst gerade im Moment sehr attraktiv finden – sichere und zuverlässige Arbeitsplätze stehen gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation hoch im Kurs.

Dies wird vor allem klar, wenn man sieht, dass 62,3% einen Job bei öffentlichen Arbeitgebern als “sicher” wahrnehmen, 43,5% als “zuverlässig”, 41,2% als “sozial” und 39,2% als “familienfreundlich”. Soweit so gut. Jedoch: Nur 3,4% beschreiben die Tätigkeit als “dynamisch”, 1,6% als “ambitioniert” und nur 2,9% als “spannend”.

Die festen Gehaltsstrukturen sehen – überraschenderweise – 59,7% der Befragten sogar eher positiv (Planungsicherheit), während nur 40,3% dies als Nachteil sehen (keine überproportionalen Steigerungen möglich).

Ein weiteres sehr klares Ergebnis war die weitverbreitete Wahrnehmung, dass der Öffentliche Dienst vor allem Verwaltungstätigkeiten anbietet. Dass es in der Realität aber vielmehr technische- und Ingenieurstätigkeiten sind, die ausgeschrieben werden, haben nur 7,7% der Befragten erwartet.

Für das Employer Branding bedeutet dies vor allem eines: Der Öffentliche Dienst muss sein verborgenes Potenzial erheblich besser ans Licht bringen. Die Trümpfe Familienfreundlichkeit, Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit müssen ausgespielt werden, den Wahrnehmungsdefiziten hinsichtlich des Vorhandenssein spannender, ambitionierter und dynamischer Tätigkeiten muss kommunikativ entgegen gewirkt werden. Hierfür bietet das aktuelle konjunkturelle Umfeld sicherlich ein hervorragend geeignetes Zeitfenster.

Dass einige öffentliche Verwaltungen dieses auch erkannt haben, kann man an einigen aktuellen Initiativen ablesen:

CYQUEST hat bereits vor knapp zwei Jahren das Berufsorientierungsspiel und SelfAssessment-Verfahren “C!You” gemeinsam mit der Stadt Hamburg realisiert, das verschiedene Tätigkeit im Bereich des allgemeinen Verwaltungsdiensts der Stadt Hamburg für die Zielgruppe Berufseinsteiger “erlebbar” und “beurteilbar” macht. “C!You” ist für den European Public Sector Award 2009 nominiert (siehe: http://blog.recrutainment.de/2009/07/17/cyou-unter-den-5-nominierten-beitragen-fur-den-european-public-sector-award-2009/).

Bist du reif für die StadtAuch interessant: “Bist Du reif für die Stadt” der Stadt München – ein kurze Selbsttesteinheit, die in komprimierter Form einige der gängigsten Vorurteile in einem Selbsttest abbildet und so – als der Bewerberwebsite vorgeschalteter Filter – bereits eine besondere Sensibilisierung hierfür erreicht.

Auch die Initiative „Was gibt’s zu glotzen? Mein Chef ist Finanzminister.“, mit der das Land Baden-Württemberg auf die Ausbildung zum Finanzwirt und das duale Studium „Bachelor of Laws in der Steuerverwaltung“ hinweist (siehe http://blog.recrutainment.de/2009/10/06/steigender-bedarf-an-berufsorientierungshilfen-im-netz/), fällt in diese Kategorie.

Es scheint als hätte die Öffentliche Verwaltung das Thema “Employer Branding” für sich entdeckt – man darf gespannt sein…

Thema: Ausbildung bei der Stadt Hamburg, Employer Branding, Fachartikel | Kommentare (0)