Beiträge vom September, 2009

SelfAssessment „Career Counselling for Teachers“ unterstützt Selbsteinschätzung der Eignung für den Lehrerberuf

Donnerstag, 24. September 2009 20:21

Logo-CCTViele Referendare und Junglehrer machen die Erfahrung, dass sie bereits nach kurzer Zeit im Lehrerberuf völlig ausgebrannt und frustriert sind. Falsche Erwartungen im Bezug auf die fachlichen, vor allem aber die persönlichen Anforderungen führen nicht selten bereits unmittelbar nach dem Berufseinstieg bei Vielen zum „burn-out“.

Um am Lehrerberuf Interessierten bereits vor Studienbeginn ein realistisches Bild von den Anforderungen des Studiums sowie den Voraussetzungen für die spätere berufliche Tätigkeit zu vermitteln, eignen sich webbasierte SelfAssessments.

CCT-WebsiteDas von der EU geförderte Projekt „Career Counselling for Teachers“, an dem auch Dr. Kristof Kupka, Dipl.-Psychologe und Eignungsdiagnostiker bei der CYQUEST GmbH, mitgearbeitet hat, zielt u.a. darauf ab, die Selbstauswahlfähigkeit der Lehramtsinteressierten im Vorfeld des Studiums zu erhöhen.

In einem sogenannten „Selbsterkundungsverfahren“ haben Interessenten die Möglichkeit, Internetfragebögen zur pädagogischen Vorerfahrung, zu Persönlichkeitsfaktoren, Interessen und zur Fächerwahl im Studium zu durchlaufen, um im Anschluss in einem umfassenden Feedback die eigenen Stärken und Schwächen rückgemeldet zu bekommen und zudem für die Herausforderungen des Lehrerberufs sensibilisiert zu werden. Ergänzt wird das SelfAssessment durch Informationstexte, Reportagen z.B. aus dem Leben von Lehramtsstudierenden und weiterführende Links.

Die Plattform www.cct-germany.de stellt zudem separate Informations- und z.T. auch Selbsteinschätzungsangebote für Lehramtsstudierende, Berufseinsteiger und erfahrene Lehrkräfte bereit.

Thema: SelfAssessment, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Bereits mehr als 140.000 Nutzer der Studienplatzbörse www.freie-studienplaetze.de

Donnerstag, 24. September 2009 13:37

Freie StudienplaetzeVor ein paar Wochen haben wir hier im Blog über die Studienplatzbörse www.freie-studienplaetze.de der ZVS und der Hochschulrektorenkonferenz berichtet (http://blog.recrutainment.de/2009/09/04/zvs-verlost-freie-studienplatze/). In den ersten zwei Wochen seit dem Start haben nun ca. 140.000 Studieninteressierte diese Börse genutzt. Laut Bundesbildungsministerium werden in der Börse inzwischen ca. 90% der Studienangebote zum WS 09/10 angeboten. Über die Plattform können bislang noch unvergebene Studienplätze recherchiert werden. Interessierte können sich dann direkt bei den Hochschulen bewerben, wo die Studienplätze dann vergeben werden, zumeist per Losverfahren.

Thema: Studieren an der HAW Hamburg, Virtuelle Studienberatung | Kommentare (0)

Bertelsmann gewinnt Personalwirtschaftspreis – dank authentischer Einblicke

Donnerstag, 24. September 2009 8:55

Gestern wurde im Rahmen der Zukunft Personal bereits zum 17. Mal der Deutsche Personalwirtschafts-Preis von der Fachzeitschrift Personalwirtschaft verliehen. Der diesjährige Preisträger wurde die Bertelsmann AG mit der Employer Branding Strategie “Create your own Career“.

In der Laudatio betonte der Personalvorstand der Telekom Thomas Sattelberger, dass es Bertelsmann sehr gut gelungen sei, den “unternehmerischen Kern” des Unternehmens Bertelsmann in der Gesamtkampagne herauszuarbeiten. Das Schlagwort “Spirit to Create” wurde im Rahmen des Employer Brandings adaptiert und unter die Überschrift “Create your own Career” gestellt. Diese Positionierung, die Aspekte wie “unternehmerische Gestaltungsfreiräume” genauso wie “schnelle Verantwortungsübernahme” beinhaltet, wurde von Bertelsmann insb. durch die authentischen Einblicke unterstrichen, die z.B. durch die umfangreiche Einbindung von Videos realer Mitarbeiter in den Online-Auftritten des Unternehmens ermöglicht werden. Es werden eben nicht in Hochglanz “Werbebotschaften” vermittelt, sondern die “Menschen”, die “Macher” dahinter gezeigt. Nicht zuletzt drückt sich dies ja in geradezu metaphorisch selbstironischer Weise darin aus, dass der Vorstandsvorsitzende des Konzerns Hartmut Ostrowski die User buchstäblich von einer grünen westfälischen Wiese aus begrüßt – Bertelsmann hat nun mal in Gütersloh seine Zentrale…

discover_bertelsmann_welcomeDie Orientierung, die insb. durch Formate wie den virtuellen Unternehmensrundgang “Discover Bertelsmann” und das interaktive SelfAssessment gegeben werden, machen dem Interessierten sehr schnell klar, ob Bertelsmann das für ihn “richtige ” Unternehmen ist (oder auch nicht…) und wenn ja, welcher der zahlreichen Bereiche denn der “bestpassende” Einstieg darstellt. In sofern konnte CYQUEST gestern quasi auch “eine Blume” der Siegerblumenstraußes für sich beanspruchen… ;)

Darüber hinaus tritt Bertelsmann über die verschiedensten Web 2.0 Aktivitäten in einen sehr direkten Kontakt mit der Zielgruppe. So betreibt Bertelsmann bei XING, Facebook, Linkedin oder Flickr eigene Gruppen und verschiedene Mitarbeiter aus dem Bereich HR twittern über ihre tägliche Arbeit und den Konzern. Auch dabei steht der Aspekt “Authentizität” immer im Vordergrund. User, die im Rahmen des von CYQUEST konzipierten SelfAssessments am Ende eine Empfehlung bekommen, welcher der verschiedenen Einstiegsbereiche für sie der bestpassende ist, werden direkt in die verschiedenen Bertelsmann-Gruppen eingeladen und können dort den Dialog mit dem Unternehmen weiter vertiefen.

Vortrag Gero Hesse bei der Zukunft PersonalWir gratulieren Bertelsmann zu diesem Erfolg. Anscheinend waren doch einige der Gedanken, die wir gemeinsam vor inzwischen beinahe zwei Jahren begonnen haben zu ersinnen nicht so ganz verkehrt…

Thema: Bertelsmann Karriere, Employer Branding, SelfAssessment | Kommentare (0)

Gastbeitrag im Rahmen der Veranstaltung „Computergestützte Personalarbeit“ an der Hochschule Niederrhein

Dienstag, 22. September 2009 16:57

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach lädt in diesem Wintersemester im Rahmen des Seminars „Computergestützte Personalarbeit“ der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik Vertreter branchenspezifischer Unternehmen zu einer Gastvortragsreihe ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Studierenden Einblicke in die Praxis des webgestützten Personalauswahlprozesses zu geben. Im Fokus stehen dabei die Anwendungsmöglichkeiten moderner Personal-Software.

CYQUEST referiert im Rahmen dieser Veranstaltung über webgestützte Verfahren der Selbst- und Fremdauswahl und deren Einbindung in den unternehmerischen Recruitingprozess. Konkret ist die Integration von Online-SelfAssessments und eAssessments in den Workflow moderner HR-Recruitinglösungen Thema, insbesondere geht es um deren technische Anbindung an z.B. Bewerbermanagementsysteme. Als Praxisbeispiel werden u.a. das von CYQUEST für Gruner + Jahr realisierte SelfAssessment CyPRESS zur bewerberseitigen Selbstauswahl sowie das thematisch wie gestalterisch daran angelehnte eAssessment zur unternehmensseitigen Bewerbervorauswahl behandelt.

Thema: CYQUEST Vorträge und Veranstaltungen, eAssessment, Employer Branding, Gruner + Jahr Karriere, SelfAssessment, Vorträge und Veranstaltungen | Kommentare (0)

Studie „Studenten in Deutschland 2009“ zeigt: Studenten von der Wirtschaftskrise relativ unbeeindruckt

Montag, 21. September 2009 16:39

Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Valid Research durchgeführten Untersuchung „Studenten in Deutschland 2009“ zeigt sich wider Erwarten, dass die Mehrheit der deutschen Studierenden trotz Wirtschaftskrise positiv in die persönliche wie berufliche Zukunft blickt. Befragt wurden im Rahmen der von der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Auftrag gegebenen repräsentativen Studie 3.000 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen in Deutschland.

Zufriedenheit-StudentenEin zentrales Ergebnis ist die insgesamt hohe Zufriedenheit mit der eigenen persönlichen Situation. 87% der befragten Studierenden gaben an, mit privaten, familiären und finanziellen Faktoren zufrieden zu sein. Mehr als jeder Dritte stufte die eigene persönliche Zufriedenheit sogar als sehr hoch ein. Diese Werte bewegen sich damit auf Vorjahresniveau. Dieser Befund passt zu den Ergebnissen der Continental-Studie Conti-Studie “6th Continental Student Survey 2009″, über die wir vor ein paar Tagen berichtet haben.

Darüber hinaus zeigt sich, dass 86% aller Befragten davon ausgehen, im Anschluss an das Studium zügig eine Beschäftigung zu finden, die den eigenen Erwartungen und Qualifikationen entspricht. Damit hegt insgesamt ein mit dem Vorjahr identischer Anteil der Studierenden trotz der Wirtschaftskrise ungetrübte Erwartungen, was den Berufseinstieg betrifft. Die Detailanalyse zeigt hier jedoch, dass ein im Vergleich zum Vorjahr geringerer Anteil der Studierenden, die in den kommenden 12 Monaten ihren Abschluss erwarten, den Berufseinstieg derart optimistisch bewertet. Trotz der generell mit Blick auf die Schnelligkeit des Berufseinstiegs positiven Einstellung der Befragten nimmt immerhin jeder zweite Studierende an, dass sich die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Wirtschaftskrise verschlechtert haben. Insbesondere die Wirtschaftswissenschaftler erwarten Schwierigkeiten bei der Jobsuche.

Die Gehaltserwartungen der Studierenden haben sich trotz Rezession insgesamt sogar erhöht. Das durchschnittlich erwartete Gehalt aller Befragten aller Fachrichtungen liegt bei rund 38.000 € und damit ca. 1.000 € über dem Vorjahresdurchschnittswert. Auch hier ist erkennbar, dass die Studierenden, die ihr Studium innerhalb der nächsten 12 Monate abschließen, die Wirtschaftskrise offensichtlich in ihr Kalkül mit einbeziehen und im Vergleich mit den Kommilitonen aus niedrigeren Semestern entsprechend geringere Gehaltsvorstellungen hegen.

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Berufsbild legt die Mehrheit der Studierenden vor allem Wert auf Jobsicherheit, die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Arbeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Verdienstaussichten. Pragmatische Erwägungen wie Arbeitsplatzsicherheit und Gehalt haben hier im Vergleich zum Vorjahr leicht an Bedeutung gewonnen, wohingegen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Vorjahresvergleich leicht an Relevanz verloren hat. Bei der Wahl des ersten Arbeitgebers fallen vor allem „weiche“ Faktoren wie eine von Kollegialität, Respekt und Vertrauen geprägte Unternehmenskultur, ein dementsprechender Führungsstil sowie die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln und zu einer ausgewogenen Work-Life-Balance ins Gewicht.

Die jobbedingte Mobilität der Studierenden bewegt sich insgesamt zwar noch auf einem hohen Niveau, die Bereitschaft, aus Karrieregründen ins Ausland zu gehen, hat jedoch im Vorjahresvergleich abgenommen. Immerhin 84% der Befragten würden für ihren Job innerhalb Deutschlands umziehen, 66% gaben an, für einen Job auch ins Ausland zu gehen (Vorjahr 77%).

Die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland schätzen trotz Wirtschaftskrise wie im Vorjahr 80% als gut bzw. sehr gut ein. Die Globalisierung wird im Vorjahresvergleich sogar als noch deutlich besser bewertet. Knapp 80% sehen in der Globalisierung eine Chance, nur gut 20 % eine Gefahr. 85% der Befragten halten die Globalisierung für eine persönliche Chance.

Die vollständige Studie kann hier als PDF heruntergeladen werden: Studenten in Deutschland 2009

Thema: Fachartikel | Kommentare (0)